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Milliardenschwere Scheidung

Microsoft erhält 27% an OpenAI – Weg frei für den KI-Milliardenkonzern 28.10.2025, 16:37 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Microsoft
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild von Uzair Ahmed auf Pixabay
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Die AGI-Klausel und der Exit
Die Vereinbarung sichert Microsoft den Zugriff auf OpenAIs Technologie bis zum Jahr 2032, einschließlich der Modelle, die den Status der Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI) erreichen. Sobald die AGI-Schwelle, die von einem unabhängigen Expertengremium verifiziert werden muss, erreicht ist, verliert Microsoft seinen Anspruch auf Umsatzbeteiligung. Dies war einer der größten Streitpunkte in den monatelangen Verhandlungen.

Strategische Gewinne für Microsoft
Für Microsoft ist die Einigung ein großer strategischer Gewinn. Die Aktie sprang nach der Nachricht kräftig an. Analysten betonen, dass die garantierte Nutzung des geistigen Eigentums bis 2032 der wichtigste Aspekt des Deals sei. Dies gibt Microsoft die nötige Planungssicherheit für die Integration von OpenAIs Modellen in seine eigenen Produkte, wie etwa Copilot.

Aktienanalyse

OpenAI gewinnt an Autonomie
OpenAI hat im Gegenzug an Autonomie gewonnen. Das Unternehmen wird zwar weiterhin eine zusätzliche Summe an Microsoft Azure für Cloud-Dienste zahlen, verliert aber das Vorkaufsrecht von Microsoft für neue Cloud-Infrastruktur. Dies ermöglicht es OpenAI, künftig auch Dienste von anderen Anbietern wie Oracle Corp. zu nutzen.

Stiftung erhält massive Mittel
Im Rahmen der Restrukturierung erhält die gemeinnützige Muttergesellschaft, die OpenAI Foundation, ebenfalls eine Beteiligung von rund 130 Milliarden US-Dollar. Die Stiftung plant, diese Mittel zunächst für Projekte zur Beschleunigung von Gesundheitsdurchbrüchen einzusetzen. CEO Sam Altman selbst erhält im Zuge der Neuordnung keinen Anteil an der umstrukturierten Firma.

Bn-Redaktion/js
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