0 Zinsen aber 2,7 % Inflation? So rettest du dein Vermögen! 20.10.2024, 03:25 Uhr von Aktienwelt360

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Procter & Gamble 124,63 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Amazon 212,55 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Netflix 82,53 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Die Inflation stellt Anleger vor besondere Herausforderungen. Gerade jetzt ist das Thema aktueller denn je, auch wenn die Inflation vorerst unter Kontrolle scheint.

Sicher ist vor allem eines: Wenn die Preise steigen, verliert das Ersparte an Kaufkraft, und traditionelle Anlageformen wie Sparkonten oder festverzinsliche Wertpapiere bieten oft nicht genügend Rendite, um den Wertverlust auszugleichen. Die gefühlte Inflation oder auch Schatteninflation kann noch deutlich höher liegen.

Vor diesem Hintergrund mag es sinnvoll erscheinen, nach stabilen Wertanlagen Ausschau zu halten, die auch in Zeiten hoher Inflation Sicherheit und Wertzuwachs bieten. Doch welche Strategien funktionieren?

Investitionen in Sachwerte

Eine bewährte Methode, sich vor Inflation zu schützen, ist die Investition in Sachwerte. Sachwerte sind physische oder materielle Güter, die einen inneren Wert haben und nicht nur durch nominale oder finanzielle Faktoren bestimmt werden. 

Immobilien, Schmuck, Edelmetalle, aber auch Turnschuhe, Kunst, Rotwein oder Oldtimer gehören zu den Sachwerten. Sie haben den Vorteil, dass ihr Wert tendenziell mit der Inflation steigt. 

Ihr Wert ist jedoch nicht immer klar ersichtlich. Transparente Märkte sind bei nicht standardisierten Werten eher selten. So kann es vorkommen, dass für Sachwerte utopische Preise bezahlt werden. Der umgangssprachliche Begriff Liebhaberpreise trifft diesen Sachverhalt nur allzu gut.

Im Kern konnten aber über die Jahre solide Wertzuwächse mit Sachwerten erzielt werden. Immobilien stehen dabei besonders im Fokus. Sie entwickeln sich ähnlich wie die Aktienmärkte.

Seit 1975 beispielsweise haben sich Immobilien nach Angaben des Globalization and Monetary Policy Institute der Federal Reserve Bank of Dallas weltweit um 658 % verteuert. Ein wichtiger Treiber ist hier das Nettoeinkommen, das im betrachteten Zeitraum um 943 % gestiegen ist. 

Aber auch höhere Bau- und Ausstattungsstandards wirken preistreibend. Neben der Urbanisierung und der Migration ist vor allem ein knappes und nicht reproduzierbares Baulandangebot maßgeblich.

Aktien, Aktienfonds und ETFs

Aktien bieten eine weitere Möglichkeit, der Inflation entgegenzuwirken bzw. einen Inflationsschutz zu bieten. Stichwort Preissetzungsmacht: Unternehmen können Preissteigerungen oft an ihre Kunden weitergeben, was ganz automatisch zu höheren Umsätzen und Gewinnen und damit am Ende über die Gewinnausschüttungen und Gewinnmultiplikatoren zu höheren Dividenden und Aktienkursen führt.

Historisch gesehen konnte man mit Aktien höhere Renditen erzielen als mit vielen anderen Anlageformen. Nimmt man zum Beispiel den MSCI World als Benchmark, so haben die Aktien der Industrieländer seit 1988 jährlich um 8,5 % zugelegt. Oder der S&P 500, der seit seiner Auflegung im Jahr 1957 bis Ende 2023 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 10,3 % erzielte.

Inflationsresistente und defensive Branchen

Aktien von Unternehmen aus Branchen, die als inflationssicher gelten, sind besonders attraktiv. Dazu gehören zum Beispiel Unternehmen aus den Bereichen Grundnahrungsmittel, Gesundheit und Energie. Kein Wunder, denn gegessen und getrunken wird immer. Und auch Konsumgüter wie Rasierklingen oder Waschmittel müssen in einer Rezession nachgefragt werden. 

Gerade Unternehmen dieser Branchen sind oft in der Lage, Preissteigerungen weiterzugeben, ohne dass die Nachfrage stark zurückgeht. Die Praxis zeigt aber auch, dass Markenkonsumgüterhersteller wie Procter & Gamble (WKN: 852062) kurzfristig unter Inflation leiden. Schließlich bieten sie Premiumprodukte an, die teilweise durch günstigere Handelsmarken substituiert werden können. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen wie der Automobilindustrie sind sie aber natürlich sichere Häfen.

Es geht aber auch anders, wie Investitionen in Amazon (WKN: 906866) oder Netflix (WKN: 552484) zeigen. Hier konnte man sein Kapital recht schnell vervielfachen. Technologische Megatrends stehen hinter ihnen und ihr Geschäftsmodell lässt aufgrund tiefer Burggräben die Konkurrenz außen vor.

Fazit zu Inflation und Zinsen

In Zeiten hoher Inflation kommt es darauf an, die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen, um den Wert des Vermögens zu erhalten und zu steigern. Sachwerte wie Immobilien und Edelmetalle haben sich dabei in der Vergangenheit bewährt.

Gleiches gilt für Aktien, Aktienfonds und ETFs. Sie bieten langfristig ein attraktives Renditepotenzial, das sogar über der Inflation liegen kann. Mit ausgewählten Einzeltiteln ist deutlich mehr als ein Inflationsausgleich oder ein solider Wertzuwachs möglich.

Der Artikel 0 Zinsen aber 2,7 % Inflation? So rettest du dein Vermögen! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Frank besitzt Aktien von Amazon und Procter & Gamble. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Amazon und Netflix.

Aktienwelt360 2024

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