Hims & Hers Health Registered (A) WKN: A2QMYY ISIN: US4330001060 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 49.472
gintonic83
gintonic83, 30.09.2025 17:16 Uhr
1

So wie es hier steht ist es aber falsch. Hier verrechnest du deinen Steueranteil vom Gewinn mit deinem Verlusttopf. Richtig ist es so wie es "Abwärts" beschreiben hat. Gewinne werden mit Verlusten verrechnet.

Hast recht.
555Nase
555Nase, 30.09.2025 17:04 Uhr
0

Da hier einige Leute mit Ahnung im Forum verkehren, deren Meinung ich schätzen gelernt habe, kurz eine persönliche Frage meinerseits: Tatsächlich habe ich bisher noch nie mit Verlust verkauft (*dreimal auf Holz klopf*). Daher kenne ich mich nicht sonderlich mit der Verlusttopf-Rechnung aus. Soll nicht heißen, ich sei unfehlbar. Leider habe auch ich aus meiner Anfangszeit vor 1 1/2 Jahren eine Aktie im Depot, bei der ich aktuell knapp 7K im Minus verweile (rund 70 %). Damals wusste ich noch nichts von SLs und habe fröhlich investiert. War anfangs damit auch gut im Plus, bis die Gier und die Hoffnung auf ein Comeback zu groß wurde. Mittlerweile überlege ich ernsthaft, dieses Papier abzustoßen, weil mich dieser Anblick jeden Tag erneut ärgert. Da es sich hierbei mittlerweile um ein Meme-Stock handelt, wäre natürlich ein Comeback nicht ganz auszuschließen. Aber trotzdem aktuell eher unrealistisch. Wenn ich besagte Aktie also nun verkaufe, kann ich die 7000 € Minus komplett mit Aktiengewinnen kompensieren? Das heißt, ich muss keinerlei Kapitalertragssteuer zahlen, bis ich die 7000 € mit Gewinnen erwirtschaftet habe? Beispiel: Ich verkaufe besagte Aktie mit 7000 € Minus. Dafür verkaufe ich Aktie A mit 10000 € Gewinn (Kapitalertragssteuer 2500 €), Aktie B ebenfalls (wieder 2500 € Kapitalertragssteuer) und Aktie C mit 12000 € Gewinn (Kapitalertragssteuer 3000 €). Zusammen wären das also 8000 € Kapitalertragssteuer. Hiervon werden die 7000 € (Minus durch Verkauf) abgezogen. Heißt das, ich müsste nur noch rund 1000 € Kapitalertragssteuer unterm Strich bezahlen? Ist es nicht allgemein sinnvoll, wenn ich große Gewinne realisieren möchte, das negative Papier vorher abzustoßen? Entschuldigt bitte das Offtopic, aber ich würde das jetzt echt gerne ein für alle mal verstehen. Ich danke Euch für Eure Hilfe herzlichst im Voraus! <3

So wie es hier steht ist es aber falsch. Hier verrechnest du deinen Steueranteil vom Gewinn mit deinem Verlusttopf. Richtig ist es so wie es "Abwärts" beschreiben hat. Gewinne werden mit Verlusten verrechnet.
gintonic83
gintonic83, 30.09.2025 17:01 Uhr
1

Wenn wir schon über Gewinn und Verlust reden, was meint ihr, wie wird die News aufgenommen?

Gar nicht. Völlig irrelevant
Vadim_ALL_IN
Vadim_ALL_IN, 30.09.2025 17:01 Uhr
2
Die News von heute sind eigentlich völlig egal, weil der NASDAQ und S&P500 sowie der gesamte Markt etwas schwächeln. Werden ja wieder demnächst mal wieder Zahlen veröffentlicht.
F
Ferbie, 30.09.2025 16:58 Uhr
1
Ah super, mein Schwager und mein bester Kumpel meinten nämlich beide, dass ich nur 25 % von dem Verlust angerechnet bekäme, also bei beispielsweise 7K Minus durch Verkauf 1750 € (die ich dann steuerlich geltend machen könnte). Deswegen war ich auch so verwirrt. Ich danke für Eure tollen Erklärungen!
T
Timme1893, 30.09.2025 16:58 Uhr
1
Gibt es Einschätzungen von euch hinsichtlich Trumprx? Welchen Einfluss das auf hims haben könnte? Kurzfristig wie auch mittelfristig?
I
Insanelife, 30.09.2025 16:58 Uhr
0
Wenn wir schon über Gewinn und Verlust reden, was meint ihr, wie wird die News aufgenommen?
I
Insanelife, 30.09.2025 16:54 Uhr
1

Nochmal ganz doof gefragt: Wenn ich ursprünglich 10K investiert habe, die jetzt nur noch bei 3K stehen (also wie oben geschrieben 7K Minus), werden mir die vollen 7K Minus angerechnet und nicht wie bei einem Gewinn nur 25 % davon? Also muss ich den Verlust nicht mit einem einzigen Verkauf mit Gewinn kompensieren, sondern kann theoretisch 100 Papiere mit je 70 € anfallender Kapitalertragssteuer verkaufen (bei 7000 € Minus zuvor)? Ich glaube, eine Mitnahme ins nächste Jahr ist ebenfalls möglich? Tut mir echt leid Leute für mein Unwissen, aber ich habe auch die ganze Zeit nicht verkauft, weil ich es nicht gänzlich verstanden habe und im Internet tausend Meinungen dazu kursieren.

Ja deine Verluste werden zu 100% mit Gewinnen aus Aktien verrechnet. Es geht nur nicht, Verluste von ETF Sparplänen mit Aktien zu verrechnen oder andersherum
gintonic83
gintonic83, 30.09.2025 16:53 Uhr
1
Es geht um den realisierten Verlust. Hast du von 5000 Gesamteinkauf noch 1000 übrig. Und verkaufst alles sind es 4000 Verlust. Wenn du nur die Hälfte der Anteile verkaufst (vorausgesetzt du hast alle zum gleichen Kurs gekauft.) sind nur 2000 Verlust. Rest im nächsten Jahr
F
Ferbie, 30.09.2025 16:50 Uhr
0
Nochmal ganz doof gefragt: Wenn ich ursprünglich 10K investiert habe, die jetzt nur noch bei 3K stehen (also wie oben geschrieben 7K Minus), werden mir die vollen 7K Minus angerechnet und nicht wie bei einem Gewinn nur 25 % davon? Also muss ich den Verlust nicht mit einem einzigen Verkauf mit Gewinn kompensieren, sondern kann theoretisch 100 Papiere mit je 70 € anfallender Kapitalertragssteuer verkaufen (bei 7000 € Minus zuvor)? Ich glaube, eine Mitnahme ins nächste Jahr ist ebenfalls möglich? Tut mir echt leid Leute für mein Unwissen, aber ich habe auch die ganze Zeit nicht verkauft, weil ich es nicht gänzlich verstanden habe und im Internet tausend Meinungen dazu kursieren.
I
Insanelife, 30.09.2025 16:44 Uhr
1
Deshalb ist auch dieses „niemals mit Verlust verkaufen“ kompletter Schwachsinn . Weil mit Pech erholt sich deine Aktie dann nie wieder und du hast am Ende dennoch deinen Verlust… nur eben nicht realisiert.
Vadim_ALL_IN
Vadim_ALL_IN, 30.09.2025 16:43 Uhr
1
@Ferbie ich erklärs ganz einfach. Dein Broker ist verpflichtet, für dich die Steuern abzuführen. Wenn du Gewinne erwirtschaftest werden deine Steuern automatisch überführt. Wenn du Verlust machst, erhältst du von deinem Broker entweder am gleichen Tag oder am Folgetag eine Steuerkorrektur gutgeschrieben. Das war’s.
A
Abwärts, 30.09.2025 16:42 Uhr
1

Da hier einige Leute mit Ahnung im Forum verkehren, deren Meinung ich schätzen gelernt habe, kurz eine persönliche Frage meinerseits: Tatsächlich habe ich bisher noch nie mit Verlust verkauft (*dreimal auf Holz klopf*). Daher kenne ich mich nicht sonderlich mit der Verlusttopf-Rechnung aus. Soll nicht heißen, ich sei unfehlbar. Leider habe auch ich aus meiner Anfangszeit vor 1 1/2 Jahren eine Aktie im Depot, bei der ich aktuell knapp 7K im Minus verweile (rund 70 %). Damals wusste ich noch nichts von SLs und habe fröhlich investiert. War anfangs damit auch gut im Plus, bis die Gier und die Hoffnung auf ein Comeback zu groß wurde. Mittlerweile überlege ich ernsthaft, dieses Papier abzustoßen, weil mich dieser Anblick jeden Tag erneut ärgert. Da es sich hierbei mittlerweile um ein Meme-Stock handelt, wäre natürlich ein Comeback nicht ganz auszuschließen. Aber trotzdem aktuell eher unrealistisch. Wenn ich besagte Aktie also nun verkaufe, kann ich die 7000 € Minus komplett mit Aktiengewinnen kompensieren? Das heißt, ich muss keinerlei Kapitalertragssteuer zahlen, bis ich die 7000 € mit Gewinnen erwirtschaftet habe? Beispiel: Ich verkaufe besagte Aktie mit 7000 € Minus. Dafür verkaufe ich Aktie A mit 10000 € Gewinn (Kapitalertragssteuer 2500 €), Aktie B ebenfalls (wieder 2500 € Kapitalertragssteuer) und Aktie C mit 12000 € Gewinn (Kapitalertragssteuer 3000 €). Zusammen wären das also 8000 € Kapitalertragssteuer. Hiervon werden die 7000 € (Minus durch Verkauf) abgezogen. Heißt das, ich müsste nur noch rund 1000 € Kapitalertragssteuer unterm Strich bezahlen? Ist es nicht allgemein sinnvoll, wenn ich große Gewinne realisieren möchte, das negative Papier vorher abzustoßen? Entschuldigt bitte das Offtopic, aber ich würde das jetzt echt gerne ein für alle mal verstehen. Ich danke Euch für Eure Hilfe herzlichst im Voraus! <3

Ganz einfach gesagt, kannst du alle Gewinne aus Aktienverkäufen mit Verlusten aus Aktienverkäufen verrechnen. Bei 1000 € Gewinn brutto wurden dir ca. 260 € Steuern abgezogen. Wenn du eine Aktie mit 1000 € Verlust verkaufst, dann werden beide Salden verrechnet. In dem Falle hättest du 0 € Gewinn, was dazu führen würde, dass die 260 € erstattet werden. Grundsätzlich ist es sinnvoll, Aktien zu verkaufen, an deren Erfolg man inzwischen zweifelt und den Ertrag aus dem Verkauf in eine erfolgversprechende Aktie zu rotieren.
I
Insanelife, 30.09.2025 16:42 Uhr
1

Da hier einige Leute mit Ahnung im Forum verkehren, deren Meinung ich schätzen gelernt habe, kurz eine persönliche Frage meinerseits: Tatsächlich habe ich bisher noch nie mit Verlust verkauft (*dreimal auf Holz klopf*). Daher kenne ich mich nicht sonderlich mit der Verlusttopf-Rechnung aus. Soll nicht heißen, ich sei unfehlbar. Leider habe auch ich aus meiner Anfangszeit vor 1 1/2 Jahren eine Aktie im Depot, bei der ich aktuell knapp 7K im Minus verweile (rund 70 %). Damals wusste ich noch nichts von SLs und habe fröhlich investiert. War anfangs damit auch gut im Plus, bis die Gier und die Hoffnung auf ein Comeback zu groß wurde. Mittlerweile überlege ich ernsthaft, dieses Papier abzustoßen, weil mich dieser Anblick jeden Tag erneut ärgert. Da es sich hierbei mittlerweile um ein Meme-Stock handelt, wäre natürlich ein Comeback nicht ganz auszuschließen. Aber trotzdem aktuell eher unrealistisch. Wenn ich besagte Aktie also nun verkaufe, kann ich die 7000 € Minus komplett mit Aktiengewinnen kompensieren? Das heißt, ich muss keinerlei Kapitalertragssteuer zahlen, bis ich die 7000 € mit Gewinnen erwirtschaftet habe? Beispiel: Ich verkaufe besagte Aktie mit 7000 € Minus. Dafür verkaufe ich Aktie A mit 10000 € Gewinn (Kapitalertragssteuer 2500 €), Aktie B ebenfalls (wieder 2500 € Kapitalertragssteuer) und Aktie C mit 12000 € Gewinn (Kapitalertragssteuer 3000 €). Zusammen wären das also 8000 € Kapitalertragssteuer. Hiervon werden die 7000 € (Minus durch Verkauf) abgezogen. Heißt das, ich müsste nur noch rund 1000 € Kapitalertragssteuer unterm Strich bezahlen? Ist es nicht allgemein sinnvoll, wenn ich große Gewinne realisieren möchte, das negative Papier vorher abzustoßen? Entschuldigt bitte das Offtopic, aber ich würde das jetzt echt gerne ein für alle mal verstehen. Ich danke Euch für Eure Hilfe herzlichst im Voraus! <3

Ja ist es. Deine Verluste verrechnen sich erstmal mit deinen Gewinnen. Und so wie es klingt wird besagte Aktie auch nie wieder steigen. Ich würde sie also an deiner Stelle verkaufen und das Geld direkt in eine Aktie stecken, bei der die Chancen auf einem Anstieg größer sind. Weil in Summe ist es „gleich“ deine Aktie müsste ja erst 7k steigen, bevor du überhaupt bei deinem EK bist. Da kann auch eine andere Aktie 7k steigen und du verrechnest Verlust und Gewinn. Immer wenn ich mit Verlust verkaufe, investiere ich das restliche Geld sofort. Ich würde es nur als „sinnlos“ erachten mit Verluste zu verkaufen und dann das übrige Geld einfach liegen zu lassen.
gintonic83
gintonic83, 30.09.2025 16:40 Uhr
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Da hier einige Leute mit Ahnung im Forum verkehren, deren Meinung ich schätzen gelernt habe, kurz eine persönliche Frage meinerseits: Tatsächlich habe ich bisher noch nie mit Verlust verkauft (*dreimal auf Holz klopf*). Daher kenne ich mich nicht sonderlich mit der Verlusttopf-Rechnung aus. Soll nicht heißen, ich sei unfehlbar. Leider habe auch ich aus meiner Anfangszeit vor 1 1/2 Jahren eine Aktie im Depot, bei der ich aktuell knapp 7K im Minus verweile (rund 70 %). Damals wusste ich noch nichts von SLs und habe fröhlich investiert. War anfangs damit auch gut im Plus, bis die Gier und die Hoffnung auf ein Comeback zu groß wurde. Mittlerweile überlege ich ernsthaft, dieses Papier abzustoßen, weil mich dieser Anblick jeden Tag erneut ärgert. Da es sich hierbei mittlerweile um ein Meme-Stock handelt, wäre natürlich ein Comeback nicht ganz auszuschließen. Aber trotzdem aktuell eher unrealistisch. Wenn ich besagte Aktie also nun verkaufe, kann ich die 7000 € Minus komplett mit Aktiengewinnen kompensieren? Das heißt, ich muss keinerlei Kapitalertragssteuer zahlen, bis ich die 7000 € mit Gewinnen erwirtschaftet habe? Beispiel: Ich verkaufe besagte Aktie mit 7000 € Minus. Dafür verkaufe ich Aktie A mit 10000 € Gewinn (Kapitalertragssteuer 2500 €), Aktie B ebenfalls (wieder 2500 € Kapitalertragssteuer) und Aktie C mit 12000 € Gewinn (Kapitalertragssteuer 3000 €). Zusammen wären das also 8000 € Kapitalertragssteuer. Hiervon werden die 7000 € (Minus durch Verkauf) abgezogen. Heißt das, ich müsste nur noch rund 1000 € Kapitalertragssteuer unterm Strich bezahlen? Ist es nicht allgemein sinnvoll, wenn ich große Gewinne realisieren möchte, das negative Papier vorher abzustoßen? Entschuldigt bitte das Offtopic, aber ich würde das jetzt echt gerne ein für alle mal verstehen. Ich danke Euch für Eure Hilfe herzlichst im Voraus! <3

Korrekt Einschränkung gilt nur für ETF. Die kann man nicht verrechnen. (Soweit ich weiß und es selbst versucht habe)
e
elpelusa, 30.09.2025 16:40 Uhr
1
Ja
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