Der Dax zieht ruhig seine Bahnen. Allerdings macht er das bis dato unterhalb der eminent wichtigen Marke von 16.000 Punkten. Es bedarf unverändert eines Vorstoßes über die 16.000 Punkte, um das Chartbild im Dax aufzuhellen. Der Index sah sich heute bereits mit frischen Daten zur Entwicklung der deutschen Verbraucherpreise konfrontiert. Überraschungen jedweder Couleur blieben jedoch aus.

Unsere beiden heutigen Protagonisten E.ON und RWE mussten zuletzt Federn lassen. Gleichzeitig befinden sich beide Aktie aus charttechnischer Sicht in schwierigen Konstellationen. Es bestehen weiterhin Risiken auf der Unterseite. Bleiben wir zunächst bei E.ON.

E.ON – Aktie vor den Zahlen.

Die E.ON-Aktie (WKN: ENAG99 | ISIN: DE000ENAG999 |Ticker-Symbol: EOAN) hat sich mit dem Verlust der 11,5 Euro aus charttechnischer Sicht in eine schwierige Lage manövriert. Es drohen weitere Abgaben.

E.ON-Aktie bei Börsennews

Nach dem erneuten Verlust der wichtigen Unterstützung um 11,5 Euro geriet der nicht minder wichtige Unterstützungsbereich um 11 Euro einmal mehr in Bedrängnis. Bislang gelingt es E.ON, diesen zu verteidigen. Allerdings geriet die Unterstützung bereits ein ums andere Mal ins Wanken. Sollte es für E.ON nun doch noch unter die 11 Euro gehen, würde der nächste relevante Unterstützungsbereich um 10,5 Euro ins Visier geraten. Dieser wird derzeit von der 200-Tage-Linie verstärkt.

Kurzum. Aus charttechnischer Sicht kann man die Aufgabenstellung für E.ON kurz und knapp wie folgt zusammenfassen: E.ON muss über die 11,5 Euro und darf nicht unter die 11 Euro. Wichtige Impulse sind durch die anstehenden Halbjahreszahlen zu erwarten. E.ON hat diese für den morgigen Mittwoch (09.08.) angekündigt.

Im Vorfeld der Zahlen zeigten sich einige Analysten durchaus optimistisch. So hob die US-Investmentbank Goldman Sachs kürzlich ihr Kursziel für E.ON von 14,0 Euro auf 14,5 Euro an. Die Einstufung wurde auf „buy“ belassen. Nebenwerte mit einem enormen Kurspotential finden Sie im Börsendienst smallCAP Champions. Jetzt mit Musterdepot!

RWE – Das könnte bitter werden. 

RWE wird seine detaillierten Halbjahreszahlen am 10.08. präsentieren. Positive Überraschungen wären mit Blick auf die prekäre charttechnische Lage der RWE-Aktie (WKN: 703712 | ISIN: DE0007037129 | Ticker-Symbol: RWE) sehr willkommen. Anderenfalls könnte es prekär werden.

Für RWE gilt es nun. Das Unternehmen präsentiert am 10.08. die frischen Halbjahreszahlen. Im Vorfeld der Zahlen dominiert Zurückhaltung das Handelsgeschehen. Sicherlich ist das auch zu einem gewissen Teil der aktuell fragilen Lage des Gesamtmarktes geschuldet.

Der obere Chart verdeutlicht aber, dass für die Aktie viel auf dem Spiel steht. Die Unterstützungszone 38 Euro / 37,5 Euro steht unter Druck. Ein Bruch würde die Karten auf der Unterseite neu mischen. Auf der Oberseite muss es hingegen über die 40,8 Euro gehen, um das Chartbild aufzuhellen.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Börsennews-Redaktion  extern / TM

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Quelle: BörsenNEWS.de