Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Kürzel: GXI Forum: Aktien User: Support

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12. Oktober 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 5.011
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 17:03 Uhr
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Strategie 3: Sehr aggressiver Rückkauf bis 2030 mit Tilgung ab 2031 (Maximaler Leverage-Hebel) In dieser Variante werden auch in den Jahren 2029 und 2030 alle Mittel in Rückkäufe gesteckt, sodass die Verschuldung über fünf Jahre hinweg kontinuierlich am oberen Deckel von 3,0x EBITDA (~1.080 Mio. €) gehalten wird. Die Volltilgung startet erst 2031. • Chancen & Renditepotenzial: Das Grundkapital wird auf nur noch 10,8 Mio. Aktien reduziert (Einzug von insgesamt 23,7 Mio. Stück). Da der FCF ab 2031 bis 2035 immer noch ausreicht, um die Schulden vollständig auf null zu stellen, explodiert der rechnerische Bewertungskorridor 2035 auf 341 € bis 469 €. • Risikoprofil: Signifikant erhöhtes Tail-Risk. Das Unternehmen agiert fünf Jahre lang ohne bilanzielle Pufferzone. Am Schuldenhöhepunkt von rund 1,08 Mrd. € im Jahr 2030 liegt die absolute EBITDA-Untergrenze für Leverage < 4,0x bei 270 Mio. € (geplant: 360 Mio. €). • Gefahrenpotenzial: Auch hier beträgt der mathematische Einbruchspuffer 25 %, jedoch ist das zeitliche Expositionsfenster doppelt so lang. Ein operativer Margendruck in den Jahren 2029/2030 würde das Rating gefährden, die Zinskosten auf über 1 Mrd. € Schulden sprunghaft ansteigen lassen und die anschließende Tilgungsphase empfindlich blockieren.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 17:03 Uhr
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Strategie 2: Aggressiver Rückkauf bis 2028 mit Tilgung ab 2029 (Der strategische Sweet Spot) Hierbei werden die Transaktionserlöse (MG-Verkauf) und der FCF bis 2028 genutzt, um 19,5 Mio. Aktien bei Kursen um 80 € einzuziehen. Die Verschuldung wird bis Ende 2028 auf das Ziel-Limit von 3,0x EBITDA (~880 Mio. €) ausgereizt, bevor ab 2029 der gesamte Cashflow in die Tilgung fließt. • Chancen & Renditepotenzial: Die Aktienanzahl schrumpft dauerhaft auf nur noch 15,0 Mio. Stück (Verdichtung um 56,5 %). Bei einem Multiple von 8x bis 11x springt der schuldenfreie Aktienkurs 2035 auf 245 € bis 337 € – mehr als eine Verdopplung gegenüber der reinen Dividendenstrategie. • Risikoprofil: Moderat und gut steuerbar. Der Verschuldungsgrad erreicht Ende 2028 seinen Höhepunkt. Um unter der kritischen Rating- und Covenant-Schwelle von 4,0x Leverage zu bleiben, genügt ein Worst-Case-EBITDA von 220 Mio. € (geplant: 294 Mio. €). • Risikopuffer: Das EBITDA darf um bis zu –25,2 % einbrechen (entspricht einer Margenabsenkung auf ~18,3 %), ohne dass Verträge verletzt werden. Da die Entschuldungsphase bereits ab 2029 greift, schließt sich das Risikofenster rasch wieder.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 17:00 Uhr
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Strategie 1: Reine Ausschüttung ohne Aktienrückkäufe (Dividenden-Fokus) Bei diesem Ansatz fließen die M&A-Erlöse direkt in die vollständige Tilgung der 600 Mio. € Altschulden, während die danach erwirtschafteten Free Cashflows zu 100 % als Bardividende an die unveränderte Basis von 34,5 Mio. Aktionären ausgeschüttet werden. • Chancen & Renditepotenzial: Aktionäre vereinnahmen bis 2035 kumulierte Bardividenden von rund 49,30 € je Aktie. Der reine Aktienkurs erreicht bei einem Multiple von 8x bis 11x einen Korridor von 107 € bis 147 €, was einen rechnerischen Gesamtertrag (Kurs plus Dividenden) von ~156 € bis 196 € ergibt. • Risikoprofil: Das bilanzielle Risiko ist de facto null. Durch den sofortigen Schuldenabbau auf Net Debt = 0 entstehen keinerlei Covenant-Risiken, und das Unternehmen bewahrt sich maximale Flexibilität für unvorhergesehene Krisen oder antizyklische Zukäufe. • Nachteil: Es wird massiv Wert verschenkt, da die Gewinne dauerhaft auf eine breite Aktienanzahl verteilt bleiben und kein EPS-Hebel aktiviert wird.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 17:00 Uhr
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Die Gegenüberstellung der drei Kapitalallokations-Optionen verdeutlicht die enorme Spreizung zwischen bilanzieller Sicherheit und renditemaximierender Verdichtung des Grundkapitals. Während die operative Basis bei allen drei Modellen bis 2035 identisch bleibt (Umsatz ~1,77 Mrd. €, EBITDA ~460 Mio. € bei 26 % Marge, Nettoverschuldung = 0), entscheidet allein die Reinvestition der Transaktionserlöse und Cashflows über den finalen Unternehmenswert je Aktie.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 14:05 Uhr
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Eigentlich müsste der Aktienrückkauf so früh wie möglich und so aggressiv wie möglich erfolgen. Gerresheimer hat aber aktuell kein Geld. Und genau da könnte der potentielle interessent/Käufer einspringen
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 13:55 Uhr
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Es überrascht mich ebenfalls, dass andere aktivistische Investoren oder Private-Equity-Gesellschaften die Chancen von GXI nicht als lohnendes Investment betrachten, ähnlich wie AOC.

Ich meine halt insbesondere solche die auf so „Dreck“ wie MG schielen. Wenn die jetzt 29% von GXI einsammeln und dann gegen carve out MG tauschen, ist dass ein super Schnäppchen. Und selbst wenn MG teurer gegen Cash verkauft werden kann, kauft GXI halt dann für 600 Mio bis 700 Mio in einem Tender die Aktien zurück. Eigentlich dummes Geld auf 18 Monate anlagehorizont.
AlphaTarRandir
AlphaTarRandir, 15. Aug 13:51 Uhr
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Was mich nur etwas wundert, warum kein einziger PE Fonds die Strategie verfolgt? Das wäre doch die ideale Spielwiese für Lazard? Die Kapitalallokation machen 50% des Erfolgs aus. Die anderen 50% das operative Geschäft. Aber als Minimum 22% EBITDA Marge und etwas Wachstum in pure Pharma sollte selbst Gerresheimer hinbekommen.

Es überrascht mich ebenfalls, dass andere aktivistische Investoren oder Private-Equity-Gesellschaften die Chancen von GXI nicht als lohnendes Investment betrachten, ähnlich wie AOC.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 12:28 Uhr
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Was mich nur etwas wundert, warum kein einziger PE Fonds die Strategie verfolgt? Das wäre doch die ideale Spielwiese für Lazard? Die Kapitalallokation machen 50% des Erfolgs aus. Die anderen 50% das operative Geschäft. Aber als Minimum 22% EBITDA Marge und etwas Wachstum in pure Pharma sollte selbst Gerresheimer hinbekommen.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 9:43 Uhr
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Übrigens wenn ein Käufer in Gerresheimer Aktien bezahlt würde 600 mio Kaufpreis bei 15 Mio Aktien ein Kurs von 40 Euro bedeuten. Alles was er vorher billig einsammelt drückt den Kaufpreis. Er bekommt MG vermutlich saniert dann für 500 Mio. Wird MG teurer gegen Cash verkauft, kann er die Aktien an Gerresheimer verkaufen…eigentlich ein no brainer…. Gerresheimer könnte den Aktienrückkauf dadurch implizit vorziehen. Das bringt ein Vermögen für uns Aktionäre.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 9:18 Uhr
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Gerresheimer – dein Lieblingsszenario kurz zusammengefasst Annahmen: * Verkauf Moulded Glass für €600 Mio. Gegenleistung in Gerresheimer-Aktien * Käufer kauft vorher 12–15 Mio. bestehende GXI-Aktien und überträgt sie an Gerresheimer * Gerresheimer zieht diese Aktien ein → keine Verwässerung, Aktienzahl sinkt massiv * Schulden aus dem MG-Deal bleiben unverändert * nach Centor/PPP + MG: ~€500 Mio. Net Debt als Arbeitsannahme * 2028 Rückkauf des AOC-Anteils (~4,7 Mio. Aktien) * dafür ggf. zusätzliche Verschuldung, aber maximal 3× EBITDA * danach kompletter FCF in Schuldentilgung * Bewertung 2030 nur 10× EBITDA
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 8:57 Uhr
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Mein Lieblingsszenario wäre ja immer noch MG für 12 bis 15 Mio Gerresheimer Aktien zu verkaufen und die schulden zu behalten. Dann EBITDA steigern und 2028 AOC den Anteil abzukaufen und leverage auf 3x zu erhöhen…. Danach dann Schulden tilgen.
T
TheTradingMorlock, 15. Aug 8:17 Uhr
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Sowas sollte an Ertragskraft gekoppelt werden 😅 Grundvergütung ist ein feuchter Händedruck alles darüber hinaus hängt davon ab wie gut Gerresheimer unterwegs ist.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 8:02 Uhr
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Aufsichtsrat-Vergütung – Fokus (Stand 2026) Schott Pharma • Ordentliches Mitglied: 40.000 € p.a. • Stellvertretender Vorsitzender: 60.000 € p.a. • Vorsitzender: 80.000 € p.a. • Zusätzlich Prüfungsausschuss: +10.000 € (Mitglied) bzw. +20.000 € (Vorsitz) • Gesamtkosten beider Aufsichtsräte (KGaA + Management AG): ca. 350–400 Tsd. € p.a. • Typische Vergütung pro Person: 40.000–80.000 € Gerresheimer • Ordentliches Mitglied: 70.000 € p.a. + Sitzungsgeld (2.000 € pro Sitzungstag) • Stellvertretender Vorsitzender: 105.000 € p.a. • Vorsitzender: 175.000 € p.a. • Zusätzlich Ausschussvergütung (Präsidial-/Prüfungsausschuss etc.) • Gesamtkosten Aufsichtsrat: ca. 1,5 Mio. € p.a. • Typische Vergütung pro Person: 90.000–280.000 € Kurzer Vergleich • Gerresheimer zahlt dem Aufsichtsrat deutlich mehr (ca. 3–4× so hoch insgesamt). • Hauptgründe: Mitbestimmung (12 statt 6 Mitglieder), höhere Grundvergütung und Sitzungsgelder. • Schott bleibt bewusst zurückhaltend und deutlich günstiger.
puh_der_baer
puh_der_baer, 15. Aug 8:01 Uhr
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Q1 wird grottenschlecht werden, Q2 und Q3 hoffentlich besser. Ich bin mal gespannt, ob die in der Lage sind die Segmente separat auszuweisen. Problem ist dass das im overhead ein reiner Selbstbedienungsladen ist. Aber der Aufsichtsrat wird sich nicht selbst ins Bein hacken.
T
TheTradingMorlock, 15. Aug 7:44 Uhr
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Habe den selben Prompt mal durch ChatGPT gejagt und er sieht es ähnlich. Ist dabei aber im Kurs etwas optimistischer im Best laufenden Fall für 2030 - 105-140€/Aktie. Eine Sache ist klar: wenn Gerresheimer es schafft die Entschuldung so voranzutreiben wie geplant und das restliche bestehende Geschäft zu optimieren haben wir hier einen sehr interessanten Turnaround Kandidaten. Dies könnte starten sobald wieder Routine in den Zahlen/ Ende der BaFin Untersuchung/ und medial mehr Fokus auf das operative Geschäft entsteht. Da die Börse die Zukunft handelt könnten wir früher deutlich höhere Preise sehen. Sorgen mache ich mir grade nur das die Q1 wieder verschoben wird und wir abermals durch ein Tal laufen müssen.
puh_der_baer
puh_der_baer, 14. Aug 21:52 Uhr
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Und ich hatte vorher null mit Grok wegen Gerresheimer interagiert…echt stark und sauber alles verarbeitet. Krass.
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