48 Milliarden Euro bis 2030

Zündet E.ON jetzt den nächsten Gewinn-Turbo? 25.02.2026, 16:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

48 Milliarden Euro bis 2030: Zündet E.ON jetzt den nächsten Gewinn-Turbo?
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E.ON treibt den Ausbau der Energieinfrastruktur mit einer neuen Investitionsoffensive voran: Für den Zeitraum 2026 bis 2030 plant der Konzern Gesamt-Investitionen von rund 48 Milliarden Euro. Davon sollen 40 Milliarden Euro in das Netzgeschäft fließen. Bisher hatte das Unternehmen für 2024 bis 2028 mit 43 Milliarden Euro kalkuliert, darunter 35 Milliarden Euro für die Netze. Allein 2025 investierte E.ON 8,5 Milliarden Euro, 2026 sollen es 8,7 Mrd. Euro werden. Der Konzern ist Deutschlands größter Strom-Verteilnetzbetreiber und versorgt rund 11,3 Millionen Strom- sowie 2,3 Millionen Gaskunden. Europaweit betreut E.ON etwa 47 Millionen Kunden und beschäftigte Ende 2025 rund 78.300 Menschen – etwa 1.700 mehr als im Vorjahr. Nach eigenen Angaben speisen "Rund 70 Prozent der Windkraftleistung an Land und fast 50 Prozent der Photovoltaik-Kapazitäten in Deutschland speisen mittlerweile in die Netze von Eon ein". Im Zusammenhang mit der kommenden Regulierungsperiode ab 2029 forderte der Vorstand eine auskömmliche Regulierung.

Netzausbau als Gewinnmotor der kommenden Jahre

Operativ zahlt sich die Strategie bereits aus: Das bereinigte Ebitda stieg 2025 um neun Prozent auf 9,8 Milliarden Euro beziehungsweise auf 9,85 Mrd. Euro (+9%). Für 2026 erwartet E.ON ein bereinigtes Ebitda von 9,4 bis 9,6 Mrd. Euro sowie einen bereinigten Konzernüberschuss von 2,7 bis 2,9 Mrd. Euro. Unter dem Strich verdiente der Konzern 2025 3,0 Milliarden Euro, ein Plus von sechs Prozent. Der Umsatz lag bei 78,7 Milliarden Euro (–2%). Die Dividende soll von 55 auf 57 Cent je Aktie steigen. Bis 2030 stellt E.ON ein bereinigtes Ebitda von rund 13 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von rund 3,8 Milliarden Euro in Aussicht. Finanzvorständin Nadia Jakobi betonte: "Wir investieren massiv in unsere Netze und die Modernisierung der Energieinfrastruktur, weil genau dort die Energiewende entschieden wird". An der Börse reagierte die Aktie im Xetra-Handel zeitweise mit einem Minus von 1,36%.

Darüber diskutieren die Nutzer

Unsere Nutzer diskutieren fleißig über die ambitionierten Investitionspläne, die Rolle der Regulierung und die Frage, wie nachhaltig das angekündigte Gewinnwachstum tatsächlich ist. Im Fokus stehen zudem die Auswirkungen auf die Dividendenpolitik, mögliche Kurschancen sowie die Bedeutung des Netzausbaus für die Energiewende in Europa. Auch die langfristige Wettbewerbsposition des Konzerns wird intensiv beleuchtet – diskutieren Sie jetzt mit!

Bn-Redaktion/ar
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