PROTON POWER Forum: Community User: Zunder.
Kommentare 12.914
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quidde,
14.05.2021 15:28 Uhr
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Übrigens hast du keine "vielen Quellen" geliefert, sondern mir vom 4 Tonnen Lkw erzählt, der halt nichts mit der Infrastruktur zu tun hat die aktuell außerhalb vom normalen industriellen H2 bedarf entstehen soll, zu tun hat. Weil eben Verflüssigung. Dann hast du noch von einem Kraftwerk in Duisburg erzählt, das vielleicht irgendwann mal ein Bruchteil der dort benötigten Energie in H2 zur Verfügung stellt. Die sind dort in der Machbarkeitsstudie. Falls du in der Industrie arbeitest und weißt was das bedeutet, so rein vom Status des projektes, dann kannste ja mal einen Tip abgeben, wann das Kraftwerk steht und dann lachen wir noch fröhlich darüber dass es dann 10 Prozent der benötigten Energie in wasserstoff liefert. Ziel 2050 hundert Prozent.
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quidde,
14.05.2021 15:22 Uhr
0
Ah ja und wie kriegst du den Wasserstoff von der Nordsee zum Stahlwerk im Pott oder zur Industrie in Süddeutschland? Doch nicht etwa mit Pipelines die man noch bauen muss. Und erzähl mir jetzt nix vom Erdgasnetz. Das wird max. 20 Prozent H2 Anteil binnen der nächsten 20 Jahre sehen, sonst nix.
H2 steckt industriell weiterhin in den Kinderschuhen, in Forschungsprojekten. Wie gesagt die 4t laster sind für verflüssigten Wasserstoff, das sind dann nochmal 10kwh je kg für die Verflüssigung oben drauf, sonst gibt es nichts um deine 4 Tonnen Laster zu befüllen! Momentan werden Tankstellen und Co auf gasförmig, hochverdichtet ausgerichtet. Damit bleibt es bei 500 bis 1000kg je Tanklaster.
Dazu kommt mit den 10 kWh die nur für die Verflüssigung benötigt werden, kommt ein Elektroauto moderner Bauart übrigens 60 bis 90km weit. Mit den 50kwh die man für saß Kilogramm H2 zur Erzeugung benötigt, füllt man dann schon die komplette Batterie des E-autos... Und zwar höchst bequem per Stromleitung.
Wasserstoff kann man schon machen, wenn man Energie im Überfluss hat, haben wir aber aktuell nicht, außer vielleicht in der Wüste... Deswegen sollte man an die Umsetzung des Ganzen etwas pessimistischer rangehen. Wenn ein H2 Kraftwerk mit 500mw in Duisburg entsteht, dann war es das erstmal an H2 Projekten in Deutschland für 5 Jahre, mehr wird da nicht kommen. Ein Projekt, schauen wie es läuft, dann vielleicht das nächste. Ihr denkt aber, hier sprießen plötzlich überall parallel die Dinger aus dem Boden. Never.
ChrisMe,
14.05.2021 14:45 Uhr
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https://youtu.be/4s-oLHJY9c0
ChrisMe,
14.05.2021 13:45 Uhr
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Quidde, du machst mir leider den Eindruck, dass du es auf keinen Fall akzeptieren willst, das H2 auf den Vormarsch ist. Ich habe das doch mit viele Quellen gerade wiederlegt. Es wird überall geplant und gebaut. Wir werden an H2 nicht vorbei kommen. Woher weißt du, dass man alle 150m an der Autobahn eine WKA benötigt damit wir den Bedarf decken können? Hast du die komplette deutsche Infrastruktur studiert und weißt das so genau? Niemand kennt den genauen Bedarf und die Kosten! Fakt ist, am Anfang ist alles immer teuer und erscheint ineffizient jedoch wird es mit der Zeit immer wirtschaftlicher. Ich rede Batterie Techniken nicht schlecht aber nur die Batterie wird nicht reichen. Hochleitungen verschlingen unmengen an Beton und Stahl die erst mal produziert werden müssen. Stichwort CO2 Bilanz. Solche Anlagen müssen repariert und gewartet werden etc. etc. Sind alles Punkte die man beachten muss.
ChrisMe,
14.05.2021 13:34 Uhr
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WIe du meinem Link oben entnehmen konntest gibt es auch LKW die 4 Tonnen H2 laden können. Wird H2 weiter voran getrieben so gehören solche LKW bald zur Normalität.
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quidde,
14.05.2021 13:33 Uhr
0
Ja, ist alles schön und gut, aber das ist NICHTS im Vergleich zum Bedarf. Das werden wir nicht vom heimischen Boden aus decken können, es sei denn wir pflastern WKA im. Abstand von 150 m an jeden Autobahnkilometer, den wir haben.
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quidde,
14.05.2021 13:31 Uhr
0
Wer bei der Bahn wasserstoff vor Strom sieht, hat auch irgendwie wenig verstanden. Die Strecken sind zum Großteil schon elektrifiziert, die Triebwagen gibt es alle schon auf Elektrizität. Warum sollte man da jetzt auf H2 gehen... Bullshit. Dort muss nur das Netz dringend von Lücken befreit werden. Mag sein, dass das in der Ukraine oder Mittelrussland anders aussieht, aber in der Ukraine wird es auch keinen H2 Zug geben, dann eher Koch Strom an der Eisenbahntrasse
ChrisMe,
14.05.2021 13:30 Uhr
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Man plant unter anderem ein Elektrolyse Kraftwerk in Duisburg. https://www.steag.com/de/pressemitteilung/03-12-2020-gruener-wasserstoff-fuer-gruenen-stahl-aus-duisburg
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quidde,
14.05.2021 13:29 Uhr
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Lkw brauchen keine Tonnenschweren Batterien, um es von der elektrifizierten Autobahn zum Logistikverteilerhub oder Kunden zu schaffen, das sind bei unserem Netz keine 10-25km vom Autobahnanschluss, danach geht es mit kleineren LKW weiter, weil die Riesenkarren eh nicht mehr in die Stadt fahren sollen. Jegliche Industrie die auf Frachtverkehr mit 40 Tonnern ausgelegt ist, liegt nicht weit weg von einer Autobahn, meistens direkt daneben oder einer Bahnstrecke. Sieht im Ausland vielleicht anders aus, aber eine H2 Infrastruktur ist dort natürlich auch in weiter Ferne.
Ja elektrifizierte Strecken sind eine Möglichkeit. Keine schlechte dazu. Und nicht utopischer als ein H2 Tankstellen und Leitungsnetz.
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quidde,
14.05.2021 13:23 Uhr
0
Nochmal, für alle Stahlwerke Deutschlands würde man alle WKA zur Elektrolyse laufen lassen müssen. Nur für die Stahlwerke. Und die stehen nicht alle an der Küste. Das wird zwangsläufig in euren kühnen Visionen und Anwendungsfällen (Schiffe, Haus, Industrie, LKW und was nicht alles) nur gehen in dem man sich Wüstenstrom holt oder es eben in der Wüste macht. Da bringt es dir nichts irgendwelche scheiss drei dutzend Elektrolyser an die nordische Küste zu stellen. Es sei denn natürlich, wir bleiben dabei, dass aus Wasserstoff nichts wird.
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quidde,
14.05.2021 13:19 Uhr
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Es gibt keinen 4 Tonnen H2 Transport LKW.
Zumindest solange man sich im gasförmigen H2 Sektor bewegt. Darauf basiert aktuell jegliche Infrastruktur, jegliche Flotten und Tankstellen, Neuanschaffungen.
Auf Transport und Speicherung bei min. 300 Bar. Normal sind dabei aktuell 400kg - 500kg H2 auf einem Tanker. Vielleicht 900 bei hochmodernen /Hochdruck Versionen. Jut das sind 100 bis 150 PKW Betankungen oder 40 LKW. Mein Fehler.
Und dann natürlich noch das Problem, dass die Reichweite ca. 100km je kg bei PKW beträgt, da hast du ja dann bei 1000 Betankungen (die es nicht gibt, aktuell) mit gerade mal 400km Reichweite gerechnet - dachte deswegen wird sich BEV niemals durchsetzen, weil 400km zu wenig Reichweite sind?
ChrisMe,
14.05.2021 13:04 Uhr
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Quidde, Stromtrassen zum Elekzrolyser? Die Elektrolyser werden derzeit vor allem an den Küsten nahe der Offshore Windparks geplant. Z.B. Rostock, Hamburg, es gibt natürlich auch welche im Land dafür muss man jedoch nicht umbedingt auch die Infrastruktur neu schaffen. Wir haben auch bestehende Netze die man nutzen kann. Hier noch ein interessanter Link: https://www.group.rwe/unser-portfolio-leistungen/innovation-und-technik/wasserstoff/aquaventus
ChrisMe,
14.05.2021 12:54 Uhr
0
Beide Techniken haben ihr Vor- und Nachteile. H2 ist für eine CO2 Reduktion jedoch unumgänglich. Irgendwo habe ich gestern gelesen es wäre günstiger Autobahnen mit Hochleitungen für LKW auszustatten. Die Kalkulation möchte ich gerne mal sehen (klingt zumindest nach Berliner Flughafen hoch 10). Das kann ich mir absolut nicht vorstellen. Trotzdem fahren LKW nicht nur auf Autobahnen. Wo wir wieder beim CO2 Problem wären. Es sei denn die LKW fahren dann über Land elektrisch (wofür sie Tonnenschwere Batterien brauchen). Für den LKW, Bus, Bahn, Flugverkehr sehe ich momentan H2 Techniken weit vorne. Grüner Wasserstoff muss her denn dann spielt der Wirkungsgrad beim Wasderstoff keine Rolle mehr. Man will CO2 einsparen. Das ist das oberste Ziel. Wir haben sehr viele Windparks inzwischen in Nord und Ostsee die teilweise seit Jahren nicht richtig produzieren können weil das Netz nicht entsprechend ausgebaut wird. Jede überschüssige kWh die produziert werden kann sollte sofort in H2 Produktion gehen. Alles effizienter als die Anlagen stehen zu lassen obwohl Wind da ist. Und den gibt es fast immer, vor allem an der Norsee. Man baut die Parks da nicht umsonst.
ChrisMe,
14.05.2021 12:29 Uhr
1
Quidde, ein H2 LKW fasst 4T Wasserstoff, das reicht für ca. 1000 betankungen bei PKW und etwa 120 Betankungen bei H2 LKW. Du redest von Stammtischwissen aber haust Unwahrheiten raus. Ich rede nicht davon, dass ich immer 100% recht habe und bin gerne für Diskussionen bereit aber gleich mit Stammtischsprüchen zu kommen finde ich daneben.
ChrisMe,
14.05.2021 12:25 Uhr
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https://emcel.com/de/wann-lohnt-sich-der-transport-von-wasserstoff-per-wasserstoffpipeline/
ChrisMe,
14.05.2021 12:24 Uhr
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Sehr interessant: https://h2.live/
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