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Ferrari hebt Gewinnprognose erneut leicht an - Aktie auf Jahreshoch 03.11.2026, 17:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Ferrari 375,08 EUR +4,17 % Baader Bank
Porsche AG 46,08 EUR -0,57 % Lang & Schwarz
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Der Luxussportwagenbauer Ferrari NL0011585146 hebt nach einem Gewinnanstieg im dritten Quartal erneut seine Jahresprognose. Allerdings fiel die Erhöhung der Ziele gering aus. So soll nun beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 2026 mindestens ein Wert von 3 Milliarden Euro erzielt werden, wie die Italiener am Dienstag in Maranello mitteilten. Bisher hatte die Latte bei mindestens 2,97 Milliarden Euro gelegen.

Im dritten Quartal zog das operative Ergebnis (Ebitda) um 12 Prozent auf 753 Millionen Euro an. Das war etwas mehr als von Analysten zuvor im Schnitt geschätzt. Die Aktie stieg in Mailand um bis zu fast fünf Prozent auf 375,60 Euro und erreichte damit den höchsten Stand in diesem Jahr.

Der Börsenwert des Unternehmens zog in diesem Jahr gegen den schwachen Branchentrend um fast ein Fünftel auf 66 Milliarden Euro an. Die Anteile des deutschen Sportwagenbauers Porsche büßten seit Ende 2025 rund 35 Prozent ein. Die Volkswagen-Tochter DE0007664039 wird an der Börse derzeit lediglich mit etwas mehr als 40 Milliarden Euro bewertet.

Ferrari steigerte den Umsatz um 7 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Dabei verkaufte der Konzern mit 3.368 Wagen etwas weniger als ein Jahr zuvor. Grund war, dass die Verkäufe in China, Hongkong und Taiwan deutlich absackten. Analyst Tom Narayan von der kanadischen Bank RBC schrieb, die Gründe dafür dürften die Anleger interessieren.

Ferrari profitiert allgemein davon, dass die wohlhabende Kundschaft weniger preissensibel ist und die eigene Marke bei den Fans zieht. Außerdem verdient Ferrari gut an Sonderausstattungen, mit denen sich die Käufer das Auto personalisieren lassen können. Unter dem Strich kletterte der Nettogewinn um 13 Prozent auf 431 Millionen Euro. "Unser Auftragsbuch reicht nun bis ins Jahr 2028, und wir bringen dieses Jahr noch zwei weitere neue Modelle", sagte Ferrari-Chef Benedetto Vigna laut Mitteilung.

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