Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Support

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Kommentare 4.921
puh_der_baer
puh_der_baer, 27. Sep 12:53 Uhr
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Guter und valider Punkt. Klaus Röhrig (AOC) sitzt im AR und hat es erst kürzlich wieder krachen lassen mit Nachkäufen.

Naja…krachen lassen würde ich das nicht nennen. Und langfristig ist ja Übernahme von der aktuellen Situation unberührt. Ein koordinierter, getrennter Verkauf der schuldenfreien RemainCo zu einem Bewertungsmultiplikator von 12x EV/EBITDA auf Basis des Jahres 2027e würde den historischen Bewertungsabschlag von Gerresheimer schlagartig auflösen und für die Aktionäre einen rechnerischen Wert von rund 83,40 Euro je Aktie freisetzen. Ausgehend von einem operativen Ergebnis von 240 Millionen Euro für das bereinigte Kerngeschäft entfielen etwa 140 Millionen Euro EBITDA auf die Medtech-Sparte Medical Device Systems (MDS) und rund 100 Millionen Euro auf die Spritzen- und Karpulensparte Primary Injectable Solutions (PIS). Bei einem 12-fachen Multiple ergäbe sich für MDS ein Kaufpreis von 1,68 Milliarden Euro, für den Ypsomed der ideale Abnehmer wäre, während PIS für 1,20 Milliarden Euro an West Pharmaceutical Services ginge. Zusammengenommen entspricht dies einem Transaktionserlös von 2,88 Milliarden Euro, was bei 34,54 Millionen ausstehenden Aktien einem Aufschlag von fast 190 Prozent auf das aktuelle Kursniveau von 29 Euro gleichkommt. Für beide Käufer wäre dieser Schritt eine hochattraktive Gelegenheit zur Multiple-Arbitrage: Da Ypsomed an der Schweizer Börse selbst mit 18x bis 20x EV/EBITDA gehandelt wird, wirkt der Zukauf der fertigen US- und Europa-Reinraumkapazitäten für GLP-1-Injektoren sofort massiv wertsteigernd – zumal das effektive Einstiegsmultiple durch den Wegfall der Düsseldorfer Konzernzentrale nach Synergien schnell auf unter 9x absinkt. West Pharmaceutical wiederum verfügt über eine nahezu schuldenfreie Bilanz, kann die 1,2 Milliarden Euro weitgehend aus eigener Kraft finanzieren und schließt damit die entscheidende Lücke im Sortiment, indem die eigenen Elastomer-Kolben künftig direkt mit Gerresheimers sterilen RTF-Glasspritzen gebündelt werden. Zudem böte dieser Doppelverkauf den entscheidenden Vorteil, die strengen Hürden der Kartellbehörden in den USA und Europa elegant zu umschiffen, da keine marktbeherrschende Monopolstellung bei vollständigen Injektionssystemen entstünde, sondern die Gerätetechnik in die Schweiz und die Primärglasfertigung in die USA wandern würde.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 27. Sep 12:24 Uhr
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Er hat aber Aktien dazu gekauft,das tut er nicht wenn was negatives kommt

Guter und valider Punkt. Klaus Röhrig (AOC) sitzt im AR und hat es erst kürzlich wieder krachen lassen mit Nachkäufen.
Mölli1972
Mölli1972, 27. Sep 11:56 Uhr
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Er hat aber Aktien dazu gekauft,das tut er nicht wenn was negatives kommt
puh_der_baer
puh_der_baer, 27. Sep 11:02 Uhr
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Ich habe ja nach wie vor das dumpfe Bauchgefühl, dass uns irgendwas vorenthalten wird und Röhrhoff das nicht mitgehen wollte. Gewinnwarnung, Abschreibungen, etc. oder halt Zerschlagung. Da der Abgang kurz vor Q1 kam…hat es vermutlich damit zu tun.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 27. Sep 10:13 Uhr
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Ich habe mir die HV-Rede von Achim Schalk grad nochmals durchgelesen. Er sagt darin kein Wort zur Jahresprognose. Auch in der ppt-Präsentation findet sich nichts dazu. Kann sich jemand erinnern, ob die Prognose in der Fragerunde thematisiert wurde? HV war am 1.10., die Q1-Zahlen kamen am 27.9.. Dort wurde es in der Pressemitteilung und in der ppt-Präsentation ebenfalls nicht aktiv angesprochen, was ungewöhnlich ist. Allerdings wurde es dort in der Fragerunde von dem Analysten der Dt. Bank (Falko Friedrichs) thematisiert. Er wunderte sich auch, dass es nicht aktiv angesprochen wird. Uwe Lehmann meinte daraufhin, die Prognose steht. Neben der Frage, ob jetzt nächste Woche das Centor Closing bei den finalen Q1-Zahlen mit verkündet wird, bleibt spannend, ob die Jahresprognose unverändert stehen bleibt. Im finalen ppt-Quartalsreport muss das thematisiert werden. Und der dritte spannende Punkt betrifft die Abschreibungen. Diese 3 Punkte sind jetzt Mo, Di oder Mi (an einem der Tage wird der Report kommen) für mich maßgeblich.
puh_der_baer
puh_der_baer, 27. Sep 8:20 Uhr
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Nun ja. Dafür fällt zukünftig Centor weg mit Marge 35% und das PPP-Geschäft, das auch eine Marge von>20% hat.

Das dürfte sich aber mit MG ausgleichen Centor und PPP 500 Mio Umsatz. MG 600 Mio Umsatz. Und historisch war ja der Umsatz von MG höher. Vielleicht kommt ja auch ein Carve out. Dann legt man MG plus 300 Mio Schulden in die Ecke. Hauptsache weg.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 26. Sep 20:58 Uhr
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Bis zum Verkauf von MG ist es leider noch ein steiniger Weg. 600 Mio. Euro Verkaufserlös wären schon top. Das dürfte aber erst in 2028 zu erlösen sein. Sollte das Closing oder zumindest Signing bereits 2027 sein, dann wäre alles über 500 Mio. Euro schon positiv zu werten.
n
neu1234, 26. Sep 20:50 Uhr
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Entscheidend ist, wie sich der FCF entwickeln wird. Ich meine dabei den durchschnittlichen FCF, also nicht nur durch destocking. Ich hoffe, dass da rund 3 Euro pro Aktie nach centor, ppp, mg Verkauf stehen.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 26. Sep 20:12 Uhr
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Ja und in den 19,5 % der Jahre 2011 bis 2024 steckte immer das margenschwächere, energieintensive Moulded-Glass-Geschäft mit drin. Fällt das weg und bleibt nur die hochmargige Medtech- und Spritzensparte (MDS + PIS), ist eine Rückkehr zu 20 % bis 22 % Stand-alone-EBITDA-Marge (bzw. 26 % bis 27 % nach Synergien durch einen Käufer wie Ypsomed oder West) eher die untere Bandbreite.

Nun ja. Dafür fällt zukünftig Centor weg mit Marge 35% und das PPP-Geschäft, das auch eine Marge von>20% hat.
puh_der_baer
puh_der_baer, 26. Sep 20:06 Uhr
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Ja und in den 19,5 % der Jahre 2011 bis 2024 steckte immer das margenschwächere, energieintensive Moulded-Glass-Geschäft mit drin. Fällt das weg und bleibt nur die hochmargige Medtech- und Spritzensparte (MDS + PIS), ist eine Rückkehr zu 20 % bis 22 % Stand-alone-EBITDA-Marge (bzw. 26 % bis 27 % nach Synergien durch einen Käufer wie Ypsomed oder West) eher die untere Bandbreite.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 26. Sep 19:57 Uhr
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Dazu kann ich als Shareholder nur sagen: Siemssen und Metzner, danke für NICHTS!
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 26. Sep 19:56 Uhr
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Mein Eindruck ist mittlerweile, dass Gerresheimer nicht in der Lage ist die Probleme in den Griff zu bekommen. Es wird auf eine komplette Zerschlagung hinauslaufen. Vielleicht sogar bevor MG verkauft ist. Wenn der Overhead wegfällt, ist Gerresheimer profitabel. Rechne mittlerweile in 2027 mit einer Übernahme.

Man hatte eine Dekade lang eine stabile EBITDA-Marge. 2025 und jetzt 2026 sind einfach durch das zu starke Wachstumstemo durch die Kapazitätsausweitungen gepaart mit der Bormioli-Übernahme belastet. Davor war alles im Rahmen: 2026 12,6% (Q1) 2025 16,8 % 2024 19,4 % 2023 19,8 % 2022 19,6 % 2021 19,3 % 2020 19,9 % 2019 19,5 % 2018 21,7 % 2017 19,9 % 2016 20,2 % 2015 19,8 % 2014 19,1 % 2013 19,4 % 2012 19,1 % 2011 19,2 %
puh_der_baer
puh_der_baer, 26. Sep 18:33 Uhr
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Vielleicht täuscht mein Eindruck, aber Stand September 2026 scheint es AOC nicht zu interessieren, wo der Kurs steht. Sie haben es scheinbar nicht eilig. Natürlich weiß man nicht, was hinter den Kulissen passiert, aber alleine die Tatsache, dass man als GXI noch keinen Nachfolger für Röhrhoff präsentiert hat, obwohl seit November 2025 feststeht, dass er spätestens Ende Oktober 2026 gegangen wäre, spricht Bände. Auch dass die Q2- und Q3-Zahlen nun beide auf November geschoben wurden und der Jahresabschluss erstmalig in den März, statt Februar wie in regulären Jahren. Gegenwärtig fährt GXI (nach außen) den Ruhemodus und AOC schaut zu und kauft nach. Vielleicht getreu der Maxime, dass 2026 ein Übergangsjahr ist, 2027 erste Früchte geerntet werden und dann 2028 spätestens die Übernahme kommt. Man sollte sich als Privatanleger vielleicht still und heimlich an den AOC-Rockzipfel hängen. Könnte in Bezug auf GXI nicht die schlechteste Idee sein.

Mein Eindruck ist mittlerweile, dass Gerresheimer nicht in der Lage ist die Probleme in den Griff zu bekommen. Es wird auf eine komplette Zerschlagung hinauslaufen. Vielleicht sogar bevor MG verkauft ist. Wenn der Overhead wegfällt, ist Gerresheimer profitabel. Rechne mittlerweile in 2027 mit einer Übernahme.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 26. Sep 15:06 Uhr
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Vielleicht täuscht mein Eindruck, aber Stand September 2026 scheint es AOC nicht zu interessieren, wo der Kurs steht. Sie haben es scheinbar nicht eilig. Natürlich weiß man nicht, was hinter den Kulissen passiert, aber alleine die Tatsache, dass man als GXI noch keinen Nachfolger für Röhrhoff präsentiert hat, obwohl seit November 2025 feststeht, dass er spätestens Ende Oktober 2026 gegangen wäre, spricht Bände. Auch dass die Q2- und Q3-Zahlen nun beide auf November geschoben wurden und der Jahresabschluss erstmalig in den März, statt Februar wie in regulären Jahren. Gegenwärtig fährt GXI (nach außen) den Ruhemodus und AOC schaut zu und kauft nach. Vielleicht getreu der Maxime, dass 2026 ein Übergangsjahr ist, 2027 erste Früchte geerntet werden und dann 2028 spätestens die Übernahme kommt. Man sollte sich als Privatanleger vielleicht still und heimlich an den AOC-Rockzipfel hängen. Könnte in Bezug auf GXI nicht die schlechteste Idee sein.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 26. Sep 15:02 Uhr
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Welche Erwartung ist im aktuellen Aktienkurs impliziert?

Das ist vielschichtig, denn GXI hat ein grundsätzliches Vertrauensproblem. Das Thema Verlässlichkeit Jahresprognose spielt da sicher mit rein, aber Fakt ist auch, der aktuelle Aktienkurs rechtfertigt es nicht, selbst wenn wir "nur" bei 2,25 Mrd. Euro mit 16,5% Marge landen würden. Das wären 371 Mio. Euro EBITDA. Selbst dann müssten wir zumindest die 30 Euro im Kurs sehen. Die Themen allgemeine Verlässlichkeit, kein fester CEO, BaFin-Ermittlungen laufen, Refinanzierung noch offen etc. wiegen halt schwer. Ein Mosaiksteinchen ist da sicher auch die Jahresprognose.
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