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Salzgitter AG

Stahlkrise drückt tief ins Minus 11.08.2025, 13:59 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Stahlfabrik
© Symbolbild von Ant Rozetsky auf Unsplash
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Salzgitter 39,88 EUR -0,57 % Lang & Schwarz

Schwache Halbjahresbilanz sorgt für Druck

Die Salzgitter AG hat im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Umsatz- und Ergebniseinbruch verzeichnet. Der Konzernumsatz sank auf 4,66 Milliarden Euro, nach 5,24 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA halbierte sich nahezu von 233,6 Millionen Euro auf 116,8 Millionen Euro. Besonders deutlich fiel das Vorsteuerergebnis aus: Statt eines Gewinns von 11,5 Millionen Euro im Vorjahr verzeichnete der Konzern nun ein Minus von 83,8 Millionen Euro. Der Verlust je Aktie weitete sich von 0,40 Euro auf 1,68 Euro aus.
Finanzvorständin Birgit Potrafki bezeichnete die Ergebnisse in den Bereichen Stahlerzeugung, Stahlverarbeitung und Handel als „in dieser Form langfristig nicht tragbar“. Gleichzeitig betonte sie, dass interne Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung und Liquiditätssicherung „konsequent umgesetzt“ würden und bereits erste Resultate sichtbar seien.

Belastung durch Derivate – Technologie und Handel im Plus

Wesentliche Belastungsfaktoren waren negative Bewertungseffekte bei Derivaten in Höhe von 79,9 Millionen Euro sowie einmalige Aufwendungen von 10 Millionen Euro. Positiv wirkte hingegen die Beteiligung an Aurubis, die 71,5 Millionen Euro zum Ergebnis beisteuerte.
Die Segmentergebnisse fielen gemischt aus: Der Bereich Technologie erzielte ein EBT von 54,7 Millionen Euro, der Handel verbesserte sich auf 10,9 Millionen Euro. Dagegen mussten die Stahlerzeugung mit minus 55,6 Millionen Euro und die Stahlverarbeitung mit minus 63,4 Millionen Euro deutliche Verluste hinnehmen. Die Eigenkapitalquote lag stabil bei 42,2 Prozent.

Ausblick bleibt vorsichtig – UBS sieht neutrale Perspektive

Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Salzgitter einen Umsatz zwischen 9,0 und 9,5 Milliarden Euro, ein EBITDA von 300 bis 400 Millionen Euro sowie ein Vorsteuerergebnis zwischen minus 100 Millionen Euro und ausgeglichen.
Die Schweizer Großbank UBS bestätigte nach den Halbjahreszahlen ihre Einstufung auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 21,70 Euro. Analyst Andrew Jones verwies darauf, dass die jüngste Gewinnwarnung vor allem auf Verluste aus Derivategeschäften zurückzuführen sei, die Teil des normalen Absicherungsgeschäfts seien. Operativ habe die Stahlfertigung und -verarbeitung enttäuscht, während das Handelsgeschäft besser als erwartet abschnitt.

Bn-Redaktion/aw
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