Anzeige
+++Hot Stock!: Was passiert, wenn Tiefseebergbau funktioniert? Der von Anlegern übersehene Ripple-Effekt Was passiert, wenn Tiefseebergbau funktioniert? Der von Anlegern übersehene Ripple-Effekt+++
Portfolio Tracker
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Sabotage an Kühlanlagen

Experte rügt Hersteller 04.11.2026, 05:15 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Whirlpool 27,41 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Samsung Electronics 194.676,81 KRW +4,93 % TTMzero RT
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Nach den Cyberangriffen auf Kühlsysteme in europäischen und deutschen Supermärkten sieht der Karlsruher IT-Sicherheitsexperte Christoph Fischer vor allem die Hersteller vernetzter Geräte in der Pflicht. Dass Steuerungsanlagen mit unveränderten Werkseinstellungen und Standardpasswörtern ausgeliefert und betrieben werden, sei für ihn ein gravierendes Versäumnis. "Das ist völlig unverzeihlich", sagte Fischer der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Betroffene Betreiber hätten vom Hersteller längst Updates erhalten müssen, die eine zwingende Änderung solcher Standardzugänge vorschreiben.

Sichere Verschlüsselung längst machbar

Nach Ansicht des renommierten Cyberabwehr-Experten müssen Hersteller die Konfiguration ihrer Systeme so gestalten, dass bereits bei der ersten Inbetriebnahme individuelle Passwörter vergeben werden müssen. Zwar sei ein automatisierter Fernzugriff für Wartungszwecke grundsätzlich sinnvoll, technisch gebe es heutzutage jedoch genügend Möglichkeiten - etwa über Zertifikate und asymmetrische Verschlüsselung - um Zugriffe abzusichern. Die dafür nötige Rechenleistung sei bei modernen Steuerungsprozessoren längst vorhanden.

"Es muss nicht alles ins Internet"

Fischer warnte davor, das Problem auf den Lebensmitteleinzelhandel zu beschränken. Vernetzte Technik finde sich mittlerweile in zahllosen Bereichen - von Photovoltaikanlagen bis hin zu Wärmepumpen. Auch private Haushaltsgeräte seien zunehmend unnötig vernetzt. "Es muss nicht alles ins Internet", mahnte Fischer. Wenn ein Netzzugang unumgänglich sei, müssten wirksame Absicherungsmechanismen greifen.

Zudem brachte der Sicherheitsexperte schärfere Prüfungen ins Spiel: Verbraucherschutzorganisationen wie die Stiftung Warentest sollten verbindliche Mindestanforderungen an die IT-Sicherheit als festes Kriterium in ihre Bewertungen aufnehmen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer