Germany 40 WKN: 846900 ISIN: DE0008469008 Forum: Indizes Thema: Hauptdiskussion
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Der Inflationsdruck in Deutschland hat im Januar deutlich nachgelassen. Grund dafür waren vor allem niedrigere Energiepreise, die Preise für Lebensmittel blieben hingegen hoch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sank die Jahresrate des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) auf 3,1 (Vormonat: 3,8) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 31 Januar.⬆️
Aus dem Handelsblatt: mit 17.050 Punkten hat der Dax in dieser Woche ein neues Allzeithoch erreicht. Der deutsche Aktienleitindex scheint allen Krisen zu trotzen: Da sind die anhaltende Rezession in Deutschland, die eher schwache Konjunktur in Europa, die geopolitischen Brennpunkte am Roten Meer und in Nahost und der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Und trotzdem: Die DZ Bank hat **** ihr noch frisches Jahresendziel für den Dax von 17.500 auf 18.200 Punkten erhöht. Geht es immer weiter aufwärts? „Dies spiegelt keinen übertriebenen Optimismus wider, sondern eher die weiter nachlassenden Belastungsfaktoren aus den vergangenen Jahren“, heißt es von der DZ Bank als Begründung für die Zuversicht. Das Handelsblatt hat die wichtigsten Einflussfaktoren für den Dax zusammengetragen und analysiert. Das Ergebnis: Zwei Gefahren stehen vier Chancen und damit weiteren Kurstreibern gegenüber: Stärke 1: Weltkonjunktur – Die Weltwirtschaft wächst besser als erwartet und wird von hohen Konsum- und Staatsausgaben getrieben. Vier von fünf Euro verdienen die Dax-Konzerne im Ausland. Stärke 2: Sinkende Zinsen – Die Börse setzt unverändert auf fallende Leitzinssätze. Niedrige Zinsen treiben die Aktienkurse. Stärke 3: Niedrige Bewertung – Gemessen an der wichtigen Relation aus Aktienkursen und Unternehmensgewinnen ist der Dax nicht teuer. Stärke 4: Resistente Unternehmen und Aktien – Ob gut oder schlecht laufende Konjunktur: Etliche Einzelwerte im Dax sind gegenüber den üblichen Schwankungen der Wirtschaft weitgehend immun. Schwäche 1: Binnenkonjunktur – Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn verschlechtert. Schwäche 2: Krisen bleiben ein Risiko – Ukraine-Krieg, Nahostkonflikt und Huthi-Angriffe am Roten Meer verunsichern Gesellschaft, Politik und Finanzmärkte. Hinzu kommen eine Immobilienkrise und teilweise damit verbunden die Probleme einiger US-Regionalbanken.
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