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KI-Nervosität

Hochtief schwankt nach Gewinnsprung 05.11.2026, 15:18 Uhr Jetzt kommentieren: 0

KI-Nervosität: Hochtief schwankt nach Gewinnsprung
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
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Hochtief 350,40 EUR -5,04 % TTMzero RT
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Zehn Prozent abwärts, danach eine schnelle Aufholjagd: Für Hochtief-Aktionäre wird der Donnerstag zur Zitterpartie. Nach Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal rutschte das Papier zeitweise bis auf 332,40 Euro und damit in die Nähe des Jahrestiefs von Anfang Januar. Inzwischen hat es einen großen Teil der Verluste wieder aufgeholt und notiert bei 356,30 Euro, rund 3,7 Prozent unter dem Vortagesschluss. Dabei fielen die Geschäftszahlen alles andere als schwach aus.

Rechenzentren treiben den Auftragseingang um 60 Prozent

Der Essener Baukonzern profitiert weiter vom Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz, vor allem über seine US-Tochter Turner. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 22,3 Prozent auf gut 11,9 Milliarden Euro, der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn legte um fast die Hälfte auf 271,9 Millionen Euro zu. Noch kräftiger wuchs der Auftragseingang: Mit 17,1 Milliarden Euro lag er mehr als 60 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand erreichte Ende September den Rekordwert von gut 89,7 Milliarden Euro. Das erst im Sommer angehobene Ziel für einen bereinigten Nettogewinn von 1,025 bis 1,1 Milliarden Euro bestätigte der DAX-Konzern.

Aus Anlegersicht stehen genau diese Zahlen im Vordergrund – und weniger der Kursrutsch. Vor allem der Sprung bei den Neuaufträgen wird als Beleg gelesen, dass die Nachfrage aus dem Rechenzentrumsgeschäft ungebrochen sei. Der Ton bleibt entsprechend zuversichtlich.

Der Auftragseingang ist um 60% gewachsen.

Bn-Redaktion/sb
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