Metalcorp Forum: Community User: Anleger1
Teil 1: Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir das Webinar noch 2x angeschaut. Um zu verstehen wie der Sanierungsplan überhaupt funktionieren soll und warum die sich die Mühe machen sich damit so intensiv zu beschäftigen. Die folgende Aufstellung beruht auf bekannte Zahlen und auf fiktive/geschätzte Zahlen, die wir ja in wenigen Tagen erfahren werden. Also was schon Fakt ist, die komplette BAGR geht in die Ferralum über. Der geschätzte Wert der BAGR, dann Ferralum, ist 150 Millionen. Als Kaufpreis sollen 102,5 Millionen in den nächsten 3 Jahren + 25 Millionen sofort sein. Als Sicherheit werden die Anleihegläubiger der 22er & 26er Anleihe 49 prozentige Anteilseigner der Ferralum. Den Wert dieser Beteiligung kann man einfach errechnen. 150 Millionen Wert, davon 49% sind 73,5 Millionen. Diese stehen 370 Millionen Schulden aus den Anleihen gegenüber. Somit bleib schon mal ein rechnerischer Wert jeder Anleihe von knapp 20%. Diesen hat man, da ja, wie im Webinar gesagt wurde, die Ferralum bis zur Schuldenabtragung unter der Kontrolle der Vertreter der Anleihen bleiben, damit kein Geld oder Firmenteile veruntreut werden. (Sorry, der Text ist so lang, das ich einen zweiten Teil machen musste, dieser befindet sich dann über diesem Text als Teil 2 gekennzeichnet)
Also Hoffnung ist da keine mehr. Die sehe ich eigentlich nur bei dir. Vermutlich bist du bei der Metalcorp angestellt und hast Angst um deinen Job. ;-) Spaß beiseite, da kam bisher nie etwas positives zurück. Die Gläubiger wurden bisher immer benachteiligt. Daher gehe ich auch jetzt davon aus, dass es ein schlechter Deal wird. Und einfach die Insolvenz wird nur verschleppt mit einer noch geringen Quote das ist doch jetzt schon offensichtlich. Daher lieber jetzt in den sauren Apfel beißen und mitnehmen was man bekommt.
Also geben Sie die Hoffnung doch nicht ganz auf. ;-) Ich frage mich nämlich schon seit Wochen, wenn Sie doch die Insolvenz herbei beten und von einer Quote von 5 bis 8% ausgehen, und das erst in ein paar Jahren, warum Sie nicht längst verkauft haben? Bis vor ein paar Tagen war das möglich für einen Betrag höher als die Insolvenzqoute. Das wäre dann das Ende mit Schrecken, als wie jetzt ein Schrecken ohne Ende. Lassen wir uns überraschen.
Das sage ich ja, zum Glück besitzen Sie nicht die Anleihe allein. Und hoffentlich gibt's Leute die auf DMR hören und rechnen können. DMR wird auch nur dem Sanierungsplan zustimmen, wenn sie es vertreten können. Deshalb verhandeln die ja so lange, und DMR versucht die Anleihe 22 besser zu stellen.
Meine Güte, noch nie Fehlentscheidungen getroffen? Nennen sie mir eine Company, die noch nie Fehlinvestion oder Fehlentscheidung getroffen hat. Wenn das so wäre bräuchte es keine Unternehmensberater oder Finanzberater. Frag mich, warum es da dann so viele von gibt? Wir brauchen auch nicht weiter diskutieren, Sie sehen einfach alles nur negativ, selbst Wege, die gesucht werden da raus zu kommen und stellen die Finanzberater und Unternehmensberater, die versuchen Vermögen zu erhalten, als letztendlich unfähig da. DMR ist der Erste, der die in Insolvenz schicken würde, wenn er keine Chance sieht. Also für mich heißt es abwarten bis der Vorschlag MIT Zahlen auf den Tisch liegt.
Eine Ladung konnte dafür nicht reichen. Und es bringt nix, 1 Mio Tonnen Bauxit am Hafen liegen zu haben, wenn aber kein Geld mehr für die Bargen da ist, die es zum Transportschiff auf dem Meer bringen. Metalcorp hat FOB Preise vereinbart, das heißt Geld fließt erst wenn das Produkt auf dem Transportschiff ist. Wenn man aber kein Geld mehr hat und keine Kredite mehr bekommt, kann das nächste Schiff nicht beladen werden, somit auch kein Geld. Metalcorp geht immer in Vorleistung. Und ja, da haben sie sich wohl etwas übernommen und falsch kalkuliert. Kommt häufiger vor, aber Ihnen bestimmt niemals.
Sie sollen ja auch nicht investieren, das entscheiden die Grossinvestoren. Wie Sie schon sagten, man geht in 3, 4 Jahren mit einer Insolvenzquote von 5% oder nix nach Hause, oder man geht in ein paar Jahren mit wesentlich mehr nach Hause durch die Sanierungsmaßnahmen und den immer 49% Anzeit an Ferralum. Gut das Sie das nicht allein entscheiden.
Wenn da alles stehen würde wäre schon die 2 oder dritte Verschiffung von Bauxit unterwegs. Die Straße ist doch nur eine Ausrede. Wenn alle zwei Jahre die Straße repariert werden muss, so sollte und muss man das finanzielle einplanen. Das haben sie mit Sicherheit auch. Aber es gab wohl keinen besseren Grund für die finanzielle Schieflage. ;-)
Die jenigen, die die Insolvenzqoute höher sehen als den jetzigen Kurs. Metalcorp sagt, das bei Insolvenz 5% übrig bleiben. Das die das niedrig ansetzten, ist doch klar, weil sie von der Insolvenz abschrecken wollen, und den Laden lieber weiter betreiben wollen. Sie wollten doch ein Wertgutachten vorlegen, frag doch mal, warum sie sich so lange geweigert haben? Jetzt wird es, laut Webinar gestern, wohl leider erst im Juli oder Augsut kommen, aber man wollte die Gläubigerversammlung nicht noch mal bis dahin verschieben, da ja die 2026er Anleihe Ende Juni durch die Zinsen wohl auch ins Default laufen würde, und auch die Banken so lange nicht auf eine Lösung warten wollten. Zum Glück kann man sich durch suchen und durch Angaben von Teneo selber ausrechnen, was bei Insolvenz wirklich ungefähr übrig bleibt. Die BAGR mit ItalainCoke wurde jetzt geschätz auf 150 Mio. deshalb soll ja auch Ferralum die 70 Mio Anleihe übernehmen, insgesamt bis zu 102,5 Mio maximal inklusive Zinszahlungen, und Metalcorp 25 Mio überlassen, welches Ferralum aufnehmen muss. Die Aufspaltung hat ja auch den einen Grund, das Metalcorp keine Kredite durch ihren schelchten Ruf mehr bekommt, aber die neue Gesellschaft Ferralum mit den wertvollen Assets schon. Jetzt nehmen wir mal nur die 150 Millionen Wert von BAGR und stellen die bekannten Schulden von 553 Mio ( + 50 Mio geschätzt > mittlerer zweistelliger Mio Betrag laut Webinar) gegenüber. Das wäre eine Insolvenzqoute von 25%, davon ziehen wir Berater und Verwalter ab, dann bleibt ca. 15% Insolvenzqoute übrig. Leider mit Wartezeit von einigen Jahren.
Das ist so nicht richtig. Die Infrastruktur steht komplett, kann man nachlesen, auch welche Firma es gebaut hat. Der Binnenafen z.B., wo das Bauxit auf Bargen geladen wird, gehört R-Logitech und wurde in Gemeinschaft mit Metalcorp gebaut. Die 190km Strasse ist schon seit 2021 fertig, gibt es auch Bilder von. Es ist eine Haulroadstrasse, wie es sich auch in Australien gibt. Diese ist nicht geteert, sondern besteht aus verdichtetem Schotter und roter Erde. Diese muss, wie in Australien auch, alle 1 bis 2 Jahre nach der Regenzeit ausgebessert/abgezogen werde. Das ist ganz normal. Und dafür ist kein Geld mehr da, und die Firmen dort weigern sich wohl, die Arbeiten zu erfüllen, da dort in Guinea schon wohl länger Ebe in der Kasse ist. Auch liegt über 1 Mio Tonnen Bauxit am Hafen, welches zum Abtransport bereit liegt. Das geht aber nicht, aus dem besagten Grund, die Bargenschiffe können nicht bezahlt werden. Und wegen dieser Strasse und dem Hafen gab es mit der großen Firma aus den Emiraten immer wieder Streit. Da Metalcorp sie gebaut hat, aber andere die Infrastruktur mitbenutzen wollen, aber am liebsten nix dafür bezahlen wollen. Das geht nicht, denn je intensiver alles benutzt wird, desto eher muss repariert werden. Keine Firma überall auf der Welt lässt jemanden anderes etwas benutzen, ohne ein Entgeld dafür zu bekommen. Und was es zu den unbezahlten Rechnungen zusagen gibt, geht es hauptsächlich um Guinea. Dafür soll ja das Geld der Großinvestoren der 2026er benutzt werden, damit dann wieder die Subunternehmen für Metalcorp arbeiten. Das es in Europa unbezahlte Rechnungen gibt, glaube ich nicht, da BAGR und ItalainCoke ganz normal laufen und aus ihren positiven Cashflow (wurde gestern bestätigt, das Cashflow postiv) begleichen. Da Metalcorp in zwei Firmen geteilt wurde und BAGR jetzt verkauft ist, ist doch klar, das Ferralum/BAGR nicht für die Schulden der Bauxitminen aufkommen. Klassiche Aufteilung der Bilanzen, da wie in der Adhoc im Februar genannt, werden unabhängig voneinander betrieben und bilanziert. Morgen oder Anfang der nächsten Woche wissen wir mehr, denn wenn dann die Zahlen/geänderte Tagespunkte für die Gläubigerversammlung kommen und die Adhocgruppe bereit ist Metalcorp/Bauxitgesellschaften mit einem weiteren mittleren zweistelligen Millionenbetrag auszuhelfen, dann ist klar, das die Großinvestoren die Cahnce darin sehen, die Bauxitminen ans Laufen zu bringen und dann zu verkaufen. Man kann Minen nur verkaufen wenn der Käufer Bilanzen sehen, was der Abbau und Transport kostet, und was bleibt an Gewinn übrig. Ein Übernahmepreis setzt sich nunmal zusammmen aus vorhandener Resource und den Kosten für den Abbau. Es wurde gestern ganz klaz gesagt, es ist das Ziel die Bauxitminen zu verkaufen, oder diese entwickeln so, das sie durch die Decke gehen. Das war der Spruch von Herrn Moser, durch die Decke gehen, 3 bis 4x im Webinar. Das Geld der Großinvestoren ist nicht für Ferralum, sondern einzig für die Schulden der Metalcorp für die Bauxitminen. Wenn demnächst die Zahlen kommen und man sieht, das die Großinvestoren bereit sind nochmals Millionen zu geben, dann sehen sie eine Chance. Wenn die doch nix geben, da der Miningexperte vor Ort sagt, es hat keinen Sinn, ja dann ist klar es geht in die Insolvenz. Und keiner ist verpflichtet sich ein der Kapitalerhöhung zu beteiligen, die Summe steht fest was gebraucht wird, und wenn es das GO gibt, sind die Großinvetoren bereit das komplett zu übernehmen, aber rein rechtlich muss man halt allen Investoren das Recht einräumen sich zu beteiligen.
Was meinen sie immer mit, wo ist das Geld hin? Die 5,6 Millionen Dollar sind in Guinea geblieben, da damit der Betrieb/die Schulden in Guinea bezahlt werden mussten. Stand auch irgendwo, das die Mittel nicht freigesetzt werden konnten, da die Betriebskosten in Guinea damit gezahlt werden mussten. Und anscheinend sind dort noch mehr Schulden, da kein Supunternehmer, z.B. die Bargeninhaber, die das Bauxit auf Meer bringen zum verladen, nicht mehr für Metalcorp arbeiten, bevor nicht bezahlt wurde.
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