MCPHY ENERGY Forum: Community User: Friedi
Kommentare 14.778
Keko,
05.08.2020 14:00 Uhr
0
Du bestellst per liferando an mich 🤣
Keko,
05.08.2020 13:59 Uhr
0
Wenn die Amis kommen steigt es . Wollen wir auf ein Essen wetten
Untätiger,
05.08.2020 13:58 Uhr
0
Hör auf, :D
Keko,
05.08.2020 13:57 Uhr
0
20 wird nicht mehr kommen die Tage . Eher 26 😘
Untätiger,
05.08.2020 13:57 Uhr
0
Bis die Amis nacher einsammeln..
Keko,
05.08.2020 13:55 Uhr
0
Schlägt sich sehr gut 👍
A
Agent.K,
05.08.2020 13:52 Uhr
0
Kapitalerhöhung kommt 🕵️♂️
Untätiger,
05.08.2020 13:51 Uhr
0
Könnte ja kurz mal ne 20. kommen, echt festgebunden heute an der 22
FuxE,
05.08.2020 13:46 Uhr
0
Dankeschön 😊
alternate,
05.08.2020 13:23 Uhr
0
Australien wird zur Supermacht der Erneuerbaren
Australiens Regierung will den Kohlesektor weiter ausbauen. Australiens Unternehmer hingegen planen spektakuläre Projekte zur Produktion von Ökostrom und grünem Wasserstoff, denn das Land hat dafür ideale Voraussetzungen.
Megaprojekte zum Export von grüner Energie
Noch exportiert Australien vor allem Kohle und Gas. Aber auch das kann sich ändern. Derzeit sind zwei Megaprojekte in Planung – für den Export von Ökostrom und von grünem Wasserstoff.
https://www.klimareporter.de/international/australien-wird-zur-supermacht-der-erneuerbaren
alternate,
05.08.2020 13:14 Uhr
0
90 Millionen Euro investiert: Windkraft-Wasserstoff-Raffinerie geht an den Start
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gibt dem dem Wasserstoff-Windkraft-Projekt Westküste100 grünes Licht - und sagt Förderungen in Millionenhöhe zu. Ziel des Projektes ist es, schrittweise eine regionale Wasserstoffwirtschaft im industriellen Maßstab aufzubauen.
https://efahrer.chip.de/news/90-millionen-euro-investiert-windkraft-wasserstoff-raffinerie-geht-an-den-start_102766
alternate,
05.08.2020 13:14 Uhr
0
Warten auf die Wasserstoffstrategie – Berlin ist vom Ziel noch weit entfernt
Die Bundesregierung hat mit Nationalen Wasserstoffstrategie ambitionierte Pläne formuliert. Doch von einer Umsetzung ist noch nicht viel zu sehen.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiewende-warten-auf-die-wasserstoffstrategie-berlin-ist-vom-ziel-noch-weit-entfernt/26065020.html?ticket=ST-184071-dM9sAMUalALc4ul3UrZv-ap2
alternate,
05.08.2020 13:14 Uhr
0
Die deutsche Autobranche streitet über Sinn und Unsinn von Wasserstoff – und droht, den Anschluss zu verlieren
Einzig im Nutzfahrzeugsegment wird hierzulande intensiv mit Wasserstoff gearbeitet
Dazu zählen die hohen Herstellungskosten, das nicht vorhandenes Netz von Wasserstoff-Tankstellen sowie nachhaltige Möglichkeiten, Wasserstoff zu gewinnen: Alles Gründe, warum die Erforschung und Entwicklung von Wasserstoff-Technologie hierzulande noch mit angezogener Handbremse erfolgt.
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/die-deutsche-autobranche-streitet-ueber-sinn-und-unsinn-von-wasserstoff-und-droht-den-anschluss-zu-verlieren/
alternate,
05.08.2020 13:13 Uhr
0
"WIR BRAUCHEN KEINEN IMPORTIERTEN WASSERSTOFF AUS ERDGAS"
Dauerthal (energate) - Bereits seit zehn Jahren produziert die Enertrag AG in Brandenburg Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Der Vorstandsvorsitzende Jörg Müller begrüßt im energate-Interview, dass dem Thema mit der Nationalen Wasserstoffstrategie nun mehr Bedeutung zukommt. Darin erläutert er auch, warum die Ausbauziele nicht ambitioniert genug sind und warum er gegen Elektrolyseprojekte von Netzbetreibern ist.
energate: Herr Müller, Enertrag produziert bereits seit 2011 Wasserstoff aus Windstrom. Bringt die kürzlich von der Bundesregierung verabschiedete Nationale Wasserstoffstrategie nun einen weiteren Schub?
Müller: Die Bedeutung von Wasserstoff für ein erneuerbares Energiesystem rückt dadurch stärker in den Fokus der energiepolitischen Diskussion. Auch gesellschaftlich führt die Wasserstoffstrategie zu einem breiteren Verständnis der Energiewende: Wir brauchen nicht nur Strom aus erneuerbaren Energien, sondern auch Wärme, Kraftstoffe und die Energie für alle Industrieprodukte, um kohlendioxidfrei zu werden. Die Kombination aus Windkraft, Solarstrom und Wasserstoff ermöglicht ein Energiesystem mit nur 20 bis 30 Prozent Verlusten. Das ist gegenüber dem fossilen Verschwendungssystem mit 70 bis 80 Prozent Verlusten ein extremer Vorteil: Wir brauchen einfach viel weniger Energie.
Und dabei ist Wasserstoff aus zwei Gründen unverzichtbar: Erstens kann Wasserstoff Energie über Wochen und Monate hinweg kostengünstig speichern. Damit ist Wasserstoff als Energiespeicher die Antwort auf die Fluktuation im erneuerbaren Energiesystem. Und zweitens kann Wasserstoff einfach transportiert werden, denn Gasleitungen haben wir bereits. Das Gassystem speichert und transportiert Energie - das ist perfekt. Das Stromsystem dagegen speichert nichts.
energate: Bis 2030 sollen fünf GW an Elektrolyseleistung aus erneuerbaren Energien in Deutschland installiert sein. Ist das aus Ihrer Sicht ambitioniert genug?
Müller: Nein. Um bis 2050 klimaneutral zu werden, benötigen wir bereits in etwa zehn Jahren 100 Mrd. kWh in Form von Wasserstoff. Das sieht ja auch die Bundesregierung so. Dafür sind aber 50 GW Elektrolyse erforderlich, wenn die Erzeugung aus Windkraft und Solarstrom erfolgen soll. Vollkommen sinnlos wäre es, große Mengen Energie zu importieren und dafür ebenso viel Stromerzeugung hier abzuregeln. Denn die Wasserstoffmengen, die wir brauchen, entsprechen den Energiemengen, die in einem reinen Wind-Sonne-Stromsystem abgeregelt werden müssten. Es wird also genug Strom zur Verfügung stehen. Deshalb brauchen wir kein importiertes Gas und Wasserstoff aus Erdgas, der das System nur verteuern würde. Und ob Carbon Capture and Storage (CCS) sicher und bezahlbar funktioniert, weiß niemand. Das ist wie mit der Kernenergie: das berühmte "Prinzip Hoffnung", auf das ich nie bauen würde.
energate: Noch ist grüner Wasserstoff deutlich teurer als solcher fossilen Ursprunges. Was muss passieren, damit er konkurrenzfähig wird?
Müller: In einem fairen Marktumfeld, in dem die Abgaben, Umlagen und Steuern pro Kohlendioxidemission zu zahlen sind, ist grüner Wasserstoff sofort wirtschaftlich. Momentan haben wir eine völlig falsche Lastenverteilung im Energiesystem. Während Erdgas und Heizöl nahezu lastenfrei sind, liegen auf erneuerbarem Strom fast dreimal so viele Abgaben, Umlagen und Steuern wie seine Produktion kostet. Das ist völlig verrückt und muss genau umgekehrt sein. Der Einstieg in eine CO2-Steuer ist daher richtig, nur viel zu zaghaft. Und der Plan, die EEG-Umlage auf Wasserstoffgewinnung abzuschaffen, muss jetzt schnell umgesetzt werden.
energate: Die Bundesregierung setzt mit der Wasserstoffstrategie vor allem auf die Sektoren Verkehr und Industrie. Ist dies aus Ihrer Sicht der richtige Ansatz?
Müller: Wir brauchen die Sicht auf das gesamte erneuerbare Energiesystem. Wasserstoff ist darin der wichtigste Energiespeicher. Er gleicht Erzeugung und Verbrauch aus. Mobilität und Industrie werden 70 Prozent des Wasserstoffs verbrauchen. Enertrag setzt deshalb von Anfang an auf grünen Wasserstoff im Verkehr und baut langfristige Industriepartnerschaften im In- und Ausland auf.
In der Wasserstoffstrategie spielt das Thema grüne Wärme kaum eine Rolle. Dabei brauchen wir hier einen Technologiemix aus Nahwärmelösungen mit Windspeicherheizungen, Wärmepumpen und dezentralen Brennstoffzellen. Auch hier ist Wasserstoff die ideale Ergänzung zur Wärmepumpe. Wasserstoff in Heizkesseln zu verbrennen, ist viel zu teuer. Aktuell erforschen wir mit unseren Projektpartnern, wie wir reinen Wasserstoff mit Membranen wieder aus dem Gasgemisch abtrennen können. So macht es noch viel mehr Sinn, Wasserstoff ins Erdgasnetz einzuspeisen.
energate: Die Bundesregierung will auch Elektrolyseprojekte ermöglichen, an denen Netzbetreiber beteiligt sind. Wie stehen Sie dazu?
Müller: Wir sind strikt dagegen. Das wäre eine Marktverzerrung, die das Entstehen eines Wasserstoffmarktes unmöglich machen würde. Die Projekte der Netzbetreiber verstoßen gegen europäisches Energierecht und dessen Entflechtungsregel: Diese verbietet es Unternehmen, zugleich Netze zu betreiben und Wasserstoff zu erzeugen, um Konflikten beim Netzzugang vorzubeugen.
Das Aufweichen der Entflechtungsregeln würde den Netzbetreibern ermöglichen, ihre Kosten über die Netzentgelte an die Allgemeinheit weiterzugeben. Dagegen wäre kein freier Wettbewerb mehr möglich. Es entstünde nur ein teures Monopol mit hoher staatlich garantierter Eigenkapitalverzinsung. Eine wirklich sinnvolle Netzentlastung durch Elektrolyse muss außerdem erzeugernah sein, also bei den Windkraft- und Solaranlagen. Dadurch sinkt folglich auch der Netzausbaubedarf.
https://www.energate-messenger.de/news/204491/-wir-brauchen-keinen-importierten-wasserstoff-aus-erdgas-
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