Zinnwald Lithium WKN: A2DWS6 ISIN: GB00BFN4GY99 Kürzel: 7WW Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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08:28:23 Uhr,
Lang & Schwarz
Kommentare 5.707
Rocki70,
30. Apr 10:52 Uhr
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Altenberg/Freiberg. Fast eineinhalb Jahre hat es vom fertigen Antrag bis zur Genehmigung gedauert, doch nun ist es amtlich: Das Bergbauunternehmen Zinnwald Lithium darf einen sogenannten Explorationsstollen anlegen. Das Sächsische Oberbergamt in Freiberg hat dafür die Genehmigung erteilt, wie Zinnwald Lithium auf Nachfrage bestätigte.
Geplant ist nun, beginnend an der alten Zollgrenzanlage in Zinnwald, den Stollen anzulegen. Dieser soll rund einen Kilometer lang werden und in das geplante Abbaugebiet unter Zinnwald führen, also etwa bis in 150 Meter Tiefe.
Bergleute sollen in 150 Meter Tiefe vorstoßen
Der Stollen wird benötigt, „um die geologischen, geotechnischen und hydrogeologischen Eigenschaften des Erzkörpers detailliert zu untersuchen“, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Denn bisher kennt man bei Zinnwald Lithium das Gestein nur aus Hunderten Bohrkernen, die gewonnen wurden.
Jetzt soll der Theorie die Praxis folgen. Bergleute werden in die Tiefe vorstoßen – der Stollen soll einen Querschnitt von fünf mal sechs Metern haben. Genehmigt wurde auch, bis zu 2000 Tonnen Gestein zu gewinnen. Das klingt viel, ist aber für das Bergbauunternehmen lediglich eine „Materialprobe“.
Dieses Gestein, in dem Fall eine Erzmischung namens Zinnwaldit, soll in eine Aufbereitungsanlage transportiert werden, um es dort genauer zu untersuchen. Vor allem aber soll auch der weitere Verarbeitungsprozess im industriellen Maßstab geprobt werden. Das heißt, der Zinnwaldit wird zunächst zerkleinert, anschließend erhitzt und im dritten Schritt mittels alkalischer Substanzen ausgelaugt. Dabei entsteht das Endprodukt Lithiumhydroxid.
Zinnwald Lithium hat noch keinen Zeitplan
Bevor es soweit ist, werden aber noch viele Monate vergehen. Im ersten Schritt muss Zinnwald Lithium auf dem Gelände der alten Grenzzollanlage einen Betriebshof einrichten. Steht dieser, beginnen die Arbeiten am Stollen.
Wann es losgeht, ist derzeit noch unklar. „Aktuell gibt es noch keinen definierten Zeitpunkt, wann die Arbeiten beginnen. Dafür müssen noch die Grundlagen geschaffen werden, sowohl finanziell als auch organisatorisch“, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Genehmigung für den Explorationsstollen läuft bis Ende 2027 und kann bei Bedarf verlängert werden.
Beim Bergbauunternehmen ist man jetzt erst einmal froh, die nächste Hürde gemeistert zu haben. „Dies markiert einen wichtigen Schritt in der weiteren Projektentwicklung. Die Genehmigung schafft die Voraussetzung, den Erzkörper untertage gezielt weiter zu erkunden und belastbare Daten für die nächsten Planungsphasen zu gewinnen“, so der Unternehmenssprecher.
Jedoch ist die Erlaubnis, einen Versuchsstollen anzulegen, noch lange nicht mit der Genehmigung für das Bergwerk verbunden. Dies ist ein separates, mehrstufiges Verfahren. Dazu gehören eine umfassende Umweltprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung. Allerdings plant Zinnwald Lithium, den Versuchsstollen später – sollte der Abbau genehmigt werden – als Zugang ins Bergwerk zu nutzen.
Rocki70,
30. Apr 10:51 Uhr
0
Kurzform:
Zinnwald Lithium darf Versuchsstollen anlegen
Das ist passiert: Das Oberbergamt hat genehmigt, dass in Zinnwald ein Versuchsstollen angelegt wird. Er soll rund einen Kilometer lang werden und bis in 150 Meter Tiefe vorstoßen.
Darum ist es wichtig: Zinnwald Lithium braucht den Stollen, um bis zu 2.000 Tonnen lithiumhaltiges Erz zu gewinnen. Mit den Materialproben soll die Aufbereitung getestet werden.
So geht es weiter: Zunächst muss auf dem Gelände der ehemaligen Grenzzollanlage ein Betriebshof errichtet werden, bevor die Bohrungen und Sprengungen beginnen können.
Rocki70,
30. Apr 10:50 Uhr
0
https://www.saechsische.de/lokales/saechsische-schweiz-osterzgebirge/zinnwald-lithium-darf-versuchsstollen-anlegen-4HTIESA6GBE4ZM27QBHFI6X2LY.html?utm_medium=social&utm_source=app_android&utm_campaign=share_button
C
Chris0401,
29. Apr 22:15 Uhr
1
Mein letzter Kenntnisstand ist der, dass Zinnwald Lithium das alte Zoll/Bundespolizei- Gebäude mieten möchte/wird.
Verhandlungen/ Gespräche dazu laufen hinter den Kulissen.
Quelle: mündliche Angaben von einem Ortsvorsteher der Stadt Altenberg.
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.K.P.Taler,
28. Apr 5:39 Uhr
0
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dippoldiswalde-sebnitz/lithium-abbau-erzgebirge-probe-tunnel-100~amp.html
.
.K.P.Taler,
28. Apr 5:38 Uhr
0
Die Vorbereitungen für den Lithium-Abbau im Osterzgebirge gehen weiter. Wie das Unternehmen Zinnwald-Lithium mitteilte, hat das Sächsische Oberbergamt den Bau eines Probestollens genehmigt. Nach Angaben des in England ansässigen Bergbauunternehmens soll dabei etwa einen Kilometer ins Gestein bis zur Hauptlagerstätte gebohrt werden.
E
Egeubidaw,
23. Apr 1:28 Uhr
0
Warum sollten sie? Sie haben bis jetzt ja noch nicht mal den CRMA, zudem nur mäßige Unterstützung von der Politik, also wozu dann schon Grundstücke kaufen? Zumal diese Zollanlagen ja, wie schon öfters hier erwähnt wurde, angeblich schon längst zurück gebaut werden sollten aus Umweltschutzgründen. Der Rückbau ist laut derzeitigem Kenntnisstand wohl rechtlich in einem Planfeststellungsbeschluss vorgeschrieben, wurde aber nie umgesetzt bis jetzt. Das klingt nicht so verlockend, Altlasten einzukaufen um sie dann womöglich zurückbauen zu müssen. Mag sein, dass sie sich diese Flächen wünschen, wie es in manchen Unterlagen stand, aber wünschen kann man sich vieles. Man hört und liest kaum noch was über dieses Vorhaben. Das letzte was ich gelesen habe, war die Antwort von der Raumordnungsbehörde Anfang des Jahres mit jeder Menge kritischen "Empfehlungen", die das Vorhaben eher ausbremsen würden. Scheint womöglich mittlerweile in totes Pferd zu sein, oder was meint ihr dazu? Scharspitz, du warst doch immer der Experte hier, bist noch dabei und weißt Du mehr?
Wismut_Oli,
20. Apr 11:18 Uhr
0
Weiß jemand etwas darüber, ob ZL die alte Zollanlage in Altenberg gekauft hat? Ist da was dran, und, was steckt dahinter?
K
KarlRanseier,
14. Apr 16:30 Uhr
0
https://europe-times.net/news/zinnwaldlithium260410
K
KarlRanseier,
10. Apr 18:01 Uhr
0
https://share.google/9OLLkFNkN67GOf3Ok
das könnte sich durchaus positiv auswirken.
E
Egeubidaw,
20.03.2026 8:09 Uhr
0
Soweit so gut, aber es handelt sich dabei aber um eine staatlich finanzierte Steuervergünstigung, nicht um eine Investition oder gar Subventionen. Das wäre jetzt also kein Geld, womit sie ihre Gehälter bezahlen könnten, um die Exploration weiter voranzutreiben.
KarlRanseier,
18.03.2026 14:02 Uhr
0
https://x.com/ZinnwaldLithium/status/2034190594948362363?s=20
besser als nix
Orbiter1,
05.03.2026 8:00 Uhr
0
10 Jahre klingt realistisch.
G
GulaschJuergen,
05.03.2026 7:52 Uhr
0
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/lithium-abbau-erzgebirge-zinnwald-kritische-rohstoffe-100.html
In 10 Jahren.....
K
K.P.taler,
16.02.2026 9:09 Uhr
0
https://x.com/greenorigininv/status/2023086146977468572?s=12&t=AJxxcVs_tbxqv1S84UYMow
E
Egeubidaw,
06.02.2026 18:11 Uhr
1
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/deutschland-rohstoff-partnerschaft-australien-100.html
Offenbar hat die Deutsche Regierung mittlerweile lukrativere Lithium-Quellen im Fokus. Das ist nur logisch, denn bekanntermaßen weist das Erzvorkommen in Zinnwald laut deren vorläufiger Machbarkeitsstudie nur Lithium-Gehalte von durchschnittlich 0,2 % auf. Ganz anders sieht es beim weltweiten Lithiumbergbau aus wie zum Beispiel in Australien, China oderKanada. Der Lithiumgehalt bewegt sich bei diesen Vorkommen etwa im Bereich von 3,5 bis 3,9 %. Die im Artikel erwähnte Lithiummine „Greenbushes“ in Australien als größte Hartgestein-Lithiummine der Welt und liefert rund ein Fünftel der globalen Fördermenge. Da erscheint es der deutschen Regierung womöglich lohnenswerter, sich dort mit ranzuhängen, als zu warten bis die Zinnwald-Lithium GmbH irgendwann mal in die Puschen kommt.
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