Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Support

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Kommentare 5.099
T
TheTradingMorlock, 29. Jul 8:48 Uhr
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Erste ganz grobe Kalkulation unter Vorbehalt: 2.300 Umsatz minus 570 macht zukünftig 1.700 Umsatz Die 570 Umsatz teilen sich auf in 220 Centor und 350 PPP EBITDA geht raus 70 Centor und 65 PPP also 135 EBITDA verbleiben 390 minus 135 also 255 1.500 Enterprise Value dürfte mit 1.300 tatsächlich NFV reduzieren 1.920 NFV plus 75 FCF für 2026 minus 1.300 macht rund 700 NFV 700 geteilt durch 255 ergibt Leverage 2,74x Das würde auch zu den Aussagen "signifikant " und "erheblich" aus der Pressemitteilung passen: Gerresheimer wird die erwarteten Mittelzuflüsse nutzen, um die Kapital- und Finanzierungsstruktur signifikant zu optimieren und den Verschuldungsgrad erheblich zu reduzieren.

Dann muss Gerresheimer aber wirklich Wachstum und stärke im verbleibenden Geschäft nachweisen und klare Zukunftspläne vorlegen. Nochmal eine solche Situation der hohen Verschuldung gepaart mit schwächelndem Geschäft können die sich nicht nochmal erlauben.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 29. Jul 8:29 Uhr
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Erste ganz grobe Kalkulation unter Vorbehalt: 2.300 Umsatz minus 570 macht zukünftig 1.700 Umsatz Die 570 Umsatz teilen sich auf in 220 Centor und 350 PPP EBITDA geht raus 70 Centor und 65 PPP also 135 EBITDA verbleiben 390 minus 135 also 255 1.500 Enterprise Value dürfte mit 1.300 tatsächlich NFV reduzieren 1.920 NFV plus 75 FCF für 2026 minus 1.300 macht rund 700 NFV 700 geteilt durch 255 ergibt Leverage 2,74x Das würde auch zu den Aussagen "signifikant " und "erheblich" aus der Pressemitteilung passen: Gerresheimer wird die erwarteten Mittelzuflüsse nutzen, um die Kapital- und Finanzierungsstruktur signifikant zu optimieren und den Verschuldungsgrad erheblich zu reduzieren.
Mareilo
Mareilo, 29. Jul 8:09 Uhr
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Und ich hoffe wir schaffen es nun aus dem Widerstandsbereich bei 30 bis 30,4 raus. Dann am besten einen Backtest des Widerstandes als Support und wir haben den Weg geebnet. Erstmal allen einen schönen Start in den Tag. Lg Mareilo
Mareilo
Mareilo, 29. Jul 8:07 Uhr
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Stimmt investi das muss man tatsächlich mit berücksichtigen. Ich bin mal gespannt wie sich die 1,5Mrd dann tatsächlich aufteilen.
C
Cyberkunde, 29. Jul 7:58 Uhr
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Ich rechne nach dem Deal mit rund 1 Mrd. € Nettoverschuldung. Das würde zur CFO-Aussage passen: nahezu halbiert. Die groben Eckdaten des Deals dürfte er damals bereits gekannt haben.
C
Cyberkunde, 29. Jul 7:51 Uhr
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Vorsicht wir hatten auf einen Verkauf nur von Centor spekuliert. Tatsächlich werden Centor und das globale PPP-Geschäft gemeinsam für einen Enterprise Value von rund 1,5 Mrd. € verkauft. * Deshalb muss der Markt jetzt erst berechnen: * Wie viel entfällt auf Centor? * Wie viel auf PPP? * Wie viel EBITDA wird mitverkauft? * Wie hoch ist der tatsächliche Mittelzufluss?

Zur Kaufpreisstruktur wurde bislang nicht viel veröffentlicht. Der Enterprise Value von 1,5 Mrd. € muss nicht zwangsläufig vollständig als Bargeld fließen. Denkbar ist eine Kombination aus Barzahlung, der Übernahme von Schulden der verkauften Gesellschaften sowie den bei M&A-Transaktionen üblichen Kaufpreisanpassungen (z. B. für Working Capital oder Nettoverschuldung). Auch Transaktionskosten und gegebenenfalls Steuern können den letztlich zur Verfügung stehenden Betrag beeinflussen. Deshalb dürfte der tatsächlich zur Entschuldung nutzbare Mittelzufluss unter dem Enterprise Value liegen. Freu mich auf die Roadshow im September. 😁
C
Cyberkunde, 29. Jul 7:49 Uhr
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Vorsicht wir hatten auf einen Verkauf nur von Centor spekuliert. Tatsächlich werden Centor und das globale PPP-Geschäft gemeinsam für einen Enterprise Value von rund 1,5 Mrd. € verkauft. * Deshalb muss der Markt jetzt erst berechnen: * Wie viel entfällt auf Centor? * Wie viel auf PPP? * Wie viel EBITDA wird mitverkauft? * Wie hoch ist der tatsächliche Mittelzufluss?

Mal eine schnelle überschlägige Rechnung: Bei 570 Mio. € Umsatz und einer angenommenen durchschnittlichen EBITDA-Marge der verkauften Geschäfte von 25–30 % läge das EBITDA bei rund 143–171 Mio. €. Dabei dürfte Centor tendenziell eine höhere Marge erzielt haben, während das PPP-Geschäft eher darunter gelegen haben könnte. Dem gegenüber steht ein Enterprise Value von 1,5 Mrd. €, was einem EV/aEBITDA-Multiple von grob 9–10,5x entsprechen würde.
i
investi82, 29. Jul 7:41 Uhr
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Centor geht an Apax Fonds. Das hatte ich nicht gedacht. Und für 1,5 Mrd. Wahnsinn

Vorsicht wir hatten auf einen Verkauf nur von Centor spekuliert. Tatsächlich werden Centor und das globale PPP-Geschäft gemeinsam für einen Enterprise Value von rund 1,5 Mrd. € verkauft. * Deshalb muss der Markt jetzt erst berechnen: * Wie viel entfällt auf Centor? * Wie viel auf PPP? * Wie viel EBITDA wird mitverkauft? * Wie hoch ist der tatsächliche Mittelzufluss?
T
TheTradingMorlock, 29. Jul 7:41 Uhr
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🥳 Ich stehe auf und Gerresheimer liefert ab … ein schöner Tag
Mareilo
Mareilo, 29. Jul 7:36 Uhr
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Das war dann wohl der dritte 🐘
Mareilo
Mareilo, 29. Jul 7:36 Uhr
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Centor geht an Apax Fonds. Das hatte ich nicht gedacht. Und für 1,5 Mrd. Wahnsinn
C
Cyberkunde, 29. Jul 6:21 Uhr
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So, letzter Beitrag von mir heute Morgen. 😅 Spannend wirds, wie die neue Gerresheimer bewertet wird. Gelingen die angekündigte Entschuldung und das Transformationsprogramm mit 200–400 Basispunkten zusätzlicher Marge, entsteht ein deutlich fokussierteres Unternehmen mit deutlich höherem Free Cashflow (alleine schon rund 60 mio zinsen fallen weg) und potenziell auch einem höheren Bewertungsmultiple. Gleichzeitig dürfte Gerresheimer mit klarem Fokus auf Drug Delivery, Medical Devices und Injectables auch strategisch interessanter werden. Ein Verkauf von Moulded Glass erscheint nach der heutigen Transaktion aus meiner Sicht nicht mehr notwendig, könnte aber als strategischer Schritt zur weiteren Fokussierung jederzeit eine Option bleiben. Das würde das Profil des Unternehmens nochmals schärfen.
C
Cyberkunde, 29. Jul 5:54 Uhr
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Was ich an der Transaktion noch interessant finde: Gerresheimer verkauft 16 seiner bislang 39 Werke, also rund 40 % der Produktionsstandorte, gibt dabei aber nur etwa 25 % des Umsatzes ab (570 Mio. € von 2,3 Mrd. €). Das spricht dafür, dass vor allem ein werks- und kapitalintensives Geschäft verkauft wird. Künftig verbleiben voraussichtlich 23 (oder weniger, Stichwort "gto")Standorte, die rund 1,7 Mrd. € Umsatz erwirtschaften. Das deutet darauf hin, dass das verbleibende Geschäft eine höhere Wertschöpfung je Standort erzielt. Passt auch zu den Aussagen vom CEO in der heutigen Meldung. Gleichzeitig entfallen Investitionen, Instandhaltung und die Komplexität, die mit 16 Werken verbunden sind. Insgesamt ist Gerresheimer nach der Transaktion deutlich fokussierter und effizienter aufgestellt. Gut so!
C
Cyberkunde, 29. Jul 5:20 Uhr
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Auf die Schnelle und ohne die genauen Transaktionsdetails zu kennen: Ausgehend von einem verbleibenden Umsatz von rund 1,7 Mrd. € und einer Adjusted EBITDA-Marge von etwa 17 % könnte sich der Leverage – sofern der Großteil des Verkaufserlöses in den Schuldenabbau fließt – auf unter 3x verbessern. Ob das tatsächlich erreicht wird, lässt sich erst nach Veröffentlichung der detaillierten Transaktionsdaten belastbar beurteilen. Was meint ihr?
C
Cyberkunde, 29. Jul 5:15 Uhr
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Ergänzend noch ein Blick auf das verbleibende Geschäft: Bei Gerresheimer bleiben insbesondere Moulded Glass, Primary Injectable Solutions (z. B. Vials, Spritzen und Karpulen) sowie die Bereiche Drug Delivery Systems & Medical Devices. Der Konzern entwickelt sich damit noch stärker zu einem fokussierten Pharma- und Biopharma-Zulieferer mit Schwerpunkt auf hochwertigen Verpackungs- und Drug-Delivery-Lösungen.
C
Cyberkunde, 29. Jul 5:12 Uhr
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Kurz mal drüber geschaut: - Transaktion mit einem Enterprise Value von rund 1,5 Mrd. € – das ist schon eine Hausnummer. - Gleichzeitig gehen rund 570 Mio. € Umsatz aus dem Konzern. - Leider wurde laut Mitteilung Stillschweigen über die weiteren Details vereinbart, sodass wir auf den tatsächlichen Mittelzufluss noch warten müssen. Mein erster Eindruck: Die Bewertung liegt über dem, womit viele hier gerechnet haben. Wenn ein Großteil des Erlöses tatsächlich bei Gerresheimer ankommt, dürfte das die Bilanz massiv stärken und viele der zuletzt diskutierten Themen rund um Verschuldung und Finanzierung entschärfen.
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