ALTIMMUNE INC. DL-,0001 WKN: A2N5Z6 ISIN: US02155H2004 Kürzel: ALT Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 11.700
E
EmreMor, 15.09.2025 23:17 Uhr
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Die Frage ist, wenn ein BO erstmal vom Tisch ist - wieso kaufen die Insider nicht ein?
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Schotten, 15.09.2025 22:42 Uhr
0
Ich denke, ein Buy Out ist mit der Verpflichtung der neuen CCO Richardson jetzt erst mal vom Tisch. Realistischer ist eine Partnerschaft mit Meilensteinzahlungen.
S
Schotten, 15.09.2025 18:18 Uhr
0
Der Markt sieht es leider nicht so.🤨
T
Thomas142, 15.09.2025 17:18 Uhr
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So oder so ist es erstmal ein starkes Signal. Wäre Altimmune nicht von dem Erfolg überzeugt würden sie nicht solche Leute einstellen.😉
S
SDVSI, 15.09.2025 17:15 Uhr
0
Ein Alleingang wird finanziell ja nicht funktionieren. Ich denke es geht darum, möglichst alle Optionen offen zu halten und das gegenüber möglichen Partnern bzw. Übernahmeinteressenten auch zu zeigen ...
S
Schotten, 15.09.2025 17:03 Uhr
0
Die Frage ist jetzt, ob die Verpflichtung von Richardson auf einen Alleingang hinweist oder ob man damit taktisch vorgeht und potentielle Partner aus der Reserve locken will.
S
SDVSI, 15.09.2025 14:47 Uhr
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https://ir.altimmune.com/news-releases/news-release-details/altimmune-appoints-accomplished-commercial-executive-linda-m
T
Thomas142, 14.09.2025 9:25 Uhr
0
Ok, da es bis jetzt in 48 Wochen keiner geschafft hat, wird es bei Altimmune auch wahrscheinlich nicht klappen. Dann muss sich Alt halt auf Leberfett stürzen.
smileAndi
smileAndi, 13.09.2025 22:51 Uhr
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Kann Alt den nicht alleine einfach die impact Studie auf 72 Wochen erweitern, damit eine Signifikante Fibrose Verbesserung messbar wird?

Hi Thomas. Eine laufende Studie wie IMPACT kann Altimmune nicht einfach von 48 auf 72 Wochen „verlängern“, da Studiendauer und Endpunkte vorab bei FDA/EMA registriert sind und ein nachträgliches Ändern regulatorisch nicht akzeptiert würde. Patienten geben zudem ihr Einverständnis für eine feste Studiendauer; ein Verlängern würde ein neues Protokoll und erneutes Consent erfordern, was viele Drop-outs zur Folge hätte. Deshalb werten Regulatoren ausschließlich die geplanten 48-Wochen-Daten als primären Endpunkt. Firmen lösen das meist über Open-Label Extensions nach Studienende, um zusätzliche Langzeitdaten (72 Wochen+) zu sammeln. Für eine Zulassung zählt jedoch primär die 48-Wochen-Histologie, während längere Daten nur unterstützend wirken. Genau darin liegt das Risiko: Leberfett (MRI-PDFF) und Gewicht gehen klar zurück, aber ob das nach 48 Wochen schon in signifikanter Fibrose-Verbesserung resultiert, bleibt unsicher.
T
Thomas142, 13.09.2025 22:17 Uhr
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Kann Alt den nicht alleine einfach die impact Studie auf 72 Wochen erweitern, damit eine Signifikante Fibrose Verbesserung messbar wird?
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Schotten, 13.09.2025 12:14 Uhr
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Hi Schotten. Guter Punkt. 1. „Leberfett ↓ ⇒ Fibrose ↓“ – stimmt das automatisch? Ein starker Rückgang von MRI-PDFF (Leberfett) ist positiv und korreliert oft mit klinischem Nutzen. Aber leider ist die Fett-Reduktion kein zugelassener Surrogat-Endpunkt für Fibrose. Die FDA verlangt für eine Fibrose-Zulassung in der Regel biopsie-basierte. 48 Wochen können reichen, müssen es aber nicht, denn Fibrose ist träge. Sprich aus „Fett sinkt“ folgt nicht automatisch „Fibrose signifikant sinkt auch“ in 48 W. 2. Hoher Placebo-Effekt in früheren ALT-Daten: Ja, der Placebo-Arm war ungewöhnlich gut. Gründe können u. a. Lifestyle-Effekte, Center-Effekte oder Messvariabilität sein – gerade bei nicht-invasiven Messungen. Das macht die Statistik enger und erhöht die Hürde für Signifikanz. 3. Nicht-invasive/AI-Messungen & FDA: Nicht-invasive Marker (MRI-PDFF, Elastographie, Serum-Scores) sind super als Entscheidungs-/Screening-Tools und für Brücken-Evidenz. Aber regulatorisch gilt meines Wissens nach leider immer noch für die Zulassung primär Histologie-Endpunkte. Ob und wann die FDA KI-gestützte, nicht-invasive Verfahren als alleinige primäre Endpunkte akzeptiert, ist doch noch offen, oder? Kurzfristig würde ich nicht darauf wetten, dass AI-Signifikanz die fehlende Histologie-Signifikanz ersetzt. 4. Verträglichkeit: Voll bei dir: Tolerabilität ist ein Pluspunkt von Pemvidutide. Klinisch und kommerziell hilft das – aber es ersetzt nicht die Kernforderung an Wirksamkeit auf Fibrose. 5. Warum Madrigal höher bewertet ist: Madrigal hat in Phase 3 die anerkannten histologischen Endpunkte signifikant erreicht und hat Zulassung. Damit sind große Teile des Risikos entriskiert. Ein 20–30× Bewertungsaufschlag gegenüber einem Entwickler ohne Phase-3-Signifikanz/ohne Zulassung ist in Biotech leider normal. 6. Daher meine Meinung, und da bin ich komplett bei euch und eurer Meinung: Hohe Shortquote heißt: Der Markt zweifelt an Fibrose-Signifikanz im 48-Wochen-Set. Ein strategischer Schritt wäre daher (Partnerschaft, Co-Dev, klarer Pfad zu histologischer Signifikanz, designte Kombi-Strategien) kann helfen – aber beendet Shorten nicht automatisch. Es wäre daher meiner Meinung nach absolut super (so wie ihr es ja auch schon angeführt habt), wenn ALT eine Partnerschaft/Übernahme erzielen würde.

Hi Andi, ich hoffe jetzt einfach mal darauf, dass das 48 Wo. Read Out signifikante Fortschritte bei Fibrose zeigt oder dass die FDA, ähnlich wie in Europa, zeitnah ai-basierte non invasive Verfahren zulässt. Die Chance dafür scheint relativ gut zu sein. Ich denke mal, das 4. Quartal wird entscheidend! Eigentlich müsste eine Partnerschaft noch in diesem Jahr zustande kommen, um 2026 in die Vollen gehen zu können. Die Nachfolge des CMO ist auch noch nicht geklärt, und er scheidet Anfang 2026 aus. Bin mal gespannt, was da noch so kommt. In diesem Sinne ein schönes Wochenende😉
smileAndi
smileAndi, 13.09.2025 11:36 Uhr
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Hi Andi, die Unsicherheiten, die Du beschreibst, sehe ich auch. Allerdings ist es so, dass bis auf die invasiv verfehlten Studienergebnisse bei Fibrose die anderen Ergebnisse, vor allem der starke Rückgang des Fettgehalts der Leber, darauf schließen lassen, dass die Fibrose über einen längeren Zeitraum (48 W.) auch zurückgeht, oder sehe ich das falsch? Schließlich war auch die Verbesserung der Werte bei Placebopatienten untypischerweise sehr hoch. Bezieht man die genauere non invasive AI mit ein, dann besteht sogar eine Signifikanz. Es ist auch damit zu rechnen, dass die FDA dieses Instrument demnächst zulässt. Hinzu kommt, dass das Medikament sehr gut verträglich ist. Inwiefern ist also Madrigal höher einzuschätzen? Sie sind natürlich schon am Markt, müssen also Phase 3 nicht mehr überstehen. Rechtfertigt das aber eine 30x höhere Bewertung? Der Kurs ist im Moment zementiert. Uns hilft leider nur eine strategische Veränderumg- sprich Buy Out oder Partnerschaft, um dieses extreme Shorten zu beenden.

Hi Schotten. Guter Punkt. 1. „Leberfett ↓ ⇒ Fibrose ↓“ – stimmt das automatisch? Ein starker Rückgang von MRI-PDFF (Leberfett) ist positiv und korreliert oft mit klinischem Nutzen. Aber leider ist die Fett-Reduktion kein zugelassener Surrogat-Endpunkt für Fibrose. Die FDA verlangt für eine Fibrose-Zulassung in der Regel biopsie-basierte. 48 Wochen können reichen, müssen es aber nicht, denn Fibrose ist träge. Sprich aus „Fett sinkt“ folgt nicht automatisch „Fibrose signifikant sinkt auch“ in 48 W. 2. Hoher Placebo-Effekt in früheren ALT-Daten: Ja, der Placebo-Arm war ungewöhnlich gut. Gründe können u. a. Lifestyle-Effekte, Center-Effekte oder Messvariabilität sein – gerade bei nicht-invasiven Messungen. Das macht die Statistik enger und erhöht die Hürde für Signifikanz. 3. Nicht-invasive/AI-Messungen & FDA: Nicht-invasive Marker (MRI-PDFF, Elastographie, Serum-Scores) sind super als Entscheidungs-/Screening-Tools und für Brücken-Evidenz. Aber regulatorisch gilt meines Wissens nach leider immer noch für die Zulassung primär Histologie-Endpunkte. Ob und wann die FDA KI-gestützte, nicht-invasive Verfahren als alleinige primäre Endpunkte akzeptiert, ist doch noch offen, oder? Kurzfristig würde ich nicht darauf wetten, dass AI-Signifikanz die fehlende Histologie-Signifikanz ersetzt. 4. Verträglichkeit: Voll bei dir: Tolerabilität ist ein Pluspunkt von Pemvidutide. Klinisch und kommerziell hilft das – aber es ersetzt nicht die Kernforderung an Wirksamkeit auf Fibrose. 5. Warum Madrigal höher bewertet ist: Madrigal hat in Phase 3 die anerkannten histologischen Endpunkte signifikant erreicht und hat Zulassung. Damit sind große Teile des Risikos entriskiert. Ein 20–30× Bewertungsaufschlag gegenüber einem Entwickler ohne Phase-3-Signifikanz/ohne Zulassung ist in Biotech leider normal. 6. Daher meine Meinung, und da bin ich komplett bei euch und eurer Meinung: Hohe Shortquote heißt: Der Markt zweifelt an Fibrose-Signifikanz im 48-Wochen-Set. Ein strategischer Schritt wäre daher (Partnerschaft, Co-Dev, klarer Pfad zu histologischer Signifikanz, designte Kombi-Strategien) kann helfen – aber beendet Shorten nicht automatisch. Es wäre daher meiner Meinung nach absolut super (so wie ihr es ja auch schon angeführt habt), wenn ALT eine Partnerschaft/Übernahme erzielen würde.
S
Schotten, 13.09.2025 10:49 Uhr
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Hi Schotten. Ja, ich musste dies leider auch bemerken. Aber beruhigend folgendes: Nun, leider ist das Short-Interest bei Biotech oft hoch bei speziellen Events. Denn: Beispielsweise bei Phase-3-Daten entscheidet sich der Wert einer Firma oft über Nacht. Weiterhin schaffen es statistisch nur ~50 % aller Phase-3-Studien. Für Short-Seller ist das ein klares Chance-Risiko-Setup: sie setzen auf die Wahrscheinlichkeit, dass es schiefgeht. Bei Altimmune heißt das: Sie gehen davon aus, dass die Daten enttäuschend oder zumindest nicht stark genug ausfallen, um den Markt zu überzeugen. Grund: Sie betrachten die Risiken im Studiendesign und bei den klinischen Endpunkten (Fibrose-Progression ist schwer messbar, braucht große Effektgröße, oft hohe Variabilität). Denn Fibrose als Endpunkt ist ein „harter Brocken“ → viele Studien sind daran gescheitert. Manche Fonds befragen auch KOLs (Key Opinion Leaders) → die äußern Zweifel („Daten könnten zu schwach sein“). Das ist kein Insiderwissen, sondern Markt-Research. Und ein hoher Short Interest wie dieser deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer skeptisch sind und entweder ein negatives Studien-Ergebnis erwarten, oder zumindest glauben, dass das Ergebnis nicht stark genug sein wird, um signifikanten Kursanstieg zu rechtfertigen, oder sich absichern wollen gegen mögliche Schwächen. Aber das heißt nicht definitiv, dass sie „wissen“, dass es schlecht wird — nur dass sie das Risiko so einschätzen und entsprechend wetten.

Hi Andi, die Unsicherheiten, die Du beschreibst, sehe ich auch. Allerdings ist es so, dass bis auf die invasiv verfehlten Studienergebnisse bei Fibrose die anderen Ergebnisse, vor allem der starke Rückgang des Fettgehalts der Leber, darauf schließen lassen, dass die Fibrose über einen längeren Zeitraum (48 W.) auch zurückgeht, oder sehe ich das falsch? Schließlich war auch die Verbesserung der Werte bei Placebopatienten untypischerweise sehr hoch. Bezieht man die genauere non invasive AI mit ein, dann besteht sogar eine Signifikanz. Es ist auch damit zu rechnen, dass die FDA dieses Instrument demnächst zulässt. Hinzu kommt, dass das Medikament sehr gut verträglich ist. Inwiefern ist also Madrigal höher einzuschätzen? Sie sind natürlich schon am Markt, müssen also Phase 3 nicht mehr überstehen. Rechtfertigt das aber eine 30x höhere Bewertung? Der Kurs ist im Moment zementiert. Uns hilft leider nur eine strategische Veränderumg- sprich Buy Out oder Partnerschaft, um dieses extreme Shorten zu beenden.
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Thomas142, 13.09.2025 7:34 Uhr
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Guten Morgen, also rettet uns in diesem Fall nur eine Übernahme?
smileAndi
smileAndi, 12.09.2025 23:29 Uhr
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Aber trotz dass ich auch gut investiert bin und leider damals beim Sturz von etwa 6,50 Euro einen Stop-Order vergessen hatte zu setzen (Lehrgeld), gehört leider auch zur Wahrheit, das wenn Altimmune keine Signifikanz in der Fibrose zeigt, dann wird der Kurs mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit stark einbrechen. Ein Trend hilft nicht viel, weil Madrigal (Rezdiffra) schon am Markt ist, Investoren auf klare Signifikanz wetten, die Short-Quote hoch ist und ein negatives Ergebnis sofort verstärkt wird. Bei einer Meldung „nur Trend“ könnte auch für den Kurs gelten: Falls Altimmune die Strategie umstellt (z. B. Kombinationsstudien, längere Dauer, andere Endpunkte), könnte man die Story retten – aber es dauert dann Jahre und viele Investoren steigen in dieser Phase aus → langsame Erholung oder Seitwärtsbewegung auf tiefem Niveau. Das ist aber nur meine Meinung.
smileAndi
smileAndi, 12.09.2025 23:18 Uhr
1
Noch eines zum Schluss: ein möglicher USP von Altimmune gegenüber Wettbewerbern kann folgendes sein (und hier spielt das Management und Marketing eine große Rolle): 1. Gewichtsverlust + Leberfibrose in einem: Pemvidutide könnte der einzige Kandidat sein, der starken Gewichtsverlust (wie Wegovy/Mounjaro) mit Fibroseverbesserung kombiniert. Rezdiffra (Madrigal) wirkt primär in der Leber, nicht auf Gewicht. Viele MASH/NASH-Patienten sind adipös → doppelter Nutzen wäre ein echter USP. 2. Breitere Indikationsmöglichkeiten: Auch als reiner Adipositas-Kandidat gegen Novo/Lilly interessant (je nach Datenlage). Könnte also mehrere Märkte bedienen: MASH/NASH und Adipositas. 3. Differenzierung in Subgruppen: Falls sich zeigt, dass Pemvidutide besonders gut bei bestimmten Patientengruppen wirkt (z. B. mit starkem metabolischem Syndrom), kann es dort Vorteile gegenüber Resmetirom haben.
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