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PIRAEUS BANK EO 0,30 Forum: Community User: Peti21
Kommentare 2.761
S
Sobo,
15.06.2017 21:13 Uhr
0
Athener Bórse wird explodieren
S
Sobo,
15.06.2017 21:12 Uhr
0
Morgen 100-Prozent
P
Prozenteblabla,
15.06.2017 21:10 Uhr
0
Wieso denn?
J
John293,
15.06.2017 21:07 Uhr
0
Morgen +20%
B
Booky,
15.06.2017 11:55 Uhr
0
Ja sicher die haben auch recht ,privatinsolvenz in deutschland kein problem aber fur die länder bloss nicht ,Herr Sch.....le ist der einzige der sich dagegenstellt.
P
Prozenteblabla,
15.06.2017 10:16 Uhr
0
In den griechischen Banktiteln herrscht heute aber viel Pesimismus.
F
Fuchsteufelswild,
14.06.2017 12:34 Uhr
0
13.06.2017 16:51
Hilfen für Griechenland
Schäuble rechnet mit Einigung
BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Wolfgnag Schäuble rechnet mit einem Kompromiss der Euro-Gruppe und des Internationalen Währungsfonds (IWF) über weitere Hilfen für Griechenland.
Mit Blick auf das Treffen der Euro-Finanzminister diese Woche in Luxemburg sagte Schäuble: "Am Donnerstag kriegen wir es auch hin. Sie werden das sehen." Nähere Angaben machte er am Dienstag in Berlin nicht. An dem Treffen der Euro-Gruppe soll auch IWF-Chefin Christine Lagarde teilnehmen.
Griechenland benötigt im Juli rund sieben Milliarden Euro, um alte Schulden zu begleichen. Schäuble pocht darauf, dass der IWF an Bord bleibt. Dieser beteiligt sich bisher nicht am dritten Rettungspaket, das bis zu 86 Milliarden Euro umfasst und bis zum Sommer 2018 läuft. Der Fonds hält die griechische Schuldenlast für zu stark und pocht auf weitere Erleichterungen für Athen. Bisher wollten die Euro-Länder erst nach Abschluss des dritten Rettungspaketes mögliche Schuldenerleichterungen angehen.
Möglich ist, dass sich der IWF an dem Hilfsprogramm beteiligt und dem Programm grundsätzlich zustimmt, weil die Athener Regierung weitere Reformen auf den Weg gebracht hat. Die Auszahlung von IWF-Geldern könnte aber erst bei klaren Aussagen der anderen Euro-Länder zu weiteren Erleichterungen und bei einer Einigung auf eine Schuldentragfähigkeitsanalyse erfolgen
P
Prozenteblabla,
14.06.2017 8:20 Uhr
0
https://www.welt.de/finanzen/article165514994/Ganz-beilaeufig-verkuendet-Schaeuble-die-Griechenrettung.html
Ganz beiläufig verkündet Schäuble die Griechenrettung
Von Daniel Eckert, Holger Zschäpitz | Stand: 05:39 Uhr
Ohne es zu merken bewegt der Bundesfinanzminister an den Börsen Milliarden, als er über die Griechenlandrettung philosophiert. Zwar nannte Schäuble keine Details, doch selbst das wirkte bei den Investoren.Wolfgang Schäuble scheint seine neue Rolle gefunden. Statt den ewig bärbeißigen Kassenwart zu mimen, der die Welt schulmeistert, gibt er nun den launig-langmütigen Geschichtenerzähler. Die Geschichten des Finanzministers drehten sich um Europa und seine Rolle in der Welt. Nicht dass es Schäubles Erzählungen an moralischem Mehrwert mangeln würde, nur kommen sie nicht mehr so griesgrämig oder verbissen daher. Vieles von dem, was Schäuble sagt, klingt nach weisem alten Mann. Aber einiges hat auch Auswirkungen auf die europäische Tagespolitik und die Finanzmärkte.
Mit seinen Geschichten schrieb Schäuble nun selbst Geschichte. Eine fast beiläufig getätigte Bemerkung bewegte an den Börsen Milliarden. „Am Donnerstag kriegen wir es auch hin. Sie werden es sehen“, sagte der 74-Jährige auf dem „Bloomberg G20-Tag“, einer Konferenz der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg in Berlin. Am Donnerstag werde man eine Griechenland-Einigung schaffen.
Kaum waren die Worte gesprochen, flackerten sie über das Bloomberg-Handelssystem auf Tausenden Bildschirmen rund um den Globus auf. Es folgte ein Run der Investoren auf Staatsanleihen des Krisenlandes. Die Nachfrage sorgte dafür, dass die Rendite für zweijährige griechische Schuldtitel um einen Viertelprozentpunkt auf 4,88 Prozent fiel. Das war die niedrigste Verzinsung seit April 2010 und zeugte von der abnehmenden Angst vor einem Kollaps Griechenlands.Seit Wochen streiten Athens Kreditgeber nicht nur mit Griechenland, wie weiter mit den immensen Schulden des Landes umzugehen ist und welche Auflagen die Griechen zu erfüllen haben, wollen sie weitere Hilfen beziehen. Sie streiten auch untereinander. Zur Debatte stehen ein Schuldenschnitt, andere Erleichterungen wie Stundungen oder eine Fortsetzung der bisherigen Programme, nur mit anderer Beteiligung. Im Kern geht es auch darum, den Internationalen Währungsfonds (IWF) an Bord zu behalten, und sei es auch nur mit einem symbolischen Beitrag.Nun könnte es beim bevorstehenden Treffen der Euro-Finanzminister am Donnerstag zu einer Einigung kommen. Schäubles Worte deuten auf einen Durchbruch hin. Zwar rechnet niemand mit einem formellen Schuldennachlass, schon gar nicht vor der Bundestagswahl im September, allerdings könnte schon eine gemeinsame Erklärung mit dem IWF und die Freigabe weiterer Milliardenhilfsmitteln den Griechen den Pleitegeier vom Hals halten.
Wie die Lösung aussehen könnte, ließ Schäuble im Unklaren. Beobachter tippen darauf, dass eine Lösung auf Basis des Plans von IWF-Chefin Christine Lagarde angestrebt wird. Lagarde hatte vergangene Woche vorgeschlagen, dass sich der Währungsfonds weiter an dem Hilfsprogramm beteiligt, da die Regierung in Athen die geforderten Reformen vorantreibt. Die Auszahlung von IWF-Geldern soll aber erst erfolgen, wenn sich die Euro-Partner über Schuldenerleichterungen einig geworden sind. Die Aussicht auf eine Einigung wurde von den Finanzmärkten sehr positiv aufgenommen. Der Grexit-Index, der die Wahrscheinlichkeit eines Euro-Austritts der Griechen misst, fiel auf 8,2 Prozent, den niedrigsten Wert seit 2014.
Zu den Details eines Griechenland-Deals mochte sich der Staatsmann nicht weiter einlassen. Stattdessen machte der Minister eine tour d’horizon durch Europas Historie: „Man erlebt jeden Tag überraschende Entwicklungen. Je älter ich werde, desto mehr beschäftige ich mich mit Geschichte. Und da habe ich eine auch beruhigende Erkenntnis gewonnen.“ Nämlich: Es komme in der Regel anders, als es die klugen Leute vorhersehen. Wer die „klugen Leute“ sind, ließ er offen.Sekunden später berichtete er von einem Gespräch mit seinem britischen Amtskollegen Philip Hammond nach der jüngsten Unterhauswahl. Der Konservative Hammond habe sich erstaunt darüber gezeigt, dass bei den jüngsten Parlamentswahlen auf der Insel so viele junge Menschen die konkurrierende Labour Party gewählt hätten. Er, Schäuble, habe darauf entgegnet, manchmal sei es auch für die Insulaner sinnvoll, auf den Kontinent zu schauen. Da hätten viele Menschen ein Votum für Europa abgegeben. Insbesondere die jungen Menschen würden spüren, dass das gemeinsame Europa besser sei als sein Ruf.
Die Tür für einen Verbleib Großbritanniens in der EU will Schäuble offen halten. Auch Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras bekam seine Episode. Irgendwie scheine er seinem Finanzminister (Euclid Tsakalotos) nicht zuzutrauen, dass der einen guten Deal für Athen aushandeln kann. Jedenfalls würde der Grieche immer persönlich bei der Bundeskanzlerin anrufen und versuchen, eine Vereinbarung auszuhandeln. Merkel würde „Alexis“ dann daran erinnern, dass „Euclid und Wolfgang“ das schon machen werden.
Als es um die Zukunft Europas ging, reiste Schäuble in Gedanken in die eigene Vergangenheit. Im September 1994 sorgte er mit einem eigenen Konzept einer neuen EU für viel Aufregung. Im sogenannten Schäuble-Lamers-Papier forderte er damals ein Europa der zwei Geschwindigkeiten. Das Konzept, das ein besonders eng zusammenarbeitendes Kerneuropa vorsah, wurde Mitte der Neunzigerjahre von fast allen Seiten zurückgewiesen.
Nun ließ Schäuble wissen, dass sich zum Beispiel die Franzosen seinerzeit nicht so sehr an dem Europa der zwei Geschwindigkeiten gestoßen hätten, sondern daran, nationale Kompetenzen nach Brüssel abzugeben. Mit dem neuen Präsidenten Emmanuel Macron scheint nach Beobachtung von Schäuble ein Umdenken einzusetzen.
Für eine Neuauflage von Kerneuropa wollte Schäuble aber nicht werben. Vielmehr seien alle eingeladen, die EU zu verbessern. Ein Euro-Finanzminister mache freilich nur Sinn, wenn er auch Rechte hat. „Nur der Titel bringt nichts“, stellte der CDU-Politiker klar. Auch sei die Zeit noch nicht reif für eine gemeinsame Haftung, gehe es um Staatsschulden oder um Bankeinlagen.
Bei den europäischen Finanzinstituten gelte es zunächst einmal, die Altlasten abzubauen. Die Staatsschulden könnten nur vergemeinschaftet werden, wenn auch politische Durchgriffsrechte existieren. Alles andere führe in ein ökonomisches Desaster. „Wenn man Geldausgeben und Verantwortung übernehmen trennt, bekommt man schlechte Ergebnisse“, beharrte Schäuble. Und da war der launige Geschichtenerzähler fast schon wieder der alte Kassenwart.
P
Prozenteblabla,
14.06.2017 8:15 Uhr
0
https://www.hasepost.de/tsipras-will-umschuldung-fuer-griechenland-45378/
Tsipras will Umschuldung für Griechenland
Von
dts Nachrichtenagentur
-
14. Juni 2017
NACHRICHTENTsipras will Umschuldung für Griechenland
Von
dts Nachrichtenagentur
-
14. Juni 2017
Foto: Alexis Tsipras, über dts
Athen (dts) – Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat eine Umschuldung für die Zahlungsverpflichtungen seines Landes gefordert. „Es bedarf einer Umschuldung, damit die griechische Wirtschaft atmen kann und das Vertrauen der Märkte wiederhergestellt wird“, schreibt Alexis Tsipras in einem Beitrag für die „Welt“. Mit Blick auf das Treffen der Finanzminister der Eurogruppe am Donnerstag schreibt Tsipras: „Das Treffen wird von historischer Bedeutung für Europa sein, für das demokratische Europa und das Europa des Wachstums.“
In einer Zeit, in der Briten und Europäer vor dem Beginn der Verhandlungen „über einen historischen Bruch“ stünden, sei es die Aufgabe „von uns Mitgliedern der Eurozone, eine historische Entscheidung für Wachstum und Arbeit zu treffen“. Griechenland habe harte Anstrengungen unternommen, um sein Ansehen auf dem internationalen Parkett und in Europa wiederherzustellen. „In den zwei Jahren, in denen unsere Regierung im Amt ist, haben wir mehr Reformen umgesetzt als alle anderen europäischen Staaten zusammen“, so Tsipras. Griechenland habe seine Verpflichtungen umgesetzt. „Wir respektieren die Regeln unseres gemeinsamen europäischen Hauses. Dasselbe erwarten wir auch von unseren Kreditgebern: Nämlich meinem Land, Griechenland, mit Respekt zu begegnen“, schreibt der Regierungschef.
F
Fuchsteufelswild,
13.06.2017 9:04 Uhr
0
Kompromiss bei Hilfen für Athen?
Insider: Einigung auf IWF-Plan deutet sich an
Der IWF scheint nun doch auch bei weiteren Athen-Hilfen mit im Boot zu sitzen.
(Foto: REUTERS)
Griechenland muss im Juli Milliarden-Kredite zurückzahlen. Dafür braucht das EU-Land allerdings weitere Hilfen. Athen fordert Schuldenerleichterungen. Deutschland ist bislang dagegen, will aber den IWF mit im Boot haben. Ein Kompromiss muss her.
Die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds (IWF) steuern Insidern zufolge bei ihren Verhandlungen am Donnerstag auf einen Kompromiss zur weiteren Unterstützung Griechenlands zu. Sehr wahrscheinlich sei eine Einigung auf den Plan von IWF-Chefin Christine Lagarde, sagten zwei in die Vorbereitungen einbezogene Personen. Lagarde hatte vergangene Woche vorgeschlagen, dass sich der IWF an dem Hilfsprogramm beteiligt, weil die Regierung in Athen wie gefordert Reformen vorantreibt.
Die Auszahlung von IWF-Geldern soll aber erst erfolgen, wenn die Eurozone Klarheit über Schuldenerleichterungen geschaffen hat. In der seit längerem andauernden Diskussion um eine weitere Unterstützung des Euro-Lands hat der Fonds darauf gepocht, sich nur an den Hilfen zu beteiligen, wenn die griechischen Schulden tragfähig sind.
Die Bundesregierung und die Niederlande haben ihrerseits auf einen Einsatz des IWF bestanden, wollen aber Schuldenerleichterungen erst nach dem Ende des Hilfsprogramms im Jahr 2018 gewähren, falls dies notwendig sein sollte.
Die Athener Regierung muss im Juli Kredite in Höhe von rund sieben Milliarden Euro zurückzahlen. Das kann sie allerdings nicht, ohne Hilfen von außen.
bad/rts
F
Fuchsteufelswild,
06.06.2017 9:27 Uhr
0
News
Di, 06.06.17 08:22
ROUNDUP/Griechenland-Hilfen: IWF bietet Europäern mehr Zeit für Kompromiss an
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - In dem vor allem mit Deutschland geführten Streit um Schuldenerleichterungen für Griechenland ist der IWF für ein weiteres Spiel auf Zeit bereit. IWF-Chefin Christine Lagarde bekräftigte in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) zwar, dass der Fonds weiter auf Schuldenerleichterungen für das südeuropäische Land pocht. Der Internationale Währungsfonds sei aber bereit, gemeinsam mit den europäischen Gläubigern an einer Lösung für die bald anstehende und dringend notwendige Auszahlung von Geld aus dem europäischen Rettungsfonds ESM zu arbeiten.
"Wenn die Gläubiger noch nicht so weit sind, unsere Annahmen zu respektieren und zu akzeptieren, wenn sie dafür mehr Zeit benötigen, können wir ihnen etwas mehr Zeit geben", sagte Lagarde der Zeitung. "Es kann also ein Programm geben, bei dem die Auszahlung erst dann geschieht, wenn die Schuldenmaßnahmen von den Gläubigern klar umrissen worden sind." Der IWF würde demnach ein Programm beschließen - mit der Einschränkung, dass er vorerst kein Geld überweist. Sie betonte, dass dies kein neuer Ansatz sei, sondern in der Vergangenheit unter ähnlichen Umständen schon bei anderen Ländern so gemacht wurde.
Griechenland braucht bis Anfang Juli eine weitere Auszahlung aus dem für das Land aufgelegten Hilfsprogramm. Dann muss Griechenland Schulden in Milliardenhöhe zurückzahlen. Die Euro-Finanzminister wollen die weitere Tranche des Hilfsprogramms bei einem Treffen am 15. Juni freigeben. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte bisher betont, dass er dies nur machen will, wenn der IWF bei der Griechenland-Rettung weiter dabei ist. Er lehnt aber auch die zentrale Forderung des Fonds nach Schuldenerleichterungen für Athen ab.
Mit der jetzt von Lagarde ins Rennen geworfenen Lösung könnte Schäuble darauf verweisen, dass der Währungsfonds bei der Griechenland-Rettung prinzipiell weiter an Bord ist. Die zentrale Frage der Schuldenerleichterungen wäre aber wieder einmal nur vertagt. Schäuble könnte es aber so gelingen, das heikle Thema aus dem Bundestags-Wahlkampf herauszuhalten. Lagarde wies den Vorwurf zurück, Schäuble damit aus der Patsche helfen zu wollen. "Nein, das ist es absolut nicht. Es ist eine Möglichkeit für eine Einigung."
Die französische IWF-Chefin forderte die europäischen Länder erneut auf, Griechenland mehr zu helfen. Es sei sehr wichtig, dass die Europäer darüber nachdenken, wie sie Griechenland zusätzlich helfen können. "Sie könnten die Initiative übernehmen, indem sie selbst mehr in Griechenland investieren, weitere Mittel aus Strukturfonds bereitstellen und helfen, privates Kapital anzuziehen."
Griechenlands Finanzminister Euklid Tsakalotos fordert vor allem Deutschland und den IWF zu einer Unterstützung des Landes auf. "Mit gutem Willen auf allen Seiten können wir im Juni in der Euro-Gruppe eine Einigung erzielen, die Klarheit über Griechenlands Schulden schafft, damit sich die Wirtschaft weiter erholen kann", sagte er dem "Handelsblatt". "Deutschland und der IWF müssen jetzt für Klarheit sorgen bei den Schuldenerleichterungen, um ein deutliches Signal zu geben an die Finanzmärkte, dass kein Investor davor Angst haben muss, Geld in Griechenland zu investieren."/zb/bgf/fbr
Quelle: dpa-AFX
F
Fuchsteufelswild,
01.06.2017 13:19 Uhr
0
Athen (dpa) - Griechenland hat im ersten Quartal 2017 einen Primärüberschuss von 1,7 Milliarden Euro erzielt und damit das von den Gläubigern gesetzte Ziel in Höhe von 798 Millionen Euro deutlich übertroffen.
Dies teilte das griechische Finanzministerium mit. Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass seinem Land im Sommer nächsten Jahres wieder der Gang an die Finanzmärkte gelingen werde.
Der hohe Primärüberschuss - der Haushaltsüberschuss ohne die Kosten für den Schuldendienst - zeige, dass die Bekämpfung von Steuerhinterziehung und die Reformen auf gutem Wege seien, hieß es aus Kreisen des Athener Finanzministeriums.
Tsipras erklärte seinerseits, der Gang an die Finanzmärkte werde Griechenland 2018 unabhängig davon gelingen, welche Lösung im Streit um Schuldenerleichterungen gefunden werden sollte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) macht seine Beteiligung an weiteren Griechenland-Hilfen davon abhängig, dass die griechische Schuldentragfähigkeit gesichert ist.
Für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist eine Beteiligung des IWF wiederum Bedingung für die Freigabe weiterer Kredite. Nach Informationen des «Handelsblatts» zeichnet sich in dem Konflikt ein Kompromiss ab, eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht.
Mitteilung Finanzministerium (griech.)
F
Fuchsteufelswild,
30.05.2017 8:10 Uhr
0
Streit um Schuldenerlass
Lehnen Griechen Hilfsmilliarden ab?
Griechisches Pokerspiel.
(Foto: dpa)
Griechenland will mit aller Macht Schuldenerleichterungen erreichen. Deshalb will die Regierung in Athen angeblich auf die nächste Auszahlung von Hilfsgeldern verzichten. Das Hindernis für eine Einigung ist ein Streit zwischen dem IWF und vor allem Deutschland.
Die griechische Regierung will nach Angaben angeblich notfalls auch ohne Rettungsgelder auskommen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, will Athen auf die nächste geplante Auszahlung von sieben Milliarden Euro verzichten, wenn es trotz beschlossener Reformen keine Schuldenerleichterung erhält. Dafür hätte die Regierung bereits Geld zurückgelegt, indem sie unter anderem Rechnungen von Firmen nicht bezahlt habe.
Erst am Montag hatte sich der griechische Finanzminister Euklidis Tsakalotos optimistisch gezeigt, dass es zwischen seinem Land und den Kreditgebern zu einer Einigung über die Freigabe weiterer Hilfsgelder komme. Der Ball liege aber im Feld der Kreditgeber und des Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte Tsakalotos in Athen. Griechenland habe mit der Verabschiedung eines Reformpakets seinen Teil erfüllt.
Das Hindernis für eine Einigung ist ein Streit zwischen dem IWF und vor allem Deutschland. Letzteres will den Fonds bei einer Übereinkunft mit im Boot haben. Der IWF will aber zuvor eine Reduzierung der Schuldenlast Griechenlands auf ein tragfähiges Niveau. Dagegen sperrt sich aber Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, zumindest für die Zeit bis zur Bundestagswahl. Tsakalotos sagte, es gebe keine Gründe für eine solche Verzögerung. "Was in drei Monaten getan werden kann, das kann aus unserer Sicht auch in 15 Tagen erledigt werden", sagte er.
Griechenland dringt auf eine Einigung im Juni, die es ihm auch erlauben würde, in das Staatsanleihen-Aufkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) aufgenommen zu werden. Ein solcher Schritt könnte das Vertrauen der Anleger in griechische Papiere stärken und den Weg des Landes an die Kapitalmärkte erleichtern. Eine Einigung auf Hilfsgelder für die Rückzahlung der im Juli fälligen Schulden ohne eine Verständigung auf eine Schuldenstreichung sei für ihn nicht akzeptabel, sagte Tsakalotos.
Mit einer Staatspleite rechnet der Minister aber nicht. Er glaube nicht, dass irgendjemand das wolle, sagte er und fügte hinzu: "Ich bin sicher, dass Wolfgang Schäuble der letzte ist, der für eine Staatspleite Griechenlands ist." Er sei überzeugt, dass man sich auf eine gute Lösung einigen werde, es müsse ja keine perfekte Lösung sein, gab sich Tsakalotos zuversichtlich.
U
Urmel01,
29.05.2017 20:51 Uhr
0
Hab ich mich versehen oder wurden heute über 2 Millionen gehandelt
F
Fuchsteufelswild,
29.05.2017 12:25 Uhr
0
Da wird aber kräftig gekauft!
Ich verkaufe nicht!
U
UweStgt,
25.05.2017 22:54 Uhr
0
Ich verfolge schon lange Banken. Der gesamte Markt erholt sich breit. Die Erholung läuft bereits bei zwei Drittel der Banken. Bei den griechischen Banken ist der Markt vorgelaufen und wegen der Verzögerung bei EU zurückgekommen. Der Zielkurs der großen Analysen liegt bei nbg bei 40-50 cent und piräus bei 30 - 35 Cent. Man muss aufpassen den Fahrstuhl nicht zu verschlafen. Schau Dir Allied Irish Bank an. Lange geschlafen und plötzlich müssen sich shorter eindecken.
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