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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Kommentare 4.424
Mugi81
Mugi81, 10. Aug 14:29 Uhr
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Kann ich so gut nachvollziehen, nur rein von den Marktdaten fehlt für eine stärkere Korrektur „noch“ der Treibstoff. Der Treibstoff ist in der Regel eine hohes, schnell steigendes Open Interest, bei dem viele gehebelte Positionen in den Markt kommen und wie schon erwähnt eine hohe „Retail-Long-Quote“. Bei beiden Werten ist das Gegenteil der Fall. Trotz Erholung sind wir auf den niedrigsten Ständen seit Monaten. Das Funding ist ebenfalls sehr ausgeglichen. Ich habe leider keinen Zugriff auf Coinglass Heatmap-Daten, das kostet leider Geld. Falls jemand Infos hat, gerne ergänzen. Chinas Inflation hat sich zuletzt überraschend halbiert, ein weiteres Zeichen für Geld, das möglicherweise in den Markt fließt.

Ich glaube aber, wir betrachten gerade zwei etwas unterschiedliche Dinge bzw. Zeitebenen. Du schaust stärker auf die aktuelle Positionierung und Marktmechanik, während ich momentan versuche, mögliche externe Makro-/Intermarket-Trigger frühzeitig zu erkennen. Für eine Korrektur braucht es aus meiner Sicht nämlich nicht zwingend vorher ein hohes OI und eine massiv überhebelte Long-Seite. Ein externer Impuls kann genauso zuerst einen normalen Risk-off-Move auslösen – beispielsweise heißere Inflation, steigende Renditen/Realrenditen, ein stärkerer Dollar oder ein weiterer Ölpreisschub. Leverage und Liquidationen können dann erst im Verlauf der Bewegung dazukommen.
Bluesy
Bluesy, 10. Aug 14:23 Uhr
0

https://x.com/saylor/status/2086785552355860895?s=46 Und wieder Bitcoins verkauft

Richtig so. 👍🏼😎
Mugi81
Mugi81, 10. Aug 14:22 Uhr
0
https://assets.contentstack.io/v3/assets/bltf8d808d9b8cebd37/blt5753b925d6f68e09/6a794ef9dcb43781cc2cf7c3/form-8-k_08-10-2026.pdf
a
alevi, 10. Aug 14:22 Uhr
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https://x.com/saylor/status/2086785552355860895?s=46 Und wieder Bitcoins verkauft
Sepulus
Sepulus, 10. Aug 11:39 Uhr
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Genau deshalb finde ich diese Woche mit CPI am Mittwoch und PPI am Donnerstag so interessant. Der Arbeitsmarkt liefert der FED momentan Argumente für eine lockerere Haltung, gleichzeitig könnten Energie, Logistik, Zölle und geopolitische Risiken auf der anderen Seite wieder für Inflationsdruck sorgen. Mein Gedanke ist momentan deshalb auch weniger „der Markt muss jetzt korrigieren“, sondern eher eine Intermarket-Beobachtung. Ich habe insbesondere DXY, Öl, US-Renditen bzw. Realrenditen und parallel S&P, Nasdaq und BTC auf dem Schirm. Noch bestätigt der Markt mein Risk-off-Szenario nicht. Sollten wir aber beispielsweise heißere Inflationsdaten bekommen und daraufhin DXY technisch nach oben drehen, die Renditen wieder anziehen und Öl gleichzeitig Stärke zeigen, während S&P, Nasdaq und BTC an ihren Widerständen hängen bleiben bzw. relative Schwäche zeigen, wäre das für mich eine ziemlich interessante Warnung für Risk-on. Umgekehrt muss man natürlich genauso dein Szenario zulassen: Inflation kommt schwächer, DXY und Renditen bleiben unter Druck, BTC nimmt seine Widerstände raus und die hohe Short-Positionierung wird zum Treibstoff. Dann kann das nach oben durchaus sehr dynamisch werden. Und dann habe ich noch die nächste FED-Sitzung im September als größeres zeitliches Risikofenster auf dem Schirm. Aber bis dahin bekommen wir weitere Inflations- und Arbeitsmarktdaten und die FED muss diese gegensätzlichen Entwicklungen irgendwann neu bewerten. Sollte sich bis dahin zeigen, dass der Inflationsdruck hartnäckiger bleibt oder durch Energie, Zölle, Logistik und geopolitische Entwicklungen wieder zunimmt und gleichzeitig DXY und US-Renditen nach oben drehen, könnte eine entsprechend restriktivere FED-Erwartung für Risk Assets unangenehm werden. Wenn S&P, Nasdaq und BTC dann zusätzlich technisch Schwäche zeigen, hätte ich spätestens rund um das September-FOMC ein deutlich erhöhtes Korrekturrisiko auf dem Schirm. Umgekehrt gilt natürlich auch dort: Entspannt sich die Inflation weiter, kühlt der Arbeitsmarkt ab und bleiben Dollar und Renditen schwach, bekommt die FED mehr Spielraum. Zusammen mit einer stark skeptischen bzw. short positionierten Marktseite könnte genau das den nächsten Risk-on-Schub auslösen. Deshalb möchte ich mich momentan gar nicht auf eine Richtung festnageln. Für mich sind CPI/PPI diese Woche der erste mögliche Trigger und die September-FED das größere Entscheidungsfenster. Entscheidend finde ich dabei weniger, vorherzusagen, was die FED machen wird, sondern zu beobachten, was Dollar, Öl, Renditen und Risk Assets bereits vorher einpreisen. Wenn sich wie zuvor erwähnt dort eine Kombination entwickelt, würde ich persönlich zunehmend vorsichtiger werden. Kommt das Gegenteil, muss man die Risk-off-Idee entsprechend verwerfen. Den USD/JPY bzw. Yen habe ich zusätzlich auf der Watchlist. Dort passiert momentan ebenfalls einiges, was im Hinblick auf BOJ, Carry Trades und globale Liquidität interessant werden könnte. Von daher: Ich sehe schon das Potential für den von dir angesprochenen Squeeze nach oben. Gleichzeitig sehe ich aber einige starke Makro- und Intermarket-Risiken, die mich momentan davon abhalten, einfach davon auszugehen, dass oben jetzt alles gesprengt wird. 😉 Mal schauen, welche Seite der Markt am Ende bestätigt.

Kann ich so gut nachvollziehen, nur rein von den Marktdaten fehlt für eine stärkere Korrektur „noch“ der Treibstoff. Der Treibstoff ist in der Regel eine hohes, schnell steigendes Open Interest, bei dem viele gehebelte Positionen in den Markt kommen und wie schon erwähnt eine hohe „Retail-Long-Quote“. Bei beiden Werten ist das Gegenteil der Fall. Trotz Erholung sind wir auf den niedrigsten Ständen seit Monaten. Das Funding ist ebenfalls sehr ausgeglichen. Ich habe leider keinen Zugriff auf Coinglass Heatmap-Daten, das kostet leider Geld. Falls jemand Infos hat, gerne ergänzen. Chinas Inflation hat sich zuletzt überraschend halbiert, ein weiteres Zeichen für Geld, das möglicherweise in den Markt fließt.
Mugi81
Mugi81, 10. Aug 11:08 Uhr
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Genau deshalb finde ich diese Woche mit CPI am Mittwoch und PPI am Donnerstag so interessant. Der Arbeitsmarkt liefert der FED momentan Argumente für eine lockerere Haltung, gleichzeitig könnten Energie, Logistik, Zölle und geopolitische Risiken auf der anderen Seite wieder für Inflationsdruck sorgen. Mein Gedanke ist momentan deshalb auch weniger „der Markt muss jetzt korrigieren“, sondern eher eine Intermarket-Beobachtung. Ich habe insbesondere DXY, Öl, US-Renditen bzw. Realrenditen und parallel S&P, Nasdaq und BTC auf dem Schirm. Noch bestätigt der Markt mein Risk-off-Szenario nicht. Sollten wir aber beispielsweise heißere Inflationsdaten bekommen und daraufhin DXY technisch nach oben drehen, die Renditen wieder anziehen und Öl gleichzeitig Stärke zeigen, während S&P, Nasdaq und BTC an ihren Widerständen hängen bleiben bzw. relative Schwäche zeigen, wäre das für mich eine ziemlich interessante Warnung für Risk-on. Umgekehrt muss man natürlich genauso dein Szenario zulassen: Inflation kommt schwächer, DXY und Renditen bleiben unter Druck, BTC nimmt seine Widerstände raus und die hohe Short-Positionierung wird zum Treibstoff. Dann kann das nach oben durchaus sehr dynamisch werden. Und dann habe ich noch die nächste FED-Sitzung im September als größeres zeitliches Risikofenster auf dem Schirm. Aber bis dahin bekommen wir weitere Inflations- und Arbeitsmarktdaten und die FED muss diese gegensätzlichen Entwicklungen irgendwann neu bewerten. Sollte sich bis dahin zeigen, dass der Inflationsdruck hartnäckiger bleibt oder durch Energie, Zölle, Logistik und geopolitische Entwicklungen wieder zunimmt und gleichzeitig DXY und US-Renditen nach oben drehen, könnte eine entsprechend restriktivere FED-Erwartung für Risk Assets unangenehm werden. Wenn S&P, Nasdaq und BTC dann zusätzlich technisch Schwäche zeigen, hätte ich spätestens rund um das September-FOMC ein deutlich erhöhtes Korrekturrisiko auf dem Schirm. Umgekehrt gilt natürlich auch dort: Entspannt sich die Inflation weiter, kühlt der Arbeitsmarkt ab und bleiben Dollar und Renditen schwach, bekommt die FED mehr Spielraum. Zusammen mit einer stark skeptischen bzw. short positionierten Marktseite könnte genau das den nächsten Risk-on-Schub auslösen. Deshalb möchte ich mich momentan gar nicht auf eine Richtung festnageln. Für mich sind CPI/PPI diese Woche der erste mögliche Trigger und die September-FED das größere Entscheidungsfenster. Entscheidend finde ich dabei weniger, vorherzusagen, was die FED machen wird, sondern zu beobachten, was Dollar, Öl, Renditen und Risk Assets bereits vorher einpreisen. Wenn sich wie zuvor erwähnt dort eine Kombination entwickelt, würde ich persönlich zunehmend vorsichtiger werden. Kommt das Gegenteil, muss man die Risk-off-Idee entsprechend verwerfen. Den USD/JPY bzw. Yen habe ich zusätzlich auf der Watchlist. Dort passiert momentan ebenfalls einiges, was im Hinblick auf BOJ, Carry Trades und globale Liquidität interessant werden könnte. Von daher: Ich sehe schon das Potential für den von dir angesprochenen Squeeze nach oben. Gleichzeitig sehe ich aber einige starke Makro- und Intermarket-Risiken, die mich momentan davon abhalten, einfach davon auszugehen, dass oben jetzt alles gesprengt wird. 😉 Mal schauen, welche Seite der Markt am Ende bestätigt.
Mugi81
Mugi81, 10. Aug 11:08 Uhr
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@Sepulus Danke für deine Sichtweise 👍 Das Sentiment- und Positionierungsthema bei Coinglass finde ich definitiv interessant. Wenn Retail tatsächlich stark auf der Short-Seite steht und größere Marktteilnehmer anders positioniert sind, kann das natürlich ordentlich Treibstoff nach oben liefern, wenn die entsprechenden Marken fallen. Bei der FED sehe ich es allerdings etwas anders. Dass der schwächere Arbeitsmarkt die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung reduziert hat, gehe ich mit. Dass eine Erhöhung wegen der Midterms praktisch vom Tisch wäre, würde ich daraus aber nicht ableiten. Die FED ist institutionell unabhängig und am Ende werden vor allem Inflation und Arbeitsmarkt entscheidend sein. Gerade auf der Inflationsseite sehe ich momentan noch einige Fragezeichen. Öl bzw. Energiepreise, Transport- und Logistikkosten, Zölle und natürlich die geopolitische Situation rund um den Iran können weiterhin Preisdruck erzeugen. Gerade beim Öl geht es für mich nicht nur um den reinen Barrelpreis, sondern auch darum, was geopolitische Spannungen für Transportwege, Frachtraten und damit letztlich für die Kosten entlang der Lieferketten bedeuten können. Zölle können zusätzlich auf Import- und Verbraucherpreise durchschlagen. Ich denke deshalb schon, dass die FED diese Entwicklungen sehr genau beobachten wird. Entscheidend ist natürlich, ob daraus lediglich temporäre Preisschocks entstehen oder ob sich das Ganze in breiteren und hartnäckigeren Inflationsdaten niederschlägt.
a
alevi, 9. Aug 17:58 Uhr
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Globe Eye News @GlobeEyeNews Vor 1 Std. EILMELDUNG: Wie das WSJ berichtet, ist Präsident Trump bereit, den Konflikt mit dem Iran zu beenden, falls die Straße von Hormus wieder geöffnet wird – selbst ohne Atomabkommen.

Er ist ein großer Lügner.
Oliver78
Oliver78, 9. Aug 15:40 Uhr
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Globe Eye News @GlobeEyeNews Vor 1 Std. EILMELDUNG: Wie das WSJ berichtet, ist Präsident Trump bereit, den Konflikt mit dem Iran zu beenden, falls die Straße von Hormus wieder geöffnet wird – selbst ohne Atomabkommen.
Oliver78
Oliver78, 9. Aug 15:26 Uhr
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https://stocktwits.com/Jedi_Master/message/661367277
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