OROCOBRE Forum: Community User: derpate531
Kommentare 29.535
Trader1909,
07.03.2022 10:53 Uhr
0
Das beste ist heute gar nicht hinzugucken, ist wirklich ein "bloody monday" auf breiter Front. Das Blöde ist , dass es überhaupt keinen Anhaltspunkt gibt wann ein Boden erreicht sein könnte.
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Rainmaker,
07.03.2022 10:52 Uhr
0
Zum Thema "China" ein lesenswerter Artikel:
https://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/china-am-wendepunkt-17852513.html
TheOldGuy,
07.03.2022 9:26 Uhr
0
@momu :Die Konfliktregionen Südossetien und Abchasien
Südossetien
Die Bergregion Südossetien mit der Hauptstadt Zchinwali grenzt im Süden an die russische Teilrepublik Nordossetien. Die Einwohnerzahl liegt bei 70.000 auf einer Fläche, die 1,5 mal so groß ist wie das Saarland. Unter dem aus Georgien stammenden sowjetischen Diktator Josef Stalin war Ossetien in zwei Gebietseinheiten aufgeteilt worden: Nordossetien wurde eine autonome, zu Russland gehörende Republik, Südossetien wurde 1922 als autonomes Gebiet innerhalb Georgiens eingerichtet.
Südossetien hatte sich 1991 für unabhängig erklärt. Seither kam es mehrfach zu Kämpfen mit Georgien. 2006 stimmte die Bevölkerung in einem Referendum fast geschlossen für die Unabhängigkeit. Dies wurde weder von der internationalen Gemeinschaft noch von Georgien anerkannt.
Abchasien
Abchasien mit seinen rund 200.000 Einwohnern ist etwa halb so groß wie Schleswig-Holstein und liegt am Schwarzen Meer. Hauptstadt ist Suchumi. Abchasien errang 1992 seine Abspaltung von Georgien in einem blutigen Sezessionskrieg, der zwischen 1992 und 1993 zehntausende Menschen das Leben kostete und 250.000 georgische Flüchtlinge zur Folge hatte. 1994 wurde unter Vermittlung der Vereinten Nationen ein Waffenstillstand vereinbart. Bislang sorgen 1.500 russische Soldaten als Friedenstruppe der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) für die Einhaltung des 1994 geschlossenen Waffenstillstandes zwischen Georgiern und Abchasen.
Der Konflikt zwischen Russland und Georgien um diese abtrünnige Regionen reicht bis weit in die Vergangenheit zurück. Bereits im 19. Jahrhundert wurde das gesamte Gebiet Ossetien zwischen den beiden Kontrahenten immer wieder neu aufgeteilt. Formal gehören Südossetien und Abchasien noch zu Georgien. In den beiden Regionen befanden sich seit 1993 bis zum Krieg 2008 russische Truppen mit GUS-Mandat und georgischer Zustimmung, die dort den Frieden sichern sollten. Seit dem Georgienkrieg 2008 bis heute sind in Abchasien und Südossetien die regulären Einheiten der russischen Streitkräfte stationiert.
Russland ist aber auch erklärter Gegner Georgiens und nimmt daher jede Möglichkeit wahr, seinen Nachbar zu schwächen. So findet man bis heute in praktisch allen ehemaligen Teilrepubliken russische Minderheiten, die nicht das Ergebnis natürlicher Migration, sondern Ergebnis einer gezielten Bevölkerungspolitik sind.
Hintergründe im Kaukasus-Konflikt
Während des Zusammenbruchs der Sowjetunion Anfang der 90er Jahre brachen in vielen Regionen längst vergessen geglaubte, nationale Konflikte auf. Im Sog des Unterganges der Sowjetunion kam es zu zahlreichen Separationskonflikten, die mit mehr oder weniger konfliktreichen Abspaltungsprozessen einhergingen. Der Vielvölkerstaat war zerbrochen, doch nicht alle Nationalitäten schafften es eigene Nationalstaaten zu bilden und ihre Unabhängigkeit zu erlangen. Teils sind die ethnischen Minderheiten zahlenmäßig auch so klein, dass es fragwürdig erscheint, ob diese allein überhaupt wirtschaftlich überlebensfähig wären. Ein solches Beispiel stellt etwa Südossetien dar. Viele abtrünnige Republiken sehen Moskau als ihre Schutzmacht an und erhalten teilweise umfangreiche Unterstützung. Russland stellt großzügig russische Pässe in Abchasien oder Südossetien aus, so dass die meisten Abchasen und Südosseten inzwischen über einen russischen Pass verfügen, also russische Bürgerinnen und Bürger sind. Generell gilt Russland als eine Schutzmacht der Südosseten und der Abchasen auf georgischem Territorium. Es verwundert somit kaum, dass die abchasische Führung in Sochumi den bedrängten Südosseten umgehend militärische Unterstützung zusagte
m
momu,
07.03.2022 9:21 Uhr
0
In drei Jahren wählen die Amis ihren putlin und dann sind wir alleine. Das macht mir Sorgen
TheOldGuy,
07.03.2022 9:18 Uhr
0
@momu : Was meinst Du warum China so scharf auf Taiwan ist? Wegen der Landfläche oder wegen dem technischen Know-How das da sitzt und seine Tentakel schon im Westen verankert hat? https://www.nzz.ch/meinung/der-westen-muss-china-in-seine-schranken-weisen-ld.1649840
m
momu,
07.03.2022 9:18 Uhr
0
OK und Georgien ???
TheOldGuy,
07.03.2022 9:09 Uhr
0
@momu : Tschetschenien war doch schon eine andere Schiene. Hier kämpften die Tschetschenen, die von Russland aus ihrem Land vertrieben worden waren, gegen die Volksgruppen die dann dort vorhanden waren ( Islamistische Separatisten ). Zur Sowjetzeit hatten verschiedene Regionen einen unterschiedlichen Status erhalten. Regionen, die als Sozialistische Sowjetrepubliken in das System der UdSSR integriert waren, wurden nach 1991 als unabhängige Staaten anerkannt (z. B. Kasachstan oder die Ukraine). Autonome Sowjetrepubliken wiederum waren Teil einer übergeordneten Sowjetrepublik, im Falle Tschetscheniens war dies die Russische Sowjetrepublik. Ich würde Dir raten mal genauer hin zu sehen.
m
momu,
07.03.2022 8:51 Uhr
0
Dann müssen wir auch mit China brechen
TheOldGuy,
07.03.2022 8:49 Uhr
1
@Trader1909 : Selbst wenn wir Ökologisch sauber sein sollten, ergibt der Transport von Produkten, die vor Ort gleichfalls hergestellt werden können, keinen Sinn. Wenn diese ganze Schei.. zu etwas führen sollte, dann zu dem Gedanken darüber, ob der Globalisierte Markt, energetisch und perspektivisch überhaupt noch Sinn macht. Das einzige was diese Art des Handels bisher erreicht hat ist, dass wir sehr deutlich gemerkt haben, wie sehr wie uns in Abhängigkeiten begeben haben, die uns jeden einzelnen Augenblick, das Genick brechen kann. Abgesehen davon das die Globalisierung nur dazu geführt hat, dass wenige sehr Reich geworden sind und das vor allem auf dem Rücken der ärmsten.
m
momu,
07.03.2022 8:46 Uhr
2
Ist aber schon interessant. Georgien, Tschetschenien hat uns so gut wie nicht interessiert obwohl es das gleiche wie jetzt in der Ukraine ist.
Trader1909,
07.03.2022 8:41 Uhr
0
Mit der Veränderung der Arbeitswelt gebe ich dir auf jeden Fall recht , man muss ja normalerweise sagen dass in dieser Situation perspektisch gesehen ,gerade in Bezug auf Home Office , dezentralisierte Produktionsstandorte ect. einiges passieren muss. Bei den Energiepreisen Waren über 1000 Kilometer herumfahren? Da sind viele Dinge die ich verwunderlich finde. Warum muss man z.B Milch oder Butter aus den Alpen nach Norden fahren und umgekehrt "Küstenbutter" nach Garmisch? Klar, wenn die LKW mit grünem Wasserstoff fahren oder Akkus aus sauber Energie vorhanden sind ist das etwas anderes aber jetzt? Auf jeden Fall wird der Markt für Lithium, E-Mobilität, Wasserstoff, Brennzellen usw. bald richtig anziehen.
TheOldGuy,
07.03.2022 8:37 Uhr
0
Und wenn ich mir Ansehe, wie Weltweit auf Putlers Akt der Gewalt reagiert wird, aus Argentinien - England und vielen anderen Ländern, reisen Menschen und alt gediente Soldaten herbei, um den Ukrainern im Kampf bei zu stehen, dann zeigt mir das eines, das der glaube an den Menschen, an die Menschlichkeit, zwar meist nicht gesehen wird, er aber immer wieder Aufflammt wenn es nötig ist, und dann sehr hell brennt.
TheOldGuy,
07.03.2022 8:31 Uhr
1
@Trader1909 : Alle Fähler sinkt gewohlt! Spaß bei Seite. Ja das wird teuer! Auf der anderen Seite, führt es jedem vor Augen, wie wichtig es ist aus den Fossilen auszusteigen, und das sehr schnell! Dieser Umstand wird nach dem von Putler inszenierten Umstand zu einem Mega-Brandbeschleuniger werden. Doch es wird auch zu enormen Veränderungen am Arbeitsmarkt führen. Unsere Gesellschaft wird auf das härtestet geprüft werden. Viele Unternehmen werden an oder über ihre Grenzen geführt. Pandemie plus Krieg, plus steigende Energiekosten, werden einigen Firmen und Unternehmen wohl das Genick brechen. Bis sich das alles Normalisiert hat, wird es heftige Verschiebungen geben. Der einzige Vorteil den wir bei Allkem haben, wir sind Produzent, sitzen förmlich auf der Zukunft. Sitzen auf dem Gold das dann alle haben wollen. Vielleicht können wir dann eine bessere Welt der nächsten Generation übergeben, doch Sie werden den Preis dafür bezahlen müssen.
S
Sam74,
07.03.2022 8:20 Uhr
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@Trader1909, aber auf der anderen Seite steigt der Lithium Preis ins Unermessliche. Man wird sehen, wie sich das tatsächlich auf die Aktie auswirkt, trotz Krieg... aber du hast sicher recht, der nachhaltige Anstieg kommt sicher erst, wenn die Kampfhandlungen vorbei sind.
Trader1909,
07.03.2022 8:10 Uhr
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Entschuldigt die Tippfehler......muss doch die Brille aufsetzen
Trader1909,
07.03.2022 8:10 Uhr
0
Egal wie man es dreht und wendet, solange dieser Krieg läuft , können wir nicht auf positive Kurse hoffen. Die ansteigendne Energiepreise sind wirklich wie ein Sack Blei gür die Konjunkrue. Ich war gesten schon froh für 1,87 Euro tanken zu können. Wird sich jetzt wohl dauerhaft über 2 Euro einpendeln. Machen wir uns nichts vor, die Energiewende ist noch ein Stück weit entfernt und die Sanktionen werden vor allem Deutschland stark treffen.
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