Novo Nordisk nach Split WKN: A3EU6F ISIN: DK0062498333 Kürzel: NOV Forum: Aktien User: Coronaprofiteur

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Kommentare 50.066
Goldspatz
Goldspatz, 14.09.2025 2:01 Uhr
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Eulerpool ist sehr schwach. Zu viele Zahlen sind dort falsch, wenn man sie mit den Geschäftsberichten vergleicht. Dass du damit gute Erfahrungen hattest, war Zufall. DE000PAG9113 (Porsche) hat laut Eulerpool 36.519 Mitarbeiter, im offiziellen Geschäftsbericht stehen 24.029 Mitarbeiter. Und ich kann dir noch hunderte solcher Zahlenbeispiele nennen, bei denen Eulerpool falsch liegt. Es ist meiner Meinung nach eine "Abzockerwebseite", um den Kleinanlegern jeden Monat Geld abzunehmen. Wer sich auf solche Webseiten verlässt, ist verloren. Der Gründer der Webseite ist selbst sehr ahnungslos. Sein Geld verdient er nicht mit Aktiengewinnen, sondern mit den Eulerpool-Gebühren.

Da ich damit und mit Growth Investing 70% Rendite gemacht habe in einem Jahr (war natürlich ein sehr bullisches Jahr) kann ich kein schlechtes Wort darüber verlieren. Habe auch nicht das Abo gebucht sondern lediglich die YouTube Videos davon geschaut. Aber am Ende des Tages sollte sich jeder natürlich selbst davon ein Bild machen.
m
m4758406, 14.09.2025 1:46 Uhr
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Kann jedem wirklich auch aus guter persönlicher Erfahrung Eulerpool ans Herz legen. Laut dem Tool ist Novo Nordisk momentan massiv unterbewertet. Wünsche noch ein schönes Restwochenende.😎

Eulerpool ist sehr schwach. Zu viele Zahlen sind dort falsch, wenn man sie mit den Geschäftsberichten vergleicht. Dass du damit gute Erfahrungen hattest, war Zufall. DE000PAG9113 (Porsche) hat laut Eulerpool 36.519 Mitarbeiter, im offiziellen Geschäftsbericht stehen 24.029 Mitarbeiter. Und ich kann dir noch hunderte solcher Zahlenbeispiele nennen, bei denen Eulerpool falsch liegt. Es ist meiner Meinung nach eine "Abzockerwebseite", um den Kleinanlegern jeden Monat Geld abzunehmen. Wer sich auf solche Webseiten verlässt, ist verloren. Der Gründer der Webseite ist selbst sehr ahnungslos. Sein Geld verdient er nicht mit Aktiengewinnen, sondern mit den Eulerpool-Gebühren.
r
rakedenstart, 14.09.2025 1:10 Uhr
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Bei dem aktuellen kurs ist auf jeden fall schon viel eingepreist. Klar, die Abwertung des dollars kann noch weiter gehen, aber da die eu ja schon längst die zinsen deutlich gesenkt hat, könnte es auch nur noch wenig negative effekte auf den novo kurs haben, wenn es jetzt auch mal dort um 0,5 punkte gesenkt werden sollte. Wir werden sehen, mit 1-2 jahren anlagehorizont ist es hier bei diesen kursen seeehr wahrscheinlich weiter ein wachstumswert. 🤷🏽‍♂️ alleine weil die leute immer fetter werden und der markt bei weitem nicht gänzlich erschlossen ist. Der südamerikamarkt wird ja gerade erst lokal erschlossen. Wäre krass wenn die zulassung für die GLP1 Pille bis 1/26 über die bühne wäre. Alles hätte wäre wenn, so ist börse. Aber novo ist ein gigant und liefert seit firmengründung kontinuierlich krass rendite! Da sollte man respekt haben und nicht den wachstumswert in zweifel stellen nur weil mal ein tiefer kratzer in den lack gekommen ist. 🤦🏽‍♂️🍀❤️ pech für die die letztes jahr bei 130 eingestiegen sind, aber mit geduld muss man bei novo keine verluste realisieren. 🤷🏽‍♂️👻
T
Tertullianus, 14.09.2025 1:01 Uhr
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Lies dir mal die Meinungen von angesehenen Experten durch. Sehr viele davon sprechen hier von einer Wachstumsaktie. Du meinst ja auch das Wegovy und Ozempic (Wirkstoff Semaglutid) Eintagsfliegen sind, was schon viel über deine Expertise aussagt. Scheinst ein ziemliches Egoproblem zu haben. Aber wir müssen ja nicht beste Freunde werden.

Es ist vollkommen egal, wie man die Aktie nennt
Goldspatz
Goldspatz, 14.09.2025 0:15 Uhr
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Kann jedem wirklich auch aus guter persönlicher Erfahrung Eulerpool ans Herz legen. Laut dem Tool ist Novo Nordisk momentan massiv unterbewertet. Wünsche noch ein schönes Restwochenende.😎
Goldspatz
Goldspatz, 13.09.2025 23:57 Uhr
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Ich sehe es deutlich weniger komplex, auch wenn ich inhaltlich mitgehe. Meine Lesart: Eine horrende Überbewertung wurde zurechtgestutzt und es geht nun weiter auf dem langjährigen Valuepfad des 20-Jahres-Charts. Wir sind uns jedenfalls einig, dass es Humbug ist, hier von einer "Wachstumsaktie" zu sprechen. Dieser drollige Typ namens "Goldspatz" hat bei mir bleibenden Eindruck negativen hinterlassen. Einfach mal komplett an den Tatsachen vorbeiargumentiert...

Wünsche dir jedenfalls alles Gute und weiterhin viel Erfolg am Kapitalmarkt.
Goldspatz
Goldspatz, 13.09.2025 23:54 Uhr
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Ich sehe es deutlich weniger komplex, auch wenn ich inhaltlich mitgehe. Meine Lesart: Eine horrende Überbewertung wurde zurechtgestutzt und es geht nun weiter auf dem langjährigen Valuepfad des 20-Jahres-Charts. Wir sind uns jedenfalls einig, dass es Humbug ist, hier von einer "Wachstumsaktie" zu sprechen. Dieser drollige Typ namens "Goldspatz" hat bei mir bleibenden Eindruck negativen hinterlassen. Einfach mal komplett an den Tatsachen vorbeiargumentiert...

Lies dir mal die Meinungen von angesehenen Experten durch. Sehr viele davon sprechen hier von einer Wachstumsaktie. Du meinst ja auch das Wegovy und Ozempic (Wirkstoff Semaglutid) Eintagsfliegen sind, was schon viel über deine Expertise aussagt. Scheinst ein ziemliches Egoproblem zu haben. Aber wir müssen ja nicht beste Freunde werden.
n
nalkanal, 13.09.2025 20:52 Uhr
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2/2 ---- Drittens, und das ist für mich als europäischer Investor mit erheblichem US-Engagement von höchster Wichtigkeit, ist das geopolitische Risiko. Die Pläne, die in Dokumenten wie dem "One Big Beautiful Bill Act" oder den Analysen von Trumps Beratern skizziert werden, sind keine leeren Drohungen. Die Möglichkeit von Strafzöllen oder gar einer Strafsteuer auf ausländisches Kapital (Sektion 899) ist real. Hier muss man aber genau sein: Diese Strafsteuer würde, wenn sie käme, primär die Halter der US-gelisteten ADRs treffen, da die Dividende dort über eine US-Bank fließt. Als Halter der dänischen Stammaktie wäre ich davon nicht direkt betroffen. Aber die indirekten Folgen wären massiv: Ein Abverkauf der ADRs in New York würde durch Arbitrage sofort den Kurs in Kopenhagen mit nach unten ziehen. Man kann sich nicht von den USA abkoppeln, wenn fast 14% der frei handelbaren Aktien dort gelistet sind. Aber das größte Risiko, das wirklich jeden Aktionär trifft, egal wo er seine Aktien kauft, ist die Währung. Die Trump-Administration hat klar signalisiert, dass sie eine Abwertung des Dollars anstrebt, um die US-Exporte zu stärken. Da Novo Nordisk den Löwenanteil seiner Gewinne in US-Dollar erwirtschaftet, würde eine signifikante Dollar-Abwertung die in Dänischer Krone ausgewiesenen Erträge und damit den Wert meiner Aktie direkt schmälern. Dieses Währungsrisiko ist aus meiner Sicht das fundamentalste und am meisten unterschätzte Risiko für Novo Nordisk in den kommenden Jahren. Auch ihre Einschätzung der Pipeline ist zwar im Kern richtig – Amycretin ist der große Hoffnungsträger –, aber ihr fehlt die kritische Einordnung. Sie hebt die hohe Wirksamkeit hervor, versäumt es aber, dies mit der jüngsten Enttäuschung bei CagriSema in Kontext zu setzen, wo die zuvor kommunizierten Erwartungen in der entscheidenden Phase-3-Studie nicht erfüllt wurden. Dies zeigt ein klares Ausführungsrisiko in der Pipeline, das über die reine Betrachtung von Potenzialen hinausgeht. Ihre Wettbewerbsanalyse ist ebenfalls unvollständig. Sie nennt zwar Eli Lilly, aber ihre Marktanteilszahlen sind irreführend oder zumindest undifferenziert. Während Novo Nordisk global noch einen hohen Marktanteil hält, zeigt meine Analyse der wöchentlichen Verschreibungsdaten aus den USA, dass der Trend, der "Flow", klar in Richtung von Lillys Zepbound geht, das Wegovy bereits überholt hat. In einem Wachstumsmarkt ist die Dynamik der Veränderung wichtiger als der statische Marktanteil von gestern. Schließlich reduziert sich ihre gesamte Bewertungslogik auf charttechnische Aspekte wie "Bodenbildung" und "Cost Average". Das mag für das Timing eines Einstiegs hilfreich sein, ersetzt aber niemals eine fundierte, fundamentale Bewertung des inneren Wertes und die Definition einer Sicherheitsmarge. Ohne eine klare Vorstellung davon, was das Unternehmen wert ist, ist jeder Kauf, egal ob gestaffelt oder nicht, reine Spekulation auf den Kursverlauf. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frau Gierings Analyse eine professionell vorgetragene, aber letztlich oberflächliche Nacherzählung der aktuellen Nachrichtenlage ist. Sie versteht die Narrative, die den Markt bewegen, aber sie scheint die fundamentalen Treiber und die vielschichtigen, strukturellen Risiken, die unter der Oberfläche lauern, nicht in der Tiefe erfasst zu haben. Ihre Ausführungen bestätigen meinen Eindruck, dass für ein einstündiges YouTube-Format oft eine gut einstudierte Performance ausreicht, die aber einer kritischen, fundamentalen Prüfung, wie sie für die Anlage erheblicher Kapitalbeträge notwendig ist, nicht standhält.

Ich sehe es deutlich weniger komplex, auch wenn ich inhaltlich mitgehe. Meine Lesart: Eine horrende Überbewertung wurde zurechtgestutzt und es geht nun weiter auf dem langjährigen Valuepfad des 20-Jahres-Charts. Wir sind uns jedenfalls einig, dass es Humbug ist, hier von einer "Wachstumsaktie" zu sprechen. Dieser drollige Typ namens "Goldspatz" hat bei mir bleibenden Eindruck negativen hinterlassen. Einfach mal komplett an den Tatsachen vorbeiargumentiert...
m
m4758406, 13.09.2025 19:49 Uhr
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https://youtu.be/JVN6eEMtkXA?si=TeHeDZU4-BWZ_0vu

2/2 ---- Drittens, und das ist für mich als europäischer Investor mit erheblichem US-Engagement von höchster Wichtigkeit, ist das geopolitische Risiko. Die Pläne, die in Dokumenten wie dem "One Big Beautiful Bill Act" oder den Analysen von Trumps Beratern skizziert werden, sind keine leeren Drohungen. Die Möglichkeit von Strafzöllen oder gar einer Strafsteuer auf ausländisches Kapital (Sektion 899) ist real. Hier muss man aber genau sein: Diese Strafsteuer würde, wenn sie käme, primär die Halter der US-gelisteten ADRs treffen, da die Dividende dort über eine US-Bank fließt. Als Halter der dänischen Stammaktie wäre ich davon nicht direkt betroffen. Aber die indirekten Folgen wären massiv: Ein Abverkauf der ADRs in New York würde durch Arbitrage sofort den Kurs in Kopenhagen mit nach unten ziehen. Man kann sich nicht von den USA abkoppeln, wenn fast 14% der frei handelbaren Aktien dort gelistet sind. Aber das größte Risiko, das wirklich jeden Aktionär trifft, egal wo er seine Aktien kauft, ist die Währung. Die Trump-Administration hat klar signalisiert, dass sie eine Abwertung des Dollars anstrebt, um die US-Exporte zu stärken. Da Novo Nordisk den Löwenanteil seiner Gewinne in US-Dollar erwirtschaftet, würde eine signifikante Dollar-Abwertung die in Dänischer Krone ausgewiesenen Erträge und damit den Wert meiner Aktie direkt schmälern. Dieses Währungsrisiko ist aus meiner Sicht das fundamentalste und am meisten unterschätzte Risiko für Novo Nordisk in den kommenden Jahren. Auch ihre Einschätzung der Pipeline ist zwar im Kern richtig – Amycretin ist der große Hoffnungsträger –, aber ihr fehlt die kritische Einordnung. Sie hebt die hohe Wirksamkeit hervor, versäumt es aber, dies mit der jüngsten Enttäuschung bei CagriSema in Kontext zu setzen, wo die zuvor kommunizierten Erwartungen in der entscheidenden Phase-3-Studie nicht erfüllt wurden. Dies zeigt ein klares Ausführungsrisiko in der Pipeline, das über die reine Betrachtung von Potenzialen hinausgeht. Ihre Wettbewerbsanalyse ist ebenfalls unvollständig. Sie nennt zwar Eli Lilly, aber ihre Marktanteilszahlen sind irreführend oder zumindest undifferenziert. Während Novo Nordisk global noch einen hohen Marktanteil hält, zeigt meine Analyse der wöchentlichen Verschreibungsdaten aus den USA, dass der Trend, der "Flow", klar in Richtung von Lillys Zepbound geht, das Wegovy bereits überholt hat. In einem Wachstumsmarkt ist die Dynamik der Veränderung wichtiger als der statische Marktanteil von gestern. Schließlich reduziert sich ihre gesamte Bewertungslogik auf charttechnische Aspekte wie "Bodenbildung" und "Cost Average". Das mag für das Timing eines Einstiegs hilfreich sein, ersetzt aber niemals eine fundierte, fundamentale Bewertung des inneren Wertes und die Definition einer Sicherheitsmarge. Ohne eine klare Vorstellung davon, was das Unternehmen wert ist, ist jeder Kauf, egal ob gestaffelt oder nicht, reine Spekulation auf den Kursverlauf. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frau Gierings Analyse eine professionell vorgetragene, aber letztlich oberflächliche Nacherzählung der aktuellen Nachrichtenlage ist. Sie versteht die Narrative, die den Markt bewegen, aber sie scheint die fundamentalen Treiber und die vielschichtigen, strukturellen Risiken, die unter der Oberfläche lauern, nicht in der Tiefe erfasst zu haben. Ihre Ausführungen bestätigen meinen Eindruck, dass für ein einstündiges YouTube-Format oft eine gut einstudierte Performance ausreicht, die aber einer kritischen, fundamentalen Prüfung, wie sie für die Anlage erheblicher Kapitalbeträge notwendig ist, nicht standhält.
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m4758406, 13.09.2025 19:45 Uhr
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https://youtu.be/JVN6eEMtkXA?si=TeHeDZU4-BWZ_0vu

1/2 ---- Ich habe mir die Diskussion mit Frau Giering angesehen und schätze ihren Versuch, eine komplexe Aktie wie Novo Nordisk in einem zugänglichen Format zu beleuchten. Sie spricht einige der offensichtlichen Themen an, die derzeit die Schlagzeilen beherrschen, und ihre langfristig positive Grundeinstellung ist nachvollziehbar. Wenn sie jedoch behauptet, sie grabe "wie ein Maulwurf, bis ich das Unternehmen vollumfänglich verstanden habe", dann muss ich nach meiner eigenen, deutlich tiefergehenden Analyse feststellen, dass sie anscheinend nur an der Oberfläche des Erdreichs gekratzt hat. Ihre Ausführungen wirken für mich wie eine gut vorbereitete Präsentation für ein Unterhaltungsformat, die die wesentlichen narrativen Punkte abdeckt, aber die entscheidenden, strukturellen Risiken und Widersprüche, die für eine ernsthafte Kapitalallokation entscheidend sind, vollständig ausblendet. Was mir bei ihrer Analyse gänzlich fehlt, ist die Verknüpfung der qualitativen Erzählung mit den harten, quantitativen Fakten und vor allem eine systematische Bewertung der Risiken, die über die reine Erwähnung von "Konkurrenz" hinausgeht. Ihre Einschätzung des Managements ist hierfür ein Paradebeispiel: Die "Hims & Hers"-Affäre als "Randespiele" abzutun, die keine langfristige Auswirkung auf den Wert hätten, ist aus meiner Sicht eine gefährliche Verharmlosung. Für einen fundamentalen Investor ist ein solches Ereignis kein isolierter Ausrutscher, sondern ein potenzielles Symptom für eine Schwäche in der strategischen Urteilsfähigkeit der Führungsebene. Dies wird umso bedenklicher, wenn man es in den Kontext der Ereignisse stellt, die sie nicht erwähnt: den abrupten, von der Hauptaktionärin, der Novo Nordisk Foundation, initiierten CEO-Wechsel und die darauf folgende massive Restrukturierung mit der Entlassung von 9.000 Mitarbeitern. Das sind keine "Randespiele", das sind tektonische Verschiebungen, die auf erhebliche interne Probleme und eine reaktive, von außen erzwungene Krisenbewältigung hindeuten. Ein Management, das die Marktdynamik derart falsch einschätzt, dass es seine Prognose zweimal in kurzer Folge senken muss, verdient eine kritischere Bewertung als sie Frau Giering vornimmt. Ihre Analyse übersieht vollständig die drei größten Elefanten im Raum, die für die kurz- und mittelfristige Entwicklung von Novo Nordisk absolut entscheidend sind. Erstens, das Problem der illegalen Nachahmerprodukte, das sogenannte "Compounding" in den USA. Dies ist nicht nur ein Nebenschauplatz, sondern der explizit vom Management genannte Hauptgrund für die drastische Reduzierung der Wachstumsprognose. Es handelt sich um einen riesigen, unregulierten Markt, der Novo Nordisk direkt Umsätze entzieht und die Preisstruktur untergräbt. Ihre Analyse erwähnt dieses milliardenschwere Problem mit keinem einzigen Wort, was ihre Behauptung eines "Deep Dive" ad absurdum führt. Zweitens, der massive regulatorische Preisdruck, der sich aufbaut. Sie spricht von Konkurrenz, aber nicht von den strukturellen, staatlich verordneten Preisabschlägen durch den Inflation Reduction Act (IRA) in den USA und das Volume-Based Procurement (VBP) in China. Dies sind keine zyklischen Wettbewerbseffekte, sondern permanente, gesetzlich verankerte Margenkiller, die in jedes seriöse Bewertungsmodell einfließen müssen.
C
Cluesen, 13.09.2025 18:13 Uhr
0
Sieht doch gut aus seit dem massiven drop von 60 auf 40. Die jüngste Gewinnwarnung hat die Aktie nicht weiter nach unten gezogen. Das schlimmste scheint überstanden. Einen Short squeeze halte ich, so cool das wär, für unmöglich. Die Aktie ist kaum leer verkauft.
PiZZaMaN2
PiZZaMaN2, 13.09.2025 18:07 Uhr
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https://youtu.be/JVN6eEMtkXA?si=TeHeDZU4-BWZ_0vu
m
m4758406, 13.09.2025 17:56 Uhr
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Ich deute das so: Das Management hat verstanden, dass man nach den Jahren des extremen Wachstums jetzt die Strukturen anpassen muss, um wieder effizienter zu werden. Natürlich gibt es auch kurzfristig Schattenseiten – die Restrukturierung kostet Geld, und Novo hat seine Gewinnprognose für 2025 gesenkt. Statt 10–16% Wachstum beim operativen Gewinn rechnet man jetzt nur noch mit 4–10%. Das ist deutlich weniger. Aber genau so etwas kann in der Börsenlogik auch den Boden bereiten: Die schlechte Nachricht kommt raus, die Erwartungen sind runter, die Aktie hat schon einen massiven Ausverkauf hinter sich – und auf dieser Basis kann sich dann eine neue Aufwärtsbewegung bilden. Fundamental sehe ich weiter die großen Chancen. Amycretin ist da für mich der Schlüssel. Diese neue Substanz, die sowohl GLP-1 als auch Amylin-Rezeptoren stimuliert, wird sowohl subkutan als auch oral getestet und geht Anfang 2026 in die Phase-3-Studien. Erste Ergebnisse waren sehr stark – in einer Phase-1-Studie gab es zum Beispiel 13% Gewichtsverlust in nur 12 Wochen. Und das Spannende ist: Als Pille scheint der Wirkstoff sogar besser zu funktionieren als in der Spritzen-Variante. Das könnte Novo wieder ganz klar nach vorne bringen, weil alle wissen: Der Markt für Abnehmtabletten wird noch viel größer als der Markt für die bisherigen Spritzen. Und auch wenn Eli Lilly mit seinen Präparaten zuletzt die Nase vorn hatte, könnte sich das Blatt hier drehen. Vor allem, weil die Konkurrenz zuletzt geschwächelt hat: Viking Therapeutics hat enttäuschende Daten für seine Abnehmpille veröffentlicht – zwar ordentliche Gewichtsverluste, aber gleichzeitig eine extrem hohe Abbruchquote wegen Nebenwirkungen. Genau das spielt Novo in die Karten: Verträglichkeit wird in diesem Massenmarkt entscheidend sein. Und was für mich fast noch wichtiger ist: Die Bewertung ist inzwischen richtig günstig geworden. Während das KGV im Hype noch bei 50 lag, stehen wir jetzt nur noch bei etwa 16 – und das in einer Phase, in der der Gewinn künstlich durch die hohen Investitionen gedrückt ist. Heißt: Selbst, wenn Novo in den nächsten ein, zwei Jahren gar nicht mehr so stark wachsen sollte, reicht es schon, dass die Investitionen langsam auslaufen, um die Gewinne wieder steigen zu lassen – und damit sinkt das KGV noch weiter. Mein Fazit: Wir haben jetzt gleich mehrere Argumente auf unserer Seite – ein technisches Trendwendesignal im Chart, eine klare Restrukturierung mit Kostenersparnissen, eine extrem spannende Pipeline mit Amycretin, eine schwächelnde Konkurrenz und eine historisch günstige Bewertung. Das alles zusammen macht Novo für mich zu einer der spannendsten Turnaround-Chancen im Pharma-Sektor.

Ich habe mir die Analyse von Armin Brack zu Novo Nordisk angesehen und muss ehrlich sagen, dass sie mir viel zu oberflächlich und gefährlich optimistisch ist, da sie die entscheidenden Risiken, die zur Halbierung des Aktienkurses geführt haben, komplett ignoriert. Zunächst zur Bewertung: Die Behauptung, die Aktie sei mit einem KGV von 16 "historisch günstig", ist irreführend. Entscheidend ist, dass ein gesunkenes KGV nach einer drastischen Prognosesenkung und dem Auftauchen massiver neuer Risiken kein Kaufsignal ist, sondern die logische Konsequenz einer Neubewertung durch den Markt. Die Annahme, auslaufende Investitionen würden die Gewinne automatisch steigern, ist eine Binsenweisheit, die in jeder soliden Zukunftsbetrachtung bereits enthalten ist und keine neue Erkenntnis darstellt. Der wahre Schwachpunkt von Bracks Analyse ist jedoch die fast vollständige Ausblendung der realen Probleme, die Novo Nordisk aktuell hat. Er erwähnt mit keinem einzigen Wort die Hauptursache für die Prognosesenkung: die unerwartet starke und anhaltende Konkurrenz durch illegale Nachahmerpräparate ("Compounding") in den USA, die Novo Nordisk massiv Marktanteile kostet. Dies ist ein fataler Fehler in der Analyse, da genau dieses Thema die kurz- und mittelfristigen Aussichten dominiert. Ebenso wird der brutale Wettbewerb mit Eli Lilly und deren Produkten Zepbound und Mounjaro nur beiläufig als etwas Vergangenes ("hatte die Nase vorn") abgetan, obwohl dieser Kampf um Marktanteile in den USA in vollem Gange ist und Novo Nordisk hier zuletzt klar ins Hintertreffen geraten ist. Völlig ausgeblendet wird auch das immense politische Risiko in den USA durch den "One Big Beautiful Bill Act" und die laufenden IRA-Preisverhandlungen, die eine existenzielle Bedrohung für die Profitabilität im wichtigsten Markt darstellen. Und dann ist da noch China, ein Markt, den Brack gar nicht auf dem Schirm hat. Das Patent für Semaglutid läuft dort bereits 2026 aus, was die Tür für lokale Generika öffnet. Zudem droht die Aufnahme der GLP-1-Klasse in das staatliche VBP-Programm (Volume-Based Procurement), was in der Vergangenheit zu Preisstürzen von 70-90% geführt hat. Das ist ein gigantisches, mittelfristiges Risiko für einen der wichtigsten Wachstumsmärkte. Die Restrukturierung und den Abbau von 9.000 Stellen als proaktiven Schritt zur Effizienzsteigerung zu deuten, ist naiv; es ist eine direkte Reaktion auf massiven Druck und eine verfehlte Planung, eingeleitet kurz nach einem abrupten CEO-Wechsel. Dies sind klare Anzeichen einer Krise, nicht einer vorausschauenden Unternehmensführung. Methodisch ist die Vermischung von fundamentalen Argumenten mit Chart-Hokuspokus wie einem "Bullish Engulfing Pattern" für eine seriöse Bewertung unbrauchbar und zeugt von einer oberflächlichen Herangehensweise. Schließlich ist die Bezeichnung als "Turnaround-Chance" schlichtweg falsch. Novo Nordisk ist kein Sanierungsfall, sondern ein hochprofitabler Marktführer, dessen Wachstumsstory einen empfindlichen Dämpfer erhalten hat und dessen Risikoprofil sich dramatisch erhöht hat. Bracks Analyse ist eine gefährliche Vereinfachung, die die wesentlichen Bedrohungen ignoriert und aus einer logischen Neubewertung durch den Markt eine ungerechtfertigte Kaufgelegenheit konstruiert. Ein Qualitätsunternehmen, ja, aber eines, das mit massiven Gegenwinden konfrontiert ist und zum aktuellen Preis bestenfalls fair bewertet scheint, ohne jede Sicherheitsmarge.
T
Tertullianus, 13.09.2025 13:11 Uhr
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Ich deute das so: Das Management hat verstanden, dass man nach den Jahren des extremen Wachstums jetzt die Strukturen anpassen muss, um wieder effizienter zu werden. Natürlich gibt es auch kurzfristig Schattenseiten – die Restrukturierung kostet Geld, und Novo hat seine Gewinnprognose für 2025 gesenkt. Statt 10–16% Wachstum beim operativen Gewinn rechnet man jetzt nur noch mit 4–10%. Das ist deutlich weniger. Aber genau so etwas kann in der Börsenlogik auch den Boden bereiten: Die schlechte Nachricht kommt raus, die Erwartungen sind runter, die Aktie hat schon einen massiven Ausverkauf hinter sich – und auf dieser Basis kann sich dann eine neue Aufwärtsbewegung bilden. Fundamental sehe ich weiter die großen Chancen. Amycretin ist da für mich der Schlüssel. Diese neue Substanz, die sowohl GLP-1 als auch Amylin-Rezeptoren stimuliert, wird sowohl subkutan als auch oral getestet und geht Anfang 2026 in die Phase-3-Studien. Erste Ergebnisse waren sehr stark – in einer Phase-1-Studie gab es zum Beispiel 13% Gewichtsverlust in nur 12 Wochen. Und das Spannende ist: Als Pille scheint der Wirkstoff sogar besser zu funktionieren als in der Spritzen-Variante. Das könnte Novo wieder ganz klar nach vorne bringen, weil alle wissen: Der Markt für Abnehmtabletten wird noch viel größer als der Markt für die bisherigen Spritzen. Und auch wenn Eli Lilly mit seinen Präparaten zuletzt die Nase vorn hatte, könnte sich das Blatt hier drehen. Vor allem, weil die Konkurrenz zuletzt geschwächelt hat: Viking Therapeutics hat enttäuschende Daten für seine Abnehmpille veröffentlicht – zwar ordentliche Gewichtsverluste, aber gleichzeitig eine extrem hohe Abbruchquote wegen Nebenwirkungen. Genau das spielt Novo in die Karten: Verträglichkeit wird in diesem Massenmarkt entscheidend sein. Und was für mich fast noch wichtiger ist: Die Bewertung ist inzwischen richtig günstig geworden. Während das KGV im Hype noch bei 50 lag, stehen wir jetzt nur noch bei etwa 16 – und das in einer Phase, in der der Gewinn künstlich durch die hohen Investitionen gedrückt ist. Heißt: Selbst, wenn Novo in den nächsten ein, zwei Jahren gar nicht mehr so stark wachsen sollte, reicht es schon, dass die Investitionen langsam auslaufen, um die Gewinne wieder steigen zu lassen – und damit sinkt das KGV noch weiter. Mein Fazit: Wir haben jetzt gleich mehrere Argumente auf unserer Seite – ein technisches Trendwendesignal im Chart, eine klare Restrukturierung mit Kostenersparnissen, eine extrem spannende Pipeline mit Amycretin, eine schwächelnde Konkurrenz und eine historisch günstige Bewertung. Das alles zusammen macht Novo für mich zu einer der spannendsten Turnaround-Chancen im Pharma-Sektor.

Amycretin dauert vor allem noch lange bis zur Zulassung
PiZZaMaN2
PiZZaMaN2, 13.09.2025 12:53 Uhr
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