SpaceX-Haupt-Hauptforum WKN: A42D4F ISIN: US84615Q1031 Kürzel: SPX Forum: Aktien User: LamboLars
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Wenn eine Aktie wie SpaceX (SPCX) so stark im Fokus steht, konzentrieren sich gigantische Summen auf die runden psychologischen Marken (wie 150 USD).Ein einziger Optionen-Kontrakt bewegt immer 150 Aktien (bei SpaceX nach dem IPO-Split) bzw. standardmäßig 100 Aktien. Nehmen wir den Standard von 100 Aktien an.An solchen markanten Marken liegen oft 50.000 bis 100.000 Call-Optionen im Open Interest (offene, noch nicht glattgestellte Verträge).Der Gegenwert: 100.000 Kontrakte \(\times \) 100 Aktien \(\times \) 150 USD = 1,5 Milliarden US-Dollar an reinem Aktienwert, der durch diese Optionen kontrolliert wird.2. Die Absicherungssummen der Banken (Market Maker)Die Banken, die diese Call-Optionen an die Trader verkauft haben, wollen nicht zocken. Sie sichern sich ab (Hedging).Unter 150 USD: Wenn die Aktie bei 145 USD steht, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass die 150er-Calls wertlos verfallen. Die Banken müssen vielleicht nur 30 % der Aktien als Absicherung halten.Durchbruch der 150 USD: Steigt der Kurs nun dynamisch über 150 USD, springt die Wahrscheinlichkeit (das "Delta" der Option) schlagartig nach oben. Die Banken müssen ihre Absicherung von z. B. 40 % auf 80 % oder 90 % hochfahren.Das bedeutet konkret: Die Banken müssen innerhalb von Minuten oder Stunden Millionen von SpaceX-Aktien am freien Markt kaufen, um nicht nackt dazustehen. Bei einem Handelsvolumen von schätzungsweise 30 bis 50 Millionen Aktien nach dem IPO macht dieser automatisierte Kaufdruck der Banken oft 15 % bis 25 % des gesamten Tagesvolumens aus. Das sind Hunderte Millionen Dollar an purem, erzwungenem Kaufvolumen.3. Der "Montags-Effekt" (Physical Settlement)Wenn die Aktie am Freitagabend über 150 USD schließt, verfallen diese Optionen nicht wertlos. Sie werden ausgeübt.Wer die Calls hält, hat nun das Recht, Millionen Aktien für je 150 USD zu kaufen.Die Banken müssen diese Aktien am Montag physisch liefern. Haben sie sich am Freitag nicht ausreichend abgesichert (weil der Kurs in den letzten Handelsminuten explodiert ist), müssen sie am Montagmorgen zur Eröffnung Milliardenbeträge in den Markt pumpen, um die Aktien zu besorgen.📊 Zusammenfassung: Von welchem Geld sprechen wir?Bei einem so hochkapitalisierten Wert wie SpaceX (2+ Billionen USD Marktkapitalisierung) bewegen diese Derivate-Schlachten am Freitagabend kein Taschengeld:Direktes Absicherungsvolumen: Es geht um schätzungsweise 500 Millionen bis 1,5 Milliarden USD an reinem Aktien-Kauf- oder Verkaufsdruck, der allein durch das dynamische Anpassen der Banken-Absicherungen (Gamma-Hedging) in den Markt gepresst wird.Die Kettenreaktion: Schafft das Bullen-Lager es, den Kurs über 150 USD zu halten, brennt am Montag die Hütte, weil die Banken gezwungen sind, zu jedem Preis zu kaufen. Schaffen es die Bären, den Kurs unter 150 USD zu drücken, fällt diese Absicherungswand in sich zusammen, und die Banken werfen Aktien im Wert von Hunderten Millionen Dollar auf den Markt, was den Kurs crashen lässt.Genau deshalb ist der Freitagabend bis 22:00 Uhr deutscher Zeit der absolute Showdown für Trader.
Wenn eine Aktie wie SpaceX (SPCX) so stark im Fokus steht, konzentrieren sich gigantische Summen auf die runden psychologischen Marken (wie 150 USD).Ein einziger Optionen-Kontrakt bewegt immer 150 Aktien (bei SpaceX nach dem IPO-Split) bzw. standardmäßig 100 Aktien. Nehmen wir den Standard von 100 Aktien an.An solchen markanten Marken liegen oft 50.000 bis 100.000 Call-Optionen im Open Interest (offene, noch nicht glattgestellte Verträge).Der Gegenwert: 100.000 Kontrakte \(\times \) 100 Aktien \(\times \) 150 USD = 1,5 Milliarden US-Dollar an reinem Aktienwert, der durch diese Optionen kontrolliert wird.2. Die Absicherungssummen der Banken (Market Maker)Die Banken, die diese Call-Optionen an die Trader verkauft haben, wollen nicht zocken. Sie sichern sich ab (Hedging).Unter 150 USD: Wenn die Aktie bei 145 USD steht, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass die 150er-Calls wertlos verfallen. Die Banken müssen vielleicht nur 30 % der Aktien als Absicherung halten.Durchbruch der 150 USD: Steigt der Kurs nun dynamisch über 150 USD, springt die Wahrscheinlichkeit (das "Delta" der Option) schlagartig nach oben. Die Banken müssen ihre Absicherung von z. B. 40 % auf 80 % oder 90 % hochfahren.Das bedeutet konkret: Die Banken müssen innerhalb von Minuten oder Stunden Millionen von SpaceX-Aktien am freien Markt kaufen, um nicht nackt dazustehen. Bei einem Handelsvolumen von schätzungsweise 30 bis 50 Millionen Aktien nach dem IPO macht dieser automatisierte Kaufdruck der Banken oft 15 % bis 25 % des gesamten Tagesvolumens aus. Das sind Hunderte Millionen Dollar an purem, erzwungenem Kaufvolumen.3. Der "Montags-Effekt" (Physical Settlement)Wenn die Aktie am Freitagabend über 150 USD schließt, verfallen diese Optionen nicht wertlos. Sie werden ausgeübt.Wer die Calls hält, hat nun das Recht, Millionen Aktien für je 150 USD zu kaufen.Die Banken müssen diese Aktien am Montag physisch liefern. Haben sie sich am Freitag nicht ausreichend abgesichert (weil der Kurs in den letzten Handelsminuten explodiert ist), müssen sie am Montagmorgen zur Eröffnung Milliardenbeträge in den Markt pumpen, um die Aktien zu besorgen.📊 Zusammenfassung: Von welchem Geld sprechen wir?Bei einem so hochkapitalisierten Wert wie SpaceX (2+ Billionen USD Marktkapitalisierung) bewegen diese Derivate-Schlachten am Freitagabend kein Taschengeld:Direktes Absicherungsvolumen: Es geht um schätzungsweise 500 Millionen bis 1,5 Milliarden USD an reinem Aktien-Kauf- oder Verkaufsdruck, der allein durch das dynamische Anpassen der Banken-Absicherungen (Gamma-Hedging) in den Markt gepresst wird.Die Kettenreaktion: Schafft das Bullen-Lager es, den Kurs über 150 USD zu halten, brennt am Montag die Hütte, weil die Banken gezwungen sind, zu jedem Preis zu kaufen. Schaffen es die Bären, den Kurs unter 150 USD zu drücken, fällt diese Absicherungswand in sich zusammen, und die Banken werfen Aktien im Wert von Hunderten Millionen Dollar auf den Markt, was den Kurs crashen lässt.Genau deshalb ist der Freitagabend bis 22:00 Uhr deutscher Zeit der absolute Showdown für Trader.
Der Freitag ist wöchentlicher Optionen-Verfallstag. Schafft es das Bären-Lager, den Kurs bis zum Handelsschluss am Freitag wieder spürbar zu drücken, verfallen viele der höher liegenden Calls wertlos, und die Banken können ihre Absicherungen wieder auf den Markt werfen (Kursrückgang).Bleibt die Aktie signifikant oben, droht am Montag eine Fortsetzung der Kaufwelle, weil die am Freitag ausgeübten Optionen physisch glattgestellt werden müssen. Dieser automatisierte Kaufdruck der Banken treibt den Kurs weiter hoch. Je höher der Kurs steigt, desto mehr Aktien müssen sie zur Absicherung kaufen. Genau das bricht gerade durch die 150-USD-Marke und erzeugt das extreme Momentum.
Der Freitag ist wöchentlicher Optionen-Verfallstag. Schafft es das Bären-Lager, den Kurs bis zum Handelsschluss am Freitag wieder spürbar zu drücken, verfallen viele der höher liegenden Calls wertlos, und die Banken können ihre Absicherungen wieder auf den Markt werfen (Kursrückgang).Bleibt die Aktie signifikant oben, droht am Montag eine Fortsetzung der Kaufwelle, weil die am Freitag ausgeübten Optionen physisch glattgestellt werden müssen. Dieser automatisierte Kaufdruck der Banken treibt den Kurs weiter hoch. Je höher der Kurs steigt, desto mehr Aktien müssen sie zur Absicherung kaufen. Genau das bricht gerade durch die 150-USD-Marke und erzeugt das extreme Momentum.
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