PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Bayer Aktie springt dank Monsanto-Deal

Wie geht es jetzt weiter? 18.08.2025, 18:25 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Justizia
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Symbolbild von Tingey Injury Law Firm auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Bayer 48,61 EUR -0,93 % Lang & Schwarz

Kurzes Aufatmen an der Börse

Für Bayer-Aktionäre gab es zu Wochenbeginn immerhin eine positive Nachricht: Die Aktie legte am Montag um 2,4 Prozent zu. Hintergrund ist eine Teil-Einigung über die Tochter Monsanto, die im Zusammenhang mit PCB-Klagen am Sky Valley Education Center erzielt wurde. Solche Vergleiche entlasten zwar punktuell, doch die eigentliche Belastung für den Konzern bleibt bestehen – die unzähligen Verfahren rund um Glyphosat in den USA.

Der milliardenschwere Rechtsstreit

Bayer hatte sich mit der Übernahme von Monsanto nicht nur das weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel Roundup ins Haus geholt, sondern auch ein juristisches Pulverfass. Tausende Kläger werfen dem Produkt vor, Krebs ausgelöst zu haben. Dabei bewertet die US-Umweltschutzbehörde (EPA) Glyphosat weiterhin als sicher. Trotzdem sprachen US-Gerichte Betroffenen bereits Schadenersatzsummen in Milliardenhöhe zu. Für Bayer ist das nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein reputationsgefährdender Albtraum. Der Konzern setzt deshalb auf den Obersten Gerichtshof der USA, um ein Grundsatzurteil zu erwirken. Dort argumentiert man, dass die bisherigen Urteile wissenschaftliche Standards der EPA schlicht ignorierten.

Politische Gefahr aus dem Weißen Haus

Doch die juristische Auseinandersetzung ist längst auch zu einem politischen Thema geworden. Brisant ist insbesondere die Ernennung von Robert F. Kennedy Jr. zum neuen US-Gesundheitsminister. Kennedy gilt als prominenter Kritiker von Pestiziden und hat Glyphosat wiederholt als ernstes Gesundheitsrisiko bezeichnet. Sollte es unter seiner Führung zu einer Neubewertung der Substanz kommen, könnte dies den Klägern in laufenden und künftigen Verfahren erheblichen Rückenwind geben.

Damit steht Bayer vor einer doppelten Front: Einerseits die finanziell erdrückenden Gerichtsverfahren, andererseits die Gefahr, dass sich die politische Großwetterlage in den USA gegen den Konzern wendet. Investoren beobachten diese Entwicklung mit wachsender Nervosität – denn im Kampf um Glyphosat geht es für Bayer buchstäblich ums Ganze.

Bn-Redaktion/aw
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,22
Hebel: 21,81
mit starkem Hebel
Ask: 0,93
Hebel: 5,23
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MR5YMS MN17NY. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 18:59 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 18:51 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 18:46 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 13:02 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 12:54 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 12:45 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 12:41 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 11:31 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer