Zinnwald Lithium WKN: A2DWS6 ISIN: GB00BFN4GY99 Kürzel: 7WW Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 5.647
N
Nuschke, 15.04.2025 10:19 Uhr
1

Warum sollte AMG den Anteil an Zinnwald erhöhen? Besonders zufrieden können sie mit der Entwicklung seit dem Einstieg eigentlich nicht sein. Der Aktienkurs ist massiv gefallen, der örtliche Widerstand in der Bevölkerung ist hartnäckig, das Projekt hat im Gegensatz zum Projekt auf der anderen Seite der Grenze nicht den CRMA Strategic Project Status erhalten und die Zahlen in der PFS reißen einen nicht wirklich vom Hocker. Bei Savannah Resources ist der Aktienkurs seit dem Einstieg immerhin gestiegen und ihr Projekt hat den CRMA Strategic Project Status erhalten.

Ist doch gerade gut für AMG, wenn der Aktienkurs niedrig ist... Was mir eher Kopfzerbrechen bereitet ist die Tatsache, ob wirklich so viel Lithium benötigt wird. Wenn die Automobilindustrie die Feststoffbatterie produziert, was passiert dann? Hoffnung sehe ich vielleicht darin: Letztens habe ich einen Beitrag angeschaut über Fusionsreaktoren. Diese benötigen in naher Zukunft unglaubliche Mengen an Tritium (ca. 50kg werden pro Jahr hergestellt, ein großer Fusionsreaktor soll mal 500kg pro Jahr benötigen). Die Briten entwickeln wohl eine Anlage, die Tritium aus Lithium gewinnen soll. Derzeit stammt das Tritium aus Atomreaktoren. Ein gut funktionierender Fusionsreaktor soll mal selbst sein Tritium erzeugen, bis es soweit ist, werden aber noch viele Mengen produziert werden müssen...
s
scharspitz, 15.04.2025 8:43 Uhr
0
interessant wäre es schon, ob das neue ZL-Liebenau-Bohrprogramm (zukünftige Bohrungen) mit dem Bahnprojekt Bohrprogramm (erfolgte+weitere Bohrungen) Informationen austauscht .... https://www.dresden-praha.eu/de/geologie ... nicht, dass ich große inhaltliche Erkenntnisse (bzgl. Rohstoffe) erwarte, aber ggf. Erkenntnissgewinne für die Geologen, so dass die Kosten/Bohrungen für ZL reduziert werden könnten ... wäre ja auch ein (finanzieller) "Gewinn" für das Projekt (da die Bohrungen von ZL ja quasi mehr aus formalen Gründen gemacht werden...)
s
scharspitz, 14.04.2025 19:24 Uhr
0
aber einigermaßen ausgebaut muss der Tunnel nach Liebenau auch sein ... neben dem Schutz vor Wassereinbrüchen sind die Förderbänder im Tunnel zu schützen, sowie die von Altenberg (Anschuss Hochspannungnetz) nach Liebenau führende (Kabel-)Stromversorgung
s
scharspitz, 14.04.2025 19:07 Uhr
0
der Bahn-Tunnel wird 10m Durchmesser (jede der 2 Röhren) haben und ca. 600m tief sein
s
scharspitz, 14.04.2025 18:50 Uhr
0
aber zurück zum Tunnel-Thema: ... da wird ja in en frühen 30er mächtig im Osterzgebirge gebohr und gespengt ... ab 2030 die neue Bahnstrecke Dresden-Prag (ca. 1 - 1,5km an Liebenau vorbei) ... https://www.dresden-praha.eu/de ... und eben auch der Tunnel Zinnwald - Liebenau ... wobei die Bahnstrecke auf den ersten Blick knapp an der neuen Explorer-Lizenz Libenau vorbei führt .... also an Bohrmaschinen ist dann einiges in Sachsen zusammengezgen :)
s
scharspitz, 14.04.2025 18:46 Uhr
0
... nicht jedes Detail der vorl. Machbarkeitsstudie habe ich gelesen, z.T. auch nur überflogen; aber ich habe es so (zwischen den Zeilen) verstanden, dass der Tunnel erst nach 7Jahren(2035) mit der Phase 2 vollständig in Betrieb geht ... wie bis dahin das Erz transportiert wird ist mir unklar ("gedacht" habe ich: wahrscheinlich LKW, da die Mengen noch überschaubar) Drin steht eindeutig, dass die ersten 266.000t Erz (vor Produktionsbeginn) "zwischengelagert werden ... also ich habe herausgelesen 2028-2030 Erschließung, Errichtung Bergwerk ("zweijährige Bauphase") ... 2030-35 (Jahr 3-7=Ende Phase1?) wird der Tunnel gebaut ... Da nicht mit Jahreszahlen gearbeitet wird (Jahre werden "durchnummeriert), sind einige Punkte nicht eindeutig (wobei ich nicht weiß, ob der g***-Übersetzer oder ZL mich im Unklaren lässt.... ich kann nicht erkennen ob/wie Unterschieden wird in "Start Bergwerk" und "Start Produktion/Verkauf LMH") ...angegeben ird, dass im Jahr5+6 erst die Aufbreitungsanlage gebaut wird(33/34) ... inzwischen woanders aufbreitet oder das Zinwaldit zwischengelagert? ..
Orbiter1
Orbiter1, 14.04.2025 10:55 Uhr
1

Und du meinst ein Bergmassiv Tunnel für Auto und Schienenverkehr ist auch nur ansatzweise vergleichbar mit dem, was ZL benötigt?

Nein, ist nicht vergleichbar. Der Durchmesser beim Gotthart-Basistunnel lag z. B. bei ca 9,5 m, beim Liebenau-Tunnel sind es 6,5 m. Beim Gotthart-Basistunnel musste man durch unterschiedliche Gesteinsformationen, z. B. auch Dolomit, deswegen wurden 20% der Tunnellänge gesprengt und nicht gebohrt. Usw, usw.
G
GulaschJuergen, 14.04.2025 10:15 Uhr
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Und du meinst ein Bergmassiv Tunnel für Auto und Schienenverkehr ist auch nur ansatzweise vergleichbar mit dem, was ZL benötigt?
Leleck
Leleck, 14.04.2025 9:24 Uhr
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Ich hab mich eben einmal ein wenig zum Thema Tunnel belesen. Für den Gotthard Basistunnel von 54 km, hat man damals 10 Jahre gebraucht. Aber mit zwei Bohrmaschinen. Rein rechnerisch wären das ca. 3,333 Jahre. Da der Gotthard aber länger ist hat man sicher mehr Meter/Tag machen können. Einrichtung und Anstich benötigt ja auch seine Zeit. Also selbst 4 Jahre sind optimistisch. Und da will Uhlig 2030 in Betrieb sein? Ich sehe das ehrlich gesagt nicht wirklich. Vom fehlenden Geld einmal ganz abgesehen.
p
pb138, 11.04.2025 16:37 Uhr
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https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/lithiumabbau-erzgebirge-bergbau-zinnwald-e977943/?reduced=true (Falls jemand das Abo besitzt)
Leleck
Leleck, 11.04.2025 13:25 Uhr
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..ob UVP-pflichtig weiß ich nicht ... ZL hat ja bisher schon relativ umfangreich mit Bohrungen "erkundet" ... evtl. kann es als größere "Erkundungsbohrung" dargestellt werden ... ... die Stellungnahme (ENTWURF) der Stadt Altenberg finde ich schon interessant ... wie schon bei den Einzel-Stellungnahmen der Ortsteile wird das Berwerk nicht grundsätzlich abgeleht, jedoch in der Größenordnung solle es begrenzt werden (was aus meiner Sicht vernüftig wäre) ... ja und es werden viele Auflagen/Bedingungen gefordert .... teils Selbstverständlichkeiten (bzw. von ZL schon erklärt/Einhaltung versichert) ...bis hin zu Dingen, welche sicher nicht/nicht vollständig durchgesetzt werden können ...

Die alten Bohrstellen dürften kaum noch sichtbar sein. UVP-Pflicht besteht meines Wissens ab ca. 10 ha – und genau darunter dürfte die oberirdische Fläche des Explorationsschachtes gelegen haben. Zumal er offiziell nur als temporäres Bauwerk galt. Mit der PFS ist diese Konstruktion aber kaum noch haltbar. Die Dimensionen haben sich geändert – und das hätte Anton lieber nach einer Genehmigung öffentlich gemacht, nicht vorher.
s
scharspitz, 11.04.2025 12:08 Uhr
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Ich glaube ZL hat sich mit der Einbindung des Erkundungsstollen in das Gesamtkonzept ein kräftiges Ei gelegt. Er dürfte inkl. dem gesamten Areal damit UVP pflichtig werden. Was, wie ich die Kackbratzen von BIs einschätze wieder alles verzögert. Die Stadt Altenberg scheint nun auch ihren Entwurf zur Stellungnahme fertig zu haben. https://altenberg.ris.kommune-aktiv.de/seite/de/rathaus/461/-/sitzung.html Da sieht man auch direkt wer mit geschrieben hat.

..ob UVP-pflichtig weiß ich nicht ... ZL hat ja bisher schon relativ umfangreich mit Bohrungen "erkundet" ... evtl. kann es als größere "Erkundungsbohrung" dargestellt werden ... ... die Stellungnahme (ENTWURF) der Stadt Altenberg finde ich schon interessant ... wie schon bei den Einzel-Stellungnahmen der Ortsteile wird das Berwerk nicht grundsätzlich abgeleht, jedoch in der Größenordnung solle es begrenzt werden (was aus meiner Sicht vernüftig wäre) ... ja und es werden viele Auflagen/Bedingungen gefordert .... teils Selbstverständlichkeiten (bzw. von ZL schon erklärt/Einhaltung versichert) ...bis hin zu Dingen, welche sicher nicht/nicht vollständig durchgesetzt werden können ...
Leleck
Leleck, 11.04.2025 11:40 Uhr
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interessant wird, wenn die Info/Entscheidung bzgl. Genehmigung bzw. Genehmigungszeitpunkt vom Oberbergamt(OBA) bzgl. Start der Arbeiten zum "Erkundungsstollen" kommt. ZL hatte es ja bis Ende Q1 erhofft ... zuletzt hatte ja das OBA die Info (lt. Berichten) gegeben, dass "nicht vor Mai 2025" dazu Entschieden wird bzw. Informationen veröffentlicht werden ... aber MAi ist nicht mehr so weit .... (der "Erkundungsstollen" soll auch der endgültige Zugang zum Bergwerk an den alten Zoll-Grenzanlagen werden)

Ich glaube ZL hat sich mit der Einbindung des Erkundungsstollen in das Gesamtkonzept ein kräftiges Ei gelegt. Er dürfte inkl. dem gesamten Areal damit UVP pflichtig werden. Was, wie ich die Kackbratzen von BIs einschätze wieder alles verzögert. Die Stadt Altenberg scheint nun auch ihren Entwurf zur Stellungnahme fertig zu haben. https://altenberg.ris.kommune-aktiv.de/seite/de/rathaus/461/-/sitzung.html Da sieht man auch direkt wer mit geschrieben hat.
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