Trading- und Aktien-Chat Forum: Community User: ÄffchenNotToGo
Kann deinen Gedankengang verstehen, hab das persönlich aber noch nie so betrachtet. Nehme jetzt für mich auch keine strikte Trennung vor, da Arbeit zwangsläufig ein wesentlicher Bestandteil des lebebs ist. Geht denk ich auch gar nicht so drum arbeit abzulehnen oder als negativ zu sehen, aber zeit ist nun mal ein limitierender Faktor und man braucht halt zeit für beides. Meine Erfahrung ist halt, dass ich mich zu Beginn zu sehr reingestresst habe und mir das nicht gut getan hat. Wenn man sich dauernd gestresst fühlt tut einem nicht gut und ist auch für den arbeitserfolg nicht gut, weil man dann leichtsinnsfehler macht oder wesentliches übersieht. Nehme mir mittlerweile meine geistigen Pausen und die Zeit die ich brauche und das ist denk ich besser für mich und den Arbeitgeber. Grundsätzlich ist es Meines Erachtens auch für den arbeitserfolg gut, wenn man gerne zur Arbeit geht und sich wohl fühlt und dafür sind oft auch Kleinigkeiten wichtig, die die unmittelbare Produktivität senken, beispielsweise Gespräche mit Kollegen, gemeinsame Veranstaltungen oder einfach Anerkennung der Arbeitsleistung. Oft ist auch eher das Problem, dass negative Dinge die Motivation senken. Wenn man regelmäßig kritisiert wird, weil man irgendwelche statistischen Vorgaben nicht erfüllt, ständig von oben druck bekommt oder wenn man ständig mit sachfremden Arbeit zugemüllt wird ist das nicht gerade motivationsfördernd. Denke, dass oft die Thematik wie motiviere ich Leute vernachlässigt wird und stattdessen Zwang und Druck ausgeübt wird und das dann kontraproduktiv ist. Im übrigen muss ich eula in vielen Dingen zustimmen. Vor allem das Thema Sinnhaftigkeit ist wichtig. Wenn man weiß wofür man etwas tut, macht man es in der Regel auch gerne.
Diese kategorische Trennung zwischen work und life habe ich nie verstanden. Ja, man sollte eher arbeiten, um gut leben zu können als umgekehrt. Aber die Arbeit ist nun einmal ein Teil des Lebens. Manchmal erfüllend, manchmal weniger. Aber sie so zum Antipoden des Lebens zu machen, wie dieser Ausdruck suggeriert, damit war ich nie einverstanden
Ich sehe das ganz genauso. Flexible Arbeitszeit, Homeofficemöglichkeit und freie Zeit (kein Vollzeitjob) sind mein ganz persönlicher (erarbeiteter) Luxus. ☺️ Dafür habe ich weder ein iPhone, noch ein eigenes Haus, ein teures Auto oder eine Yacht 😉 und vermisse nichts davon. Das Leben ist einfach auch zum Leben da. 🤗
Ich bin jetzt gar nicht sicher ob ich meine Gedanken zu der, für mich manchmal schon schrägen Work -life Thematik äußern will. Meine Gedanken ufern ja auch gerne mal etwas aus😇😂. Ich gebe dem Gedanken schon recht dass nur dem Geld nachzujagen nicht der Sinn des Lebens ist. Aber wir haben in diesem Work-Life Gedanken diese beiden Komponenten sehr strikt voneinander getrennt. Als ob es in der Work kein life geben kann und im Life keine Work auftauchen darf. Wie ist das aber mit der Arbeit, dem Beruf? Gar dem Wort Berufung? Darin ist doch auch eine Sinnhaftigkeit. Übe ich meine Arbeit mit Freude aus eventuell gar mit Herzblut? Muss ich denn irgendwie den Job ableisten um mich dann endlich in die Freizeit zu stürzen? Haben wir das Erfüllende an körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, das Einsetzen können meines Erlernten und meines Wissens, meiner Erfahrungen negiert wenn es im Job stattfindet? Laugt der Job aus weil ich ihn als notwendiges Übel betrachte dass möglichst klein gehalten werden muss? Ich persönlich liege auch lieber am Strand als das ich am Bügelbrett stehe habe aber beschlossen dass Work eben ein genauso positiver Teil meines Lebens ist der mir und anderen dienen soll. Damit Sinn und Wert hat. Ich dankbar bin für jeden Tag an dem ich noch Work, in welcher Art und zu welcher Bezahlung auch immer, leisten kann. Ich denke manchmal eine weniger krasse schwarz -weiß Einteilung unserer Lebensbereiche würde uns am Ende glücklicher machen.... So jetzt habt ihr ein Sammelsurium von 🦉 Gedanken die ich noch laaaange weiterspinnen könnte, hier aber ein Anfang meiner Denkerei😂.
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