EUROBATTERY MINERALS WKN: A2PG12 ISIN: SE0012481570 Forum: Aktien User: Bay5anto

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21:06:06 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 1.244
Jakob1992
Jakob1992, 11. Mär 10:46 Uhr
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Ich habe einmal versucht, San Juan rein rechnerisch herunterzubrechen, um ein Gefühl für die Größenordnung zu bekommen. Wichtig: Das sind keine Prognosen, sondern einfache Szenarien mit verschiedenen Annahmen. Grundlage ist nur das aktuell bekannte Startervorkommen von etwa 60.000 t Erz mit ~1,3 % WO₃, der geplante 10-t/h-Durchsatz der Anlage und der 51-%-Anteil von Eurobattery. Konservatives Szenario Sehr vorsichtig gerechnet: wenige Betriebsstunden, niedriger Wolframpreis und moderate Recovery. → Gewinnanteil Eurobattery etwa ~8 Mio SEK pro Jahr → mögliche Bewertung nur für San Juan als Produzent etwa ~80 Mio SEK → theoretischer Kurs bei ~1 Mrd Aktien etwa ~0,08 SEK Mittleres Szenario Mehr Betriebsstunden, aktueller Wolframpreis (~1.100 $/mtu) und solide Recovery. → Gewinnanteil Eurobattery etwa ~40 Mio SEK pro Jahr → mögliche Bewertung etwa ~400 Mio SEK → theoretischer Kurs etwa ~0,40 SEK Optimistisches Szenario Hohe Betriebsstunden, starke Recovery (~75 %) und ein Wolframpreis, der noch einmal ~25 % steigt. → Gewinnanteil Eurobattery etwa ~136 Mio SEK pro Jahr → mögliche Bewertung etwa ~1,36 Mrd SEK → theoretischer Kurs etwa ~1,36 SEK Der interessante Punkt dabei ist: In dieser Rechnung gibt es mehrere Hebel, die den Wert stark beeinflussen können: • Wolframpreis – aktuell stark steigend • Betriebsstunden der Anlage – je mehr Laufzeit, desto höher der Durchsatz • Recovery-Rate – wie viel Metall tatsächlich gewonnen wird • Größe der Ressource – aktuell nur das Startervorkommen berücksichtigt Und ganz wichtig: Diese Rechnung betrachtet nur San Juan als Produzent. Nicht enthalten sind: • das Projekt Hautalampi • das Explorationsprojekt Corcel • mögliche CRMA-Zertifizierung • eine mögliche Erweiterung der Ressource über die aktuellen 60.000 t hinaus Mit anderen Worten: Das ist lediglich ein vereinfachtes Modell dafür, wie der Markt San Juan allein bewerten könnte, wenn die Produktion läuft. Alles andere wäre zusätzlicher Upside.
M
MarciMarc, 11. Mär 9:35 Uhr
0
Produktion ab Q1 2027
Jakob1992
Jakob1992, 11. Mär 7:11 Uhr
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Wenn man sich den aktuellen Stand anschaut, ergibt sich für Eurobattery Minerals in den nächsten Monaten eigentlich eine ganze Reihe von möglichen Triggern – und zwar nicht nur beim Projekt San Juan, sondern auch bei Hautalampi und Corcel. Beim Wolframprojekt San Juan Tungsten Project hat das Unternehmen jetzt bestätigt, dass die Engineering-Arbeiten und das metallurgische Testprogramm für die Aufbereitungsanlage gestartet sind. Diese Phase soll rund 20 Wochen dauern. In dieser Zeit wird die Anlage technisch ausgelegt, das Erz im Labor getestet und die optimale Aufbereitung sowie die Recovery-Raten bestimmt. Das ist typischerweise der Schritt direkt vor einer Bauentscheidung. Parallel dazu läuft der Antrag auf Einstufung als strategisches Projekt unter dem EU Critical Raw Materials Act. Eurobattery hat diese Anträge sowohl für San Juan als auch für das finnische Projekt Hautalampi eingereicht. Die Entscheidung darüber wird voraussichtlich in etwa drei bis sechs Monaten fallen. Sollte eines oder sogar beide Projekte diesen Status bekommen, würde das vor allem bei Finanzierung, Genehmigungen und politischer Unterstützung helfen. Wenn das Engineering bei San Juan nach rund 20 Wochen abgeschlossen ist (voraussichtlich im Sommer 2026), wäre der nächste logische Schritt die Final Investment Decision (FID). Damit würde offiziell beschlossen, die Anlage zu bauen und Bau- sowie Installationsaufträge zu vergeben. Danach folgt die Bauphase mit Installation und Inbetriebnahme der Anlage. Wichtig: In früheren Präsentationen wurde teilweise ein Produktionsstart bereits Ende 2026 bzw. im zweiten Halbjahr 2026 erwähnt. In der aktuellen Kommunikation wird das Ziel jetzt auf das erste Quartal 2027 konkretisiert. Das ist eher als realistische Zeitplanung zu verstehen, da zwischen Engineering, Bau und Inbetriebnahme typischerweise mehrere Monate liegen. Währenddessen entwickelt sich auch das Projekt Hautalampi weiter. Das Projekt Hautalampi befindet sich bereits in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase mit vorhandener Machbarkeitsbasis und historischer Produktion. Der Fokus liegt hier auf Finanzierung, Genehmigungen und dem Übergang Richtung Bauphase. Sollte auch Hautalampi den CRMA-Status erhalten, könnte das die Finanzierung deutlich erleichtern und das Projekt näher an eine Produktionsentscheidung bringen. Ein Projekt, das oft übersehen wird, ist außerdem Corcel. Dieses befindet sich noch in einer früheren Explorationsphase, hat aber ein relativ großes geologisches Zielgebiet. Hier könnten zukünftige Bohrprogramme oder Explorationsergebnisse das Ressourcenpotenzial genauer definieren. Auch wenn Corcel kurzfristig weniger Einfluss hat als San Juan oder Hautalampi, stellt es langfristig eine zusätzliche Option im Portfolio dar. Zusammengefasst könnten in den nächsten Monaten mehrere wichtige Ereignisse zusammenkommen: Entscheidung über den CRMA-Strategic-Project-Status für San Juan und Hautalampi (ca. 3–6 Monate) Abschluss des 20-wöchigen Engineering- und Testprogramms für San Juan mögliche FID bzw. Bauentscheidung für die Aufbereitungsanlage Fortschritte bei Finanzierung und Entwicklung von Hautalampi mögliche Explorationsergebnisse aus dem Projekt Corcel Gerade weil mehrere dieser Punkte zeitlich relativ nah zusammenliegen könnten, dürfte die zweite Jahreshälfte aus Projektsicht eine der interessantesten Phasen für das Unternehmen werden.
T
Thor_Donnerkeil, 10. Mär 13:17 Uhr
1
Ok, sie wollten ursprünglich in Q4/26 mit der Produktion beginnen, jetzt also eine kleine Verschiebung nach Q1/27. Aber das ist nicht so schlimm, denn dafür wird es ja jetzt konkreter und nicht zu vergessen: an der Börse wird die Zukunft gehandelt. In diesem Jahr sollten wir definitiv noch ganz andere Kurse sehen 🚀 😜
Jakob1992
Jakob1992, 10. Mär 13:07 Uhr
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Zwecks Kurse
Jakob1992
Jakob1992, 10. Mär 13:07 Uhr
1
Nur nicht CRMA vergessen 😊
Schroeder66
Schroeder66, 10. Mär 13:05 Uhr
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Selbst wenn es Verzögerungen gibt (wovon ich schon ausgehe), sollte der fortschreitende Bau der Anlage mit der Zeit immer mehr Investoren anlocken. Bis EndeQ3 oder Q4 könnten wir dann schon ganz andere Kurse haben, so hoffe ich zumindest. Oder konkreter: wenn der Bau Anlage physisch startet, sollte das entsprechende Aufmerksamkeit bringen. Bis dahin: immer schön nachlegen 😉
Schroeder66
Schroeder66, 10. Mär 12:54 Uhr
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Ich habe mal ein paar Fragen an die KI gestellt zum Thema Verarbeitung. Auch weil dort ja ohne Flotation ausgekommen werden soll, daher kann es mit den Anlagen tatsächlich schneller gehen als anderswo, trotzdem macht mich die Aussage immer noch skeptisch: Q1 2027 - Produktion, hier die Antworten: Link1: https://share.google/aimode/3JW6c9lRWWaSKsv1O Link2:https://share.google/aimode/40vAOgs4qQmEvYzVs
P
Postler, 10. Mär 12:42 Uhr
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Hoffentlich geht in Spanien schnell was voran und Hoffentlich kommt dort die Hitze noch nicht so schnell
P
Postler, 10. Mär 12:20 Uhr
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https://investors.eurobatteryminerals.com/de/pressemitteilungen/eurobattery-minerals-beginnt-mit-der-produktionsphase-im-wolframprojekt-san-juan-die-technischen-planung-wurde-mit-sofortiger-wirkung-aufgenommen/
Johnny_Bravo
Johnny_Bravo, 10. Mär 12:19 Uhr
2
APT Preis in China 2409$ 🚀🤑
P
Postler, 10. Mär 11:08 Uhr
0
Was schließt ihr aus dem Volumen bis jetzt?
B
BillyTheKid89, 10. Mär 9:19 Uhr
1
Interessant. Bin jetzt auch mal eingestiegen mit nem überschaubaren Betrag - allen investierten viel Erolg 😀
Monarchsfalter
Monarchsfalter, 10. Mär 8:55 Uhr
1
Bin vor längerer Zeit mit 0,0076 rein. Alles drumherum war wegen des Kriegs im Iran abgerutscht. Eurobattery hielt sich. Und St George mining. Alles andere tiefrot.
Monarchsfalter
Monarchsfalter, 10. Mär 8:53 Uhr
1
Ich denke, alle diejenigen, die hier investiert sind und etwas Geduld mitbringen, werden dafür reich belohnt werden.
Monarchsfalter
Monarchsfalter, 10. Mär 8:51 Uhr
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Gerade ist eine neue Meldung zum Wolframprojekt San Juan erschienen, und meiner Meinung nach ist sie strategisch ziemlich wichtig, weil sie erstmals konkrete technische Daten zur geplanten Produktion liefert und sich jetzt auch gut mit den aktuellen Wolframpreisen in Relation setzen lässt. Eurobattery Minerals hat ein spanisches Ingenieurbüro mit der finalen technischen Planung und einem metallurgischen Testprogramm für die Wolfram-Aufbereitungsanlage beauftragt. Die Arbeiten beginnen sofort und sollen etwa 20 Wochen dauern. Danach folgen Bau und Installation der Anlage mit dem Ziel, den Betrieb im ersten Quartal 2027 aufzunehmen. Der erste wirklich greifbare technische Wert aus der Meldung ist der geplante Durchsatz der Anlage: 10 Tonnen Erz pro Stunde. Rechnet man das auf einen typischen Minenbetrieb hoch (ca. 8.000 Betriebsstunden im Jahr), ergibt sich eine Verarbeitungskapazität von ungefähr 80.000 Tonnen Erz pro Jahr. Das passt ziemlich gut zur aktuell bekannten Starter-Ressource von rund 60.000 Tonnen Erz mit etwa 1,3 % WO₃. Setzt man diesen Gehalt an, erhält man im Erz ungefähr 1.040 Tonnen WO₃ pro Jahr. Bei einer realistischen metallurgischen Recovery von etwa 60–70 % ergibt sich eine jährliche Produktion von grob 600–700 Tonnen WO₃. Jetzt wird es interessant, wenn man das mit den aktuellen Marktpreisen für Wolfram vergleicht. Laut den jüngsten Marktberichten liegt der Preis für APT (Ammonium Paratungstate) derzeit bei etwa 2.000–2.195 USD pro mtu, also über 2.100 USD pro mtu im oberen Bereich. Ein mtu entspricht 10 kg WO₃. Wenn man also von etwa 650 Tonnen WO₃ Produktion pro Jahr ausgeht, entspricht das ungefähr 65.000 mtu. Bei einem Preis von etwa 2.100 USD pro mtu ergibt sich daraus ein theoretischer Metallwert von rund 136 Millionen USD pro Jahr. Natürlich verkauft die Mine kein APT, sondern Wolframkonzentrat, weshalb ein Abschlag auf den APT-Preis üblich ist. Selbst wenn man konservativ davon ausgeht, dass nur etwa 25–30 % dieses Wertes als realer Umsatz ankommen, landet man immer noch bei ungefähr 30–40 Millionen USD Umsatz pro Jahr. Da Eurobattery 51 % am Projekt hält, würde der anteilige Umsatz für das Unternehmen grob im Bereich von 15–20 Millionen USD jährlich liegen – allein aus dieser relativ kleinen Starteranlage. Strategisch wichtig ist außerdem, dass die Anlage modular aufgebaut werden soll. Die 10 t/h sind also ausdrücklich nur der Start. Die Kapazität kann später relativ einfach erhöht werden, wenn weitere Ressourcen erschlossen werden oder zusätzliche Finanzierung zur Verfügung steht. Genau dieses Modell sieht man häufig bei Junior-Mining-Projekten: Erst eine kleinere Produktion mit geringem CAPEX aufbauen, um Cashflow zu generieren, und danach die Anlage schrittweise erweitern. Auffällig ist auch der zeitliche Zusammenhang mit den jüngsten finanziellen Maßnahmen des Unternehmens: Wandlungen von Schulden in Aktien (Fenja und möglicherweise auch der CEO), ein kleines Private Placement und gleichzeitig der Start der technischen Planung. Das wirkt wie eine klassische Vorbereitung auf den Übergang von der Projektentwicklungsphase in Richtung Bau und Produktion. Unterm Strich zeigt diese Meldung zwei Dinge: Erstens wird das Projekt technisch konkret, weil jetzt die Aufbereitungsanlage geplant wird. Zweitens fällt dieser Fortschritt in eine Phase historisch hoher Wolframpreise, die sich laut aktuellen Marktgrafiken innerhalb kurzer Zeit von rund 300 USD pro mtu auf über 2.000 USD pro mtu vervielfacht haben. Sollte dieses Preisniveau auch nur annähernd gehalten werden, verbessert sich die Wirtschaftlichkeit solcher Projekte natürlich erheblich. Damit bestätigt die Meldung im Grunde die bisherige Strategie: San Juan als modulare Startermine, die relativ schnell Cashflow generieren kann und später bei Bedarf skaliert wird.

Vielen Dank für die super Analyse 😊
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