TotalEnergies

Gewinnrückgang enttäuscht Anleger 11.02.2026, 15:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Tankstelle
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TotalEnergies 77,83 USD +0,67 % Nasdaq

Quartalszahlen im Rahmen, Ergebnis unter Druck

Der französische Energiekonzern TotalEnergies hat seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und dabei operativ weitgehend die Erwartungen erfüllt. Dennoch offenbart der Blick in die Details eine spürbare Abschwächung der Ertragskraft.

Das bereinigte Ergebnis belief sich im Schlussquartal auf 3,84 Milliarden Dollar beziehungsweise 1,73 Dollar je Aktie. Gegenüber dem Vorjahreswert von 4,41 Milliarden Dollar entspricht das einem Rückgang von 13 Prozent. Analystenschätzungen wurden damit in etwa getroffen. Der Umsatz reduzierte sich von 47,1 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 45,9 Milliarden Dollar.

Deutlich stärker als im Vergleichszeitraum belasteten Abschreibungen das Zahlenwerk. Diese summierten sich auf 3,78 Milliarden Dollar, nachdem sie ein Jahr zuvor bei 2,72 Milliarden Dollar gelegen hatten. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Nettogewinn von 2,91 Milliarden Dollar, nach 3,96 Milliarden Dollar im Jahr 2024.

Strategiewechsel bei der Kapitalallokation

Für Aufmerksamkeit sorgt vor allem die neue Ausrichtung bei den Aktienrückkäufen. Im ersten Quartal 2026 plant TotalEnergies Rückkäufe im Volumen von 750 Millionen Dollar. Damit wird das Programm im Vergleich zum vierten Quartal 2025, in dem noch 1,5 Milliarden Dollar aufgewendet wurden, faktisch halbiert.

TotalEnergies reiht sich damit in eine Gruppe großer europäischer Energiekonzerne ein, die ihre Ausschüttungspolitik an das veränderte Marktumfeld anpassen. Nach Shell und BP ist es der dritte Branchenschwergewicht, das angesichts gesunkener Ölpreise vorsichtiger agiert.

Als Planungsgrundlage für 2026 legt der Konzern einen Referenzpreis von 60 Dollar je Barrel Brent zugrunde. Derzeit notiert Brent bei rund 69 Dollar. Das Unternehmen betont, dass das Volumen der Rückkäufe im Jahresverlauf flexibel an die Preisentwicklung angepasst werden kann. Unverändert bleibt jedoch die angestrebte Bandbreite für das Gesamtjahr: 3 bis 6 Milliarden Dollar sollen weiterhin an die Aktionäre über Rückkäufe fließen.

Dividende steigt trotz niedrigerer Gewinne

Während die Rückkäufe reduziert werden, bleibt die Dividendenpolitik expansiv. Der Vorstand schlägt für das vierte Quartal eine Schlussdividende von 0,85 Euro je Aktie vor. Für das Gesamtjahr 2025 würde sich die Ausschüttung damit auf 3,40 Euro je Aktie summieren. Gegenüber 2024 entspricht das einem Anstieg von 5,6 Prozent.

Die Zwischendividende in Höhe von 0,85 Euro bleibt unverändert. Damit setzt der Konzern trotz rückläufiger Gewinne ein Signal der Stabilität in der laufenden Ausschüttungspolitik, während er bei den flexibleren Aktienrückkäufen deutlich zurückhaltender agiert.

Die Kombination aus moderatem Ergebnisrückgang, höheren Abschreibungen und einer vorsichtigeren Kapitalallokation spiegelt ein Umfeld wider, das stärker von Preisschwankungen und Unsicherheiten im Energiemarkt geprägt ist.

Bn-Redaktion/aw
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