Wolfspeed Forum: Community User: MisterT
Das sehe ich bei einem aktuellen MarketCap von 225 Millionen USD nicht ganz so schlimm. Die Firma ist praktisch jetzt schon nichts mehr wert und eigentlich wesentlich mehr wert. Ich gebe Dir aber Recht, sollte es zu einer Umwandlung der Schulden in Form neuer Aktien kommen, wird der kleine Aktionär leiden und wohl 50-60% verlieren. Vorher wird es hoffentlich noch einen richtigen kleine Squeeze geben um dann abzurauschen. Aber wie so oft, hohes Risiko, hohe Chance. Wer die Eier hat, hofft jetzt auf steigende Kurse, geht mit dem größten Teil rechtzeitig raus und steigt nach der Umstrukturierung wieder billig ein (falls sie kommt).
Ich denke, aus dir spricht die Hoffnung anstatt Realismus. Bei nem DES würde die Verwässerung für die bestehenden Aktionäre wohl ähnlich hoch ausfallen wie z.B. bei Atos. Im Grunde ist das bereits nur zu einem minimalsten Bruchteil eingepreist. Am Ende bist du ähnlich hoch enteignet wie das bei ner Insolvenz der Fall wäre.
Wolfspeed bleibt weiter spannend. Ein Insolvenz bringt erstmal nur Verlierer, auch Apollo hat daran wenig bis kein Interesse aber die haben sich natürlich zum Teil abgesichert. Deswegen hat Apollo auch Moelis beauftragt eine Lösung zu finden. Auch Apollo konnte damals nicht wissen, das Trump wieder Präsident wird, den ChipsAct erstmal einfriert und Zollwahnsinn betreibt und der EV Markt stockt. Für Wolfspeed und seine Anteilseigner wäre es idiotisch, das ChipsAct Geld sausen zu lassen, deswegen wird jetzt nach einer Lösung gesucht. Ich vermute folgendes: Entweder Apollo wird komplett "rausgekauft" oder es werden wie bei Atos die Schulden in neue Aktien umgewandelt und die Gläubiger erhalten diese Aktien - für die bestehenden Aktionäre eine große Verwässerung, was jedoch schon teilweise im Kurs eingepreist ist. Der erste Fall wäre der Idealfall, der zweite immer noch um einiges besser als Chapter 11. In beiden Fällen wird es mit dem Kurs raufgehen, bei zweiten Fall wird es jedoch irgendwann einen Absturz wie bei Atos damals geben.
Komplett falsch der Vergleich. Da haben sich 2 gefunden. 1. Was war die niedrigste Marktkapitalisierung bei Carvana zu diesem Zeitpunkt? 2. Wie hoch stand die Aktie? Diese Unternehmen mit Carvana zu vergleichen ist absolut falsch. Bitte recherchiert selbst. Ach ja, wenn ihr schon Müll postet….prüft mal wieviele Firmen dank Apollo Insolvenz melden mussten. Überraschung. Und vergleicht niemals ein B2B mit einem B2C Business!!!!!
Komplett falsch der Vergleich. Da haben sich 2 gefunden. 1. Was war die niedrigste Marktkapitalisierung bei Carvana zu diesem Zeitpunkt? 2. Wie hoch stand die Aktie? Diese Unternehmen mit Carvana zu vergleichen ist absolut falsch. Bitte recherchiert selbst. Ach ja, wenn ihr schon Müll postet….prüft mal wieviele Firmen dank Apollo Insolvenz melden mussten. Überraschung. Und vergleicht niemals ein B2B mit einem B2C Business!!!!!
Guten Abend, Ich habe mich in den letzten Tagen mit dem Artikel der ‚WSJ‘ befasst. Dieser besagte, dass das Unternehmen ein C11 vorbereitet. Soweit so gut, meiner Ansicht nach, ist es ein Teil der Verhandlungsstrategie der Firma. Wenn man das ganze mal mit Carvana vergleicht, das ‚WSJ‘ hat ebenfalls darüber berichtet dass sie in finanziellen Schwierigkeiten stecken und dass das Unternehmen einen C11 vorbereitet. Das ganze war im Dezember 2020- Carvana sagte zu dem Bericht ebenfalls nichts genauso wie Wolfspeed. Es war ebenfalls ein Teil der Strategie der Verhandlung, diese zogen sich mit den Gläubigern über 7 Monate und es wurden ebenfalls mehrere Umstrukturierungsangebote abgelehnt genauso wie bei Wolfspeed aktuell. Die Unternehmen wären blauäugig wenn sie den C11 nicht vorbereiten würden, wenn es wirklich in Erwägung gezogen werden muss und vorallem dient es als Druckmittel in den Verhandlungen. Keiner will mit Verlust aus der Angelegenheit raus! Das ganze Verfahren ist sehr kostspielig! Apollo hat Moelis mit in das Boot geholt für die Rekonstruktionsgespräche, sie sind meistens angestrebt, eine außergerichtliche Einigung zu finden genau wie die Vertreter die Wolfspeed vertreten, nämlich von FTI Consulting, welche auch meistens den außergerichtlichen Weg nehmen! Latham und Watkins LLP ist in den Gesprächen der rechtliche Vertreter welcher dazu zuständig ist, eine außergerichtliche Lösung zu finden! Perella Weinberg Partners ist dazu da die Finanzierungsoptionen zu Analysieren und die Schulden umzustrukturieren! Die Erfolgsbilanzen der Vertreter sind hoch um eine außergerichtliche Lösung zu finden! Die Partnergruppe die Apollo rechtlich vertritt, einigt sich oftmals auch außergerichtlich. Apollo wird versuchen, weiter zu warten, um Wolfspeed zu Zugeständnissen bei der Rekonstruktion der Schulden zu bewegen. Am Ende denke ich, wird es eine außergerichtliche Lösung geben!
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