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Energiepreise steigen weiter

US-Angriffe treiben Spritpreise erneut nach oben 31.08.2026, 12:05 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Öl
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ICE Brent Crude Rohöl (Brent Crude Oil) Rolling Future Endlos Turbo Long Open-End (BNP) 34,07 EUR +7,78 % Frankfurt - Zertifikate

Neue Angriffe sorgen für Unsicherheit

US-Streitkräfte haben zuletzt erneut Ziele im Iran angegriffen. Ins Visier gerieten nach Medienberichten Raketenabschussrampen nahe der Straße von Hormus.

Der Iran reagierte mit Vergeltungsangriffen auf US-Militärstützpunkte. Die erneute Eskalation erschwert damit offenbar die Aussicht auf eine schnelle diplomatische Lösung.

Am Ölmarkt sorgt dies für zusätzliche Unsicherheit. Rohöl verteuerte sich zum Wochenauftakt und erreichte den höchsten Stand seit mehr als einer Woche.

Spritpreise bleiben hoch

Auch an deutschen Tankstellen ist die Entwicklung angekommen. Die Preise für Benzin und Diesel waren bereits am Wochenende deutlich gestiegen.

Zwischenzeitlich lagen die Preise teilweise deutlich über der Marke von zwei Euro je Liter. Im weiteren Tagesverlauf gaben sie zwar wieder etwas nach, das insgesamt hohe Niveau blieb jedoch bestehen.

Für Verbraucher bedeutet das eine zusätzliche Belastung. Hohe Energiekosten können sich zudem auf die allgemeine Teuerung auswirken.

Straße von Hormus im Fokus

Eine entscheidende Rolle spielt die Straße von Hormus. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, eine Öffnung der wichtigen Route könnte zu sinkenden Energiepreisen führen.

Solange die Konfliktlage dort angespannt bleibt, dürfte der Ölmarkt entsprechend empfindlich auf neue Entwicklungen reagieren.

Auch Tank-Regelung in der Kritik

Unterdessen wird in Deutschland über die sogenannte 12-Uhr-Regelung diskutiert. Tankstellen dürfen ihre Preise nur einmal täglich nach oben anpassen.

Kritiker bemängeln, dass dadurch das Tanken nicht grundsätzlich günstiger werde. Stattdessen verschiebe sich offenbar lediglich der Zeitpunkt der günstigsten Preise.

Wie sich die Spritpreise weiter entwickeln, dürfte damit nicht zuletzt von der weiteren Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten abhängen.

Bn-Redaktion/js
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