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Banken unter Druck - Schwäche aus den USA schwappt über 15.09.2026, 11:57 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Bank 33,45 EUR +0,83 % Quotrix Düsseldorf
Commerzbank 41,68 EUR +2,86 % Lang & Schwarz
Bank of America 50,63 EUR +0,81 % Baader Bank
Goldman Sachs Group 832,00 EUR +1,46 % Tradegate
UBS Group 42,24 CHF +1,62 % TTMzero RT

Die Aktien europäischer Banken sind am Dienstag von schlechten US-Vorgaben belastet worden. Der europäische Sektorindex EU0009658806 büßte 1,3 Prozent ein und die Titel der Deutschen Bank DE0005140008 waren mit einem Abschlag von 3,7 Prozent mit Abstand das Schlusslicht im Dax DE0008469008. Sie setzten damit ihre jüngste Korrektur des in der Vorwoche erreichten Höchststandes seit 2011 fort. Der von der Unicredit-Übernahme IT0005239360 getriebene Commerzbank-Kurs DE000CBK1001 zeigte sich mit 0,6 Prozent Minus robuster.

Negativ strahlte auf den Sektor aus, dass die Kurse von US-Investmentbanken wie Goldman Sachs US38141G1040, JPMorgan US46625H1005, Bank of America US0605051046 oder Morgan Stanley US6174464486 am Vorabend in New York immer stärker unter Druck geraten waren. Letztlich hatten sie den Handel mit Abschlägen zwischen 1,7 und 5,1 Prozent beendet.

Als Belastung für die US-Kurse galten Aussagen des Chefs der Bank of America auf einer Konferenz der britischen Barclays-Bank. Brian Moynihan hatte dort erklärt, dass die Handelserträge im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres "relativ unverändert" bleiben dürften. Am Markt hieß es, dies impliziere eine unerwartete Unterbrechung des Aufschwungs aus der ersten Jahreshälfte.

Moynihan erwartet die Investmentbanking-Gebühren in einer Spanne von 1,6 bis 1,8 Milliarden US-Dollar, doch Analysten hatten wohl einen Wert auf dem Zettel, der näher an der 2-Milliarden-Dollar-Marke liegt. Moynihan verwies in einem TV-Interview auf dem Sender Bloomberg auf ein rückläufiges Geschäft mit Anleihen, während der Aktienhandel gut abschneide.

Stärker erwischte es in Europa noch die Titel der UBS CH0244767585, die in Zürich um mehr als vier Prozent fielen. Bei den Schweizern stand außerdem eine Abstimmung im Ständerat über einen umstrittenen Regulierungsvorschlag im Fokus. Es ist ungewiss, ob die kleine Kammer des Parlaments dem Antrag der Wirtschaftskommission folgen wird. Dieser ist deutlich abgeschwächt im Vergleich zu den ursprünglichen Forderungen des Bundesrats.

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