Kingman Minerals:
Bohrungen abgeschlossen, Ergebnisse stehen kurz bevor! Jetzt rein?
Anzeige
ROUNDUP

Porsche-Mitarbeiter bekommen keine Prämie für 2025 23.04.2026, 18:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
BMW 80,63 EUR -1,66 % Lang & Schwarz
Mercedes-Benz Group 50,18 EUR -0,79 % Tradegate
Volkswagen (VW) Vz 88,36 EUR -0,99 % Lang & Schwarz
MDAX 30.754,95 PKT -1,77 % Ariva Indikation
Porsche AG 41,79 EUR +0,04 % Lang & Schwarz

Die Krise bei Porsche hat nun auch Folgen für die Mitarbeiter des Sport- und Geländewagenbauers: Erstmals seit Jahren erhalten sie keine Prämie. "Aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens wird es für das Geschäftsjahr 2025 keine freiwillige Sonderzahlung geben", teilte ein Sprecher des MDax DE0008467416-Konzerns auf Anfrage in Stuttgart mit. Die Belegschaft sei darüber bereits informiert worden.

Für 2023 hatten sich Unternehmensführung und Betriebsrat noch auf eine Prämie von bis zu 9.690 Euro geeinigt. Ein Jahr später lag sie bei bis zu 5.250 Euro. In der Vergangenheit erhielten die Sonderzahlung alle Beschäftigten an deutschen Standorten, die fest bei der Porsche AG DE000PAG9113 und Tochtergesellschaften angestellt sind. Dazu gehören auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Porsche-Werks in Leipzig. Das sind derzeit mehr als 27.000 Menschen.

Jahrelang gab es üppige Sonderzahlungen bei Porsche

Porsche galt jahrelang als der Autohersteller, der mit die höchsten Boni an seine Mitarbeiter ausbezahlt. Das System bei den Zuffenhausenern gibt es seit 1997. Ob die freiwillige Sonderzahlung im Zeitraum danach bereits einmal gestrichen wurde, war zunächst nicht bekannt. Sicher ist: Seit mindestens 2007 hat das Unternehmen in jedem Geschäftsjahr eine Mitarbeiterprämie ausbezahlt.

Die Krise in der Autobranche hat 2025 alle deutschen Hersteller getroffen. Mal mehr, mal weniger stark. Aber: Alle anderen zahlen - wenn auch teils deutlich gesunkene - Boni aus. Bei Mercedes-Benz DE0007100000 erhalten die anspruchsberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter früheren Angaben zufolge voraussichtlich bis zu 3.139 Euro. Tarifbeschäftigten bei Volkswagen DE0007664039 bekommen - entgegen einer früheren Absage - nun doch eine Prämie von 1.250 Euro. Und auch Audi und BMW DE0005190003 beteiligen Berichten zufolge ihre Beschäftigten.

Kurswechsel kostete Milliarden

Der Autobauer hatte Mitte März einen enormen Gewinneinbruch gemeldet. Der Konzernüberschuss sackte im Vergleich zum Vorjahr um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ab. 2024 waren es noch fast 3,6 Milliarden. Der Umsatz sank um fast ein Zehntel auf rund 36,3 Milliarden Euro.

Ursachen dafür gab es viele: Die Geschäfte in China stockten, die US-Zollpolitik kostete viel Geld und die Elektro-Modelle von Porsche fanden deutlich weniger Anklang als erwartet. Ex-Vorstandschef Oliver Blume hat deshalb vor seinem Abgang noch die Strategie umgekrempelt - mehr Verbrenner im Angebot sollen wieder Schub geben. Allein dafür fielen Kosten von rund 2,4 Milliarden Euro an. Die Schwaben müssen daher die Kosten deutlich senken und Stellen abbauen. Ein weiteres Sparprogramm wird aktuell verhandelt.

Porsche-Management ebenfalls ohne Jahresbonus

Die mauen Jahreszahlen haben auch Folgen für die Porsche-Führung: Einen Jahresbonus gab es für die Vorstandsmitglieder nicht. Außerdem werde die Grundvergütung des Managements - wie bereits im Vorjahr - nicht erhöht, teilte der Sprecher weiter mit. Die Aktionäre können aber voraussichtlich mit einer Dividende rechnen. Auch wenn sich diese nach dem Willen des Vorstands mehr als halbieren soll - von 2,31 Euro je Vorzugsaktie auf 1,01 Euro.

Das Management um den neuen Chef Michael Leiters rechnet 2026 weiterhin mit einem "sehr herausfordernden Marktbedingungen". Von Januar bis März waren die Verkaufszahlen erneut gesunken. Das Unternehmen peilt bislang einen Umsatz von rund 35 bis 36 Milliarden Euro an. Die Konzernumsatzrendite - in dem Fall das Verhältnis zwischen operativem Gewinn und Umsatz - soll zwischen 5,5 und 7,5 Prozent liegen. 2025 waren es 1,1 Prozent. Leiters hat zu Jahresbeginn die Nachfolge von Blume angetreten, der sich seitdem auf die Führung des VW DE0007664039-Konzerns konzentriert.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,30
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 0,98
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW1ZSL GU9CXA. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer