POWERHOUSE ENERGY GROUP WKN: A1JJGH ISIN: GB00B4WQVY43 Kürzel: BT81 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Wacht auf! Powerhouse Energy operiert seit über einem Jahrzehnt nach dem Prinzip „Die Zukunft wird großartig – wir brauchen nur noch ein bisschen mehr Zeit (und Geld)“. Hier sind die harten Fakten, auch wenn sie keiner hören möchte! Die endlose Timeline der Enttäuschungen: Ursprünglich sollte das Vorzeigeprojekt im Protos-Park der große Durchbruch werden. Jahr für Jahr wurden die Aktionäre vertröstet, bis das Projekt schließlich komplett modifiziert und der Bau der ersten eigenen Anlage im Grunde begraben wurde. Aber PHE ließ nicht locker! Vom Entwickler zum reinen Berater, war die neue Idee! Weil die kommerzielle Umsetzung eigener Parks krachend gescheitert ist, hat das Management das Geschäftsmodell heimlich, still und leise umgestellt. Fortan bezeichnete man sich als Lizenzgeber und Ingenieurdienstleister! Das ist oft die letzte Zuflucht für Unternehmen, deren Technologie im großen Stil wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Und ein weiteres Detail, denn das darf man nicht vergessen: Kapitalverwässerung als Geschäftsmodell, denn um die Gehälter des Managements und die Büros am Leben zu erhalten, wurden in der Vergangenheit immer wieder neue Aktien ausgegeben oder Kooperationen verkündet, die kurzfristig Kursphantasie wecken sollten, aber langfristig den Wert der Altaktien massiv verwässert haben. Wacht auf !
Diese Prüfungen und forderungen der behörden decken sich sehr stark mit dem Permit, also davon sind nach allen bekannten Details die den Behörden zugegangen sind schon 80% des permits abgedeckt. Es ist interessant das die Behörden hier die Kausalität vermischt mit darf es gebaut werden und darf es betrieben werden, an sich sind es zwei verschiedene Genehmigungen, hier wird aber direkt beides geprüft und verlangt. Es ist nicht das Optimale Szenario was das zeitliche angeht aber die Behörden haben theoretisch schon den Großteil dann für das Permit. Es heißt also nach wie vor abwarten....
Ki sagt darüber: das ist tatsächlich eine wichtige neue Stellungnahme. Und diesmal ist sie deutlich gemischter als die letzten Dokumente. 📄 Die gute Nachricht zuerst: Es ist keine Ablehnung. Aber NIEA/IPRI sagt jetzt sehr klar, dass für eine belastbare Umweltbewertung noch zusätzliche technische Informationen fehlen. Konkret: Die Anlage wird sehr wahrscheinlich eine Part A PPC Permit brauchen. Das war erwartet, wird hier aber jetzt ausdrücklich bestätigt. Die Water Catchment Unit wäre bei einer Genehmigung grundsätzlich nur mit bestimmten Auflagen zufrieden; insbesondere muss das Abwasser-/Sewage-Thema sauber gelöst werden. Sie verweist auf die frühere NI-Water-Problematik und darauf, dass aktuell offenbar ein Septic Tank vorgesehen ist. Der kritischste Teil kommt von IPRI: Die bisher eingereichten Unterlagen reichen ihnen für eine abschließende Bewertung zu Emissionen und Gesundheit noch nicht aus. Gefordert bzw. hinterfragt werden vor allem: breitere Human-Health-/Emissionsbewertung belastbarere Herleitung der Emissionswerte Details zu Gasreinigung / Abatement Nachweis, dass die angenommenen Emissionswerte zur finalen Anlage passen nähere Angaben zu Geruch / Odour finale Organisation von Waste Reception / Storage / Handling mögliche Effekte auf nahegelegene sensible Nutzungen / Wohnbebauung Der Satz, den ich besonders wichtig finde, ist sinngemäß: Weitere Informationen und Klarstellungen sind erforderlich, bevor eine sinnvolle Bewertung der Umweltauswirkungen abgeschlossen werden kann. Das ist kein Killer-Satz, aber es ist auch nicht bloß „Bürokratie abhaken“. Und am Ende steht noch etwas Wichtiges: Selbst wenn Planning Permission erteilt wird, empfiehlt IPRI ausdrücklich, dass PHE nicht mit dem Bau fortschreitet bzw. zusätzliche Ausgaben tätigt, bevor die PPC Permit erteilt ist. Ein fortgeschrittener Bauzustand würde bei der Permit-Entscheidung nicht zugunsten des Projekts berücksichtigt. Meine Einordnung Nicht negativ im Sinne von „Projekt gefährdet“, aber schon ein klarer Arbeitsauftrag. Ich würde die Ampel diesmal so setzen: 🟡 neutral bis leicht kritisch Warum nicht rot? Weil keine grundsätzliche Ablehnung formuliert wird und die Fragen technisch adressierbar wirken. Warum nicht grün? Weil IPRI ausdrücklich sagt, dass die vorhandenen Unterlagen für eine belastbare Bewertung noch nicht ausreichen. Für PHE heißt das jetzt ziemlich klar: weitere technische Unterlagen liefern → IPRI erneut prüfen lassen → PPC-/Umweltpfad absichern → SES/HRA weiter abschließen
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