EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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20. April 2026, 22:43 Uhr, Gettex
Kommentare 632
rasdi
rasdi, 21. Mär 17:43 Uhr
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Verteidigungsminister Pistorius reist nicht allein nach Australien. Nach Angaben seines Ministeriums wird er von Vertretern mehrerer Unternehmen begleitet, darunter Airbus, TKMS, MBDA, Quantum Systems, Diehl und Rohde & Schwarz. Für EOS sind insbesondere zwei dieser Unternehmen von direkter Bedeutung. Mit Diehl Defence besteht bereits eine Partnerschaft im Rahmen der Bundeswehr-Ausschreibung für leichte Waffenstationen (R150), wie zuvor beschrieben. Eine direkte Partnerschaft zwischen EOS und MBDA ist derzeit nicht bekannt. Darüber hinaus verfügt EOS mit der US-Tochter Leonardo DRS eine bestehende Arbeitsbeziehung zu Leonardo, einem Anteilseigner von MBDA. Die MBDA Deutschland GmbH mit Sitz in Schrobenhausen (Metropolregion München–Augsburg–Ingolstadt) betreibt weitere Standorte in Aschau am Inn, Freinhausen und Ulm sowie Repräsentanzen in Berlin, Bonn und Koblenz. Das Unternehmen beschäftigt allein am Hauptstandort rund 1.420 Mitarbeiter und gehört vollständig zur europäischen MBDA-Gruppe. Diese befindet sich im Besitz von Airbus und BAE Systems (je 37,5 %) sowie Leonardo (25 %) und hat ihren Hauptsitz in Le Plessis-Robinson, Frankreich (Wikipedia). Das frühere Projekt zwischen Rheinmetall und MBDA scheint derzeit keine Rolle mehr zu spielen. Der Verteidigungsminister reist gemeinsam mit MBDA nach Australien, jedoch ohne Rheinmetall. MBDA dürfte die Reise nutzen, um das Angebot von EOS genauer zu evaluieren und mögliche Kooperationsoptionen zu prüfen. Vieles deutet auf vorausgegangene Gespräche MBDA/EOS hin. Laut Schwer bietet EOS einen 100-kW-Laser für rund 190 Millionen Euro an, einschließlich einer möglichen Verlagerung der Lieferkette nach Deutschland sowie eines potenziellen Unternehmensumzugs. Argumente wie nationale Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen und Einbindung heimischer Zulieferer sprechen klar für eine deutsche Lösung. Hinzu kommt die strategische Bedeutung technologischer Souveränität: Eine inländische Entwicklung ermöglicht die volle Kontrolle über Wartung, Weiterentwicklung und Exportentscheidungen. Was spricht gegen eine Partnerschaft mit MBDA Deutschland? Eigentlich wenig. Mit über 60 Jahren Bundeswehr-Erfahrung kennt MBDA die Beschaffungsprozesse, Zulassungen und Normen bis ins Detail. Der Standort Ulm ist gezielt auf die Entwicklung und Integration von Schiffsbewaffnung ausgelegt – genau dort würde auch ein Marine-Laser verortet sein. MBDA verfügt über alle notwendigen Sicherheitsfreigaben, bestehende Marineverträge (RAM, ESSM) und die Fähigkeit, komplexe Systeme in bestehende Plattformen und Gefechtsführungsstrukturen zu integrieren. EOS hingegen liefert die fehlende Schlüsseltechnologie: einen erprobten 100-kW-Laser samt Exportnachweis. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Der Wettbewerb um das Marine-Lasersystem bleibt offen.
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RainerZufall!, 21. Mär 17:36 Uhr
0
Danke für die Richtigstellung!
rasdi
rasdi, 21. Mär 17:27 Uhr
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Als Zuschlagskriterium wird bei Erfüllung des geforderten Leistungskataloges ausschließlich der Preis mit einer Gewichtung von 100 Prozent angegeben. Somit wird eine Übererfüllung der von der Bundeswehr geforderten Leistung nicht belohnt. Das war doch Teil dieser Ausschreibung, oder?

Rainer@, die Aussage "Als Zuschlagskriterium wird bei Erfüllung des geforderten Leistungskataloges ausschließlich der Preis mit einer Gewichtung von 100 Prozent angegeben" stammt aus dem hartpunkt-Artikel vom 24. Februar 2026 über die Beschaffung von knapp 3.000 leichten Waffenstationen für die Bundeswehr. In diesem Verfahren steht Diehl Defence in Kooperation mit EOS (R150) gegen Kongsberg (RS2) und Rheinmetall (Natter Light) im Wettbewerb. Sobald alle drei Anbieter den geforderten Leistungskatalog erfüllen, also die technischen Mindestanforderungen bestehen, entscheidet ausschließlich der Preis. Eine technische Übererfüllung bringt keinen Vorteil. Wer am billigsten anbietet und die Mindestanforderungen erfüllt, gewinnt. Kommen wir nun zum zweiten Aspekt der Marine-Laserbeschaffung. Im Februar 2026 hat der Haushaltsausschuss die 462 Millionen Euro für den Laser von Rheinmetall und MBDA gestoppt, obwohl schon viel Geld investiert worden war und trotzdem kein einsatzfähiges System existierte. Grundlage war ein Demonstrator, mit dem die Fregatte Sachsen schon 2022 vor Putlos Drohnen erfolgreich abgeschossen hat. Der nächste Schritt mit deutlich mehr Leistung und weiter steigenden Kosten war den Abgeordneten offenbar zu viel. Jetzt richtet sich der Blick auf EOS, deren System APOLLO bereits von der niederländischen Marine bestellt wurde und gleichzeitig mehr Leistung zu einem niedrigeren Preis bietet. MBDA ist derzeit in mehreren Laserprojekten aktiv, gemeinsam mit Rheinmetall an einem inzwischen gestoppten Projekt, parallel dazu entwickelt MBDA im Vereinigten Königreich im Rahmen des DragonFire-Programms ein eigenes System mit einem Budget von 316 Millionen Pfund und auch in Frankreich arbeitet das Unternehmen an einer weiteren eigenständigen Laserlösung.
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RainerZufall!, 21. Mär 11:37 Uhr
0
Für mich ist das eingetütet 😎
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RainerZufall!, 21. Mär 11:30 Uhr
0
"Auch MBDA ist dabei, also einer der beiden Konkurrenten im Marine-Laser-Wettbewerb" Haben MBDA und Rheinmetall in dem Fall keine Kooperation? Dachte ich bisher. Umso interessanter ist, dass Pistorius dann MBDA mit nach Australien nimmt. Läuft wohl auf eine Kooperation zwischen EOS und MBDA hinaus. Günstiger als Rheinmetall, aber Europa ist mit an Bord. Was denkt Ihr?
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RainerZufall!, 21. Mär 10:46 Uhr
1
Im Verteidigungsministerium ist dabei offen, ob Deutschland auf eine heimische Lösung der Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA setzen soll – oder auf Technik des australischen Unternehmens EOS. Offen?,meiner Meinung nach nein, wenn man sich an die eigenen Kriterien halten will. Es sei denn, Rheinmetall ist bereit für ein Minusgeschäft. Leider kann immer geschoben werden, für das Minusgeschäft könnte das Verteidigungsministerium an anderer Stelle bereit sein mehr zu bezahlen.
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RainerZufall!, 21. Mär 10:33 Uhr
1
Dann kann der Auftrag doch nur an EOS gehen, zumindest allerbeste Aussichten!
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RainerZufall!, 21. Mär 9:26 Uhr
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https://www.welt.de/politik/deutschland/article69bb968bd3cf984a3adb6fcf/sicherheitspolitik-der-pistorius-plan-fuer-den-indo-pazifik.html Dieser Artikel ist für EOS direkt relevant, weil EOS namentlich erwähnt wird. Der Schlüsselsatz lautet: "Im Verteidigungsministerium ist dabei offen, ob Deutschland auf eine heimische Lösung der Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA setzen soll – oder auf Technik des australischen Unternehmens EOS." Es geht konkret um ein Marine-Lasersystem zur Drohnenabwehr von Schiffen. Das ist aus mehreren Gründen bedeutsam. Erstens bestätigt ein großes deutsches Leitmedium (WELT/Axel Springer), dass EOS im deutschen Verteidigungsministerium als konkrete Alternative zu Rheinmetall und MBDA für Marinelaser diskutiert wird. Das ist keine Forumsspekulation, sondern journalistisch recherchierte Information über laufende Beschaffungsdebatten in Berlin. Zweitens reist Pistorius ausdrücklich nach Australien, also zum Heimatmarkt von EOS. Er nimmt Vertreter von Diehl mit, einem Unternehmen, mit dem EOS bereits eine Partnerschaft auf LinkedIn angekündigt hat. Auch MBDA ist dabei, also einer der beiden Konkurrenten im Marine-Laser-Wettbewerb. Das zeigt, dass Australien für Berlin nicht nur als Rohstoffpartner relevant ist, sondern explizit als Rüstungs- und Technologiepartner. Drittens passt das zeitlich zur bereits dokumentierten Entwicklung: Der Bundestag hat im Februar 2026 das Rheinmetall/MBDA-Laserprojekt gestoppt, EOS hat Partnerschaften mit KNDS France und Diehl Defence geschlossen, und die APOLLO-Laserwaffe wird bereits an die Niederlande geliefert. Wenn das deutsche Verteidigungsministerium jetzt ernsthaft EOS als Alternative prüft, könnte das mittelfristig einer der größten Einzelaufträge für EOS werden. Das gestoppte Rheinmetall/MBDA-Projekt hatte ein Volumen von rund EUR 300 Millionen (ca. AUD 462 Millionen). Allerdings: Der Artikel sagt ausdrücklich, dass die Frage "offen" ist. Es gibt noch keine Entscheidung, keinen Vertrag und keine ASX-Meldung dazu. Es ist ein positives Signal, aber noch kein Fakt.

Als Zuschlagskriterium wird bei Erfüllung des geforderten Leistungskataloges ausschließlich der Preis mit einer Gewichtung von 100 Prozent angegeben. Somit wird eine Übererfüllung der von der Bundeswehr geforderten Leistung nicht belohnt. Das war doch Teil dieser Ausschreibung, oder?
rasdi
rasdi, 21. Mär 7:21 Uhr
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https://www.welt.de/politik/deutschland/article69bb968bd3cf984a3adb6fcf/sicherheitspolitik-der-pistorius-plan-fuer-den-indo-pazifik.html Dieser Artikel ist für EOS direkt relevant, weil EOS namentlich erwähnt wird. Der Schlüsselsatz lautet: "Im Verteidigungsministerium ist dabei offen, ob Deutschland auf eine heimische Lösung der Rüstungskonzerne Rheinmetall und MBDA setzen soll – oder auf Technik des australischen Unternehmens EOS." Es geht konkret um ein Marine-Lasersystem zur Drohnenabwehr von Schiffen. Das ist aus mehreren Gründen bedeutsam. Erstens bestätigt ein großes deutsches Leitmedium (WELT/Axel Springer), dass EOS im deutschen Verteidigungsministerium als konkrete Alternative zu Rheinmetall und MBDA für Marinelaser diskutiert wird. Das ist keine Forumsspekulation, sondern journalistisch recherchierte Information über laufende Beschaffungsdebatten in Berlin. Zweitens reist Pistorius ausdrücklich nach Australien, also zum Heimatmarkt von EOS. Er nimmt Vertreter von Diehl mit, einem Unternehmen, mit dem EOS bereits eine Partnerschaft auf LinkedIn angekündigt hat. Auch MBDA ist dabei, also einer der beiden Konkurrenten im Marine-Laser-Wettbewerb. Das zeigt, dass Australien für Berlin nicht nur als Rohstoffpartner relevant ist, sondern explizit als Rüstungs- und Technologiepartner. Drittens passt das zeitlich zur bereits dokumentierten Entwicklung: Der Bundestag hat im Februar 2026 das Rheinmetall/MBDA-Laserprojekt gestoppt, EOS hat Partnerschaften mit KNDS France und Diehl Defence geschlossen, und die APOLLO-Laserwaffe wird bereits an die Niederlande geliefert. Wenn das deutsche Verteidigungsministerium jetzt ernsthaft EOS als Alternative prüft, könnte das mittelfristig einer der größten Einzelaufträge für EOS werden. Das gestoppte Rheinmetall/MBDA-Projekt hatte ein Volumen von rund EUR 300 Millionen (ca. AUD 462 Millionen). Allerdings: Der Artikel sagt ausdrücklich, dass die Frage "offen" ist. Es gibt noch keine Entscheidung, keinen Vertrag und keine ASX-Meldung dazu. Es ist ein positives Signal, aber noch kein Fakt.
rasdi
rasdi, 21. Mär 6:59 Uhr
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Ich fokussiere mich hier bewusst nur auf EOS, weil ich am Aktienmarkt weiter erfolgreich bleiben will. Streitigkeiten oder beleidigende Diskussionen bringen niemandem etwas und interessieren mich nicht. Dieses Forum habe ich eröffnet, um relevante Infos zu EOS zu teilen, die ich mir ohnehin zusammentrage (u. a. über Claude). Ich gehe gern ins Detail bei meinen Investments, wem das zu viel ist, der kann die Beiträge einfach überlesen. Seit Andreas Schwer im August 2022 die Führung bei Electro Optic Systems übernommen hat, verfügt das Unternehmen über eine Vielzahl konkreter und realistisch umsetzbarer Zukunftsperspektiven. Dazu zählen unter anderem der erste ausgelieferte Laserwaffen-Vertrag mit den Niederlanden im Umfang von rund 125 Millionen AUD, die Entwicklung eines 300-kW-Lasersystems, das vollständig vom Kunden finanziert wird, sowie die neue Produktionsstätte in Singapur mit einer Kapazität von bis zu 20 Lasersystemen pro Jahr. Hinzu kommt die Übernahme von MARSS, durch die EOS zum Komplettanbieter im Bereich C-UAS wird, ebenso wie ein stetig wachsendes Partnernetzwerk mit Unternehmen wie KNDS, Milrem Robotics, Roketsan, Diehl Defence und UXV Technologies. Darüber hinaus gelingt der Eintritt in den US-Markt über General Dynamics, während die ATLAS-Produktfamilie zusätzliche Perspektiven im Bereich Weltraumüberwachung und -kontrolle eröffnet.
rasdi
rasdi, 21. Mär 6:42 Uhr
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Die Übernahme von MARSS erfolgte in zwei Schritten. Der erste Schritt wurde im November 2025 abgeschlossen. EOS hat die Interceptor-Drohnen-Sparte von MARSS für EUR 5,5 Millionen (ca. AUD 10 Millionen) erworben. Das umfasst die Interceptor-Technologie, das geistige Eigentum und das fünfköpfige Ingenieurteam, das die Drohne entwickelt hat. Dieser Kauf ist im Jahresbericht 2025 als abgeschlossene Transaktion verbucht. Der zweite Schritt wurde im Januar 2026 angekündigt, ist aber noch nicht abgeschlossen. EOS hat am 12. Januar 2026 eine bedingte Vereinbarung zur Übernahme des "remainder of the MARSS group business" unterzeichnet. Laut der Investor Presentation umfasst der "business perimeter" die NiDAR C2-Technologie, die Sensor-Fusions- und KI-Softwareplattform, die Hardware, alle zugehörigen Kundenverträge, das geistige Eigentum und das Personal. Der Preis besteht aus einer Vorauszahlung von USD 36 Millionen (ca. AUD 54 Millionen) plus einem Earn-out von bis zu EUR 100 Millionen, das an neue Aufträge im Wert von EUR 500 Millionen geknüpft ist, so wie schon im vorherigen Post beschrieben. Diese Transaktion ist noch an Bedingungen geknüpft (Kundenzustimmungen, regulatorische Genehmigungen) und soll im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden.

Um mein Wissen über das MARSS Projekt abzuschließen, sei noch erwähnt: Laut der ASX-Meldung vom 12. Januar 2026 und dem Quarterly Report vom 27. Januar 2026 hat EOS am selben Tag wie die MARSS-Übernahmeankündigung eine AUD 100 Millionen Kreditfazilität mit zweijähriger Laufzeit gesichert. Laut dem Quarterly Report ist die Fazilität ausdrücklich dafür vorgesehen, "growth and provide liquidity buffers, including working capital, across the expanded business and if required to support payments for the acquisition of MARSS" zu unterstützen. Zur Kreditfazilität: Laut der ASX-Meldung vom 2. März 2026 ("Growth Funding Update") wurde die AUD 100 Millionen Kreditfazilität finalisiert und ist ausdrücklich dafür vorgesehen, "growth across the EOS business" zu unterstützen und "to fund payments for the acquisition of MARSS". Die genauen Konditionen laut dieser Meldung: Der Kreditgeber ist Washington H. Soul Pattinson (Soul Patts), ein langjähriger EOS-Aktionär und früherer Kreditgeber. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre bis Februar 2028. Der durchschnittliche Gesamtzinssatz über die 24 Monate liegt bei 14,75%, mit Zinserhöhungen alle drei Monate. Es gibt keine finanziellen Covenants, und EOS kann den gesamten Kredit jederzeit ohne Strafgebühr vorzeitig zurückzahlen. Wichtig: Zum Zeitpunkt der Meldung am 2. März 2026 hatte EOS noch nichts davon abgerufen. EOS hatte zu diesem Zeitpunkt keine Schulden. Die Fazilität ist also ein Sicherheitsnetz und Wachstumspuffer, nicht eine bereits genutzte Verschuldung. EOS hatte Ende 2025 AUD 107 Millionen Cash, dazu kommen jetzt AUD 100 Millionen Kreditlinie, das gibt genug Spielraum, um die USD 36 Millionen MARSS-Vorauszahlung und das Wachstum zu finanzieren. Zum Kontext: Die 14,75% klingen hoch, sind aber deutlich niedriger als die früheren Soul-Patts-Kredite (22% plus 4% Gebühren auf das Term Loan von 2022, 15% plus 4% auf die Working-Capital-Fazilitäten). EOS hat alle früheren Soul-Patts-Schulden im Januar 2025 vollständig und vorzeitig zurückgezahlt.
rasdi
rasdi, 21. Mär 6:39 Uhr
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Beeindruckend Ich hatte in Erinnerung dass das earn out 20 Mio pro 100 Mio Auftrag sind.

Die Übernahme von MARSS erfolgte in zwei Schritten. Der erste Schritt wurde im November 2025 abgeschlossen. EOS hat die Interceptor-Drohnen-Sparte von MARSS für EUR 5,5 Millionen (ca. AUD 10 Millionen) erworben. Das umfasst die Interceptor-Technologie, das geistige Eigentum und das fünfköpfige Ingenieurteam, das die Drohne entwickelt hat. Dieser Kauf ist im Jahresbericht 2025 als abgeschlossene Transaktion verbucht. Der zweite Schritt wurde im Januar 2026 angekündigt, ist aber noch nicht abgeschlossen. EOS hat am 12. Januar 2026 eine bedingte Vereinbarung zur Übernahme des "remainder of the MARSS group business" unterzeichnet. Laut der Investor Presentation umfasst der "business perimeter" die NiDAR C2-Technologie, die Sensor-Fusions- und KI-Softwareplattform, die Hardware, alle zugehörigen Kundenverträge, das geistige Eigentum und das Personal. Der Preis besteht aus einer Vorauszahlung von USD 36 Millionen (ca. AUD 54 Millionen) plus einem Earn-out von bis zu EUR 100 Millionen, das an neue Aufträge im Wert von EUR 500 Millionen geknüpft ist, so wie schon im vorherigen Post beschrieben. Diese Transaktion ist noch an Bedingungen geknüpft (Kundenzustimmungen, regulatorische Genehmigungen) und soll im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden.
Standard
Standard, 20. Mär 21:43 Uhr
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Beeindruckend Ich hatte in Erinnerung dass das earn out 20 Mio pro 100 Mio Auftrag sind.
rasdi
rasdi, 20. Mär 20:53 Uhr
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EOS übernimmt das gesamte operative Geschäft von MARSS. Nach Abschluss gehören alle wesentlichen Vermögenswerte, die Technologie, die Kundenverträge, das Personal und die operativen Standorte in Frankreich, Großbritannien, Saudi-Arabien und Monaco zu EOS. Die MARSS-Website beschreibt EOS und MARSS bereits als "combined entity". https://marss.com/about/news/marss-signs-mou-with-nigerian-mod-valued-at-over-190m/ Wenn MARSS am 19. März 2026 ein MoU mit dem nigerianischen Verteidigungsministerium über ein Programm im Wert von über USD 190 Millionen unterzeichnet, betrifft das EOS als künftigen Eigentümer unmittelbar. Das Programm ist bemerkenswert, weil es genau die NiDAR C4I-Plattform einsetzt, die EOS durch die MARSS-Übernahme bekommt. Nigeria will ein landesweites KI-gestütztes Verteidigungsnetzwerk aufbauen, bestehend aus Expeditionsfahrzeugen mit Sensoren und Effektoren, UAVs für Aufklärung in umkämpften Gebieten, regionalen Kommandozentren und einem nationalen Hauptquartier, alles vernetzt über NiDAR. Das wäre eines der größten nationalen Verteidigungsprogramme in Afrika. NiDAR kann nicht nur einzelne Gebäude oder Militärstützpunkte gegen Drohnen schützen, sondern ein ganzes Land vernetzen, mit Kommandozentren, Drohnen, Fahrzeugen und KI-gestützter Entscheidungsfindung. Das Nigeria-MoU über USD 190 Millionen zeigt genau das. Für EOS bedeutet das, dass sie nach der MARSS-Übernahme nicht nur Waffenstationen und Laser verkaufen können, sondern ganze nationale Sicherheitssysteme, und damit an viel größere Aufträge herankommen als bisher. EOS zahlt für MARSS nicht nur den festen Kaufpreis von USD 36 Millionen, sondern hat zusätzlich einen Bonus vereinbart. Wenn MARSS nach der Übernahme neue Aufträge im Gesamtwert von EUR 500 Millionen hereinholt, bekommt der bisherige MARSS-Eigentümer bis zu EUR 100 Millionen extra. Das ist der Earn-out, das ist eine Art Erfolgsprämie, die nur fällig wird, wenn das Geschäft tatsächlich wächst. Jetzt kommt Nigeria ins Spiel. Das MoU hat einen Wert von über USD 190 Millionen. Wenn daraus ein fester Vertrag wird, wären damit auf einen Schlag fast 40% der EUR 500-Millionen-Schwelle erreicht. Zusammen mit den bestehenden MARSS-Verträgen (USD 70 Millionen Naher Osten, USD 20 Millionen Kampfschiffe, USD 5,5 Millionen Infrastrukturschutz und andere) würde sich die Earn-out-Schwelle immer realistischer anfühlen. Für EOS als Investor betrachtet ist das zweischneidig. Einerseits zeigt es, dass MARSS tatsächlich große Aufträge gewinnen kann, was den Wert der Übernahme bestätigt. Andererseits könnte der Earn-out am Ende teuer werden, wenn MARSS sehr erfolgreich ist, weil EOS dann bis zu EUR 100 Millionen in einer Kombination aus Bargeld (gedeckelt auf EUR 20 Millionen) und EOS-Aktien nachzahlen muss. Allerdings drei wichtige Einschränkungen: Erstens ist das das absolute Maximum, das nur fällig wird, wenn MARSS tatsächlich EUR 500 Millionen an neuen Aufträgen generiert. Zweitens bestimmt der Aktienkurs zum Zeitpunkt der Zahlung die tatsächliche Anzahl der Aktien. Steigt der Kurs bis dahin, werden weniger Aktien ausgegeben. Drittens ist unklar, ob EOS nicht auch einen größeren Teil in bar zahlen könnte, wenn die Liquidität es erlaubt, solange die EUR 20 Millionen Bardeckelung als Minimum und nicht als Maximum zu verstehen ist. Die genauen Bedingungen müssten aus dem vollständigen Übernahmevertrag hervorgehen. Wenn MARSS tatsächlich EUR 500 Millionen an neuen Aufträgen generiert, dann hätte EOS ein Unternehmen mit einem halben Milliarde Auftragsbestand integriert, dagegen wäre die Verwässerung ein kleiner Preis.
rasdi
rasdi, 20. Mär 17:54 Uhr
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https://www.linkedin.com/posts/eosdsusa_capability-is-proven-in-the-field-eos-recently-activity-7440744012770193408-DnzW?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAFUMX6gB9bJPa26miYjmq8geSIltCJrMteI Das Bild zeigt ein leichtes taktisches Fahrzeug mit einem EOS RWS (vermutlich ein R150 oder R400) auf dem Dach bei einem Counter UAS Live Test auf der N2L Range in Huntsville, Alabama, also direkt am Standort der EOS Defense Systems USA Tochtergesellschaft. Dass EOS USA aktiv Counter UAS Fähigkeiten auf leichten Fahrzeugen demonstriert, bedient genau das Marktsegment, das das Pentagon derzeit massiv ausbaut. Das 20 Milliarden USD schwere Anduril Programm zur Drohnenabwehr verdeutlicht die Dimension. EOS USA hat erst am 23. Dezember 2025 einen Vertrag über 22 Millionen USD mit General Dynamics Land Systems für RWS auf US Kampffahrzeugen erhalten und am 13. März 2026 weitere 3 Millionen USD an Counter Drone Aufträgen aus den USA gemeldet. Die Live Tests zeigen, dass EOS USA nicht nur Verträge gewinnt, sondern die Systeme auch aktiv im Feld weiterentwickelt und validiert.
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