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GameStop taumelt

Umsatz bricht dramatisch ein 11.06.2025, 18:05 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gaming
© Symbolbild von Fredrick Tendong auf Unsplash
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Name Aktuell Diff. Börse
GameStop 21,96 USD -2,36 % Nasdaq

Von der Ladentheke ins Blockchain-Zeitalter

GameStop, einst Ikone des Videospiele-Einzelhandels, erlebt einen tiefgreifenden Umbruch. Der Umsatz des Unternehmens sank im ersten Quartal 2025 um 17 Prozent auf 732,4 Millionen US-Dollar, nach 881,8 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich zeigt sich der Einbruch im Segment Hardware und Zubehör, wo die Einnahmen um etwa 32 Prozent zurückgingen. Der Wandel im Kaufverhalten – weg vom physischen Spiel zum digitalen Download – setzt der klassischen Geschäftsstruktur massiv zu.

Die Konsequenz: Ein rigoroser Sparkurs. Bereits 2024 hatte GameStop rund 600 Filialen in den USA geschlossen. Für 2025 kündigte das Management weitere „signifikante“ Schließungen an. Auch international zieht sich der Konzern zurück: Im Mai wurde die kanadische Tochtergesellschaft Electronics Boutique verkauft, die französische Sparte soll ebenfalls abgegeben werden.

Meme-Stock auf der Suche nach Relevanz

Trotz seines Kultstatus als „Meme-Aktie“ kann GameStop die Gunst der Börse nicht halten: Nach Vorlage der Quartalszahlen rutschte der Aktienkurs nachbörslich um rund 4 Prozent ab. Zwar konnte der Konzern einen Nettogewinn von 44,8 Millionen US-Dollar verbuchen – im Vorjahr stand hier noch ein Minus von 32,3 Millionen –, doch das operative Geschäft bleibt ein Sorgenkind. Der operative Verlust betrug 10,8 Millionen US-Dollar, wozu auch 35,5 Millionen US-Dollar an Wertminderungen infolge internationaler Umstrukturierungen zählen.

Der Rückzug aus etablierten Märkten und das Ausbleiben eines durchschlagenden Erfolgs der E-Commerce-Strategie lassen Zweifel aufkommen, ob die digitale Neuausrichtung in der gewünschten Form gelingt.

Krypto als Hoffnungsträger?

Einen neuen, wenn auch riskanten Kurs verfolgt GameStop mit seiner Hinwendung zu Bitcoin. Ganz im Stil von Krypto-Pionier Michael Saylor (MicroStrategy) genehmigte der Vorstand im März 2025 den Einstieg in Kryptowährungen. Zwischen dem 3. Mai und dem 10. Juni kaufte das Unternehmen 4.710 Bitcoins – ein klares Zeichen, dass GameStop auf alternative Assets zur Diversifikation setzt.

Ob diese Strategie Früchte trägt oder als verzweifelter Versuch zur Wiederbelebung eines schwächelnden Geschäftsmodells endet, bleibt abzuwarten. Fest steht: GameStop steht an einem Scheideweg – zwischen der Vergangenheit als Einzelhändler und einer Zukunft im digitalen und dezentralen Raum.

Bn-Redaktion/aw
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