ADOBE SYSTEMS WKN: 871981 ISIN: US00724F1012 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

171,79 EUR
+0,01 % +0,02
20. Juni 2026, 12:58 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 8.308
I
Investorxy, 22.01.2026 13:28 Uhr
0

Meinst du das geht wieder auf 290 Euro?

Eher auf 190 ;)
B
BeepBeepImAJeep, 22.01.2026 15:41 Uhr
0

Meinst du das geht wieder auf 290 Euro?

Bin optimistisch, da ich glaube dass der Markt bei Adobe zu pessimistisch ist. Und habe bei 248€ ordentlich nachgelegt, da hier eine technische Unterstützung liegt. Diesmal sogar nen kleinen Call dazu gegönnt. Obs jetzt diekt auf 290€ schießt kann dir keiner sagen. Ich kaufe aktien fast ausschließlich danach ob sie meiner meinung nach günstig oder teuer bewertet sind, und ob ich mit dem Geschäftsmodell was anfangen kann
U
Urmel2015, 22.01.2026 15:48 Uhr
0

Was habt ihr alle für einen EK?

257
G
GLP1Lover, 22.01.2026 15:50 Uhr
0
Schafft es nichtmal die 300$ zurückzuerobern
B
Budcer, 22.01.2026 16:23 Uhr
1
aktuell über 300 Dolleres, mal schauen was das heute wird....
A
AktienManne, 22.01.2026 12:48 Uhr
0

Habe EK von 290€ und warte noch etwas an der Seitenlinie....

Meinst du das geht wieder auf 290 Euro?
B
Budcer, 22.01.2026 12:36 Uhr
0
Habe EK von 290€ und warte noch etwas an der Seitenlinie....
B
BeepBeepImAJeep, 22.01.2026 12:21 Uhr
0
Durch Nachkauf bei 248€, jetzt bei 271€ und kleinen long gezündet, ebenfalls bei 248€
daniel_1983
daniel_1983, 22.01.2026 12:18 Uhr
0
Was habt ihr alle für einen EK?
B
Budcer, 22.01.2026 8:32 Uhr
0

Danke! Für mich gilt weiterhin das größte Argument... Unternehmen wechseln ihre Software nicht ständig. Besonders nicht, wenn man sich jahrelang daran gewöhnt hat. Sicher, eine PDF öffnen und zusammenlegen können zig Apps, aber ein gesamtheitlich integrative Software Paket bekommt man nicht mal schnell nachgebaut... Ich baue meine erste Position nun hier, bei salesforce und wolters kluver auf. Alles stabile Software Unternehmen, die m. E zu Unrecht so tief stehen. . Bislang ist mein antizyjkisches Handeln gut aufgegangen. Lg

was hast du denn für einen EK...?✌🏽
P
Petro069, 21.01.2026 21:00 Uhr
2

„Und gibt es bekannte Techniken, um das Problem des begrenzten Kontextspeichers zu umgehen, zum Beispiel indem mehrere KI-Agenten gemeinsam an einzelnen Codeteilen arbeiten, sich untereinander abstimmen und so versuchen, das Gesamtprojekt zu erfassen, während jeder Agent nur einen Teil bearbeitet?“ -----ChatGPT---- > Ja, solche Ansätze existieren bereits und werden aktiv erforscht, man spricht dabei von Multi-Agenten-Systemen oder agentenbasierter Softwareentwicklung. Die Idee ist, dass mehrere spezialisierte KI-Instanzen jeweils nur einen begrenzten Ausschnitt eines Projekts kennen, etwa ein Modul, eine Bibliothek oder einen bestimmten Funktionsbereich, und ihre Ergebnisse über strukturierte Schnittstellen oder Zusammenfassungen austauschen. Damit lässt sich der harte Kontextlimit teilweise umgehen, allerdings nur auf organisatorischer Ebene, nicht technisch. Das Grundproblem bleibt bestehen: Kein Agent hat ein vollständiges, konsistentes Gesamtverständnis des Systems. Stattdessen entsteht ein verteiltes, abstrahiertes Bild, das stark von der Qualität der Zusammenfassungen abhängt. Genau dort liegt auch das Hauptproblem, denn jede Verdichtung von Informationen führt zu Informationsverlust, und Fehler oder falsche Annahmen propagieren sich schnell durch das System. In der Praxis funktionieren solche Ansätze heute gut für klar abgegrenzte Aufgaben wie Refactoring einzelner Module, Schreiben von Tests oder Dokumentation, aber nicht für die konsistente Weiterentwicklung großer, historisch gewachsener Codebasen. Hinzu kommt, dass Koordination selbst wieder Kontext benötigt: Abhängigkeiten, Seiteneffekte, Versionsstände und implizite Designentscheidungen lassen sich nicht verlustfrei „delegieren“. Deshalb können Multi-Agenten-Systeme den Kontextmangel zwar mildern, ihn aber nicht aufheben. Sie erhöhen die Produktivität, ersetzen jedoch nicht das zentrale Architekturverständnis, das derzeit nur Menschen zuverlässig leisten können.

Danke! Für mich gilt weiterhin das größte Argument... Unternehmen wechseln ihre Software nicht ständig. Besonders nicht, wenn man sich jahrelang daran gewöhnt hat. Sicher, eine PDF öffnen und zusammenlegen können zig Apps, aber ein gesamtheitlich integrative Software Paket bekommt man nicht mal schnell nachgebaut... Ich baue meine erste Position nun hier, bei salesforce und wolters kluver auf. Alles stabile Software Unternehmen, die m. E zu Unrecht so tief stehen. . Bislang ist mein antizyjkisches Handeln gut aufgegangen. Lg
J
JlNx5, 21.01.2026 20:42 Uhr
1
Verkäufe in die Rally hinein. Die erste Gegenbewegung seit Wochen, 0,6%, mehr geht nicht. Morgen dann wieder rot.
m
m4758406, 21.01.2026 18:00 Uhr
0

Danke für deine gute Einschätzung

„Und gibt es bekannte Techniken, um das Problem des begrenzten Kontextspeichers zu umgehen, zum Beispiel indem mehrere KI-Agenten gemeinsam an einzelnen Codeteilen arbeiten, sich untereinander abstimmen und so versuchen, das Gesamtprojekt zu erfassen, während jeder Agent nur einen Teil bearbeitet?“ -----ChatGPT---- > Ja, solche Ansätze existieren bereits und werden aktiv erforscht, man spricht dabei von Multi-Agenten-Systemen oder agentenbasierter Softwareentwicklung. Die Idee ist, dass mehrere spezialisierte KI-Instanzen jeweils nur einen begrenzten Ausschnitt eines Projekts kennen, etwa ein Modul, eine Bibliothek oder einen bestimmten Funktionsbereich, und ihre Ergebnisse über strukturierte Schnittstellen oder Zusammenfassungen austauschen. Damit lässt sich der harte Kontextlimit teilweise umgehen, allerdings nur auf organisatorischer Ebene, nicht technisch. Das Grundproblem bleibt bestehen: Kein Agent hat ein vollständiges, konsistentes Gesamtverständnis des Systems. Stattdessen entsteht ein verteiltes, abstrahiertes Bild, das stark von der Qualität der Zusammenfassungen abhängt. Genau dort liegt auch das Hauptproblem, denn jede Verdichtung von Informationen führt zu Informationsverlust, und Fehler oder falsche Annahmen propagieren sich schnell durch das System. In der Praxis funktionieren solche Ansätze heute gut für klar abgegrenzte Aufgaben wie Refactoring einzelner Module, Schreiben von Tests oder Dokumentation, aber nicht für die konsistente Weiterentwicklung großer, historisch gewachsener Codebasen. Hinzu kommt, dass Koordination selbst wieder Kontext benötigt: Abhängigkeiten, Seiteneffekte, Versionsstände und implizite Designentscheidungen lassen sich nicht verlustfrei „delegieren“. Deshalb können Multi-Agenten-Systeme den Kontextmangel zwar mildern, ihn aber nicht aufheben. Sie erhöhen die Produktivität, ersetzen jedoch nicht das zentrale Architekturverständnis, das derzeit nur Menschen zuverlässig leisten können.
m
m4758406, 21.01.2026 17:48 Uhr
0

Danke für deine gute Einschätzung

"Danke, dann heißt das also: KI kann heute bei einzelnen Codeteilen helfen, hat aber zu wenig Kontextspeicher, um ein komplettes Projekt zu überblicken. Zudem ist bekannt, dass aktuelle Modelle bei sehr großen Kontextfenstern wie zwei Millionen Tokens deutlich häufiger halluzinieren, weshalb Google Gemini einer der wenigen Anbieter ist, die das überhaupt anbieten, und selbst dort nicht zuverlässig. Welche Kontextfenstergröße bräuchte man realistisch für ein Projekt mit etwa einer Million Zeilen Code, und auf wie viele Zeilen Code schätzt du die gesamten Adobe-Produkte?“ -----ChatGPT---- > Für ein Projekt mit rund einer Million Zeilen Code bräuchte man keinen Kontext im Bereich von ein bis zwei Millionen Tokens, sondern eher Größenordnungen darüber. Je nach Programmiersprache, Kommentardichte und Struktur kann man grob mit 30 bis 50 Tokens pro Codezeile rechnen, inklusive Imports, Abhängigkeiten und Metainformationen. Damit läge allein der reine Code bereits bei etwa 30 bis 50 Millionen Tokens, Build-Skripte, Tests, Dokumentation und plattformspezifische Varianten noch nicht eingerechnet. Um ein solches Projekt wirklich „zu verstehen“, also Zusammenhänge, Seiteneffekte und historische Designentscheidungen zu erfassen, wäre faktisch ein noch deutlich größerer Arbeitskontext nötig. Bei Adobe reden wir nicht über ein einzelnes Projekt, sondern über mehrere über Jahrzehnte gewachsene Produkte wie Photoshop, Illustrator, Premiere, After Effects usw., jeweils mit eigener Engine, UI-Frameworks, GPU-Pipelines und Legacy-Schichten. Realistische Schätzungen liegen hier insgesamt im Bereich von mehreren zig Millionen Zeilen Code. Dafür wären Kontextfenster im Bereich von hunderten Millionen bis Milliarden Tokens erforderlich, was heute weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll machbar ist. Genau deshalb ist KI aktuell ein starkes Werkzeug zur Unterstützung von Entwicklern, aber kein Ersatz für das ganzheitliche Verständnis und die Verantwortung, die bei komplexer, industrieller Softwareentwicklung notwendig sind.
A
AktienManne, 21.01.2026 17:48 Uhr
0
Hoffe nur nicht das der Laden pleite geht. Mein EK 252 Euro
P
Petro069, 21.01.2026 17:24 Uhr
1

Das muss er sagen weil ihm das Geld ausgeht. Gemini 3 Pro, kommt auf zwei Millionen Tokens Kontextgröße, was grob rund 1.500 A4-Seiten entspricht. Modelle von Anthropic liegen noch deutlich darunter. Das klingt viel, ist aber im Vergleich zu realer Softwareentwicklung verschwindend gering. Ein Produkt wie Adobe besteht nicht aus ein paar Dateien, sondern aus Millionen Zeilen Code, die über Jahrzehnte gewachsen sind, mit komplexen Abhängigkeiten, Build-Systemen, plattformspezifischer Logik, proprietären Dateiformaten, GPU-Pipelines, Tests, Legacy-Code und unzähligen Sonderfällen. Um so ein System wirklich zu verstehen, geschweige denn weiterzuentwickeln oder neu zu bauen, müsste eine KI einen Kontext halten können, der um Größenordnungen größer ist als heute möglich, eher im Bereich von zig Millionen bis Milliarden Tokens. Das ist kein kleines technisches Detail, sondern ein fundamentales Problem: Der benötigte Arbeitsspeicher und die Rechenkosten würden explodieren. Das skaliert nicht linear, sondern extrem teuer, sowohl hardwareseitig als auch energetisch. Selbst wenn man das theoretisch lösen könnte, wäre es wirtschaftlich völlig unpraktikabel. Deshalb ist die Vorstellung, KI könne in ein oder zwei Jahren Software-Ingenieure ersetzen oder komplexe Produkte wie Adobe nachbauen, realitätsfern. KI kann heute hervorragend beim Schreiben einzelner Funktionen helfen, beim Refactoring oder bei klar abgegrenzten Aufgaben. Aber sie kann kein großes, historisch gewachsenes Softwaresystem vollständig erfassen oder verantwortungsvoll weiterentwickeln. KI wird Entwickler deutlich produktiver machen, aber sie ersetzt sie nicht. Aussagen wie die des Anthropic-CEOs klingen gut für Investoren, haben mit der aktuellen technischen Realität aber nur sehr begrenzt zu tun.

Danke für deine gute Einschätzung
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