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Steigende Ölpreise machen Dow zu schaffen 07.05.2026, 19:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 49.594,27 PKT -0,69 % Ariva Indikation
US Tech 100 28.567,85 PKT -0,13 % Ariva Indikation
S&P 500 7.338,40 PKT -0,40 % Ariva Indikation

Nach ihrem zuletzt starken Lauf haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag nachgegeben. Als Grund nannten Händler die in den vergangenen Stunden gestiegenen Ölpreise. Die Anleger warten auf Neuigkeiten zu einem möglichen Abkommen zwischen den USA und dem Iran, das den Öl- und Gastransport durch die strategisch wichtige Straße von Hormus wiederbeleben würde.

Der Dow Jones Industrial US2605661048 fiel zuletzt um 0,7 Prozent auf 49.555 Punkte, nachdem er anfangs kurzzeitig über die Marke von 50.000 Punkten geklettert war. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 erklomm zunächst ein Rekordhoch, drehte aber ins Minus und verlor zuletzt 0,5 Prozent auf 7.331 Zähler. Für den Nasdaq 100 US6311011026 ging es um 0,3 Prozent auf 28.526 Punkte abwärts, nachdem der technologielastige Auswahlindex anfangs ebenfalls einen weiteren Höchststand markiert hatte.

Im Nahost-Konflikt prüft Irans Regierung nach eigenen Angaben weiter einen Verhandlungsvorschlag aus den USA. Sobald die Beratungen abgeschlossen seien, werde das Ergebnis über Pakistan als Vermittler an die USA kommuniziert. Washington hatte Teheran eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten unterbreitet. Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden.

Die McDonald's-Aktie US5801351017 sank nach anfänglichen klaren Gewinnen zuletzt um 0,6 Prozent. Der Konzernumsatz und der bereinigte Gewinn der Schnellrestaurant-Kette fielen im ersten Quartal überraschend gut aus. Im zweiten Quartal dürfte es aber eine spürbare Verlangsamung der Umsatzentwicklung geben, sagte Firmenchef Chris Kempczinski. Die Stimmung der Konsumenten werde etwas schlechter. Zudem erhöhe der Iran-Krieg das Inflationsrisiko.

Die Papiere von Tesla US88160R1014 legten um 1,9 Prozent zu. Der E-Autohersteller hatte Auslieferungszahlen in China für den Monat April bekannt gegeben und im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 36 Prozent gemeldet.

Die Anteilscheine von Citigroup US1729674242 gewannen 1,5 Prozent. Die US-Bank will zwar Aktien im Wert von 30 Milliarden Dollar zurückkaufen, doch am Markt hatte man sich ein noch größeres Volumen erhofft.

Arm Holdings US0420682058 warnte anlässlich der Zahlenvorlage vor einer Flaute in der Smartphone-Branche, wodurch eine entscheidende Einnahmequelle des Chip-Herstellers beeinträchtigt würde. Der Chipdesigner erwartet allerdings, dass das Wachstum im Bereich der KI-Rechenzentren diesen Einbruch mehr als ausgleichen wird. Die Arm-Titel büßten 10,6 Prozent ein.

Die Aktien von Datadog US23804L1035 verzeichneten mit einem Kursplus von bis zu 38 Prozent den stärksten Kursanstieg seit mehr als sechs Jahren und kamen damit ihrem Rekordhoch vom November 2025 wieder sehr nahe. Zuletzt notierten sie noch 27 Prozent höher. Der Softwareentwickler erhöhte Jahresziele für Umsatz und Gewinn und übertraf damit die Erwartungen der Wall Street bei weitem.

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