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'Märkische Oderzeitung' zu Ostdeutsche/gesetzliche Rente 31.07.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

'Märkische Oderzeitung' zu Ostdeutsche/gesetzliche Rente

Für viele Ostdeutsche stelle die gesetzliche Rente im Alter die einzige Form des Einkommens dar, argumentieren die Politiker. Es sei nicht möglich gewesen, private Rücklagen anzusparen. Die hohen Kosten für die Pflege im Heim seien für die Menschen im Osten so nicht zu schultern. Deswegen fordern sie, bei den Verhandlungen über die auf diesen Feldern anstehenden Reformen besonders gehört zu werden. Die drei Ministerpräsidenten wahren ihre Interessen. Doch kommen mindestens zwei Punkte ein bisschen zu kurz. Die beschriebene Situation gilt für Menschen, die bereits in Rente sind oder sehr bald in das entsprechende Alter kommen. Menschen aber, die erst nach der Wende angefangen haben mit ihrem Berufsleben oder dem Studium, gehören nur noch eingeschränkt dazu. Es dürfte ihnen nicht schlechter gehen als westdeutschen Kollegen, die aus einfachen Verhältnissen stammen und kein nennenswertes Erbe zu erwarten haben.

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