Inno WKN: A40QVM ISIN: DE000A40QVM8 Forum: Aktien User: Baddi1980

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24. Oktober 2026, 12:59 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 913
Paul_laner
Paul_laner, 7. Okt 21:50 Uhr
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Wie gesagt alles hypothetisch, keine Anlageberatung (😉) und keine Aufklärung. Ich habe die Ki mit Gedanken und Websites gefüttert und es zusammengefasst
Paul_laner
Paul_laner, 7. Okt 21:48 Uhr
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Jetzt geht es sehr hypothetisch weiter Eine weitere mögliche These Im Evaluierungsbericht zur Forschungszulage fällt auf, dass für Bayern ausdrücklich problematische Praktiken einiger weniger Förderberater erwähnt werden. Gegen einen dieser Anbieter lief zum damaligen Zeitpunkt bereits ein gerichtliches Verfahren. Gleichzeitig hat Innoscripta mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter, der mit den heute untersuchten Vorgängen in Verbindung stehen soll, bereits seit mehreren Jahren nicht mehr im Unternehmen tätig ist. Daraus ergibt sich zumindest eine denkbare Spur: Es könnte sein, dass problematische Vorgänge zunächst bei einem Kunden, Berater oder späteren Arbeitgeber aufgefallen sind und Ermittler über einzelne Personen bzw. frühere Mandate rückwärts auf ältere Innoscripta-Fälle gestoßen sind. Das würde erklären, warum Jahre später beim früheren Arbeitgeber durchsucht wird, obwohl der betreffende Mitarbeiter längst ausgeschieden ist. Wichtig ist aber: Dafür gibt es derzeit keinen öffentlich bekannten Beleg. Der Bundestagsbericht nennt Innoscripta nicht, und es wäre unseriös, allein aus „Bayern + Förderberater + ehemaliger Mitarbeiter“ eine direkte Verbindung abzuleiten. Für mich ist es deshalb nur eine mögliche Erklärung dafür, wie ein alter Einzelfall überhaupt wieder auf dem Radar der Behörden gelandet sein könnte. Wenn die externe Untersuchung später genau so etwas bestätigt, wäre das ein starkes Indiz für unsere These eines begrenzten historischen Problems. Wenn dagegen systematische Vorgaben oder viele Fälle auftauchen, wäre diese Spur entsprechend hinfällig.
H
Highbuyin, 7. Okt 21:43 Uhr
0

Vorweg: Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Einschätzung der bisher bekannten Informationen. Natürlich kann sich die Sache auch deutlich negativer entwickeln. Die Ermittlungen sind real und ernst. Laut Ad-hoc vom 1. Oktober geht es um den Verdacht der Beihilfe zur Erlangung ungerechtfertigter Steuervorteile bei Forschungszulagen. Innoscripta selbst schreibt aber, dass sich die konkret beschriebenen Vorgänge nach bisherigem Kenntnisstand auf mögliches Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter bei bestimmten Kundenmandaten beziehen. Für mich ist deshalb die entscheidende Frage: Systemisches Problem oder begrenzter historischer Sachverhalt? Interessant ist dazu der offizielle Evaluierungsbericht zur Forschungszulage. Er zeigt, dass externe Förderberater in diesem Bereich völlig üblich sind und dass das Verfahren mehrstufig aufgebaut ist. Besonders auffällig: Für Bayern erwähnt der Bericht problematische Praktiken einiger weniger Förderberater. Innoscripta wird dort aber nicht genannt. Daraus lässt sich also keine direkte Verbindung ableiten. Der Bericht zeigt für mich nur, dass problematische Einzelfälle in der Branche tatsächlich vorkommen können. Innoscripta hat am 2. Oktober außerdem erläutert, dass die Forschungszulage zunächst technisch durch die BSFZ geprüft und anschließend vom jeweiligen Finanzamt festgesetzt wird. Nach Unternehmensangaben wurden bereits mehrere Tausend Forschungszulagen für Kunden festgesetzt und zahlreiche Fälle auch in Betriebsprüfungen bestätigt. Auch das ist natürlich zunächst eine Aussage des Unternehmens selbst. Neu ist jetzt, dass Innoscripta unabhängige externe Untersuchungen eingeleitet hat. Genau das halte ich für den richtigen Weg, weil damit hoffentlich geklärt wird, ob wir über einzelne historische Fälle sprechen oder über strukturelle Probleme in Prozessen, Kontrollen und Verantwortlichkeiten. Meine These bleibt daher: Wenn sich herausstellt, dass es tatsächlich um wenige ältere Mandate bzw. einzelne Mitarbeiter geht und kein systematisches Vorgehen sowie keine wesentliche Managementbeteiligung vorliegt, könnte der Kurssturz deutlich überzogen gewesen sein. Wenn dagegen systematische Vorgaben, viele betroffene Fälle, Managementwissen oder größere Haftungsrisiken auftauchen, wäre diese These für mich erledigt. Kurz gesagt: Ich behaupte nicht, dass nichts passiert ist. Ich halte nur die Gleichung „Ermittlungen = gesamtes Geschäftsmodell problematisch“ derzeit für zu einfach. Quellen: Ad-hoc vom 1. Oktober: EQS: Durchsuchungen und Ermittlungsgegenstand⁠ Update vom 2. Oktober: EQS: Einordnung zum Verfahren und Geschäftsmodell⁠ Bundestag zum Evaluierungsbericht: Deutscher Bundestag: Evaluierungsbericht zur Forschungszulage⁠ Neue externe Untersuchung: EQS: Unabhängige externe Untersuchungen⁠

Wollte ich gerade auch so schreiben , warst schneller 😜
Paul_laner
Paul_laner, 7. Okt 21:39 Uhr
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Vorweg: Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Einschätzung der bisher bekannten Informationen. Natürlich kann sich die Sache auch deutlich negativer entwickeln. Die Ermittlungen sind real und ernst. Laut Ad-hoc vom 1. Oktober geht es um den Verdacht der Beihilfe zur Erlangung ungerechtfertigter Steuervorteile bei Forschungszulagen. Innoscripta selbst schreibt aber, dass sich die konkret beschriebenen Vorgänge nach bisherigem Kenntnisstand auf mögliches Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter bei bestimmten Kundenmandaten beziehen. Für mich ist deshalb die entscheidende Frage: Systemisches Problem oder begrenzter historischer Sachverhalt? Interessant ist dazu der offizielle Evaluierungsbericht zur Forschungszulage. Er zeigt, dass externe Förderberater in diesem Bereich völlig üblich sind und dass das Verfahren mehrstufig aufgebaut ist. Besonders auffällig: Für Bayern erwähnt der Bericht problematische Praktiken einiger weniger Förderberater. Innoscripta wird dort aber nicht genannt. Daraus lässt sich also keine direkte Verbindung ableiten. Der Bericht zeigt für mich nur, dass problematische Einzelfälle in der Branche tatsächlich vorkommen können. Innoscripta hat am 2. Oktober außerdem erläutert, dass die Forschungszulage zunächst technisch durch die BSFZ geprüft und anschließend vom jeweiligen Finanzamt festgesetzt wird. Nach Unternehmensangaben wurden bereits mehrere Tausend Forschungszulagen für Kunden festgesetzt und zahlreiche Fälle auch in Betriebsprüfungen bestätigt. Auch das ist natürlich zunächst eine Aussage des Unternehmens selbst. Neu ist jetzt, dass Innoscripta unabhängige externe Untersuchungen eingeleitet hat. Genau das halte ich für den richtigen Weg, weil damit hoffentlich geklärt wird, ob wir über einzelne historische Fälle sprechen oder über strukturelle Probleme in Prozessen, Kontrollen und Verantwortlichkeiten. Meine These bleibt daher: Wenn sich herausstellt, dass es tatsächlich um wenige ältere Mandate bzw. einzelne Mitarbeiter geht und kein systematisches Vorgehen sowie keine wesentliche Managementbeteiligung vorliegt, könnte der Kurssturz deutlich überzogen gewesen sein. Wenn dagegen systematische Vorgaben, viele betroffene Fälle, Managementwissen oder größere Haftungsrisiken auftauchen, wäre diese These für mich erledigt. Kurz gesagt: Ich behaupte nicht, dass nichts passiert ist. Ich halte nur die Gleichung „Ermittlungen = gesamtes Geschäftsmodell problematisch“ derzeit für zu einfach. Quellen: Ad-hoc vom 1. Oktober: EQS: Durchsuchungen und Ermittlungsgegenstand⁠ Update vom 2. Oktober: EQS: Einordnung zum Verfahren und Geschäftsmodell⁠ Bundestag zum Evaluierungsbericht: Deutscher Bundestag: Evaluierungsbericht zur Forschungszulage⁠ Neue externe Untersuchung: EQS: Unabhängige externe Untersuchungen⁠
Paul_laner
Paul_laner, 7. Okt 21:33 Uhr
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Für mich wird das Bild immer klarer. Wenn sich herausstellt, dass hier nur 1 oder 2 Mitarbeiter Mist gebaut haben, dann stehen wir auch bald wieder bei 90. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.

Eh klar. Ich würde ja mal meine Arbeitsthese hier rein setzen, aber das ist jede Menge Text
AssetFranz
AssetFranz, 7. Okt 21:32 Uhr
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Ich denke man will damit einem evtl. Langen Verfahren vorgreifen und somit schneller Fakten schaffen, dass das ganze nicht systematisch ist.
AssetFranz
AssetFranz, 7. Okt 21:31 Uhr
1
Für mich wird das Bild immer klarer. Wenn sich herausstellt, dass hier nur 1 oder 2 Mitarbeiter Mist gebaut haben, dann stehen wir auch bald wieder bei 90. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.
H
Highbuyin, 7. Okt 21:30 Uhr
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Es ist keine „jetzt brechen alle Dämme“ Nachricht, soviel ist klar. Aber es ist eine konstruktive Herangehensweisen.

Na ja, solange das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, wird's solche Nachrichten auch nicht geben, aber das ist zumindestens ein wichtiger Schritt in Richtung Vertrauen aufbauen.
Paul_laner
Paul_laner, 7. Okt 21:28 Uhr
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Es ist keine „jetzt brechen alle Dämme“ Nachricht, soviel ist klar. Aber es ist eine konstruktive Herangehensweisen.
L
Lohen, 7. Okt 21:25 Uhr
1

Morgen wieder Trauerstimmung minus 7 %

dann ist es halt so. Wenn die Prozesse sauber sind und das Unternehmen nichts gewusst hat, dann sind die Kurse ein Witz. Eigentlich sollte man am besten hier 1 Jahr nicht reinschauen. Entweder 0 oder 150 Euro sieht man dann
AssetFranz
AssetFranz, 7. Okt 21:22 Uhr
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Bisher 10% seit der Adcoc
D
Derzeit, 7. Okt 21:22 Uhr
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+/- 7% halt , gö 🤣

Morgen wieder Trauerstimmung minus 7 %
L
Lohen, 7. Okt 21:21 Uhr
0

Zumindestens liegt dem CEO sehr daran für Transparenz zu sorgen , gefällt mir auch gut, überhaupt wenn man überprüft, ob bestimmte Abläufe optimiert und verbessert werden können.

besser wäre es, wenn sie nach Amiland expandieren. Dann darf sowas nicht noch mal passieren
H
Highbuyin, 7. Okt 21:20 Uhr
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3 % heisst garnix.Nicht gleich Party machen.Auf zu 30 Euro

+/- 7% halt , gö 🤣
D
Derzeit, 7. Okt 21:19 Uhr
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3 % heisst garnix.Nicht gleich Party machen.Auf zu 30 Euro
H
Highbuyin, 7. Okt 21:15 Uhr
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Zumindestens liegt dem CEO sehr daran für Transparenz zu sorgen , gefällt mir auch gut, überhaupt wenn man überprüft, ob bestimmte Abläufe optimiert und verbessert werden können.
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