HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN WKN: 731400 ISIN: DE0007314007 Kürzel: HDD Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Knock-Outs auf Heidelberger Druckmaschinen
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Kommentare 14.394
B
BinNurDerHausmeister, 08.08.2018 2:30 Uhr
0
Free Cashflow - 45 Mio.
Aburger
Aburger, 07.08.2018 23:24 Uhr
0
Ich lese bei den Unternehmensberichten immer erst den zweiten Teil. Da wo von Ergebnissen, von EBITDA, von Verbindlichkeiten, vom Eigenkapital die Rede ist. Und was von der im ersten Teil gemeldeten Erfolgen an tatsächlichen, richtigen Geld übrig bleibt. Tut mir leid, ich würde gerne mal Hosianna singen, aber geht nicht. Meines Erachtens hat HD die Kosten immer noch nicht im Griff. Deshalb die schlechten Erträge.
G
Georchh, 07.08.2018 11:23 Uhr
0
heute ist erst einmal ein großes rein und raus angesagt. alles ist möglich.
S
Schnapper, 07.08.2018 10:10 Uhr
0
Jetzt geht die Post ab! Zahlen sind gut, Ziel 3€!!
M
Manuel0410555, 07.08.2018 9:12 Uhr
0
Nur noch ganz wenig Schulden und dann soll bald mit gewinnen gerechnet werden ein Traum
M
Manuel0410555, 07.08.2018 9:00 Uhr
0
Hört sich ja gut an
Fusion
Fusion, 28.07.2018 17:17 Uhr
0
Als ich gehen mußte damals wies mein Stundenkonto ein Minus von über 200 Stunden auf. Sehr sehr viele Kollegen standen ähnlich oder schlimmer da. Ich bin jetzt seit über 4 Jahren da raus und möchte nicht wissen wo die Konten jetzt stehen... Das ist Kapital das da gebunden ist... Aber wie flüssig machen!?
Aburger
Aburger, 27.07.2018 21:28 Uhr
0
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass Hundsdörfer das überflüssige Personal aufheben will, da erstens ist der Abbau zu teuer und zweitens trifft man die jüngeren. Und die braucht man, wenn der Erfolg sichtbar einstellt, was bekanntlich außer Frage steht, was soll so ein CEO auch anderes sagen. Also im Zweifel heißt das Kurzarbeit, negative Zeitkonten bis zum geht nicht mehr, noch mehr Altersteilzeitverträge usw.
Fusion
Fusion, 27.07.2018 17:20 Uhr
0
Aber die eigentliche Frage ist doch - wenn kaum noch Neumaschinen verkauft, resp. gebaut werden, was passiert dann mit dem ganzen Personal, das dies heute noch tut?
Aburger
Aburger, 27.07.2018 13:09 Uhr
0
Wenn es ein ad on Umsatz ist, dann ist es gut. Sollte das aber mehrheitlich zu Lasten des herkömmlichen Geschäft geht, dann bleiben Fragen. Die Maschinen muss HD ja vorfinanzieren. Nur ein Mehrumsatz über Verbrauchsmaterial wäre zu wenig.
B
BinNurDerHausmeister, 27.07.2018 10:16 Uhr
0
Das für das GJ 19 gesetzte Ziel was die Abschlüsse von Subscriptionverträgen angeht wird lt. Hundsdörfer vermutlich deutlich überschritten. Was Subscription angeht mache ich mir keine Gedanken. Das wird wirklich sehr gut angenommen.
K
Klaaner, 26.07.2018 21:13 Uhr
0
Vielen Dank für ausführliche Antwort. Ich habe mir heute mal die Folien von der Bilanzpressekonferenz vom 12.06. angeschaut. Zu diesem Zeitpunkt waren 17 Verträge abgeschlossen, bis Ende Geschäftsjahr 18/19 sollen es 30 sein. Bezogen auf den aktuellen Stand ist für einen Mehrumsatz von 150 Mio über 5 Jahre. 600 potentielle Kunden seinen identifiziert bis 2022 zeigt die Folie 250 Verträge. Bezogen auf den Zielumsatz von 3 Milliarden zu diesem Zeitpunkt ist bei sinkenden klassischen Umsatz mit Neumaschinen das ein ambitioniertes Ziel. Was das alles für das Ergebnis ausmacht, kann ich nicht beurteilen. Warten wir es ab. Seit Anfang des Jahres werden diese neuen Verträge angeboten. 17 Verträge scheint mir noch nicht so doll zu sein, aber warten wir es ab. Fehlschüsse kann sich Hundsdörfer nicht leisten. HD muss endlich wieder ertragsstärker werden. Die paar Millionen operatives Ergebnis kann man nicht länger als Erfolg verkaufen.
B
BinNurDerHausmeister, 26.07.2018 1:43 Uhr
0
Es ist quasi ein Leasing. Durch den neuen IFRS 9 Standard bleibt die Maschine in der Bilanz der HDM. Der Kunde zahlt nur das Nutzungsrecht. Er bekommt eine neue Maschine hingestellt für die er erstmal keinen Cent zahlt. Er zahlt (monatlich?) einen fixen Betrag in dem eine gewisse Anzahl gedruckter Bögen inklusive ist. Jeder gedruckte Bogen darüber hinaus kostet extra Geld pro Bogen. Der Kunde bekommt (bis auf das Papier) alle Verbrauchsmaterialien gestellt die er benötigt. Vor allem wird er dann die Heidelberg Farbe nutzen und nicht wie bisher Farben von Fremdanbietern. Die Marge auf Farben ist im Vergleich zur eigentlichen Maschine extrem hoch. Durch die ganzen Daten die die Maschinen in den letzten Jahren schon gesammelt und an Heidelberg gesendet haben sind wir die Einzigen die genau wissen, wie man die Maschine noch effizienter betreiben kann. Die Kunden sind sehr überzeugt von dem Modell. Zum Service kann ich nichts sagen, aber wenn das Modell so funktioniert wird man den (möglichen) Wegfall des gesonderten Services wohl verschmerzen können. Soweit der Drucker lukrativ ist und Wachstumspotential hat ist wohl egal wo auf der Welt er sitzt. Der klassische Maschinenverkauf bleibt aber nach wie vor bestehen. Ziel ist es nicht alle Kunden auf Subscription umzustellen.
Fusion
Fusion, 26.07.2018 0:22 Uhr
0
Würde mich auch interessieren
K
Klaaner, 25.07.2018 23:42 Uhr
0
Also damit ich das Subskritionssmodell richtig verstehe. Ich als Kunde bekomme von HD eine niegelnagelneue Maschine in die Halle gestellt und liefert betreibt die Maschine technisch, liefert Verbrauchsmaterial etc. Ich zahle einen monatlichen Preis für die Druckleistung. Die Maschine bleibt im Eigentum von HD. Nach Ablauf der Vertragszeit nimmt HD die Maschine zurück stellt, wenn ich einen neuen Vertrag abschließe mir wieder eine neue Maschine hin. Die alte Maschine wird verschrottet oder ich kaufe sie HD ab. Richtig bisher? Wenn ja, dann wäre das eine Art erweitertes Leasing? Wieviel Kunden muss HD haben um einen Umsatz zu generieren, der einen wesentlichen Anteil am Ziel, die 3 Milliarden p.a.zu erreichen? Gibt es einen auareichend grossen Markt für so ein Geschäft und klappt das Modell auch in Südafrika, Argentinien oder Pakistan? Der klassische Serviceumsatz wird ja zwangsläufig sinken, da in dem Modell ja alle Serviceleistungen im Preis enthalten sind, oder? Habe ich das soweit richtig verstanden, liebe (Alt-)HDler?
B
BinNurDerHausmeister, 25.07.2018 20:18 Uhr
0
Das liegt aber nicht an Heidelberg selbst, sondern daran dass die Kunden ihre Investitionen aufschieben wenn es zu einer Krise kommt. Gedruckt wird auch in der Krise - neue Maschinen gekauft nicht. D.h. Subscription ist genau der richtige Weg. Weg vom volatilen Maschinengeschäft, hin zu wiederkehrenden Umsätzen. Weg vom Input, hin zum Output.
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