EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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20. April 2026, 22:43 Uhr, Gettex
Kommentare 632
rasdi
rasdi, 19. Mär 9:01 Uhr
1
https://www.marketwatch.com/story/swarmers-stock-surges-1-100-in-two-days-underscoring-fervent-demand-for-drones-5f468b07?mod=mw_quote_news Der Artikel beschreibt den enormen Investorenansturm auf Drohnen- und Verteidigungstechnologie Aktien. Das ukrainische Unternehmen Swarmer, das Schwarm-Software für Drohnenkoordination herstellt, stieg nach seinem Nasdaq-IPO um fast 1.100% in zwei Tagen — bei einem Jahresumsatz von gerade einmal USD 310.000. Auch andere C-UAS- und Drohnenunternehmen verzeichnen massive Kursgewinne: Ondas plus 1.354% in zwölf Monaten, Karman plus 179%, AeroVironment plus 72%. Treiber sind die geopolitischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten, wobei das Pentagon allein Anduril einen USD 20-Milliarden-Auftrag zur Drohnenbekämpfung erteilt hat. Ondas hat zudem ein Joint Venture zur Drohnenabwehr in Deutschland und der Ukraine gestartet. Was spricht für EOS? Der Artikel zeigt, dass der Markt bereit ist, Unternehmen im C-UAS-Bereich extrem hoch zu bewerten — selbst solche mit minimalem Umsatz wie Swarmer. EOS ist im Vergleich zu diesen Unternehmen deutlich weiter: ein unbedingt gesichertes Orderbuch von AUD 459 Millionen, kampferprobte RWS-Systeme mit über 2.500 ausgelieferten Einheiten, ein Laserwaffen-Vertrag mit den Niederlanden über AUD 125 Millionen, die MARSS-Übernahme für C2 und Jamming, und ein wachsendes Partnernetzwerk quer durch Europa. Wenn der Markt einem Unternehmen mit USD 310.000 Umsatz Milliardenbewertungen zutraut, dann unterstreicht das, wie stark die Nachfrage nach C-UAS-Lösungen ist — und EOS liefert diese Lösungen bereits real und nicht nur als Versprechen.
rasdi
rasdi, 19. Mär 8:56 Uhr
1
https://www.ndtv.com/world-news/middle-east-war-worlds-largest-lng-plant-in-qatar-hit-in-latest-attack-on-energy-infrasructure-11235937 Dieser Artikel ist für EOS hochrelevant, weil er die reale Bedrohungslage zeigt, für die EOS' Produkte gebaut werden. Iranische Raketen und Drohnen treffen Energieinfrastruktur in Qatar (Ras Laffan, die weltweit größte LNG-Anlage), Abu Dhabi (Habshan-Gasanlagen) und Saudi-Arabien (Gasanlagen und Raffinerien). Iran hat Energiestandorte in Qatar, Saudi-Arabien und den VAE ausdrücklich zu „legitimen Zielen" erklärt. Die Angriffe erfolgen teils mit Drohnen, teils mit ballistischen Raketen — einige wurden abgefangen, andere nicht. Für EOS bedeutet das konkret: Genau diese drei Länder — Saudi-Arabien, die VAE und Qatar — sind Kernmärkte für EOS im Nahen Osten. Laut der ASX-Meldung vom 2. März 2026 befindet sich EOS in Verhandlungen mit mehreren nahöstlichen Regierungen über die Lieferung von Counter-Drone-Systemen, darunter Slinger und das APOLLO-Lasersystem. Am 13. März 2026 hat EOS bereits neue Counter-Drone-Aufträge aus dem Nahen Osten und den USA im Wert von USD 45 Millionen gemeldet. Die MARSS-Übernahme bringt zudem eine bestehende operative Präsenz in Saudi-Arabien mit. Dieser Artikel unterstreicht, dass der Schutz kritischer Energieinfrastruktur gegen Drohnen und Raketen im Persischen Golf nicht mehr theoretisch, sondern akut existenziell ist. Jede einzelne der beschädigten Anlagen — LNG-Werke, Gasverarbeitungsanlagen, Raffinerien — ist genau die Art von stationärer Infrastruktur, für die EOS' integriertes C-UAS-System aus Erkennung (NiDAR), Jamming, Slinger-Kanone und APOLLO-Laser konzipiert wurde. Die Dringlichkeit der Beschaffung in der Region dürfte durch solche Angriffe massiv steigen.
rasdi
rasdi, 19. Mär 8:44 Uhr
0

Nach den starken Bewegungen der Vortage hat sich der Handel am 19. März mit 4,5 Millionen Aktien und einem minimalen Minus von 0,5% deutlich beruhigt. Die Tagesspanne war mit AUD 9,320 bis AUD 10,300 zwar breit, der Kurs hat sich aber am Ende bei AUD 9,650 nahe am Vortagesschluss eingependelt. Das spricht eher für eine Konsolidierungsphase, in der der Markt die jüngsten Kursgewinne verdaut und auf neue Impulse wartet.

Ganz ehrlich spart euch das ständige Checken des EOS Kurses in Europa oder den USA, interessant ist das nur wenn ihr wirklich kaufen oder verkaufen wollt, entscheidend bleibt der Kurs in Australien.
rasdi
rasdi, 19. Mär 8:07 Uhr
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Nach den starken Bewegungen der Vortage hat sich der Handel am 19. März mit 4,5 Millionen Aktien und einem minimalen Minus von 0,5% deutlich beruhigt. Die Tagesspanne war mit AUD 9,320 bis AUD 10,300 zwar breit, der Kurs hat sich aber am Ende bei AUD 9,650 nahe am Vortagesschluss eingependelt. Das spricht eher für eine Konsolidierungsphase, in der der Markt die jüngsten Kursgewinne verdaut und auf neue Impulse wartet.
rasdi
rasdi, 19. Mär 7:42 Uhr
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https://defence-industry.eu/leonardo-completes-e1-6-billion-acquisition-of-iveco-military-vehicle-business/ https://eos-aus.com/news/eos-looks-to-improve-cuas-capability-as-further-development-and-deployment-continue/

Das ist ein sehr interessanter Zusammenhang. Wenn man beide Artikel kombiniert, ergibt sich folgendes Bild: Der Artikel von Oktober 2024 zeigt, dass EOS bereits eine konkrete Arbeitsbeziehung mit Leonardo DRS (der US-Tochter von Leonardo) hat. EOS' R400 RWS mit 30mm-Kanone wurde als kinetischer Effektor auf einem Leonardo DRS Counter-UAS Stryker-Fahrzeug erfolgreich vorgeführt, bei dem Drohnen im scharfen Schuss abgeschossen wurden. EOS ist hier also bereits als Zulieferer von Waffenstationen in ein Leonardo-System integriert. Jetzt hat Leonardo durch die EUR 1,6 Milliarden schwere Übernahme von Iveco Defence ein eigenes Portfolio an gepanzerten Fahrzeugen erworben — leichte und mittlere gepanzerte Fahrzeuge, schwere Plattformen und taktische Fahrzeuge. Leonardo will eigene Sensoren, Turmsysteme und C2-Technologie auf diese Fahrzeuge integrieren. Die entscheidende Frage für EOS ist: Wird Leonardo künftig eigene Waffenstationen auf den eigenen Fahrzeugen bevorzugen, oder bleibt EOS als spezialisierter RWS- und C-UAS-Lieferant im Leonardo-Ökosystem? Aus EOS-Perspektive gibt es Argumente für beide Richtungen. Einerseits könnte Leonardo als vertikal integrierter Konzern versuchen, alles selbst abzudecken — das wäre ein Risiko für EOS. Andererseits hat EOS mit seinen kampferprobten RWS, dem ITAR-freien Status und der Spezialisierung auf Counter-UAS inklusive Laser einen Vorsprung, den Leonardo nicht ohne Weiteres intern replizieren kann. Die erfolgreiche Demonstration mit Leonardo DRS zeigt, dass EOS' Systeme bereits in das Leonardo-Ökosystem passen. Mit der MARSS-Übernahme kommt nun auch die C2- und Jamming-Fähigkeit dazu, die ein Leonardo-Fahrzeug mit EOS-Ausstattung zu einer vollintegrierten C-UAS-Plattform machen könnte. Kurz gesagt: Leonardo wird durch Iveco gleichzeitig zu einem stärkeren potenziellen Partner und einem stärkeren potenziellen Konkurrenten für EOS. Die bestehende Zusammenarbeit über Leonardo DRS in den USA ist ein positives Signal, aber ob sich das auf Leonardos neue europäische Fahrzeugflotte überträgt, ist noch offen.
Standard
Standard, 19. Mär 7:27 Uhr
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https://defence-industry.eu/leonardo-completes-e1-6-billion-acquisition-of-iveco-military-vehicle-business/ https://eos-aus.com/news/eos-looks-to-improve-cuas-capability-as-further-development-and-deployment-continue/
rasdi
rasdi, 19. Mär 6:14 Uhr
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Hast du schon geteilt, doppelt hält besser 😄. Der Hammer, die unzensierte Antwort von Anthropic Claude im letzten Absatz! Mein Senf dazu: Durch die geplante Übernahme von MARSS und deren NiDAR-Plattform entwickelt sich EOS vom reinen Waffensystem-Hersteller zu einem Komplettanbieter für Counter-UAS, der Erkennung, KI-gestützte Entscheidungsfindung und Bekämpfung (kinetisch wie nicht-kinetisch) aus einer Hand liefern kann. Das schließt eine zentrale Fähigkeitslücke, stärkt die europäische Präsenz (Frankreich, UK, Naher Osten) und macht EOS für Beschaffungsbeamte attraktiver, die eine skalierbare Gesamtlösung statt zusammengestückelter Einzelsysteme suchen. Deckt EOS nach der MARSS-Übernahme auch nicht-kinetische Abwehrmaßnahmen wie Jamming ab? Ja, genau. Im Artikel wird das explizit aufgeführt: Die NiDAR-Plattform von MARSS verknüpft sich mit verschiedenen Gegenmaßnahmen, darunter ausdrücklich RF/GPS-Jamming als nicht-kinetische Option sowie kinetische Mittel wie EOS' Slinger, Hochenergie-Laserwaffen und Interceptor-Drohnen. EOS deckt damit nach der MARSS-Übernahme beide Seiten ab — elektronische Störung (Jamming) und physische Zerstörung (Kanone, Laser, Abfangdrohne).

Auf diese Weise deckt EOS nun mehrere Bereiche ab, die auch zum Kerngeschäft von DroneShield gehören, konkret die RF-Detektion und -Störung (bei DroneShield: DroneSentry und DroneGun), die C2-Software zur Sensorfusion und Lagebilderstellung (bei DroneShield: DroneSentry-C2) und die KI-gestützte Bedrohungsklassifizierung. Was EOS auch nach der MARSS-Übernahme nicht abdeckt, sind die tragbaren Nahbereichsgeräte von DroneShield wie den RfPatrol-Handheld-Detektor und die DroneGun als tragbaren Jammer für den Einzelsoldaten, also genau das taktische Segment, in dem DroneShield mit über 4.000 verkauften Systemen seine größte Stärke hat.
rasdi
rasdi, 19. Mär 5:35 Uhr
1

Weis gar nicht mehr ob ich das geteilt hab dem diesem Info Fluss 😂 https://eos-aus.com/news/counter-uas-challenges-multiply-one-company-can-soon-address-them-all/ Industrielle Bedeutung • EOS verbindet seine Sensoren und Effektoren (Slinger, HEL/Apollo, Interzeptoren) mit der MARSS‑NiDAR C2‑ und AI‑Plattform zu einem durchgängigen System von Detektion über Entscheidung bis zur Wirkung. • Statt einzelner Bausteine kann EOS Beschaffern nun „alles aus einer Hand“ anbieten (Detection, C2/AI, kinetische und nicht‑kinetische Effektorik), was ihre Wettbewerbsposition gegenüber Nischenanbietern deutlich stärkt. Technologische Positionierung • Mit NiDAR erhält EOS eine bereits feldbewährte, AI‑gestützte C2‑ und Sensor‑Fusionsplattform, die für komplexe, koordinierte und Schwarm‑Drohnenangriffe ausgelegt ist. • EOS spart damit ein mehrjähriges, riskantes Eigenentwicklungsprogramm und beschleunigt die Marktreife autonomer C‑UAS‑Lösungen deutlich. Markt- und Wachstumsimplikationen • Die Akquisition erweitert die Präsenz und Fähigkeiten in Europa (inkl. Frankreich und UK) und festigt die Position im Nahen Osten; parallel ist EOS bereits in Asien-Pazifik, Nordamerika und Australien aktiv. • Mit rund 500 Mitarbeitenden nach Closing, darunter >40 Software‑Engineers, kann EOS stärker auch Homeland‑Security‑ und zivile Märkte adressieren, also über klassische Militärkunden hinaus wachsen. Strategisches Fazit für EOS • EOS „schließt die Lücke“ bei skalierbaren, flexiblen C‑UAS‑Systemen und positioniert sich als globaler Anbieter, der die zunehmende Drohnenbedrohung (inkl. Swarms) künftig ganzheitlich bedienen kann. • Das erhöht das Upside bei größeren, systemischen C‑UAS‑Ausschreibungen und macht EOS strategisch relevanter für Staaten, die integrierte Luftverteidigungs‑/C‑UAS‑Netzwerke aufbauen oder ausbauen wollen.

Hast du schon geteilt, doppelt hält besser 😄. Der Hammer, die unzensierte Antwort von Anthropic Claude im letzten Absatz! Mein Senf dazu: Durch die geplante Übernahme von MARSS und deren NiDAR-Plattform entwickelt sich EOS vom reinen Waffensystem-Hersteller zu einem Komplettanbieter für Counter-UAS, der Erkennung, KI-gestützte Entscheidungsfindung und Bekämpfung (kinetisch wie nicht-kinetisch) aus einer Hand liefern kann. Das schließt eine zentrale Fähigkeitslücke, stärkt die europäische Präsenz (Frankreich, UK, Naher Osten) und macht EOS für Beschaffungsbeamte attraktiver, die eine skalierbare Gesamtlösung statt zusammengestückelter Einzelsysteme suchen. Deckt EOS nach der MARSS-Übernahme auch nicht-kinetische Abwehrmaßnahmen wie Jamming ab? Ja, genau. Im Artikel wird das explizit aufgeführt: Die NiDAR-Plattform von MARSS verknüpft sich mit verschiedenen Gegenmaßnahmen, darunter ausdrücklich RF/GPS-Jamming als nicht-kinetische Option sowie kinetische Mittel wie EOS' Slinger, Hochenergie-Laserwaffen und Interceptor-Drohnen. EOS deckt damit nach der MARSS-Übernahme beide Seiten ab — elektronische Störung (Jamming) und physische Zerstörung (Kanone, Laser, Abfangdrohne).
rasdi
rasdi, 19. Mär 5:30 Uhr
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Aktuell notiert EOS um 15:30 Uhr in Sydney (5:30 Uhr MEZ) an der ASX bei AUD 9,79 (+1,56 %), bei einem bisherigen Handelsvolumen von 3,55 Mio. Stück. Das Tagesvolumen lag gestern mit 7.864.176 Aktien bei mehr als dem Doppelten des 20 Tage Durchschnitts von 3.812.496 Aktien. Zum Vergleich am 18. März 2026 wurden auf den genannten Börsen insgesamt 399.149 Aktien von EOS gehandelt: 163.607 Stück an der Nasdaq OTC, 146.532 Stück bei Tradegate, 56.075 Stück an der LS Exchange, 26.475 Stück in Frankfurt, 5.460 Stück in Stuttgart und 1.000 Stück bei Baader Trading. Für EOS sind die Kurse an Nasdaq oder deutschen Börsen nur Richtwerte, entscheidend ist immer die Heimatbörse in Sydney!
Standard
Standard, 18. Mär 21:22 Uhr
2
Weis gar nicht mehr ob ich das geteilt hab dem diesem Info Fluss 😂 https://eos-aus.com/news/counter-uas-challenges-multiply-one-company-can-soon-address-them-all/ Industrielle Bedeutung • EOS verbindet seine Sensoren und Effektoren (Slinger, HEL/Apollo, Interzeptoren) mit der MARSS‑NiDAR C2‑ und AI‑Plattform zu einem durchgängigen System von Detektion über Entscheidung bis zur Wirkung. • Statt einzelner Bausteine kann EOS Beschaffern nun „alles aus einer Hand“ anbieten (Detection, C2/AI, kinetische und nicht‑kinetische Effektorik), was ihre Wettbewerbsposition gegenüber Nischenanbietern deutlich stärkt. Technologische Positionierung • Mit NiDAR erhält EOS eine bereits feldbewährte, AI‑gestützte C2‑ und Sensor‑Fusionsplattform, die für komplexe, koordinierte und Schwarm‑Drohnenangriffe ausgelegt ist. • EOS spart damit ein mehrjähriges, riskantes Eigenentwicklungsprogramm und beschleunigt die Marktreife autonomer C‑UAS‑Lösungen deutlich. Markt- und Wachstumsimplikationen • Die Akquisition erweitert die Präsenz und Fähigkeiten in Europa (inkl. Frankreich und UK) und festigt die Position im Nahen Osten; parallel ist EOS bereits in Asien-Pazifik, Nordamerika und Australien aktiv. • Mit rund 500 Mitarbeitenden nach Closing, darunter >40 Software‑Engineers, kann EOS stärker auch Homeland‑Security‑ und zivile Märkte adressieren, also über klassische Militärkunden hinaus wachsen. Strategisches Fazit für EOS • EOS „schließt die Lücke“ bei skalierbaren, flexiblen C‑UAS‑Systemen und positioniert sich als globaler Anbieter, der die zunehmende Drohnenbedrohung (inkl. Swarms) künftig ganzheitlich bedienen kann. • Das erhöht das Upside bei größeren, systemischen C‑UAS‑Ausschreibungen und macht EOS strategisch relevanter für Staaten, die integrierte Luftverteidigungs‑/C‑UAS‑Netzwerke aufbauen oder ausbauen wollen.
rasdi
rasdi, 18. Mär 18:46 Uhr
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https://breakingdefense.com/2026/03/new-space-force-acquisition-portfolios-include-space-control-orbital-warfare/ Nerv der Zeit, wenn US vorlegt wird EU früher oder später aufwachen. Kannst ja mal zusammenfassen lassen bitte @rasdi

Bin noch im Zug unterwegs. Deswegen eine kurze Zusammenfassung mit dem Handy: **Zusammenfassung des Artikels:** Der Artikel von Breaking Defense (17. März 2026) berichtet, dass die US Space Force alle neun neuen Beschaffungsportfolios (Portfolio Acquisition Executives, PAEs) eingerichtet hat. Diese Portfolios setzen die Beschaffungsreformen von Verteidigungsminister Pete Hegseth um. Unter den neun PAEs befinden sich zwei, die besonders relevant sind: ein Büro für Space Control (Weltraumkontrolle) und eines für Electronic Warfare, Cyber Warfare und Orbital Warfare (orbitale Kriegsführung). Tom Ainsworth, der oberste Beschaffungsbeamte für den Weltraumbereich, betonte zudem, dass die Space Force die Integration von zislunaren Fähigkeiten (also im Raum zwischen Erde und Mond) „sehr ernst" nehme und dafür mit der NASA und dem Air Force Research Laboratory zusammenarbeiten werde. Die genaue Abgrenzung zwischen Space Control (Schutz eigener Weltraumkapazitäten und Ausschaltung gegnerischer) und Orbital Warfare ist noch nicht klar definiert. **Was bedeutet das für EOS?** Dieser Artikel ist für EOS potenziell sehr relevant, weil er zeigt, dass die USA erstmals eigene, institutionalisierte Beschaffungsstrukturen für Weltraumkontrolle und orbitale Kriegsführung aufbauen. EOS hat genau für diese Missionen seine ATLAS-Produktfamilie entwickelt, die 2025 als Marke eingeführt wurde. Laut der EOS Investor Presentation vom 23. Februar 2026 sind ATLAS-Produkte für folgende Einsatzzwecke konzipiert: das Blenden und Stören von Satellitensensoren, das Ausschalten von Satelliten sowie das Bewegen von Satelliten und Weltraummüll. Stationäre ATLAS-Systeme sollen ab 2026, mobile Plattformen ab 2027 kommerzialisiert werden (Quelle: EOS Results Investor Presentation, 23. Februar 2026). Dass die Space Force jetzt dedizierte Beschaffungsbüros für Space Control und Orbital Warfare einrichtet, bedeutet, dass es künftig konkrete Budgettöpfe und Beschaffungsprogramme geben wird, auf die sich Anbieter wie EOS bewerben können. Bisher war „Space Warfare" ein eher diffuses Konzept ohne klare institutionelle Zuständigkeit. Mit den PAEs gibt es nun eine feste Anlaufstelle und einen strukturierten Beschaffungsprozess. Allerdings muss man einschränken: EOS' ATLAS-Produkte befinden sich noch in der Entwicklungs- und Kommerzialisierungsphase, und der US-Markt ist für EOS aufgrund der ITAR-Thematik komplexer als andere Märkte. EOS operiert in den USA über seine Tochtergesellschaft EOS Defense Systems USA in Huntsville, Alabama, was den Zugang grundsätzlich ermöglicht. In der EOS Business Development Pipeline ist die USA als Zielmarkt für HELW-Opportunities bereits aufgeführt (Quelle: EOS Results Investor Presentation, 23. Februar 2026, Pipeline-Übersicht). **Zusammenfassung:** Die USA schaffen mit den neuen Space-Force-Beschaffungsportfolios für Weltraumkontrolle und orbitale Kriegsführung erstmals eine institutionelle Grundlage für die gezielte Beschaffung von Weltraumwaffen. Das ist ein positives Signal für EOS, dessen ATLAS-Produktfamilie genau auf diese Missionen ausgerichtet ist — vom Blenden feindlicher Satellitensensoren bis zur Satellitenbekämpfung. Die Kommerzialisierung stationärer ATLAS-Systeme ist ab 2026 geplant, mobile Varianten ab 2027. Ob EOS tatsächlich an US-Programmen teilnehmen kann, hängt von der weiteren Marktentwicklung und dem Zugang über die US-Tochtergesellschaft in Huntsville ab. Konkrete Aufträge gibt es bislang nicht, aber die strukturelle Voraussetzung auf Kundenseite entsteht gerade.
R
RainerZufall!, 18. Mär 17:26 Uhr
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Möchte jetzt auch nicht weiter darauf herumreiten. In einem hast Du aber recht, wir sind scheinbar grundverschieden!
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RainerZufall!, 18. Mär 17:15 Uhr
0
Du investierst, weil ein anderer User Dir das suggeriert? Alles klar, dann weiss ich alles, was ich wissen muss…:-) Ist vom 24.02.26 im Hauptforum, warst Du doch oder? Wie soll ich das anders interpretieren? Vielleicht kannst Du mir helfen?!
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