FREENET WKN: A0Z2ZZ ISIN: DE000A0Z2ZZ5 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 9.434
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Olli77, 13.03.2018 21:00 Uhr
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Waipu.tv (IPTV) Beim IPTV-Produkt waipu.tv wurde die erwartete Anzahl der Abo-Kunden (über 100.000) mit rund 102.000 erreicht, sodass Freenet nun im Bereich IPTV nach eigenen Angaben Marktführer ist. Gleichzeitig hat waipu.tv aktuell mehr als 500.000 registrierte Kunden, die potenziell als Abo-Kunden gewonnen werden könnten (hier). Ferner weitet Freenet das TV-Angebot mit neuen Sendern aus und will im ersten Quartal eine Waipu Media Library anbieten, wo Kunden ein TV-on-Demand-Angebot zur Verfügung stehen soll. Darüber hinaus sollen waipu.tv-Kunden mithilfe von KI-Lösungen zielgerichtete Programme empfohlen werden. Hinzu kommt, dass Freenet an der Erweiterung der Kompatibilität von waipu.tv neben Apple TV und Amazon Fire TV auch mit Google Home, Amazon Echo und Samsung TV-Cast arbeitet, um die Kundenreichweite bis Ende 2018 auszudehnen (hier). Die Zahl der Abo-Kunden soll bis Ende 2018 auf über 250.000 erhöht und mehr als eine Million Kundenregistrierungen gewonnen werden (siehe folgende Abbildung).
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Olli77, 13.03.2018 21:00 Uhr
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Darüber hinaus soll die Abdeckungsrate von DVB-T2 HD bis Ende 2018 insgesamt 79% der deutschen Bevölkerung umfassen, sodass auch hier die potenzielle Zielgruppe weiter erhöht wird. In Kombination mit dem Übertragungsweg per Satellit soll die Abdeckungsrate von Freenet TV sogar 100% der TV-Haushalte betragen (s. folgende Abbildung).
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Olli77, 13.03.2018 21:00 Uhr
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Freenet TV (DVB-T2 HD) Im Rahmen von Freenet TV, welches Ende März 2017 an den Start ging, hat Freenet per Ende Dezember 2017 rund 975.000 Bezahlkunden akquiriert und übertraf sowohl die ursprünglich zum Jahresende geplante Zielgröße von 800.000 als auch den nachträglich angepassten Zielwert von 950.000 Abo-Kunden (hier). Aufgrund von drei kostenlosen Testmonaten und des Sendestarts ab Ende März zahlten die Kunden in 2017 im Durchschnitt lediglich für fünf Monate, sodass in Summe ein Umsatz von rund EUR 18 Mio. erwirtschaftet wurde. In 2018 sollen sich die durchschnittlichen zahlungspflichtigen Abo-Monate pro Nutzer auf zehn Monate erhöhen und die Abo-Kunden auf über 1,2 Mio. Abo-Kunden steigen, sodass sich der Umsatz mit Freenet TV auf EUR 35-50 Mio. mehr als verdoppeln soll (hier).
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Olli77, 13.03.2018 20:59 Uhr
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Angenommen Freenet würde im Worst-Case-Szanario im Satelliten-Geschäft am Ende analog zum Mobilfunkgeschäft einen Marktanteil von rund 12% haben, dann würde Freenet insgesamt 2,124 Mio. TV-Haushalte bedienen. Bei einem Monatspreis von EUR 5,75 ergibt sich ein jährlicher Umsatz in Höhe von rund EUR 150 Mio. Basierend auf dem vorläufigen Umsatz von 2017 wäre das ein Umsatzwachstum von mehr als 4%. Ich denke, dass das Potenzial viel höher ist, da Freenet bereits frühzeitig anfängt den Markt zu bedienen ohne große Konkurrenz zu haben. Aufgrund der günstigen Konditionen und der Vertriebsstärke könnte ich mir sogar einen Marktanteil von mindestens 20% vorstellen. Das würde einen Jahresumsatz von rund EUR 250 Mio. bedeuten. Nach meinen Recherchen bieten aktuell lediglich die Deutsche Telekom und HD+ ein kostenpflichtiges Sat-TV-Angebot für die öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Sender an, sodass der tatsächliche Marktanteil am Ende noch höher ausfallen kann. Außerdem gibt es auch hier die Möglichkeit Preiserhöhungen durchzuführen. Ich nehme an, dass kein Kunde in Erwägung ziehen würde, sein Sat-TV zu kündigen, wenn Freenet die Monatsgebühr beispielsweise um EUR 1,00 erhöht. Diese minimale Erhöhung alleine würde für Freenet bei einem Sat-TV-Kundenstamm von rund 2 Mio. TV-Haushalten einen zusätzlichen Jahresumsatz von mehr als EUR 24 Mio. generieren. Genial finde ich auch die Tatsache, dass Freenet keinen eigenen Content produziert und somit keine Produktionskosten hierfür entfallen. Freenet bietet lediglich die Plattform für die TV-Sender, die den Content erstellen, sodass sich das Investitionsrisiko im TV-Geschäft gering hält. Das Entscheidende aber ist, dass durch das Satellitengeschäft zusätzliche nachhaltige Mittelzuflüsse generiert werden, was wiederum den Cashflow erhöht. Und da Freenet sich verpflichtet hat 50-75% seines Free Cashflow auszuschütten, führt das zu einer nachhaltigen, diversifizierten und steigenden Dividende für die Aktionäre. An dieser Stelle könnte ich mir auch vorstellen, dass Freenet ein Übernahmekandidat für Vodafone werden könnte, wenn Vodafone seine Marktanteile auf dem deutschen Markt ausbauen und weiterhin konkurrenzfähig bleiben möchte. Warum ausgerechnet Vodafone? Vodafone ist noch nicht im Satelliten-Geschäft tätig und würde durch eine Übernahme von Freenet den Anschluss zur Deutschen Telekom nicht verlieren. Mit einer Marktkapitalisierung von EUR 3,29 Mrd. wäre Freenet ein leichtes Häppchen für Vodafone (Marktkapitalisierung: EUR 59 Mrd.) Unter Umständen würde auch Telefonica Deutschland (O2) infrage kommen. Das Unternehmen scheint allerdings noch immer mit der Konsolidierung der E-Plus-Übernahme beschäftigt zu sein, sodass diese Wahrscheinlichkeit eher gering ist.
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Olli77, 13.03.2018 20:59 Uhr
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3. Freenet’s Ausblick – Firing on all cylinders Freenet TV Sat Ganz unauffällig hat Freenet über seine Beteiligung Media Broadcast ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert, was scheinbar bisher niemand auf dem Schirm hatte. Zumindest habe ich überhaupt nichts davon gelesen oder gehört. Auch in der Pressemitteilung vom 1. März 2018 war davon nicht die Rede. Aber ich finde die Idee genial! Der Empfang von Freenet TV war bislang ausschließlich über Antenne möglich, also Nutzern von DVB-T2 HD vorbehalten. Laut der Management Präsentation für die Analystenkonferenz vom 1. März 2018 wird es bald zusätzlich ein Satelliten-TV Angebot von Freenet geben (hier). Wie der Plattformbetreiber Media Broadcast am 22.02.2018 bekanntgab, sollen ab Ende März 2018 zusätzlich alle Satelliten-Nutzer Zugang zu Freenet TV haben (hier). Wie genau das kommende Freenet TV Sat aussehen soll, hat Media Broadcast noch nicht verraten. Jedoch soll das Senderportfolio ähnlich wie bei DVB-T2 HD ausfallen und auch der Preis bleibt bei EUR 5,75 pro Monat bzw. EUR 69 pro Jahr. Nutzer von Sat-TV können damit also zukünftig private HD Sender entschlüsseln und somit mehr TV-Kanäle in HD-Qualität empfangen (hier). Das heißt, dass Freenet nun nach DVBT-2 HD und IPTV auch im Satelliten-Geschäft tätig ist. Wer meine umfassende Freenet-Analyse gelesen hat, der weiß, was für ein Potenzial in der Satellitenübertragung steckt. Die Satellitenschüssel ist mit einem Marktanteil von 46,5% der TV-Haushalte bzw. 17,7 Mio. TV-Haushalten der wichtigste TV-Übertragungsweg in Deutschland. Hinzu kommt, dass – analog zum Kabelfernsehen und der Digitalterrestrik – ab spätestens 2022 der Satellitenempfang ebenfalls kostenpflichtig werden soll. Somit positioniert sich Freenet in einem „Zukunftsmarkt“ und sichert sich auf diese Weise frühzeitig Marktanteile (hier geht es zu meiner umfassenden Analyse).
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Olli77, 13.03.2018 20:58 Uhr
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Die Dividende wurde um 3% auf EUR 1,65 erhöht (Vorjahr: EUR 1,60). Die Ausschüttungsquote entspricht 61,6% des Free Cashflow und 71% des Gewinns im Geschäftsjahr 2017 (hier). Die Dividendenrendite beträgt somit 6,4% auf den aktuellen Xetra-Schlusskurs von EUR 25,70. Die Nettofinanzschulden verringerten sich von EUR 725,8 Mio. per Ende Dezember 2016 um 29,7% auf EUR 510 Mio. zum Ende des Geschäftsjahres 2017. Dementsprechend sank der Verschuldungsgrad auf 0,9 (Vorjahr: 1,7), wodurch die Zielspanne (1,0-2,5) im positiven Sinne leicht unterschritten wurde (hier). An den Zahlen ist ersichtlich, dass sich Freenet bei den Geschäftsergebnissen verbessert und die Zielsetzungen des Managements erreicht hat. Während der Umsatz und das Ebitda über den Analystenprognosen lagen, haben das EBITDA exklusive Sunrise und der Free Cashflow minimal schlechter als die Analystenprognosen (ca. -1%) abgeschnitten. Die größte Abweichung zwischen dem tatsächlichen Ergebnis und der Analystenprognosen gab es beim Konzernergebnis. Auch wenn Freenet sein Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnte (inklusive Sondereffekte), liegt hier die Abweichung bei ca. 10% unter den durchschnittlichen Analystenprognosen. Diese Tatsache in Verbindung mit dem allgemeinen Verkaufsdruck führte wohl zu dem heftigen Kursrückgang von mehr als 6%. Da aber an der Börse die Zukunft gehandelt wird, schauen wir uns nun den Ausblick und die neuesten Erkenntnisse bezüglich der Zukunftsaussichten von Freenet an.
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Olli77, 13.03.2018 20:58 Uhr
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Das EBITDA wuchs bedingt durch den Einmaleffekt aus dem sogenannten „Sunrise Tower Deal“ um EUR 102,4 Mio. auf EUR 541,2 Mio. (Analystenprognose: EUR 537,9 Mio.) und lag somit weit über dem Vorjahresniveau von EUR 438,8 Mio. Das EBITDA exklusive Sunrise betrug EUR 408,0 Mio. (Analystenprognose: EUR 413 Mio.), was einen Anstieg um EUR 5,7 Mio. bzw. 1,4% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistete der um 5,7% auf EUR 949,8 Mio. gestiegene Rohertrag (Vorjahr: EUR 898,7 Mio.). Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatte das Segment TV und Medien. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Segment-Rohertrag um 50,1% auf EUR 166,4 Mio. (Vorjahr: EUR 110,8 Mio.) gesteigert werden (hier). Das Konzernergebnis stieg im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 27,3% auf EUR 275,6 Mio. (Vorjahr: 216,4 Millionen Euro; Analystenprognose: EUR 308,5 Mio.). Das Konzernergebnis profitierte dabei stark von dem einmaligen Effekt aus dem „Sunrise Tower Deal“. Mit 2,24 Euro ist das Ergebnis pro Aktie ebenfalls höher als im Vorjahr mit EUR 1,78 pro Aktie (hier). Das KGV liegt somit – inklusive des Sondereffekts – bei 8,15 basierend auf dem Xetra-Schlusskurs von EUR 27,50 am 02.03.2018. In welchem Maße das Konzernergebnis durch den Sondereffekte beeinflusst wurde, wird sich erst nach Veröffentlichung des Geschäftsberichts ermitteln lassen. Der Free Cashflow ist nur leicht auf EUR 342,8 Mio. gestiegen (Vorjahr: 341,5 Millionen Euro; Analystenprognose: EUR 348,1). Unter der Herausrechnung der von Sunrise erhaltenen Dividendenzahlung in Höhe von EUR 34,4 Millionen wird der vom Management prognostizierte Wert von etwa EUR 310,0 Mio. erreicht (hier). Gleichwohl wird es interessant sein, im Rahmen der Veröffentlichung des Geschäftsberichts zu erfahren, warum der Free Cashflow nur sehr leicht gestiegen ist.
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Olli77, 13.03.2018 20:58 Uhr
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2. Freenet’s Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 Freenet erzielte mit einem um 4,3% auf EUR 3,507 Mrd. gestiegen Umsatz einen Umsatzrekord (Vorjahr: EUR 3,362 Mrd.) und übertraf die Analystenprognosen von EUR 3,503 Mrd. (hier). Zum einen ist dies auf den Umsatzanstieg im Segment Mobilfunk von 2,3% auf EUR 3,199 Mrd. zurückzuführen (Vorjahr: EUR 3,136 Mrd.; über Analystenprognosen EUR 3,196 Mrd.). In absoluten Zahlen entspricht dies im Mobilfunkgeschäft einem Umsatzwachstum von EUR 63 Mio., wovon EUR 27,1 Mio. dem Digital Lifestyle Bereich anzurechnen sind (hier). Im Digital Lifestyle Bereich erzielte Freenet einen Umsatz von EUR 164,2 Mio. (Vorjahr: EUR 137,1 Mio.), was einem Anstieg von 20% entspricht (Vorjahr: 30%; hier). Die positive Umsatzentwicklung basierte ferner auf der Erhöhung des werthaltigen Customer-Ownerships im Postpaid- sowie No-Frills-Bereich auf 9,59 Millionen Kunden zum Jahresende 2017 – ein Plus von insgesamt rund 60.000 Kunden (Vorjahr: 9,53 Millionen Kunden). Hierbei stieg im Vergleich zum Vorjahr (6,51 Millionen) die Anzahl der werthaltigen Postpaid-Kunden um 198.000 bzw. 3% auf 6,71 Millionen Kunden. Der monatliche Durchschnittsumsatz pro Vertragskunde (Postpaid-ARPU) mit EUR 21,4 blieb Vorjahresvergleich konstant. Der No-Frills-ARPU stieg von EUR 2,4 im Vorjahr auf EUR 2,8 in 2017. Gleichwohl ist zu erwähnen, dass die Zahl der No-Frills-Kunden (Discount-Marken) von 3,02 Mio. auf 2,88 Mio. gesunken ist, was einem Rückgang von 4,6% entspricht. Der Rückgang bei den No-Frills konnte somit durch einen Zugang bei Postpaid und gestiegenem ARPU kompensiert werden (hier). Zum anderen ist der Umsatz im Segment TV und Medien um 34,7% gestiegen und betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 294,8 Mio. (Vorjahr: EUR 218,9 Mio.). Per Ende Dezember 2017 betrug die Anzahl der Freenet TV Abo-Kunden rund 975.000 und übertraf sowohl die ursprünglich zum Jahresende geplante Zielgröße von 800.000 als auch den nachträglich angepassten Zielwert von 950.000 Abo-Kunden. Beim IPTV-Produkt waipu.tv wurde die erwartete Anzahl der Abo-Kunden (über 100.000) mit rund 102.000 ebenfalls erreicht. Mit 464.000 registrierten Kunden (exklusive 76.000 vorregistrierten Kunden) wurde zudem der avisierte Wert von 500.000 Kunden annähernd erreicht (hier).
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Olli77, 13.03.2018 20:58 Uhr
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Es war also kein Phänomen, was ausschließlich Freenet betraf. Der Markt schien am Freitag besonders nervös gewesen zu sein. Richten wir im Folgenden unseren Blick – wie Altmeister Warren Buffett zu sagen pflegt – von der Anzeigetafel auf das Spielfeld und schauen uns erst einmal ganz nüchtern die Zahlen zum Geschäftsjahr 2017 von Freenet an. Hierbei werde ich nur kurz auf die meines Erachtens wichtigsten Kennzahlen eingehen.
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Olli77, 13.03.2018 20:57 Uhr
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1. Ausgangssituation Eigentlich wollte ich ein kurzes Update zu meiner bisherigen Freenet Analyse (hier geht es zu meiner ausführlichen Freneet-Analyse) und Freenet’s vorläufigem Ergebnis zum Geschäftsjahr 2017 erstellen. Was ich allerdings in der Management Präsentation für die Analystenkonferenz gelesen habe, hat mich dann doch so sehr begeistert, dass ich mich entschieden habe, einen neuen Beitrag zu erstellen. Ich werde nur kurz auf die Zahlen eingehen und anschließend auf die Zukunftsaussichten, die mich an dieser Stelle so sehr begeistert haben und welche neuen Erkenntnisse ich gewonnen habe. Am Mittwoch, den 01.03.2018, hat Freenet sein vorläufiges Ergebnis zum Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht. An der zum einen aufgrund von Zinsängsten und zum anderen potenziell durch die USA zu verhängenden Importzöllen ohnehin schon turbulenten Börse ging es für die Freenet-Aktie nach der Veröffentlichung der Zahlen – trotz eines Rekordergebnisses – um rund 6% runter. Doch was war passiert? Hierzu beigetragen hat sicherlich auch das Sell-Rating von Goldman Sachs. Goldman Sachs startete das Coverage der Freenet-Aktie am 08.02.2018 und warf ein Sell-Rating mit Kursziel EUR 23 raus (hier). Die Aktie sackte an dem Tag um 2,5% ab. Direkt nach den Quartalszahlen kam das Folgerating, erneut mit Sell und Kursziel EUR 21 (hier). Die Aktie sackte am Tag der Veröffentlichung also um weitere 6% ab. Zum einen bestätigt die Kursreaktion das Gewicht von Goldman Sachs an der Börse. Das ist an der folgenden Grafik sehr schön zu erkennen. Während sich Freenet (blaue Linie) dieses Jahr weitestgehend parallel zum TecDax, Dax und sehr stabil im Vergleich zur Peer-Group (Dax Sector Telecom. Kursindex) entwickelt hat, knickte die Aktie nach dem Erst- und Folgerating von Goldman Sachs nach dem 8. Februar 2018 stark ab:
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Olli77, 13.03.2018 20:57 Uhr
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Unter 20? Dann gibt es eher Aurelius für unter 50 ✌️
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Olli77, 13.03.2018 20:56 Uhr
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Klar kann viel passieren, aber das kann es bei jeder Aktie. Und da bin ich doch lieber in einem Wert investiert, der wächst, neue Einnahmequellen generiert und zudem noch weit über 6% Divi zahlt beim aktuellen Kurs. Dazu aus Deutschland und für die Divi werden erst Steuern beim Verkauf fällig.. In meinen Augen ein Top-Wert! Aber die Märkte sind unberechenbar, sicher
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InDarkness, 13.03.2018 20:53 Uhr
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Olli, wir werden sehen! :-)
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Olli77, 13.03.2018 20:53 Uhr
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Mal in Textform was ich vorhin gepostet habe. Für Grafiken, die hier nicht einzufügen sind, bitte den Link von 16.05 Uhr selber öffnen..
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Einsteigen, 13.03.2018 20:52 Uhr
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Genau so ist es und solange die Zocker von Blackrock drin sind kann viel passieren..
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Olli77, 13.03.2018 20:51 Uhr
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Fällt der Kurs kommen die Träumer..
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