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Marge vor Spiel

Microsoft zwingt Xbox zur Mega-Marge: Projekte gestrichen, Jobs gekürzt 23.10.2025, 17:58 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Xbox
© Bild von Quentin Le Gohic auf Pixabay
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Microsoft 386,18 EUR +0,45 % Lang & Schwarz

Microsofts Strategiewechsel
Die neue, von CFO Amy Hood implementierte Vorgabe stellt eine fundamentale Abkehr von der bisherigen Strategie dar. Zuvor konzentrierte sich Microsofts Xbox-Sparte primär darauf, die "bestmöglichen Spiele" zu entwickeln. Das neue Ziel von 30 Prozent liegt am äußersten Rand dessen, was Gaming-Studios selbst in Boom-Jahren erreichen.

Einstellung kostspieliger Projekte
Der Zwang zu den extrem hohen Margenzielen hat sofortige Folgen: Zahlreiche kostspielige Projekte wurden eingestellt, darunter Titel, die sich seit Jahren in Entwicklung befanden (wie Everwild und Perfect Dark).

Priorisierung statt Risiko
Zukünftig erhalten Spiele, die günstig zu produzieren sind oder eine hohe Wahrscheinlichkeit auf signifikante Einnahmen versprechen, klaren Vorrang vor risikoreicheren Wetten. Diese Priorisierung führte bereits zu massiven Entlassungswellen.

Hardware-Dilemma
Der Sparkurs verschärft die Herausforderungen der Xbox. Die Strategie, die meisten Exklusivtitel auch auf Konsolen der Rivalen Nintendo und Sony zu veröffentlichen, hat zwar Einnahmen gebracht, aber die Verkäufe der eigenen Xbox-Hardware geschwächt. Die erfolglose Konsolen-Sparte könnte nun vor einer grundlegenden Neuausrichtung stehen.

Der Game Pass als Bremse
Zusätzlich erschwert das eigene Game Pass-Abonnement den Studios das Erreichen der 30-Prozent-Marge. Obwohl Game Pass den Entwicklern eine Vergütung basierend auf der Nutzungsdauer bietet, hat der Dienst die Verkäufe neuer Spiele im traditionellen Handel geschmälert. Dies stellt ein fortlaufendes Problem dar, das die Studios zwingt, ihren Fokus von traditionellen Verkaufserfolgen auf zeitintensive Online-Titel zu verlagern.

Bn-Redaktion/js
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