EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi
Meine Überzeugung ändert das nicht. Die strukturelle Verschiebung hin zu Gegendrohnentechnologie hat gerade erst begonnen, und EOS hat mit seinem integrierten C-UAS-Stack weiterhin eine überzeugende Positionen weltweit. Auch operativ geht es bei EOS voran, wie die zwei ganz unterschiedlichen, von Standard veröffentlichten Links zeigen. Die Kursstürze im Wasserstoffsektor kann ich deutlich besser einordnen. Dort scheint das Thema Klimawandel kaum noch ausschlaggebend zu sein, was sich auch am aktuellen Grundsatzstreit über den EU-Emissionshandel erkennen lässt. Dass jedoch Nachrichten wie „Erneut US-Angriffe auf Iran“ ausgerechnet zu Kursverlusten bei Anbietern von Drohnen- und Raketenabwehr führen, erschließt sich mir nur schwer.
Schön ist das nicht , zum Glück 3 stark laufende Investitionen im Bereich Pharma , wobei ich in einer wirklich big drin bin. Somit hält sich die Enttäuschung in Grenzen. Im Moment entpuppt sich jede Bodenbildung als Falltüre, aber die Rüstung wird kommen und diese gewaltig , davon bin ich überzeugt!
Hey Dach68! Wie gesagt - ich hoffe, Deine anderen Aktien können den Verlust ausgleichen. Der Kursrückgang ist bisschen mit Ansage. Der Chart sieht wirklich nicht gut aus. Immer tiefere Tiefs, kaum Resilienz und Erholung. Es scheint schlicht keine Käufer zu geben. Bei institutionellen Investoren dürfte der Short-Bericht vor einigen Monaten nachhaltiges Misstrauen gesät haben. Und ob sich die Technik im Vergleich zu anderen durchsetzt, steht auch noch zu beweisen. Der Krieg in der Ukraine zeigt eine andere Realität. Ich persönlich glaube nicht an eine schnelle Erholung und habe vor ein paar Tagen die Hälfte meiner Position verkauft. Bin also nach wie vor investiert, aber nicht mehr so hoch.
Der koreanische Artikel von eNewsToday, veröffentlicht am 3. Juli 2026, berichtet über ein Forum zur koreanisch emiratischen Verteidigungszusammenarbeit, das am 1. Juli 2026 im südkoreanischen Parlamentsgebäude stattfand. Im Mittelpunkt steht Abdullah Al Sayed Al Hashemi, ehemaliger Senior Vice President von Calidus und früherer Generalmajor der Luftwaffe der Vereinigten Arabischen Emirate, der eine Delegation nach Korea führte und dafür plädierte, die Zusammenarbeit beider Länder von reinem Export hin zu gemeinsamer Entwicklung und Produktion auszubauen. Er verwies dabei auf eine seit 2006 gewachsene Vertrauensbasis, in deren Rahmen bereits zivile und militärische koreabezogene Projekte im Volumen von rund 30 Milliarden US Dollar realisiert wurden, teils verbunden mit Gegengeschäftsverpflichtungen, sogenannten Offset Verpflichtungen, für die koreanische Regierung und Industrie. Als konkretes Beispiel für künftige gemeinsame Entwicklung nannte er ausdrücklich das integrierte Drohnen und Luftabwehrsystem DAMITA von Calidus, das er als Plattform beschreibt, die über reine Waffentechnik hinausgeht und Lokalisierung, gemeinsame Entwicklung, gemeinsame Produktion, Technologietransfer und Ausbildung ermöglichen könne. Dieser Artikel ist aber durchaus indirekt relevant für uns, auch wenn EOS darin nicht genannt wird, und zwar aus zwei Gründen. Erstens ist Calidus, das Unternehmen, für das Al Hashemi früher als Vizepräsident tätig war, bereits seit Februar 2025 offizieller Kooperationspartner von EOS für den Aufbau eines Centre of Excellence zur Fertigung der mittelkalibrigen EOS Waffenstationen einschließlich R500 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zweitens enthält das von ihm konkret genannte DAMITA System nachweislich EOS Komponenten, insbesondere eine 30 Millimeter ferngesteuerte Waffenstation von EOS auf der R800 Light Infantry Fighting Vehicle Variante, wie aus einer bereits vorliegenden Analyse von Army Recognition hervorgeht. Bemerkenswert ist zudem, dass genau diese Art von koreanisch emiratischer Verteidigungsveranstaltung bereits in einem völlig anderen, bereits geprüften Zusammenhang eine Rolle gespielt hat, nämlich beim umstrittenen Goldrone Vertrag. Der Grizzly Research Bericht vom 6. Februar 2026 hatte selbst festgestellt, dass Calidus vermutlich lediglich als Vermittler zwischen EOS und Goldrone bei einer koreanisch emiratischen Verteidigungsveranstaltung aufgetreten sei, ohne selbst finanziell beteiligt zu sein. Es ist also gut möglich, dass dieses Forum vom 1. Juli 2026 in eine ähnliche Reihe solcher Vermittlungsveranstaltungen gehört, auch wenn eine direkte Verbindung zum Goldrone Fall aus diesem konkreten Artikel nicht hervorgeht.
Wieder eine super Quelle von Standard, bekommst jetzt einen von mir. Für EOS bedeutet dieser Artikel in erster Linie eine indirekte, aber positive Bestätigung, dass das Programm, in das MARSS als C2 Anbieter eingebunden ist, bei einem der größten Rüstungskonzerne der Welt zügig vorankommt, auch wenn EOS oder MARSS in diesem konkreten BAE Beitrag selbst nicht namentlich genannt werden. Konkret zeigt sich das an mehreren Punkten. Ein außenstehender, unabhängig von EOS kommunizierender Großkonzern bestätigt, dass das BATS Programm bereits von der Konzeptphase bis zur Feldintegration und Einsatzerprobung fortgeschritten ist, und das innerhalb von nur acht Monaten. Das ist ein reales Tempo, keine bloße Ankündigung, und es untermauert die bereits im Juni 2026 getroffene Entscheidung von BAE, gerade MARSS als Partner für die zentrale Steuerungssoftware auszuwählen. Es war also keine folgenlose Absichtserklärung. Die für August und Spätsommer angekündigte nächste Phase mit Schießversuchen sowie erstmals kombinierten kinetischen und nicht kinetischen Gegenmaßnahmen ist für EOS relevant, weil genau das der Moment sein dürfte, an dem sich zeigt, wie tief NiDAR tatsächlich in die operative Wirkkette eingebunden ist. Sollte sich in den kommenden Monaten bestätigen, dass MARSS weiterhin die zentrale C2 Rolle spielt, wäre das ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu den in der ursprünglichen ASX Meldung vom 17. Juni 2026 bereits in Aussicht gestellten künftigen Kundenaufträgen für BAE Systems und MARSS gemeinsam. Es bleibt aber eine Unschärfe bestehen, weil BAE MARSS und NiDAR in dieser konkreten Mitteilung nicht erwähnt. Das bedeutet für uns Investoren, dass wir diesen Fortschritt zwar grundsätzlich positiv bewerten können, weil er zeigt, dass BATS als Gesamtprogramm real vorankommt, dass wir aber noch keine unabhängige, erneute Bestätigung haben, dass MARSS in diesem konkreten Testschritt tatsächlich beteiligt war. Erst eine künftige, ausdrückliche Erwähnung von MARSS oder NiDAR in einem der nächsten Fortschrittsberichte, etwa zu den für Spätsommer angekündigten Live Tests, würde diese Unsicherheit endgültig auflösen.
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