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Kommentare 2.722
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Mai 8:34 Uhr
4
Letztendlich können wir die Diskussion mit einem Fußballerspruch auf den Punkt bringen. Grau is alle Theorie – entscheidend is auf'm Platz! (Adi Preißler) ...und genau so sehe ich das auch. Ich will Taten sehen (Testat, Centor-Verkauf), dann bin ich auch bereit, die Geldschatulle nochmals zu öffnen und nachzukaufen. Klar wird es dann teurer, aber damit erkaufe ich mir Sicherheit.
SenecAAA
SenecAAA, 29. Mai 8:27 Uhr
0
Leider gibt es von Röhrhoff kein Video/Interview auf YouTube. Ich habe aber alles über ihn recherchiert und mein Eindruck ist, dass er wirklich ein geschätzter Fachmann für eine saubere Execution ist. Und genau das ist aktuell in der Krisen-Transformation gefragt. Das Video von Siemssen von 10/2025 zu den Zahlen zum Q3 2025 hat GXI auf YouTube anscheinend rausgenommen. Leider ! Hier hat man gesehen, wie Siemssen in abgehobener Düsseldorfer Art referiert hat ohne aber wirklich sattelfest und im Detail zu wirken. Röhrhoff ist dagegen ein Arbeiter-Typ, auch von der Physiognomie des Gesichts her. Was immer ihr daraus macht …😂
SenecAAA
SenecAAA, 29. Mai 8:21 Uhr
0
Bezüglich der Zahlen: Röhrhoff als Interim-CEO wird nicht das Interesse wie neue CEOs haben, dass in den letzten , wirtschaftlich nicht zu verantwortenden JA erst einmal alles Negative reingepackt wird und die Erwartungshaltung klein gehalten wird. Er wird im Gegenteil das Interesse daran haben zu kommunizieren, dass die Situation 11/2024 sehr kritisch war, „man“ es aber geschafft hat, das GXI-Schiff wieder auf einen stabilen Kurs mit klarem Fahrplan zu bringen. DIES wollen die Banken, aber auch die potentiellen Käufer von Centor und in 2027 von MG hören. Ein BEREITS WEITGEHEND gelungener Turnaround dürfte die Botschaft sein. Genau aus diesem Grund hat man in der PM auch bereits am Schluss eine erste Andeutung gemacht zur „soliden Auftragslage“ und zur geschäftlichen Entwicklung im Rahmen der Erwartungen dh gem. der Aussagen der PM vom 10.2.: 1) „„Der Fokus auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die konsequente Umsetzung unseres Transformationsprogramms werden Gerresheimer zurück in die Erfolgsspur bringen“, so Uwe Röhrhoff, CEO der Gerresheimer AG. „Die Optimierung unserer Kapital- und Finanzierungsstruktur durch den geplanten Verkauf von Centor verschafft uns die Möglichkeit, erforderliche Maßnahmen umzusetzen und damit das vorhandene Potenzial unseres Unternehmens zu heben.“ 2) „Ausblick 2026: Positiver Free Cashflow Gerresheimer sieht für den Pharma- und Kosmetikmarkt im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles bis leicht wachsendes Marktumfeld. Das Unternehmen erwartet trotz eines voraussichtlich schwächeren ersten Halbjahres, vor M&A-Aktivitäten Umsatzerlöse von rund 2,3 bis 2,4 Mrd. Euro, eine Adjusted EBITDA-Marge von rund 18 bis 19 % sowie einen moderat positiven Free Cashflow“ Ich habe keinen Zweifel daran, dass Röhrhoff für die Guidance 2026 genau DAS abliefern wird und sich als erfolgreicher Interim-CEO als neuer AR-Vorsitzender wählen lassen wird. Ggfs hängt er als CEO noch ein Jahr dran bis MG in der Spur und/oder erfolgreich verkauft ist. Man wird sehen.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Mai 8:20 Uhr
1

AOC hätte bei den Erwerben Anfang Mai bestimmt auch bereits um das Risiko einer etwaigen Verschiebung und diesbezüglicher Kursreaktionen gewusst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir diesbezüglich nicht enttäuscht werden. Die Zahlen selbst sind ggfs. eine andere Sache. Man wird sehen.

"Ziemlich sicher" zu sein hat mich in den vergangenen 12 Monaten bei GXI viel Zeit, Nerven und vor allem Geld gekostet. Börse ist ein Haifischbecken und wir können nicht in die Köpfe der Akteure schauen. Aber insgeheim hoffe und denke ich ja auch, dass alles gut ausgeht. Ich habe nur gelernt, wenn man optimistisch ist, bekommt man eins mit dem GXI-Holzhammer übergezogen. Deshalb bin ich jetzt ins andere Lager gewechselt und bin der erste Vorsitzende vom Pessimismusverein 😅😉
Pleite!Pech!Pannen!
Pleite!Pech!Pannen!, 29. Mai 8:14 Uhr
0

Lange hieß es, man setzt alles daran, Ende März für das Testat zu halten. Dass man es nicht packt, wurde erst am 10. März per ad hoc bekannt gegeben. Also 21 Tage vor dem 31. März. Wenn man das auch wieder als Benchmark nimmt, also dass man es bis 30. Juni nicht packt, müsste bis 9. Juni eine ad hoc kommen.

Sowas hatte ich eben auch im Kopf:( Naja schauen wir mal...Spekulation bringt leider auch nichts.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Mai 8:09 Uhr
0
Lange hieß es, man setzt alles daran, Ende März für das Testat zu halten. Dass man es nicht packt, wurde erst am 10. März per ad hoc bekannt gegeben. Also 21 Tage vor dem 31. März. Wenn man das auch wieder als Benchmark nimmt, also dass man es bis 30. Juni nicht packt, müsste bis 9. Juni eine ad hoc kommen.
SenecAAA
SenecAAA, 29. Mai 8:07 Uhr
1
AOC hätte bei den Erwerben Anfang Mai bestimmt auch bereits um das Risiko einer etwaigen Verschiebung und diesbezüglicher Kursreaktionen gewusst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir diesbezüglich nicht enttäuscht werden. Die Zahlen selbst sind ggfs. eine andere Sache. Man wird sehen.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Mai 8:06 Uhr
0

Das war unter dem alten Management und es ging nicht um eine „bloße“ Termineinhaltung, sondern um wirtschaftliche Entscheidungen bzw Zahlen. Kurzfristige Gewinnwarnungen und auch Dividendenkürzungen sind in Krisenzeiten nicht unüblich. Häufig auch trotz vorheriger gegenteiliger Signale. Röhrhoff ist sehr zurückhaltend mit irgendwelchen News, da ihm klar ist, dass er VERLÄSSLICH liefern muss. Hier geht es nun um die Frage, ob der Juni-Termin gehalten werden wird und da bin ich mir persönlich sehr sicher, dass dies der Fall sein wird. Röhrhoff wusste mE bereits am 15.4., dass er den Juni-Termin zu 99% wird halten können, anderenfalls hätten man dies so nicht kommuniziert. Ein „rechtzeitig“ und „so früh wie möglich“ und in jedem Fall vor Ende September wäre ja auch möglich gewesen. Per heute weiss das Management definitiv, ob der Termin gehalten werden kann und man müsste eben wenn nicht eine Ad-hoc absetzen. Man wird auch nicht auf den 30.6. geplant haben. Ich bin diesbezüglich sehr zuversichtlich und meines Erachtens hätte das die Börse auch bereits gerochen und wir würden dies im Kursgeschehen sehen. Da deutet nichts darauf hin. Im Gegenteil !

Hier geht es auch nicht um eine reine lapidare Termineinhaltung. Da hängt natürlich ganz viel hintendran. Ich sage ja nicht, dass der Juni nicht gehalten wird. Ich sage nur, ich traue den Brüdern und Schwestern nicht mehr über den Weg 😉
SenecAAA
SenecAAA, 29. Mai 8:02 Uhr
0

Noch ein Beispiel gefällig? Am 5. Juni 2025 fand die HV statt. Am 2. Juni 2025 um 11.40 Uhr kam plötzlich die ad hoc-Meldung, dass die Dividende faktisch gestrichen wird https://www.gerresheimer.com/investoren/investoren-und-analysten/nachrichten/ad-hoc-mitteilungen

Das war unter dem alten Management und es ging nicht um eine „bloße“ Termineinhaltung, sondern um wirtschaftliche Entscheidungen bzw Zahlen. Kurzfristige Gewinnwarnungen und auch Dividendenkürzungen sind in Krisenzeiten nicht unüblich. Häufig auch trotz vorheriger gegenteiliger Signale. Röhrhoff ist sehr zurückhaltend mit irgendwelchen News, da ihm klar ist, dass er VERLÄSSLICH liefern muss. Hier geht es nun um die Frage, ob der Juni-Termin gehalten werden wird und da bin ich mir persönlich sehr sicher, dass dies der Fall sein wird. Röhrhoff wusste mE bereits am 15.4., dass er den Juni-Termin zu 99% wird halten können, anderenfalls hätten man dies so nicht kommuniziert. Ein „rechtzeitig“ und „so früh wie möglich“ und in jedem Fall vor Ende September wäre ja auch möglich gewesen. Per heute weiss das Management definitiv, ob der Termin gehalten werden kann und man müsste eben wenn nicht eine Ad-hoc absetzen. Man wird auch nicht auf den 30.6. geplant haben. Ich bin diesbezüglich sehr zuversichtlich und meines Erachtens hätte das die Börse auch bereits gerochen und wir würden dies im Kursgeschehen sehen. Da deutet nichts darauf hin. Im Gegenteil !
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Mai 7:58 Uhr
2
Ich will hier nicht den Partycrasher machen, ich weise nur drauf hin, dass wir zunächst einmal skeptisch, kritisch, misstrauisch und demütig bleiben sollten und wenn GXI tatsächlich positiv abliefert, können wir uns freuen und feiern. Aber vorher ist der Firma leider nicht über den Weg zu trauen. GXI ist leider bekannt dafür, auch noch ganz spät, wenn niemand mehr damit rechnet, mit einer negativen ad hoc-Meldung um die Ecke zu kommen. Ich bin mehrfach ein gebranntes Kind. Die Vorstände wurden zwar ausgetauscht, aber bis auf Klaus Röhrig ist der AR immer noch der Identische geblieben. Ich glaube denen rein gar nichts mehr, bis ich es schwarz auf weiß habe.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Mai 7:54 Uhr
0
Noch ein Beispiel zu Bill-and-Hold-Verträgen gefällig? Als die BaFin ermittelte, gab man umgehend eine ah hoc-Meldung heraus, dass man alles richtig verbucht hatte. Einige Zeit später gab man zu, dass wohl 3 Mio. Euro falsch verbucht wurden. Wieder einigeZeit später räumte man ein, dass alle Bill-and-Hold-Vereinbarungen, also rund 35 Mio. Euro, falsch sind. Wieder einige Zeit später gab man bekannt, dass man bei Leasingverbindlichkeiten und Verbuchung von Vorräten wohl auch so einiges falsch verbucht hat.
D
Diversify, 29. Mai 7:54 Uhr
0

Eine Verschiebung nach Juni wäre in jedem Fall Ad-hoc-pflichtig. Wir haben am Montag den 1.Juni. Da müsste meines Erachtens längst eine Ad-hoc-Mitteilung abgesetzt worden sein, wenn das Management erkennt, dass der Juni-Termin nicht mehr gehalten werden kann. Man ging am 15.4. davon aus, dass er gehalten werden kann. Man würde jetzt frühzeitig kommunizieren wollen, wenn das geringste Risiko besteht, dass er nicht gehalten kann. Das Risiko einer plötzlichen negativen Ad-hoc-Mitteilung im Juni wird Röhrhoff definitiv nicht eingehen wollen.

So sehe ich es auch. Wenn der Termin eingehalten werden kann und wird, kommt heute bzw bis Ende des Wochenendes, also unbedingt vor kommenden Montag, keine negative diesbzgl Ad-hoc mehr. Stattdessen gute Neuigkeiten zumindest bzgl Terminbekanntmachungen. Hoffen wir es. Mal wieder Spannung pur 😃
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Mai 7:51 Uhr
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Noch ein Beispiel gefällig? Am 5. Juni 2025 fand die HV statt. Am 2. Juni 2025 um 11.40 Uhr kam plötzlich die ad hoc-Meldung, dass die Dividende faktisch gestrichen wird https://www.gerresheimer.com/investoren/investoren-und-analysten/nachrichten/ad-hoc-mitteilungen
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Mai 7:47 Uhr
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Wir reden hier von GXI. Da ist leider alles möglich. Beispiel gefällig... Am 10. Oktober 2025 sollten morgens um 7.00 Uhr die Q3-Zahlen veröffentlicht werden. Am 8. Oktober 2025 abends um 22.09 Uhr kam urplötzlich aus dem Nichts diese ad hoc-Meldung mit einer Gewinnwarnung https://www.gerresheimer.com/investoren/investoren-und-analysten/nachrichten/ad-hoc-mitteilungen
Pleite!Pech!Pannen!
Pleite!Pech!Pannen!, 29. Mai 7:42 Uhr
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Eine Verschiebung nach Juni wäre in jedem Fall Ad-hoc-pflichtig. Wir haben am Montag den 1.Juni. Da müsste meines Erachtens längst eine Ad-hoc-Mitteilung abgesetzt worden sein, wenn das Management erkennt, dass der Juni-Termin nicht mehr gehalten werden kann. Man ging am 15.4. davon aus, dass er gehalten werden kann. Man würde jetzt frühzeitig kommunizieren wollen, wenn das geringste Risiko besteht, dass er nicht gehalten kann. Das Risiko einer plötzlichen negativen Ad-hoc-Mitteilung im Juni wird Röhrhoff definitiv nicht eingehen wollen.

Aber ich denke, dass im worst case Szenario die auch am 16.06.2026 noch sagen können, schade Marmelade, aber wird nichts bis 30.06.2026. Dachte da war ne 14 Tage Frist!? Hoffen wir mal, dass bis 12.06.2026 positive News kommen:)
SenecAAA
SenecAAA, 29. Mai 7:32 Uhr
0

Deine Worte in Gottes Ohr. Ich hoffe, dass alles nach Plan im Juni kommt.

Eine Verschiebung nach Juni wäre in jedem Fall Ad-hoc-pflichtig. Wir haben am Montag den 1.Juni. Da müsste meines Erachtens längst eine Ad-hoc-Mitteilung abgesetzt worden sein, wenn das Management erkennt, dass der Juni-Termin nicht mehr gehalten werden kann. Man ging am 15.4. davon aus, dass er gehalten werden kann. Man würde jetzt frühzeitig kommunizieren wollen, wenn das geringste Risiko besteht, dass er nicht gehalten kann. Das Risiko einer plötzlichen negativen Ad-hoc-Mitteilung im Juni wird Röhrhoff definitiv nicht eingehen wollen.
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