PILBARA MINERALS WKN: A0YGCV ISIN: AU000000PLS0 Kürzel: PLS Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Lang & Schwarz
Kommentare 55.008
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Rainmaker,
07.12.2022 8:58 Uhr
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Wird Kupfer knapp?
Um Kupfer sorgen sich bisher noch die wenigsten. Es findet sich auch nicht auf der 2020 aktualisierten Liste kritischer Rohstoffe der EU. Trotzdem verkündeten Analysten von Goldman Sachs Anfang des Jahres, es drohe ausgerechnet eine Kupferknappheit. Wieder beziehen sich die Sorgen vor allem auf einen Akteur: China. Das Land ist getrieben von Kupferhunger, die Hälfte des Weltbedarfs nimmt hier ihren Ursprung. Gleichzeitig ist der Staat der größte Produzent von raffiniertem Kupfer (30 Prozent), vier der fünf größten Kupferraffinerien stehen hier. Zudem ist China an fast allem beteiligt, was zuletzt an neuen Bergbauprojekten angelaufen ist.
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Südamerika war stets die wichtigste Region, um Kupfererze abzubauen, angeführt von Chile. Doch die Marktmacht des Landes schwindet. Kongo ist zum viertgrößten Produzenten aufgestiegen, dank großzügiger Investitionen chinesischer Unternehmen. Und Chiles Nachbar Peru hat seine Produktion seit 2011 gar verdoppelt und ist jetzt zweitwichtigster Kupferproduzent der Welt. Den Aufstieg verdanken die Peruaner vor allem zwei Bergwerken: Toromocho und Las Bambas, beide indirekt in chinesischer Hand.
Das nötige Stromnetz ausgenommen, braucht jedes Elektroauto etwa viermal so viel Kupfer wie ein Verbrenner, im Mittel bis zu 24 Kilo. Soll die Elektromobilität nicht abgewürgt werden, darf der Nachschub nicht enden. Ohne Importe wird das nicht gehen, aber Deutschland macht hier immerhin einiges besser als seine globalen Nachbarn. Mit 40 Prozent liegt der Anteil an Kupfer aus dem Recycling bei uns deutlich über dem Durchschnitt mit 17 Prozent.
R
Rainmaker,
07.12.2022 8:58 Uhr
1
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Ein Oligopol für die Primärförderung
Lithium spielt als Rohstoff in allen Prognosen eine Sonderrolle. Das reaktionsfreudige Leichtmetall ist fast nicht zu ersetzen. Zumindest nicht in großem Maßstab und nicht für das Elektroauto im Alltag. Umso wichtiger ist, wer der Industrie das wertvolle Gut liefert, und auch hier zeigen sich Probleme. Die Deutsche Rohstoffagentur macht für die Primärförderung ein Oligopol aus, einige wenige Großunternehmen dominieren den Markt – und nur wenige Staaten. Die drei wichtigsten Förderländer liefern etwa 90 Prozent des weltweit abgebauten Lithiums, an erster Stelle Australien (48 Prozent), Chile (26 Prozent) und schließlich China (16 Prozent). Es wird in Bergwerken aus Gestein und aus lithiumhaltigen Solen von Salzseen gewonnen, wobei Letzteres im Vergleich die bessere Umwelt- und CO2-Bilanz aufweist.
In letzter Zeit tut sich auch in Europa vieles, Projekte in der Tschechischen Republik, im deutschen Oberrheingraben, in Spanien, Portugal, Österreich und Finnland wollen die heimischen Vorkommen, die es durchaus gibt, nutzen. Die Deutsche Rohstoffagentur hat berechnet, dass die EU 2030 so bis zu ein Drittel ihres Eigenbedarfs decken könnte. Das verschafft ein wenig Freiraum. Abhängig von Importen bliebe die Wirtschaftsgemeinschaft trotzdem.
Mit dem Lithiumabbau enden die Abhängigkeiten allerdings nicht. China dominiert die Weiterverarbeitung wie keine andere Nation. Bis zu 70 Prozent der gehandelten Lithiumprodukte hat China veredelt. Ebenso groß ist der Anteil für Kobalt. 35 Prozent sind es für Nickel und fast 90 Prozent, wenn es um Seltene Erden geht, die in den meisten Elektromotoren unverzichtbar sind, zumindest noch.
In Zukunft wird weniger Kobalt gebraucht
Denn in der Industrie gibt es durchaus Bewegung. Angetrieben ist sie zum Teil auch durch Rohstoffsorgen. Beispielsweise setzen immer mehr Hersteller auf andere Kathoden, um den Kobaltanteil im Elektroauto zu drücken. Das Material, das zum Großteil aus der Demokratischen Republik Kongo kommt, steht wegen der Arbeitsbedingungen der Bergwerksarbeiter seit Jahren in der Kritik. Auch in Zukunft wird Kobalt gebraucht, mit anderer Kathodentechnik wäre es aber deutlich weniger. Eine Mangellage deutet sich in den nächsten Jahren nicht an.
Statt Kobalt könnte Nickel die Hauptrolle auf Kathodenseite spielen. Zudem dürften Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus, die weder Kobalt noch Nickel benötigen, für stationäre Batteriespeicher wichtiger werden. Anfang des Jahres hat Volkswagen zudem angekündigt, auf diesen Batterietyp in seinen Einstiegsmodellen zu setzen. Gelingt dem Feststoffakku der Durchbruch, verschöbe sich zudem der Bedarf an Graphit hin zu noch mehr Lithium. Prognosen darüber, wann wie viele Rohstoffe welcher Art gebraucht werden, sind also nur bedingt verlässlich.
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Rainmaker,
07.12.2022 8:57 Uhr
1
Aus der FAZ
ROHSTOFFE IM E-AUTO
Schatzsuche für die Elektromobilität
Von Anna-Lena Niemann
06.12.2022
, 15:12

Ohne Kupfer, Nickel oder Lithium fährt kein Elektroauto vom Hof. Doch die Rohstoffe liegen in der Hand weniger, allen voran in jenen Chinas. Es drohen neue Abhängigkeiten.


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Mit Energie gehen Elektroautos genügsam um. Für ihr Verlangen nach mineralischen Rohstoffen lässt sich das nicht sagen. Etwa sechsmal so viel davon braucht ein Elektroantrieb verglichen mit einem Verbrenner. Batterien funktionieren dank Nickel, Kobalt, Mangan, Graphit und Lithium. Die Motoren benötigen oft Seltene Erden und immer Kupfer. Die gute Nachricht ist, dass es dem Planeten auf absehbare Zeit an keinem dieser Rohstoffe mangelt. Selbst die Fläche, die für ihren Abbau in Beschlag genommen ist und noch werden muss, ist verschwindend gering, wenn man sie mit dem vergleicht, was die Förderer fossiler Rohstoffe oder die Landwirtschaft für sich beanspruchen.
Um die Grenzen des Pariser Klimaabkommens zu wahren, müsste sich die Nachfrage aus der Autoindustrie nach diesen mineralischen Rohstoffen aber in den nächsten 20 Jahren vervielfachen. In einer Studie vom Mai 2021 geht die Internationale Energieagentur (IEA) davon aus, dass der Bedarf an Kobalt und Nickel für die Kathoden sowie die Nachfrage nach Graphit für die Anoden auf etwa das Zwanzigfache steigen wird. Lithium vermag diesen Wert noch zu überbieten: Vierzigmal so viel wie heute dürften die Automobilindustrie und Hersteller von Batteriespeichern 2040 einkaufen wollen.
Diese Schätze liegen in Gestein im Boden, in Solebecken oder Grubengewässern. Nur das Tempo, in dem sie gehoben werden, kann in naher Zukunft nicht mit dieser möglichen Nachfrage mithalten, warnt die IEA. Was die Organisation an Investitionen und neuen Projekten registriert, reiche nicht aus. Für die Frage, was e-tron, Tesla und Zoe am Ende kosten und ob sich die Leute die elektrifizierte Verkehrswende auch leisten können, ist das nicht unerheblich. Ein großer Anteil der Zellkosten geht mittlerweile auf die Materialien zurück, die sie ausmachen. Sind sie teuer – weil Mangelware –, dürfte sich das deutlich auf die Verbraucherpreise durchschlagen. Der über Jahre fortdauernde Trend rasant günstiger werdender Lithium-Ionen-Batterien könnte dann wenigstens ausgebremst werden.
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h
h.h.,
07.12.2022 8:51 Uhr
0
Dass wir heute grün geschlossen haben hätte ich nicht gedacht. Nehmen wir das mal als ein gutes Omen.
rr12,
07.12.2022 8:02 Uhr
0
herrlich das nicht immer das negative siegt:)....PLS 2,17% $4,710 dayhigh $4,74 daylow $4,50 Vol ASX 26.450.060 EUR/AUDheute 3,0139 € EUR/AUDgestern 2,9236 €
Eintracht1,
07.12.2022 7:07 Uhr
2
...stark heute wieder unsere Pilbara 🥂
rr12,
06.12.2022 21:25 Uhr
2
die schlechte viel rot heute ...DAX -0,72%
Dow Jones -1,33%
Dow average -1,59%
S&P 500 -1,80%
NASDAQ-100 -2,36%......Albemarle -3,45%
SQM -1,78%
FMC -2,35%
Lithium America -2,38%
Livent -4,74%
Piedmont Lithium -4,33%
Rio 0,23%
Glencore -1,75%
Ganfeng 1,36%
Tianqi 1,04%
R
Rainmaker,
06.12.2022 21:14 Uhr
2
Gute Nachricht: Spodumene-Preis soll zuletzt wieder gestiegen sein
Eintracht1,
06.12.2022 13:36 Uhr
5
https://youtu.be/T2NrEOAUqrk
rr12,
06.12.2022 12:42 Uhr
0
divi speck
C
Clubman3,
06.12.2022 11:36 Uhr
0
Hat Pls Speck ausgelegt? Oder warum kommen die Maden? 😏
T
Tabata1234,
06.12.2022 10:56 Uhr
0
Wo man sich vorher mit seinen KO-Zertifikaten vermeintlich sicher gefühlt hat, sollte man jetzt wohl aufpassen 😒
G
Gast-753035001,
06.12.2022 10:03 Uhr
0
Jetzt auch noch State Street mit 5,52% drin. Wird ja zu einem Treffen der Könige des Derivatehandels. State Street ist schon länger bei Core drin und fällt dort unangenehm auf.
Eintracht1,
06.12.2022 7:13 Uhr
5
Das war nur der Pullback aufs Fibo Level, womit sich die Unterstützung verstärkt. Das Fibo hat ohne Schwierigkeiten gehalten und das große Einkaufen ging los. So beenden wir den Tag mit einer bullischen Kerze. Stark heute. Wenn ich noch nicht drin wäre, würde ich heute mit einem Fuß einsteigen...vorsichtig.
CaptainDollarX,
05.12.2022 22:57 Uhr
0
Schlechtes Umfeld im Moment. Von "Santarally" noch nix zu sehen. Nächste BMX sollte normalerweise diese Woche noch kommen, wobei das dann voraussichtlich im nächsten Quartal verschifft werden kann. Wird dem Kurs aber wohl nicht helfen aktuell..
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