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Rheinmetall mit Erholungsversuch nach Citigroup-Kaufempfehlung 18.05.2026, 15:33 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.169,20 EUR +4,50 % L&S Exchange
HENSOLDT 73,98 EUR +0,43 % Quotrix Düsseldorf
RENK Group 44,64 EUR +2,39 % Lang & Schwarz
TKMS 71,30 EUR +0,42 % Lang & Schwarz

(Aktualisierung: neue Details zum Iran-Krieg, Kursentwicklung)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die zuletzt unter Druck stehenden Rheinmetall DE0007030009-Aktien geht es am Montag nach oben. Nachdem sie jüngst nahe der 1.100-Euro-Schwelle den tiefsten Stand seit einem Jahr erreicht hatten, legten sie am Nachmittag um 4,5 Prozent zu und waren damit stärkster Wert im Dax DE0008469008. Citigroup empfahl die Aktien wieder zu kaufen, nachdem diese vom Rekord etwa 45 Prozent eingebüßt hatten.

Für zusätzlichen Rückenwind im Gesamtmarkt sorgten Meldungen, wonach im Iran-Krieg weitere Lösungsideen ausgetauscht werden. Unter anderem soll die US-Seite iranischen Medien zufolge dazu bereit sein, Ölsanktionen gegen Teheran vorübergehend zu lockern. Dies gilt als zentrale Forderung des Iran, um einem Friedensabkommen zuzustimmen und die Straße von Hormus zu öffnen.

Das Sektorumfeld war daraufhin freundlich: Im Schlepptau von Rheinmetall ging es unter den deutschen Sektorwerten im MDax DE0008467416 der mittelgroßen Unternehmen für Renk DE000RENK730 um 1,8 Prozent nach oben. TKMS DE000TKMS001 legten um ein Prozent zu, die Aktien von Hensoldt DE000HAG0005 stiegen um 0,4 Prozent. Von der Citigroup auf "Neutral" hochgestuft wurden außerdem Saab SE0000112385, die in Stockholm um zwei Prozent zulegten.

Citigroup-Experte Charles Armitage geht davon aus, dass die jüngsten Kursrückgänge im gesamten Sektor maßgeblich von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen in der Ukraine geprägt waren - nebst Bedenken über die Finanzierung steigender Verteidigungsausgaben in Europa. Beide Argumente seien nachvollziehbar, aber seiner Ansicht nach übertrieben.

Der Krieg wird derzeit in einer Sackgasse gesehen. Russland und die Ukraine überzogen sich nach der jüngsten Waffenruhe zuletzt wieder gegenseitig massiv mit Luftangriffen. In der Nacht auf Sonntag hatte die Ukraine russischen Angaben zufolge heftige Angriffe auf die Region Moskau gestartet. Russland hat die massiven ukrainischen Drohnenattacken in der Nacht mit Gegenangriffen beantwortet.

Armitage sieht Russland auch im Falle eines Kriegsendes in der Ukraine als Bedrohung für Europa. Schweden und Deutschland zählten dann zu den wenigen Ländern in Europa, die ihre Kreditaufnahme erhöhen könnten, um Mehrausgaben für die Verteidigung zu finanzieren. Andere Länder seien finanziell stärker eingeschränkt und wären zu weniger populären Schritten wie etwa Steuererhöhungen oder Einsparungen gezwungen.

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