OROCOBRE Forum: Community User: derpate531

Kommentare 29.535
SidWarrior
SidWarrior, 07.07.2022 15:14 Uhr
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Da sind die Zukunftsaussichten noch gar nicht drin. Wenn man diese noch betrachtet, sieht es so aus (festhalten): Gehen wir nun davon aus, dass sich der Gewinn jedes Jahr verdoppelt, dann würde sich der Aktienkurs ebenfalls verdoppeln. Also 2023 zwischen 8,85 € und 17,71 € 💵💵, je nachdem welchen Gewinn Allkem dieses Jahr ausweist (100 oder 200 Mio). Dazu kommt noch, dass die Bilanzierung in Australien stattfindet, wo der australische Leitzins zur Zeit bei nur 0,35 % liegt!!! Das entspräche einem 5 mal höherem Kurs als 8,85 € (=1,75 / 0,35), also zwischen 44 € 💵💵💵 und 88 € 💵💵💵💵. Ich muss mich verrechnet haben 😮😁
SidWarrior
SidWarrior, 07.07.2022 15:13 Uhr
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Angenommen, der Gewinn von Allkem für das Geschäftsjahr 2022 würde bei 200 Mio. € liegen, was IMHO realistisch ist. Dann ergäbe sich daraus ein KGV von 20,7 [6,50 € (~aktueller Kurs) / 0,31 € (Gewinn je Aktie = 200 Mio. Gewinn /638 Mio. Aktien)]. Dieser Wert ist für ein Wachstumsunternehmen niedrig. Die theoretische Dividende läge bei 0,31 € pro Aktie bzw. einer Rendite von 4,77 %. Laut Marktgesetzen würde sich der Kurs soweit erhöhen, bis die Rendite genau so niedrig ist wie der Leitzins (Wenn er höher läge, wäre eine Geldanlage bei der Bank vorteilhafter). Nehmen wir den Leitzins der USA, weil dieser zur Zeit mit 1,75 % am höchsten ist. Dann ergäbe sich ein Aktienkurs von 17,71 € 💵 [1,75 % von wieviel ergibt 0,31 €?]. Bei einem Gewinn von 100 Mio. € läge der Kurs bei 8,85 €. Die 100 Mio hatten wir aber bereits Ende 2021 erreicht. Wie man sieht, ist Allkem aktuell unterbewertet. 😁
SidWarrior
SidWarrior, 07.07.2022 15:13 Uhr
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Keine Einwände, ok, los geht's...
SidWarrior
SidWarrior, 07.07.2022 15:03 Uhr
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Hej! das ist ja heute eine lebhafte Runde hier. Habt Ihr schon Informations-Overflow oder darf ich auch zwei bis drei Posts zu Allkem absetzen?
Lawsuit
Lawsuit, 07.07.2022 14:18 Uhr
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Wer anderen hilft, hilft sich selber. Erstaunliche Tatsache.
JGI
JGI, 07.07.2022 14:09 Uhr
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Ts ts, Flo, ich dachte du seist Aktionär. Das Wachstum, das du dir für deine Aktienkurse wünschst, ist nur erreichbar indem der Wohlstand und damit das Konsumpotential in anderen Ländern angehoben wird. Bei uns ist das Potential bis auf disruptive Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft. Unser Staat muss mit Transferleistungen potentielle neue Märkte stärken und stützen, damit wir dort unsere Produkte verkaufen können. Ohne der EU-Osterweiterung stünde der DAX erheblich schlechter da als aktuell. Daher ist es auch wichtig die Ukraine zu halten - als eingebundener Handelspartner, der uns günstig Rohstoffe und Agrarprodukte liefert und uns Industrieprodukte und Dienstleistungen abnimmt. Wer mit uns Geschäfte macht und zu Wachstum und damit steigenden Aktienkursen verhilft ist ein lupenreiner Demokrat und Vertreter der Freiheit. Wer unsere Wirtschaft nicht stärkt, ist ein Diktator und Unterdrücker von Freiheit und Demokratie. Capisci?
F
Flo2289, 07.07.2022 13:30 Uhr
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Es versucht ja auch keiner krampfhaft, Vietnam oder die Dom. Rep. auf ein Level zu hieven das sie nicht haben. Das sind Länder die von Landwirtschaft oder Tourismus leben. Wenn nicht mehr Geld da ist, ist nicht mehr Geld da. Dann muss man sich als Bevölkerung dem anpassen oder was ändern. Aber wir können nicht alle durchfüttern und dann selber darunter leiden! Es reicht
F
Flo2289, 07.07.2022 13:28 Uhr
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Man sollte stark verschuldete Länder wie Spanien oder Griechenland einfach abschmieren lassen. Ist doch nicht unser Problem wenn die über ihre Verhältnisse wirtschaften. Es kann nunmal nicht jedes Land wohlhabend sein.
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.07.2022 13:19 Uhr
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@The old Guy: danke für dein Input, warum Zahlen mal 3 nehmen zu Wasserstoff…?

Jedes Teilchen Wasserstoff braucht zur Herstellung 3 Teile Energie. Die gesamt Energieeffizienz, sollte man Wasserstoff als Treibstoff für PKW verwenden, läge bei 13%, somit wäre jeder Verbrenner effizienter als ein mit Wasserstoff betriebenes Auto.
M
Mc85, 07.07.2022 12:46 Uhr
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@The old Guy: danke für dein Input, warum Zahlen mal 3 nehmen zu Wasserstoff…?
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.07.2022 11:49 Uhr
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Die gesamte Diskussion über unseren Energiemix ist mir viel zu Kurz geraten oder zu eng gefasst. Jülich hat errechnet wie viel Zuwachs an grüner Energie notwendig ist. So kommt man auf 80% Nettoanstieg für den Strom bis 2050. Die Chemieindustrie kommt auf eine Bedarfssteigerung von 1.100% bis 2050 und die Stahlbranche braucht für den Wasserstoff zusätzliche 130 TWh. Das alles deckt aber nur den Bedarf. --- Wir sollten eindeutig mehr in alle Richtungen denken! Was ist mit einer Förderung und Pflichtinstallation von Bio-Gasanalgen bei Landwirtschaftlichen betrieben? Warum nicht von der EU erklärte Brachflächen der Landwirtschaft, zu Solarparks machen? Warum nicht die Idee dieses genialen Geistes in Angriff nehmen, der Vorgeschlagen hatte, Solarpaneele im Weltall zu positionieren und die dort gewonnene Energie via Mikrowelle zur Erde schicken? Zehn Milliarden hätte er dafür benötigt, bei einer Ausbeute die auf der Erde einfach nicht zu realisieren ist und 24 Std am Tag zur Verfügung steht. --- Im Grunde müssen wir weit über die bisherigen Bedarfsrechnungen hinaus kommen, denn wir müssen immer damit rechnen einen großen Teil in Speichermedien zu stecken, für Nacht und schlecht Wetterzeiten oder einfach für den Winter. Außerdem sollten wir zusehen das diese Speicher weit aus mehr Bunkern müssen als nur den Bedarf für ein Paar Monate, denn, was ist wenn der nächste Krieg uns trifft? Amerika hat immer seine strategischen Ölreserven, doch wenn wir umstellen auf Grün, nützen diese auch nur noch wenig.

Auch wenn Bosch nun 1 Milliarde in den Ausbau von Wasserstoff steckt und dabei hofft das Wasserstoff der neue Brennstoff für den Verkehrssektor wird, - was für mich der Schwachsinn hoch zehn wäre, denn dann müssten wir alle eben gelieferten Zahlen mindestens mal 3 nehmen - so kann Wasserstoff nur ein Teil der Lösung oder des Weges sein.
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.07.2022 11:44 Uhr
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Die gesamte Diskussion über unseren Energiemix ist mir viel zu Kurz geraten oder zu eng gefasst. Jülich hat errechnet wie viel Zuwachs an grüner Energie notwendig ist. So kommt man auf 80% Nettoanstieg für den Strom bis 2050. Die Chemieindustrie kommt auf eine Bedarfssteigerung von 1.100% bis 2050 und die Stahlbranche braucht für den Wasserstoff zusätzliche 130 TWh. Das alles deckt aber nur den Bedarf. --- Wir sollten eindeutig mehr in alle Richtungen denken! Was ist mit einer Förderung und Pflichtinstallation von Bio-Gasanalgen bei Landwirtschaftlichen betrieben? Warum nicht von der EU erklärte Brachflächen der Landwirtschaft, zu Solarparks machen? Warum nicht die Idee dieses genialen Geistes in Angriff nehmen, der Vorgeschlagen hatte, Solarpaneele im Weltall zu positionieren und die dort gewonnene Energie via Mikrowelle zur Erde schicken? Zehn Milliarden hätte er dafür benötigt, bei einer Ausbeute die auf der Erde einfach nicht zu realisieren ist und 24 Std am Tag zur Verfügung steht. --- Im Grunde müssen wir weit über die bisherigen Bedarfsrechnungen hinaus kommen, denn wir müssen immer damit rechnen einen großen Teil in Speichermedien zu stecken, für Nacht und schlecht Wetterzeiten oder einfach für den Winter. Außerdem sollten wir zusehen das diese Speicher weit aus mehr Bunkern müssen als nur den Bedarf für ein Paar Monate, denn, was ist wenn der nächste Krieg uns trifft? Amerika hat immer seine strategischen Ölreserven, doch wenn wir umstellen auf Grün, nützen diese auch nur noch wenig.
TheOldGuy
TheOldGuy, 07.07.2022 10:41 Uhr
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Nehmen wir doch ein Beispiel : Der Erdgas - Atomstrom Deal zwischen Frankreich und Deutschland. Deutschland wollte Erdgas als grünen Energieträger durchdrücken und die Franzosen ihren Atomstrom. --- Hätten die Franzosen ihren gesamten Atomstrom nicht als Grün hinbekommen, müssten sie nun Billionen in die Entsorgung und die Errichtung neuer Anlagen ( Wind- Solarenergie- Biogas - etc. ) investieren müssen um ihr Land weiter mit Strom zu versorgen. Hätten wir hingegen das Erdgas nicht als Grün durchbekommen, hätten wir keinen Strom mehr, da wir Kohle- und Atomausstieg beschlossen hatten. Außerdem hätten wir Wind- und Solarenergie im Akkord errichten müssen, was uns wiederum Milliarden gekostet hätte. Beides wäre nur über enorme Kredite zu finanzieren gewesen. In einer Arte Dokumentation verwiesen Finanzexperten darauf, das mit dem Einläuten der niedrig Zinspolitik der richtige Zeitpunkt für diese Investitionen gewesen wäre. Hat aber keiner getan! Statt dessen erlaubte man den Banken sich billiges Geld zu beschaffen, das sie fröhlich und ohne Kosten, an den Börsen investieren konnten und sich schöne Gewinne einverleibt haben. Stellt Euch mal vor, das wäre für jeden Kleinanleger möglich gewesen? Mal eben 10 Millionen ausleihen, in Allkem investieren und ein Jahr später aus 10 Millionen - 20 oder mehr gemacht zu haben? Diese Gelder der lockeren Zinspolitik sind nun aus dem Markt. Es wird noch eine weile dauern bis diese durch andere Anleger wieder in den Markt fließen. Solange werden wir diese turbulenten Tage an der Börse haben.
Lawsuit
Lawsuit, 07.07.2022 10:38 Uhr
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Berlin, 07. Jul (Reuters) - Die deutschen Unternehmen fahren ihre Produktion trotz Lieferproblemen und des Krieges in der Ukraine etwas hoch. Industrie, Bau und Energieversorger stellten im Mai zusammen 0,2 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
Lawsuit
Lawsuit, 07.07.2022 10:23 Uhr
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Für jede Entscheidung im Leben gibt es immer unterschiedliche Betroffene mit unterschiedlichen Zielen. Z.B. Soll ich das Fenster aufmachen? Ziel 1: Der Küchengeruch soll raus. Ziel 2: Ich will nicht frieren. Ziel 3: Der Lärm von draußen soll nicht reinkommen. Ziel 4: Ich will die Kinderstimmen im Hof hören... Jetzt treffe mal die "richtige" Entscheidung, die im Nachhinein für alle nicht "dumm" war. In der nachträglichen Beurteilung von Entscheidungen, denken die Menschen zu oft, es wäre nur um EIN Ziel gegangen. Das, das sie gerade wahllos für sich herausgreifen. Das Leben ist viel zu komplex, als das man an Entscheidungen ein richtig und falsch ankleben könnte. Ich jedenfalls bin froh, dass ich nicht an den Schalthebeln der Macht sitzen muss. Ich habe einen Riesen Respekt vor denen, die die Verantwortung übernehmen.
Trader1909
Trader1909, 07.07.2022 10:04 Uhr
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Aber du vergisst dabei , dass du wahrscheinlich gar nicht frei hättest entscheiden können wie ein Diktator. Du wärest Zwängen unterworfen, Lobbyismus, fehlenden Mehrheiten , öffentlichem Druck ect. Im Prinzip gebe ich dir recht aber irgendwelche Erklärungen muss es doch geben für diese Vielzahl an fragwürdigen bis dummen Entscheidungen!
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