Germany 40 WKN: 846900 ISIN: DE0008469008 Forum: Indizes Thema: Hauptdiskussion
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Vielleicht treiben die Mag7 den Markt nicht mehr im Alleingang an, aber dass der US-Aktienmarkt deshalb in eine Korrektur geht, scheint derzeit ebenfalls nicht der Fall zu sein. Wenn der N100 schwächelt, werden stattdessen der DJ und der Russell hochgekauft; zumindest war das das Muster der letzten Wochen. Und das reicht dann offenbar auch aus, damit DAX & Co auf hohem Niveau bleiben. Und dip buying bei Big- Tech gibt es ja auch nach wie vor. Dass sich der US-Aktienmarkt jedoch so vehement gegen eine Korrektur wehrt, kann ich mir nur durch die Liquidität erklären. Die US-M2-Geldmenge steigt wieder, und die Fed dürfte ihre Bilanz erneut ausweiten, etc. Aber im Grunde denke ich schon, dass die Zeit längst reif dafür ist, dass die Wallstreet erkennt, dass man diese Rally auf Märchen-Narrative aufgebaut hat.
Mit dem Blick auf das neue Jahr kristallisiert sich am Aktienmarkt ein zentrales Thema heraus: Die Technologiegiganten, allen voran die Magnificent Seven, die den laufenden Bullenmarkt bislang maßgeblich getragen haben, könnten ihre dominierende Rolle einbüßen und künftig nicht mehr den Takt an der Wall Street vorgeben. Stattdessen mehren sich die Signale für einen tiefgreifenden Strategiewechsel der Investoren – weg von Tech-Aktien und hin zu neuen Gewinnern mit potenziell weitreichenden Folgen für die Marktstruktur im Jahr 2026. Im Fokus stehen dabei klassische zyklische Bereiche wie Gesundheitswesen, Industrie und Energie. Diese Branchen gelten als Profiteure einer sich verbreiternden wirtschaftlichen Erholung in den USA. Die zentrale These vieler Strategen lautet: Die Magnificent Seven, zu denen unter anderem Nvidia, Microsoft und Amazon zählen, werden den Aktienmarkt nicht länger im Alleingang antreiben.
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