ALBEMARLE WKN: 890167 ISIN: US0126531013 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

196,83 USD
+0,71 % +1,38
11:11:51 Uhr, London
Knock-Outs auf Albemarle
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Kommentare 6.347
b
beemelfe, 16.09.2025 16:03 Uhr
0

Lithium wieder über 9000 USD.

Auf welcher Seite verfolgst Du immer den Preis?
SidWarrior
SidWarrior, 16.09.2025 15:49 Uhr
0
Lithium wieder über 9000 USD.
SidWarrior
SidWarrior, 16.09.2025 12:13 Uhr
0
Das nenne ich doch mal eine gute Nachricht. Was glaubt ihr, wie der Kurs nach oben schnellen wird, wenn die Shorties rausfliegen?
Rambostar
Rambostar, 16.09.2025 0:12 Uhr
1
https://seekingalpha.com/news/4494886-albemarle-remains-most-shorted-materials-stock-in-august-as-sector-short-interest-dips
SidWarrior
SidWarrior, 15.09.2025 14:42 Uhr
0
Ich hätte den Turbo behalten sollen. 😢
SidWarrior
SidWarrior, 15.09.2025 14:42 Uhr
0
Der Lithiumpreis fällt nicht weiter. Nach dem übetriebenen Absturz letzte Woche geht es wieder aufwärts. 📈
m
m4758406, 13.09.2025 3:35 Uhr
0

Danke!

FinanzmarktWelt.de - Zukunfts-Technologie Batterie: "Wir sind bald China ausgeliefert" -------> https://www.youtube.com/watch?v=5huXI0dD6j8
CaptainDollarX
CaptainDollarX, 12.09.2025 23:37 Uhr
2

Lithiumcarbonat wieder unter 9.000 USD. 🙄 https://www.metal.com/Lithium

wtf. Das ging schnell. Sieht ja wirklich so aus als dass die CATL Mine zeitnah wieder restarted. Ich glaube aber nicht daran dass die anderen Minen das auch schaffen. Im Gegensatz zu CATL sind diese sind soweit ich mich erinnere kleinere eigenständige Miner/Converter.
CLSHH
CLSHH, 12.09.2025 22:09 Uhr
1

2/2 ----**GEMINI 2.5 PRO** -> Ein weiteres historisches Beispiel ist der Diamantenmarkt unter der Kontrolle von De Beers. Über Jahrzehnte hinweg kontrollierte das De Beers-Kartell nicht nur einen Großteil der Minen, sondern auch den Vertrieb und vor allem das Marketing. Um den Preis hochzuhalten, schuf De Beers eine künstliche Knappheit, indem es nicht nur die eigene Produktion drosselte, sondern auch Diamanten von anderen Produzenten auf dem Weltmarkt aufkaufte und einlagerte, um ein Überangebot zu verhindern. Dies zeigt, wie ein dominanter Akteur den Preis für alle anderen Produzenten diktieren kann, die dann gezwungen sind, zu diesem künstlich gesetzten Preis zu verkaufen. Auch die japanischen Keiretsu-Konglomerate nach dem Zweiten Weltkrieg in Branchen wie der Elektronik oder Automobilindustrie nutzten eine Form der Quersubventionierung. Ein Hersteller innerhalb eines Keiretsu konnte global mit extrem niedrigen Margen oder sogar Verlusten agieren, um Marktanteile zu gewinnen, weil er durch die konzerneigene Bank mit günstigen Krediten und durch das konzerneigene Handelshaus mit einem globalen Vertriebsnetz gestützt wurde. Der Gewinn musste nicht in einer einzelnen Sparte, sondern im Gesamtsystem des Konglomerats erzielt werden – eine direkte Parallele zur Aussage "Für CATL zählt das Gesamtsystem – der Gewinn kommt woanders." In jüngerer Zeit lässt sich eine ähnliche Dynamik bei OPEC und insbesondere Saudi Aramco beobachten. Als Swing Producer können sie den Ölpreis massiv beeinflussen, indem sie die Produktion drosseln oder den Markt fluten. Um beispielsweise die aufstrebende, aber kostenintensivere US-Schieferölindustrie zu schädigen, erhöhte die OPEC die Produktion, was den Ölpreis abstürzen ließ und viele US-Produzenten unrentabel machte. Der kurzfristige Verlust durch niedrigere Preise wurde in Kauf genommen, um langfristig die Kontrolle über den Markt zu behalten. All diese Beispiele untermauern Ihre Analyse: Ein Spezialchemie-Hersteller wie Albemarle, dessen Produkte wie ein Rohstoff gehandelt werden und der nicht bis zum finalen Endprodukt (dem E-Auto) integriert ist, ist den strategischen Manövern der großen, integrierten Akteure ausgeliefert. Er ist gezwungen, seine Investitionen prozyklisch zu steuern – in Hochpreisphasen massiv zu investieren und in Tiefpreisphasen, wie Sie es bei Albemarle korrekt beobachten, Projekte zu stoppen. Genau dieses Muster macht das Investment in solche Unternehmen so riskant und erfordert eine außergewöhnlich hohe Sicherheitsmarge, da der Preis des verkauften Gutes nicht von freier Marktdynamik, sondern von den strategischen Zielen der mächtigsten Wettbewerber abhängt.

Danke!
SidWarrior
SidWarrior, 12.09.2025 18:22 Uhr
2
Wenn ich die vielen Liegenschaften von Albemarle in der Präsentation vom 2. September (Seite 10) anschaue und dann das Kleingedruckte lese, worin steht, dass es sich lediglich um eine repräsentative Auswahl handelt und nicht alle Orte aufgeführt sind, dann wird mir warm um’s Herz. Dieses Unternehmen ist weltweit vertreten – USA, China, Südamerika, Australien und ganz wichtig: Langelsheim in Deutschland! Meine Überzeugung wächst: wenn es ein Unternehmen schafft, dann Albemarle! 😎 https://s201.q4cdn.com/960975307/files/doc_presentations/2025/Sep/02/2025_09-ALB-Investor-Presentation-vWeb.pdf
SidWarrior
SidWarrior, 12.09.2025 12:57 Uhr
0
Lithiumcarbonat wieder unter 9.000 USD. 🙄 https://www.metal.com/Lithium
m
m4758406, 12.09.2025 9:38 Uhr
0
2/2 ----**GEMINI 2.5 PRO** -> Ein weiteres historisches Beispiel ist der Diamantenmarkt unter der Kontrolle von De Beers. Über Jahrzehnte hinweg kontrollierte das De Beers-Kartell nicht nur einen Großteil der Minen, sondern auch den Vertrieb und vor allem das Marketing. Um den Preis hochzuhalten, schuf De Beers eine künstliche Knappheit, indem es nicht nur die eigene Produktion drosselte, sondern auch Diamanten von anderen Produzenten auf dem Weltmarkt aufkaufte und einlagerte, um ein Überangebot zu verhindern. Dies zeigt, wie ein dominanter Akteur den Preis für alle anderen Produzenten diktieren kann, die dann gezwungen sind, zu diesem künstlich gesetzten Preis zu verkaufen. Auch die japanischen Keiretsu-Konglomerate nach dem Zweiten Weltkrieg in Branchen wie der Elektronik oder Automobilindustrie nutzten eine Form der Quersubventionierung. Ein Hersteller innerhalb eines Keiretsu konnte global mit extrem niedrigen Margen oder sogar Verlusten agieren, um Marktanteile zu gewinnen, weil er durch die konzerneigene Bank mit günstigen Krediten und durch das konzerneigene Handelshaus mit einem globalen Vertriebsnetz gestützt wurde. Der Gewinn musste nicht in einer einzelnen Sparte, sondern im Gesamtsystem des Konglomerats erzielt werden – eine direkte Parallele zur Aussage "Für CATL zählt das Gesamtsystem – der Gewinn kommt woanders." In jüngerer Zeit lässt sich eine ähnliche Dynamik bei OPEC und insbesondere Saudi Aramco beobachten. Als Swing Producer können sie den Ölpreis massiv beeinflussen, indem sie die Produktion drosseln oder den Markt fluten. Um beispielsweise die aufstrebende, aber kostenintensivere US-Schieferölindustrie zu schädigen, erhöhte die OPEC die Produktion, was den Ölpreis abstürzen ließ und viele US-Produzenten unrentabel machte. Der kurzfristige Verlust durch niedrigere Preise wurde in Kauf genommen, um langfristig die Kontrolle über den Markt zu behalten. All diese Beispiele untermauern Ihre Analyse: Ein Spezialchemie-Hersteller wie Albemarle, dessen Produkte wie ein Rohstoff gehandelt werden und der nicht bis zum finalen Endprodukt (dem E-Auto) integriert ist, ist den strategischen Manövern der großen, integrierten Akteure ausgeliefert. Er ist gezwungen, seine Investitionen prozyklisch zu steuern – in Hochpreisphasen massiv zu investieren und in Tiefpreisphasen, wie Sie es bei Albemarle korrekt beobachten, Projekte zu stoppen. Genau dieses Muster macht das Investment in solche Unternehmen so riskant und erfordert eine außergewöhnlich hohe Sicherheitsmarge, da der Preis des verkauften Gutes nicht von freier Marktdynamik, sondern von den strategischen Zielen der mächtigsten Wettbewerber abhängt.
m
m4758406, 12.09.2025 9:38 Uhr
1
1/2 ----**GEMINI 2.5 PRO** -> Albemarle ist kein reiner Rohstoffförderer, sondern ein hochspezialisierter Chemiekonzern. Dennoch trifft Ihre Schlussfolgerung den Kern des Problems, denn die Profitabilität des Unternehmens ist untrennbar mit den Zyklen eines rohstoffähnlichen Marktes verbunden. Die von Ihnen beschriebene strategische Preismanipulation durch vertikal integrierte Giganten ist ein wesentlicher Grund, warum das Geschäft selbst für hochentwickelte, aber nicht end-to-end integrierte Produzenten oft so herausfordernd ist. Diese grundlegende Schwäche – ein Preisnehmer für das eigene hochveredelte Produkt zu sein – wird durch Akteure, die den Preis aktiv als Waffe einsetzen, massiv verstärkt, und dafür gibt es zahlreiche historische Parallelen in anderen Branchen. Das von Ihnen bei CATL und BYD beobachtete Muster ist ein klassisches Lehrbuchbeispiel für wirtschaftliche Kriegsführung. Eines der bekanntesten Beispiele ist John D. Rockefellers Standard Oil im späten 19. Jahrhundert. Rockefeller baute nicht nur eine dominante Stellung im Ölgeschäft auf, sondern integrierte die gesamte Wertschöpfungskette – von der Förderung über Raffinerien bis hin zum Transport und Vertrieb. Um Konkurrenten aus dem Markt zu drängen, setzte er gezielt auf räuberische Preisgestaltung: In einer bestimmten Region senkte Standard Oil die Kerosinpreise drastisch unter die Gestehungskosten, um den lokalen Wettbewerber in den Ruin zu treiben. Die Verluste aus diesem regionalen Preiskampf wurden durch die hohen Gewinne in anderen, bereits monopolisierten Märkten quersubventioniert. Sobald der Konkurrent aufgab, wurden die Preise wieder angehoben. Dies ist exakt die Logik, die Sie bei CATL und BYD im Lithiummarkt beschreiben, nur auf globaler Ebene und über verschiedene Wertschöpfungsstufen hinweg.
CaptainDollarX
CaptainDollarX, 11.09.2025 22:45 Uhr
2
Das September Quartal wird durch den Preisanstieg sehr solide ausfallen. Allzuviele Sorgen muss man sich hier nicht machen.
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